Schlagwort: Barcamp

  • Fedicamp Graz, 14. Juni 2025

    Auf Barcamps in Österreich durfte ich heute ein weiteres Barcamp in Österreich aufnehmen. Das Fedicamp Graz, dass am 14. Juni 2025 stattfinden wird.

    Im ersten Blogbeitrag schreiben die Organisatoren:

    Das Fedicamp soll ein minimalistisches Barcamp werden, mit so wenig organisatorischem Overhead wie möglich. Wir wollen uns darauf konzentrieren miteinander zu sprechen, über das Fediverse zu informieren und – vor allem – das Fediverse hier in Graz voranzubringen. 

    Ich mag einfache Barcamps, wie das Mini-Barcamp oder das CreateCamp Wien 2011. Sie zeigen nämlich, dass man sich mit wenig Ressourcen organisieren kann. Austausch und voneinander lernen ist keine Frage des Geldes.

    So gibt es beim Fedicamp auch kein gesponsertes Buffet. Wer möchte, kommt vorher zu einem Treffpunkt auf einem Markt und es wird gemeinsam eingekauft.

    Das Hauptthema ist das Fediverse – und das ist der zweite Vorteil. Ich bin gespannt und hoffe, dass wir über einige Inhalte des Fedicamps lesen werden. Denn das Fediverse hat viele Potentiale und Möglichkeiten, die wir sicher noch nicht ausgelotet haben.

    Ich drücke auch die Daumen, dass es einige Leute motiviert, zum Fediverse zu kommen oder vielleicht sogar Institutionen.

    Das Fedicamp würde mich sehr reizen, aber es wird wohl zeitlich nicht klappen. Leider.

  • Was ist mit den Barcamps in Österreich

    Auf Barcamper.at führe ich eine Liste der Barcamps in Österreich.

    Gestern konnte ich für 2025 die ersten Barcamps aufnehmen. Eigentlich ist es eine Barcamp-Serie – alle am 22. März in ganz Österreich und alle zum Thema „Frau*Sein – Spagat zwischen Erwartung und Realität“.

    Ein interessante Idee so zeitlich parallele Barcamps, die anscheinend online miteinander verbunden sind.

    Aber wo sind all die anderen Barcamps? Auch die Barcamp-liste.de listet keine österreichischen Barcamps auf.

    Falls es doch welche gibt oder welche in Planung sind – bitte meldet euch.

    Update 19:30 Uhr: Kaum „lamentiere“ ich hier, finde ich zumindest auch das Podcast Barcamp. Hiermit schon eingetragen.

  • Wo sind die österreichischen Barcamps?

    Ich habe voriges Jahr eine Liste der Barcamps in Österreich unter barcamper.at eingerichtet. Dort sammle ich vergangene Barcamps und liste auch gerne kommende.

    Was mir nunmehr auffällt: Es gibt derzeit kein einziges Barcamp, das 2025 für Österreich angekündigt wäre. Auch die umfangreichste Sammlung Barcamp Liste hat keinen Eintrag.

    Gibt es wirklich österreichweit kein einziges Barcamp, dass zumindest in Planung ist?

    Ich bin für jeden Tipp dankbar.

  • Kennt ihr Barcamps in Österreich?

    Kleine Erinnerung. Vor etlichen Wochen habe ich die Seite Barcamper.at eingerichtet – siehe ich auch den damaligen Blogartikel.. Auf der Subseite Barcamps in Österreich führe ich eine Liste aller Barcamps, die jemals in Österreich stattfanden oder noch stattfinden werden.

    Ich möchte einfach die Erinnerung an all diese Un-Konferenzen bewahren.

    Dazu brauche ich aber Hilfe. Wer von einem Barcamp in Österreich weiß oder selbst eines organisiert. Bitte gebt mir Bescheid. Wenn euch noch Barcamps in der Liste fehlen, dann schreibt mir bitte.

    Vielen Dank!

  • Barcamps in Österreich: suchen, finden und Fragen stellen

    Nachdem ich vorgestern unter Barcamper.at begonnen habe Barcamps in Österreich zu dokumentieren, war ich zuerst der Meinung, dass sich in den letzten Jahren wenig getan hat.

    Nachdem ich für 2024 schon 11 durchgeführte oder geplante Barcamps gefunden habe, muss ich diesen Eindruck revidieren.

    Natürlich zeigt sich, wie in all den Jahren zuvor, dass die Art der Barcamps sich sehr unterschiedlich gestaltet. Professionelle Fachveranstaltungen, die ein Barcamp integrieren bis zur kleinen Initiative die Raum und ein wenig mehr zur Verfügung stellt.

    Wieder lässt sich vortrefflich streiten, wo barcampen anfängt und wo eine klassische Veranstaltung beginnt.

    Und verträgt sich Kommerz mit Barcamps, sprich wie teuer darf der Eintritt sein?

