Kreativitätserklärung

Warum diese Erklärung

Mein Grundverständnis

Ich habe für mich selbst das Open Blogging Manifest verfasst, das meine Prinzipien als Blogger festlegt. Ich denke, was sich durch all diese Prinzipien zieht, ist Transparenz und Offenheit.

Mein Blog ist offen für neue Ideen und ich selbst bin offen für den Austausch mit meinen Leser:innen.

Meine eigene Definition von Kreativität

Eine Kreativitätserklärung, ohne die Bedeutung des Wortes Kreativität für sich selbst zu erklären, wäre nur eine halbe Sache.

In der Wikipedia lautet der erste Satz im Artikel zu Kreativität:

Kreativität ist die Fähigkeit, etwas zu erschaffen, was neu oder originell und dabei nützlich oder brauchbar ist

Kreativität bedeutet für mich: Ich schaffe, aus mir selbst heraus etwas Neues. Eine Idee, einen Gedanken, aus dem meine Texte entstehen.

Dabei bauen diese Gedanken immer auf Vorhandenem auf. Auf Texten anderer, auf Erfahrungen mit anderen, auf Gesprächen und Online-Konversationen.

Während die Wikipedia Definition den Nutzen und die Brauchbar betont, folgt wohl nicht alles was ich schreibe dieser Definition. Manches schreibe ich nur für mich, manchmal nur, um mich später daran erinnern zu können. Aber ich durfte immer wieder in Kommentaren erfahren, dass auch – aus meiner Sicht – nebensächliche und simple Informationen für irgendjemand da draussen im Weltweiten Netz eine Bedeutung haben können.

Kreativität bedeutet für mich auch, etwas auszuprobieren. Zum Beispiel eine Aktion in meinem Blog, ohne zu wissen, wie sie ankommt. Manche meiner Ideen entlasse ich in die Welt und bin gespannt, wie sie von anderen aufgenommen und weitergesponnen werden.

Kreativität entsteht für mich also immer auch durch Kommunikation. Indem man über etwas spricht, entsteht langsam ein neues, gemeinsames Bild. Gemeinsam nimmt das Bild Gestalt an, so dass man eine Form erkennt, aber auch die Lücken. Lücken, die man vorher vielleicht nur als große, unzugängliche Fläche wahrgenommen hat. Zusammen werden sie zu kleinen Flächen, die man „kreativ“ füllen kann.

Deine Mitwirkung

Mein Blog und mein Schaffen darin leben von Anfang an davon, dass andere Menschen in irgendeiner Form daran mitwirken: mit Kommentaren, Anregungen, Kritik und Ideen.

Deshalb starte ich auch immer wieder Leser:innen-Aktionen. Mit Stell mir eine Frage, ich antworte kannst du mir jederzeit eine Frage stellen, die ich in meinem Blog beantworte. Alle Antworten findest du unter dem Tag „blog das robert“. Durch diese Aktion bin ich schon auf interessante Fragen und Themen gestoßen.

Ziel meines Blogs

Mit meinem Blog möchte ich Informationen anbieten, meine Gedanken in die Welt tragen und mich mit Menschen über all das austauschen.

Ich möchte neue Ideen entwickeln und gemeinsam mit anderen das eine oder andere „Projekt“ auf die Beine stellen – von gemeinsamen Artikeln bis hin zu Veranstaltungen (off- und online).

Bedeutung von Authentizität

In meinem Blog versuche ich, so authentisch wie möglich zu sein. Ich gebe nicht vor, etwas zu können oder jemand zu sein, wenn ich es nicht bin. Wenn ich etwas über mich behaupte, dann muss es auch stimmen. Auch wenn man es vielleicht nie überprüfen kann. Ihr bekommt einen Einblick in Teile meines Lebens, in meine Gedanken, Gefühle und Ansichten. Ich erfinde keine Erlebnisse. Was ich erfinde, nenne ich auch so.

Das bedeutet aber auch, dass ich Teile meines Lebens in meinem Blog ausblende. Ich habe ein Privatleben, das zum Teil mir und den Menschen um mich herum gehört. Diese Menschen spielen manchmal eine Rolle in meinem Blog. Aber sie haben ebenso ein Recht darauf, nicht genannt zu werden.

Authentizität bedeutet für mich auch, dass ich zu meinen Beschränkungen stehe, dass ich eingestehe, vieles nicht zu wissen und dass ich mir trotzdem erlaube über vieles nachzudenken.

Das heißt aber nicht verbohrt auf seine Argumente und Meinungen zu bestehen, sondern es heißt für mich kontinuierlich zu lernen – mehr dazu in einem späteren Abschnitt.

Die Rolle von Künstlicher Intelligenz in meinem Blog

Ich experimentiere gerne und Künstliche Intelligenz bietet dafür viele Möglichkeiten.

Meine Gedanken, Erfahrungen und Meinungen sollen dabei meine bleiben. Künstliche Intelligenz kann mich beim Nachdenken, Recherchieren, Formulieren und Überarbeiten unterstützen. Die Entscheidung darüber, was ich veröffentliche, und die Verantwortung dafür bleiben bei mir.

