Ich experimentiere gerne und so haben sich jetzt einige Fediverse Instanzen angesammelt, die ich verwalte.
Meine Fediverse Instanzen Anfang 2026
- Nur ein Blog ist über das ActivityPub Plugin eine eigene Instanz geworden
- Ein zweites Testblog dient mir zum ausprobieren, ob ich mit WordPress auch microbloggen kann
- Mein Microblog, eben zum microbloggen, dass mit Mastodon läuft
- Mikroblog (ebenfalls Mastodon) als Testinstanz
- Pixel.Microblog läuft mittels Pixelfed
- Eine Friendica Instanz (ebenfalls zum testen)
- Eine GoToSocial Instanz
- Eine weitere GoToSocial Instanz, die ich mittels Virtual Private Server versuche selbst zu hosten
Das wird langsam ein bisschen zu viel des Guten. Daher wird das Jahr 2026 das Jahr der Konsolidierung.
Was bleibt, was geht
Da ich meinen Blog natürlich weiterhin betreibe, ist die Verbindung mittels eines Plugins in das Fediverse ein echter Mehrwert. Menschen können meinem Blog über das Fediverse folgen. Neue Artikel erscheinen im Fediverse und können dort kommentiert werden. Diese Kommentare landen dann auch wieder in meinem Blog. So sind mehrere Kanäle des Dialogs möglich, die alle zentral in meinem Blog zusammenlaufen.
Ein zweites Testblog schadet nicht und kann mir auch für andere Plugin-Tests nützlich sein. Es bleibt somit. Automatisierte Updates halten den Wartungsaufwand klein.
Mein Microblog (Mastodon) ist mein Hauptkanal für das Mikrobloggen. Hier poste ich kurze Gedanken und Neuigkeiten und kommuniziere mit anderen Fedizen, also den Nutzer:innen des Fediverse. Meine zweite Mastodon-Instanz (Mikroblog) bleibt vorerst bestehen, da ich eine Idee habe, die noch ausreifen muss.
Die Pixelfed-Instanz wird gelöscht. Ich wollte Pixelfed ausprobieren, da es auch die Verwaltung von Alben ermöglicht. Damit wollte ich Flickr von vor zig Jahren nachbilden. Aber zig Fotoalben aufzubauen, das ist mir zu mühsam. Dafür reicht mir mein Microblog, um hin und wieder ein oder zwei Fotos zu posten.
Friendica ist eine vielseitige Anwendung, die für meine Zwecke jedoch fast überdimensioniert ist. Daher wird diese Instanz auch eingestellt.
Und dann wäre da noch GoToSocial. Es ist eine einfache, im positiven Sinne schlanke und schnelle Anwendung. Bei ihr habe ich zum ersten Mal mithilfe von KI eine Installation auf einem VPS probiert. Das war zwar aufregend, aber die Instanz läuft stabil. Ich weiß jedoch nur beschränkt, was ich da getan habe und ob das System auch sicher ist. Mich hier einzuarbeiten und zu lernen, ist aufwändig. Daher wird dieser Schritt erst viel später oder gar nicht erfolgen. Meine bevorzugte Option bleibt daher die fremdgehostete Instanz.
Warum ich vielleicht zu GoToSocial wechsle
Ich habe mir für 2026 noch Zeit gegeben, um zu überlegen, ob ich von Mastodon zu GoToSocial als meine Hauptinstanz im Fediverse wechseln und es als mein Mikroblog verwenden möchte.
Mastodon kann einiges und ich kann mich im Alltag nicht über die Nutzung beschweren.
Ich habe aber schon immer gerne etwas andere Software als der Mainstream genutzt. Das Fediverse ist ein vielfältiger Ort. Ich möchte einen kleinen Beitrag zur Erhaltung der Diversität bei den Anwendungen leisten.
GoToSocial ist recht flott und benötigt weniger Ressourcen. Ein großes Plus ist auch die erweiterte Zeichenanzahl für jedes Posting: 5.000.
Auch wenn nicht jede andere Fediverse-Anwendung/Client es richtig darstellt, kann man Beiträge mittels Markdown auch formatieren.
GoToSocial soll dieses Jahr – wenn alles gut geht – die Beta-Phase verlassen. Spätestens dann kann ich entscheiden, ob ich wirklich wechseln möchte. Bis dahin verwende ich die Instanz für das eine oder andere Posting oder um speziellen Profilen zu folgen, die sich mit GoToSocial auseinandersetzen. Mit 14 Followern habe ich sogar schon eine kleine Community zum Austausch.
Mikro- und Makrobloggen
Letztendlich bedeutet das, dass ich mit Nur ein Blog ein Makroblog betreibe, über das ich alles Mögliche tun kann und das ich mittels Plugins „unendlich” in seiner Funktionalität erweitern kann. Als Mikroblog bleibt dann entweder Mastodon oder es wird durch GoToSocial ersetzt.
So ist der Plan. Es sei denn, mir kommt eine neue Fediverse-Anwendung dazwischen. 😉

Ich verfolge interessiert, was du da immer wieder probierst. Aber mir wird im Moment Social Media im Allgemeinen zu viel, sodass ich mich vollständig in meinen Blog zurückgezogen habe.
Nichtsdestotrotz werde auch ich konsolidieren. Wenn ich im Fediverse irgendwas nutze, dann Mastodon. Ich brauche meinen Parallel-Account bei Friendica nicht. Und Pixelfed nutze ich auch nicht mehr. Insofern war dein Artikel durchaus sehr interessant.
Ich bin mal mehr, mal weniger im fediverse. So wie ich unterschiedliche Postingfrequenzen habe. Aber das ist in Ordnung für mich. Mein Leben ist mehr als bloggen und das Fediverse. Und dann ist es wieder schön, Gedanken und Ideen in die Weite des Internets zu bringe.
Sehr spannender Einblick in deine Fediverse-Landschaft!
Aktuell befinde ich mich noch genau in der gegenteiligen Phase wie du und probiere alles mögliche aus: Letzte Woche habe ich mir eine Peertube-Instanz angelacht, auf der ich nun erst mal ein bisschen herum experimentieren muss. Dein Beitrag hat mich nun auf Pixelfed aufmerksam gemacht. Das könnte für mich spannend sein, jetzt, nachdem ich Instagram den Rücken gekehrt habe.
Dir viel Erfolg beim Konsolidieren! 🙂
Danke 😊
Ein Ausprobierphase ist auch sehr fein. Je nach technischer Fertigkeit kann man vieles recht einfach ausprobieren. Und da sind ja spannende Anwendungen dabei. Das schöne ist ja, dass wir hier noch wählen können und dabei immer mit dem Fediverse verbunden sind.
Ich wollte Pixelfed nicht generell als schlecht beurteilen. Wer viele Fotos postet und die auch noch ein wenig organisieren möchte, für den ist es sicherlich mehr als Blicke wert.
Dir viel Erfolg beim ausprobieren 😊