    Das sind einerseits dieselben Fragen, wie schon vor Jahren. Andererseits müssen diese Fragen immer wieder gestellt werden. Barcamp als Unkonferenz muss sich – so würde ich es sehen – immer wieder in Frage stellen, um immer wieder neu erfunden zu werden. Denn jedes neue Barcamp ist der Versuch aller Teilgebenden etwas gemeinsam zu gestalten, von dem man eigentlich erst am Ende wissen kann, was es geworden ist.

    Wann ist ein Barcamp ein Barcamp. Die Frage muss ich mir/uns natürlich auch für die Liste auf Barcamper.at stellen. Ich bin gespannt, wohin uns die Antwort führt.

    Jedenfalls werde ich in den nächsten Tagen und vielleicht auch Wochen immer wieder versuchen, die Liste der vergangenen Barcamps in Österreich zu vervollständigen. Einige Barcamps habe ich selbst erlebt und darüber gebloggt. Diese Artikel werde ich dann jeweils verlinken und gerne mit weiteren Berichten von Euch ergänzen. So soll die Liste auch eine Dokumentation über das vielfältige Barcamp (er)leben in Österreich werden.

  • Barcamper.at: Die Teilreaktivierung von barcamp.at

    Im Jahr 2022 ging barcamp.at offline. Seit dem Beginn der Barcamps in Österreich hat barcamp.at deren in Österreich mitgeschrieben. Auf barcamp.at gab es eine Liste (fast) aller Barcamps in Österreich, wurden Barcamps organisiert und gab es Informationen rund um Barcamps. Diese Seite konnte von allen mitgestaltet werden.

    Ich konnte aber einiges sichern. Ein neues Wiki wollte ich ich mir administrativ nicht antun.

    Aber besser klein beginnen als gar nicht. Die neuen (noch wenigen) Inhalte finden sich nunmehr in meinem Blog:

    Die Liste ist vorerst ein Übertrag aus barcamp.at. Viele der Barcamps hatten eigene Seiten im Wiki, die ich ohne größeren Aufwand nicht nachtragen kann. Einige werde ich jedoch noch extra posten.

    Was jetzt ansteht ist, die Liste wieder auf einen aktuellen Stand bis zum Jahr 2024 zu bringen. Wer mir da helfen mag, ist herzlich eingeladen.

    Das Ganz ist dann auch über barcamper.at erreichbar.

    Immerhin. Ein erster Schritt.

  • Ein Zeichen der Wertschätzung auf Barcamps

    Seit rund 10 Jahren betreibt Jan Theofel die Website Barcamp-Liste. Wer ein Barcamp im deutschsprachigen Raum sucht oder es bewerben möchte wird hier fündig. Die Liste ist ein kostenfreies Angebot.

    Jan betreibt auch JUST BARCAMPS! Dies ist die Website der gleichnamigen Agentur. Darüber bietet Jan die Gestaltung und Moderation von Barcamps an.

    Im Fediverse hat Jan (@jantheofel) mich nun auf seine Kudo-Karten hingewiesen. Die gibt es über seine Agentur-Website zum kostenlosen Download als PDF-Datei.

    Kudo-Karten?

    „Kudos“ kommt aus dem griechischen und steht für Ruhm/Ehre. Es wird von manchen als Ausruf der Anerkennung verwendet.

    Genau das tun diese Karten auch. Sie können auf Barcamps (aber nicht nur dort) zum Einsatz kommen. Vorgedruckt mit Überschrift wie „Danke“, „Meine Aha-Moment“, „Wichtige Session“ oder „Tolle Idee“ kann sich bei einem Barcamp jede:r eine solche Karte nehmen, etwas dazu schreiben und dann auf eine eigene Kudos-Wand pinnen.

    Eine schöne Idee. Da kann schon mal ein Dank an die Organisator:innen für etwas kommen, an das man gar nicht dachte, dass es einer:einem Teilnehmer:in wichtig sein könnte. Oft geraten Ideen in Vergessenheit oder werden nicht weiter kommuniziert, weil man sie für unbedeutend hielt oder man nicht weiß, wem man es überhaupt erzählen soll. Aber mit den Kudo-Karten und der Kudos-Wand fällt es vielleicht leichter etwas niederzuschreiben.

    Ein schöne Idee.

    Das erinnert mich an ein Barcamp in Graz, bei der ein Teilnehmer kleine „Danke“ Post-it bei sich hatte, die er individuell beschriftete und einzelnen Teilnehmenden in die Hand drückte. Es hat mich gerührt als ich so ein Post-it bekam und die Worte haben noch länger nachgewirkt.

    Es braucht oft nichts Großes. Nur manchmal die Erinnerung, dass wir auch die guten Dinge benennen und niederschreiben.

  • Barcamp.at down

    Die zentrale Plattform für Barcamps in Österreich www.barcamp.at ist leider in den letzten Tagen nicht erreichbar. Es gibt ein Problem mit der Datenbank.

