Schlagwort: DaWarDoch

  • Da war doch: XIRKL

    Kann die Hausaufgabe dieser 15-Jährigen der nächste Social-Media-Hit werden? fragte die t3n vor mehr als zwei Jahren. Viele andere Techsites und -BloggerInnen schrieben über die Idee von Anneke DiPietro.

    Heute kann man sagen: Ja, es könnte – ist es aber nicht.

    Die Grundidee war durchaus interessant

    XIRKL is a social network where any number of people can follow you but you can only follow 21 people. This allows you to focus on the people that really matter in your life and eliminate the noise and commercial clutter we’ve all been forced to tolerate with online media. XIRKL is about the quality of your connections, not the quantity. And it works because everyone operates by the same rules. 

    XIRKL Website

    Auf Kickstarter konnte das Projekt mit dieser Idee sein Ziel von 21.000 Dollar erreichen. Das letzte Update dort erschien im September 2016. Der Twitter Account hat schon 2015 dicht gemacht.

    Siehe da, eine xirkl.com Webadresse existiert. Dort kann ich meine Mailadresse hinterlassen und mir einen künftigen Benutzernamen aussuchen und bekam dann folgende Mail

    Congratulations! The name you requested has been accepted into the Xirkl name registry. When we launch, roblen will be your username in the Xirkl network. We will send you information about password and other security features. Over the next few months, I will be posting regular updates about where we are in our development process. In the mean time, if you have any questions or suggestions, don’t hesitate to reach me directly at this email address.

    Mail von XIRKL

    Sollte ich doch mal ein Update erhalten, dann berichte ich hier gerne.

    Nebstbei: Die Namensähnlichkeit mit dem Film The Circle aus 2017 ist wohl eher dem naheliegenden Namen für ein soziales Netzwerk geschuldet.

    Die Aktion „Da war doch“: In meinem Feedreader liegen viele markierte Beiträge, die mir irgendwann einmal wichtig waren. Mit „Da war doch“ gehe ich die Artikel durch und klicke mich weiter um zu schauen, was denn aus so mancher Ankündigung, Hinweis oder Vermutung geworden ist. Wer mitmachen will, einfach #dawardoch als Hashtag verwenden.

  • Da war doch: OS/2

    Sagt euch OS/2 etwas? Das „Operating System/2“ war zuerst eine gemeinsame Entwicklung von IBM und Microsoft. Als Microsoft Windows entwickelte und dieses ein Erfolg wurde trennten sich die Wege der beiden Firmen.

    IBM entwickelte OS/2 alleine weiter. In den Massenmarkt kam es nie wirklich an. Banken und Co. verwendeten es. OS/2 3.0 „Warp“ habe ich mir damals gekauft und installiert. Hatte schon was und wirkte damals recht modern. Als kleiner Privatnutzer gab es für mich jedoch wenig Programme, die auf Warp liefern. Allzuoft musste ich in den Modus wechseln, in dem Windows Programme liefern. Dies hatte den Nachteil, dass mein Rechner dabei fast zusammenbrach, weil er dafür mehr Rechenleistung gebraucht hätte.

    Bald nach 2000 beendete IBM daher sein OS/2 Engagement. Eine Firma übernahm in Lizenz den Code und entwickelte bis 2011 das Betriebssystem als „eComStation“ weiter. Das alles las ich nebenbei noch in Foren und auf Websites. Dann glaubte ich das OS/2 Projekt für beendet.

    Aber siehe da. Vor ein paar Tagen stieß ich auf ArcaOS. Die Firma „Aca Noae, LLC“ entwickelt auf OS/2 Warp 4 das System weiter. Sieht man sich Screenshots der Oberfläche an, wirkt es ein wenig wie eine Zeitreise – ein Design wie vor etlichen Jahren.

    Mich würde interessieren, wie groß der NutzerInnenbasis von OS/2 bzw. ArcaOS heutzutage ist und warum man es 2017 noch nutzen sollte/könnte.

    Aber interessant, dass ein – für mich – totgeglaubtes Produkt weiterhin lebt und auch weiter entwickelt wird.

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  • Da war doch: Ello

    Im September 2014 habe ich Ello zum ersten mal ausprobiert. Im Artikel Wenn wir nicht mehr Facebook wollen, wollen wir dann nur einen besseren Klon hatte ich mir damals ein paar Gedanken dazu gemacht.

    Ello plazierte sich als Social Network, dass niemals Werbung machen würde und anders sein will.

    Ich tippte einige Texte ein, postete Fotos, fand es ganz nett – aber irgendwann blieb auch ich weg.In obigen Artikel schrieb ich noch:

    Außerdem: Eigentlich ist es gut, wenn neue Social Networks etwas ganz anderes probieren. Nicht das Neue-Facebook-sein-wollen sondern Wir-sind-anders-und-wer-genau-das-mag-wechselt-gerne-zu-uns.

    Siehe da. In den letzten Monaten fiel mir auf, dass ich von den Ello Machern viele Mails bekam. Ello war aktiv.
    Was aber ist Ello im Jahr 2016? Mein erster Blick fiel auf die Selbstbeschreibung, die im Juni 2016 ein Update erhielt. Ello nennt sich nun „The Creators Network“ und definiert sich

    Ello is the only network designed for creators, by creators. A robust and growing community of artists, designers, musicians, illustrators, photographers, architects, GIF makers – creators, who understand that our process, practice, values and passions can push the world forward in a better direction.