Dabei kann KI für mich unterschiedliche Rollen haben.

Sie kann beim Korrigieren und Überarbeiten helfen, etwa bei Rechtschreibung, Grammatik, Satzbau oder einzelnen Formulierungen. Solche Unterstützung kennzeichne ich normalerweise nicht. Auch das Korrekturlesen durch einen Menschen würde ich nicht bei jedem Text eigens anführen.

KI kann für mich auch ein Gegenüber beim Nachdenken sein. Ich kann Ideen diskutieren, Fragen stellen, mir Gegenargumente geben lassen oder unterschiedliche Möglichkeiten für den Aufbau eines Textes ausprobieren.

Sie kann mich außerdem bei Recherchen oder bei technischen Aufgaben unterstützen – beispielsweise beim Bearbeiten von Code oder Markup.

Wenn die Unterstützung durch eine KI für die Entstehung eines Artikels wesentlich war, mache ich das transparent. Dafür verwende ich in meinem Blog zum Beispiel folgende Box:

Nicht jede einzelne Frage an eine KI macht sie für mich zu einem wesentlichen Teil der Entstehung eines Textes. Entscheidend ist für mich, welchen Einfluss die Unterstützung auf Ideen, Aufbau, Argumentation oder Formulierungen des veröffentlichten Artikels hatte.

Wo möglich verwende ich gerne meine eigenen Fotos. Wenn ich KI-generierte Bilder veröffentliche, weise ich darauf hin. Besonders bei fotorealistischen Darstellungen halte ich es für wichtig, dass erkennbar bleibt, was fotografiert und was künstlich erzeugt wurde.

KI-Systeme können Fehler machen, Zusammenhänge falsch darstellen oder Informationen erfinden. Deshalb versuche ich überprüfbare Aussagen anhand verlässlicher Quellen nachzuprüfen. Unabhängig davon, welche Werkzeuge mich bei einem Text unterstützt haben, trage ich die Verantwortung für das, was ich in meinem Blog veröffentliche.

Gastartikel

Ab und zu lade ich Menschen ein, einen Artikel in meinem Blog zu veröffentlichen. Das mache ich vor allem dann, wenn sie selbst keinen Blog haben oder es nicht zu ihrem sonstigen Bloggen passt.

Diese Artikel sind immer gekennzeichnet, so dass meine Leser:innen wissen, dass nicht ich den Text verfasst habe.

Zitate und Nutzung von Materialien Dritter

Soweit ich Texte und Materialien Dritter verwende, achte ich nach bestem Wissen und Gewissen darauf, dass ich auch die Nutzungsrechte besitze.

Außerdem nenne ich bei Zitaten und Materialien immer die Urheber und verlinke wenn möglich auf deren Webseiten oder die Quelle.

Nutzung meiner Texte (für KI)

Wie in meinem Impressum festgehalten unterliegen meine Texte der  Creative Commons — Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International — CC BY-SA 4.0. Näheres ist dazu im Impressum nachlesbar.

Ich setze derzeit keine technischen Maßnahmen ein, um Suchmaschinen oder KI-Dienste generell vom Zugriff auf die öffentlich zugänglichen Inhalte meines Blogs auszuschließen.

Viele Menschen nutzen inzwischen KI-Systeme auch für Suche und Recherche. Grundsätzlich habe ich nichts dagegen, wenn meine öffentlich zugänglichen Gedanken auf diesem Weg gefunden werden und in neue Diskussionen einfließen.

Wie solche Dienste Inhalte technisch verarbeiten und wofür sie diese verwenden, kann ich allerdings nur begrenzt beeinflussen. Auch deshalb werde ich meine Haltung dazu weiterhin beobachten und diesen Abschnitt bei Bedarf verändern.

Kontinuierliches Lernen und Entwicklung

Kreativität bedeutet für mich auch die Bereitschaft, Neues lernen zu wollen. Dies kann auch im Austausch mit anderen Menschen offline und online geschehen.

Es bedeutet für mich auch eine „Fehlerkultur“ zu leben, zuzugeben – und auch darüber zu schreiben – wenn man sich geirrt hat.

Es bedeutet für mich auch zu experimentieren, neue Dinge in meinem Blog auszuprobieren.

Diese Erklärung wird nie fertig sein

Diese Kreativitätserklärung ist ein Versuch, meine eigene Haltung zu beschreiben. Ich werde diesen Text immer wieder lesen und reflektieren.

Auch technologische Entwicklungen verändern sich. Werkzeuge, die heute wichtig erscheinen, können morgen wieder verschwinden, während neue Möglichkeiten entstehen, an die ich heute noch gar nicht denke.

Deshalb ist dieser Text ein lebendes Dokument, das sich mit mir weiterentwickeln wird.

Ich freue mich auf eure Anregungen, Kritik und Ideen, um gemeinsam zu erkunden, was Kreativität in einer sich ständig verändernden Welt bedeuten kann.

Wenn ihr dazu Anregungen, Kritik oder Ideen habt, dann schreibt mir doch einfach.