    Die Menschen, die Zugriff auf das Backend haben versuchen derzeit eine Lösung.

    Ich hoffe, dass barcamp.at bald wieder online ist. Denn auch wenn sich die meisten Barcamps anderweitig organisieren, findet man immerhin noch Links zu allen Barcamps in Österreich.

    Außerdem ist sie selbst ein Stück Zeitgeschichte, da alle Barcamps seit dem ersten dokumentiert sind.

    Sollten „alle Stricke“ reißen, habe ich noch ein Sicherung der Listen der Barcamps.

    Bis zum „going online“ von barcamp.at bin ich gerne für Veranstalter da und sammle Links im Hintergrund und bewerbe kommende Barcamps bzw. reiche die Links weiter.

  • @barcamp – Der kleine Infodienst zum Thema Barcamps

    Gestern Abend habe ich eine kleine Seite eingerichtet: microblog.at/@barcamp

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

    Vor längerem hatte ich mal unter paper.li so eine Sammelstelle für alle möglichen Fundstücke rund um das Thema Barcamps. Die Seite ist längst kostenpflichtig geworden und passt auch sonst für mich nicht mehr.

    Nachdem ich mit microblog.at einen eigenen kleinen Mastodon Server betreibe habe ich schnell ein eigenes Profil @barcamp eingerichtet. Wer also auf Mastodon ist, kann dem Profil rasch folgen.

    Aber natürlich kann jede:r über obigen Link die Inhalte der Seite über jeden Browser ohne Anmeldung lesen. Das heißt, man muss nichts über Mastodon wissen, noch einen Account dort besitzen. @barcamp ist offen für alle (zu lesen).

    Und einen RSS Feed gibt es natürlich auch microblog.at/@barcamp.rss

    Und was gibt’s da so?

    Ich möchte auf dieser Seite einfach alle Fundstücke sammeln, die mir rund um Barcamps und den Gedanken von Unkonferenzen begegnen.

    Daher freue ich mich natürlich über Tipps, Infos und Links.

    Freue mich über Besucher:innen: microblog.at/@barcamp

    Warum über microblog.at

    Ein wenig (kostenlose) Werbung für das soziale Netzwerk dahinter ist natürlich ein Hintergedanke. Über die Clients für Mastodon (z.B. für iPhone und iPad) hoffe ich doch, immer auch nebenbei ein Fundstück zu posten. Damit sollte die „Schlagzahl“ ein wenig höher sein und damit auch die Inhalte bald mehr werden.

    Ob sich diese Idee erfüllt, werde ich sehen.

    Natürlich werde ich auch in Nur ein Blog über Barcamps weiter schreiben. Aber hier kommen dann die längeren Texte, meine eigenen Überlegungen.

    Update vom 6. Oktober 2025: Ich habe den Account gelöscht, da ich nicht dazu komme dort regelmäßig etwas zu posten. Dafür gibt es aber Barcamper.at, eine Übersicht über Barcamps in Österreich.

  • Danke, Georg Holzer

    Am Dienstag öffnete ich Twitter und sah als erstes die Todesmeldung von Georg Holzer. Wieder einer, der zu früh gehen musste. Der Krebs ist unerbittlich.

    Georg Holzer am Begrüssungsdesk des Barcamp Klagenfurt 2007

    Wir waren niemals enge Freunde. Aber Georg hat mich durchaus geprägt. Insbesondere mein Verhältnis zu Barcamps. Es war das Jahr 2007. Auf meinem „Internet-Radar“ tauchte der Begriff auf und interessierte mich. So war dann mein erstes Barcamp eines in Klagenfurt. Wir schrieben das Jahr 2007.

    Obiges Foto zeigt Georg, wie er uns am Welcome-Desk des Barcamps als einer Initiatoren des Barcamps Klagenfurt begrüßte. In meinem Rückblick auf dieses Barcamp habe ich Georg leider nicht erwähnt. Dabei war er quasi „überall“. Er brannte für die Barcamp Idee. Für einige Jahre war das Barcamp in Klagenfurt ein Fixpunkt für mich und wirklich ein „Barcamp bei Freunden“.

    Einen kleinen Einblick in seine Barcamp-Motivation gibt auch der Beitrag „Learnings from BarCamp“ in seinem Blog. Sein Blog war auch eines derer, die mich zum bloggen motivierte.

    Georg setzte noch viele andere Initiativen im Webbereich, war für die Futurezone aktiv, setzte sich gegen Korruption in Kärnten ein und vieles mehr, das ihr im Nachruf der Kleinen Zeitung nachlesen könnt.

    Für mich bleibt Georg immer der „Mister Barcamp“. Dafür danke ich dir, Georg, auch wenn du es nicht mehr lesen kannst.

    Danke an dieser Stelle auch an all die anderen, die dazu beitragen, dass Barcamps bis heute eine kreative und inspirierende Veranstaltungsform (oder -unform) sind.