    Diese Ausrichtung merkt man, wenn man die Kategorien auf Ello ansieht, unter denen man Artikel und User finden kann. Auch Wired ist dies aufgefallen, siehe Artikel „Remember Ello? You Abandoned It, But Artists Didn’t.

    Wenn man mag, bekommt man regelmäßig Mails von Ello, die neue Werke kuratieren und bewerben.

    Die KünstlerInnen selbst können seit kurzem über Ello (indirekt) Geld verdienen. Denn Artikel können nun mit einem Kaufen Button versehen werden (siehe auch Artikel in PR Newswire. Wie gut das funktioniert kann ich nicht sagen, bei einigen KünstlerInnen fand ich zumindest einen „Grünen Dollar Button“.

    Ein weiterer kürzlich hinzugefügter Button ist Hire Me – damit sollen KünstlerInnen leichter in Kontakt mit Kunden kommen.

    Der deutschsprachige Raum dürfte Ello spätestens 2015 vergessen haben. Bei einer ersten Suche fand ich keine einzige Meldung aus dem Jahr 2016.

    Fazit: Die Ello Macher sind rege dabei ihr Netzwerk für KünstlerInnen zu bewerben und zu etablieren. Es ist zwar kein Facebook-Killer geworden, aber es hat eine „NIsche“ gefunden. Mal sehen, wie es sich weiter entwickelt.

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  • Da war doch: Der Apple-Fernseher

    Ich warte noch auf mein neues Apple TV der neuen Generation. Eine neue Fernsteuerung mit Sprachsteuerung (Siri), die mir angeblich die Steuerung viel einfacher machen soll.

    Dazu passend findet sich in der t3n am 28.10.2011 ein Artikel (nicht mehr verfügbar) über den Apple-Fernseher, der die Sprachsteuerung Siri bringen soll.

    Vier Jahre später ist es kein Fernseher geworden, aber ein kleines schwarzes Kästchen mit Siri. Dies ist wahrscheinlich auch der sinnigere Weg. Wie oft tauscht ihr eure TVs aus (wenn ihr überhaupt noch welche habt)? Eben? Aber so ein Kästchen kann man schon mal dazu kaufen.

    Somit hatte der Autor 2011 schon ein wenig recht. Es gibt den Apple-Fernseher, er hat halt keinen Bildschirm 🙂

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  • Da war doch: Netzneutralität und Start-ups

    Das Europäische Parlament hat den Begriff Netzneutralität ein wenig neu definiert, woraufhin seitens der Telekom Deutschland gleich der Wunsch nach Umsatzbeteiligung bei Startups kam.

    Darüber lässt sich vortrefflich diskutieren. Was ich aber hier nur erwähnen wollte: Bei t3n gab es schon im August 2014 den Artikel „4 Gründe, warum Netzneutralität wichtig ist – und gerade Startups dafür kämpfen müssen.

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  • Da war doch: NutzerInnenzahlen von Onlinediensten

    Dieser Artikel erscheint im Rahmen meiner kleinen Aktion „Da war doch“.

    Netzwertig.com pflegt eine Liste (nicht mehr erreichbar) von Onlinediensten mit den jeweiligen NutzerInnenzahlen. In meinem Feedreader habe ich noch die Version des Artikels von Juni 2013. Nun, dann vergleichen wir mal mit dem Stand von August 2014.

    • Die Dropbox hat sich von November 2012 bis November 2013 (neuere Zahlen hat neuerdings.com nicht) von 100 auf 200 Millionen NutzerInnen erweitert
    • Evernote hat von März 2013 bis Mai 2014 von 50 auf 100 Millionen NutzerInnen zugelegt
    • Facebook konnte sich von März 2013 bis Juli 2014 „nur“ von 1,1 auf 1,3 Milliarden monatlich aktive NutzerInnen verbessern. Aber ohne Komma sind das 200 Millionen mehr. Das ist einiges mehr als die meisten anderen Dienste überhaupt NutzerInnen hat
    • LinkedIn stieg von Mai 2013 bis April 2014 von 225 auf 300 Millionen NutzerInnen
    • Twitter hatte im Dezember 2012 200 Millionen monatlich aktive NutzerInnen. Im Juli 2014 waren es 271. Auch eine Menge – aber wohl für Twitter ein zu geringes Wachstum für eineinhalb Jahre
    • Xing hatte im März 2013 13+ Millionen NutzerInnen, im Februar 2014 waren 14. In Zeiten wie diesen ist dies wohl schon positiv (andere deutsche Netzwerke gibt es gar nicht mehr).

    Die Zahlen stammen von den Unternehmen und sind daher eventuell mit Vorsicht zu betrachten. Bin schon auf ein Update 2015 gespannt.

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  • Da war doch: Das Blogsterben

    Dieser Artikel erscheint im Rahmen meiner kleinen Aktion „Da war doch“.

    Am 1. September 2007 bloggte der Software Guide mit Neun über eine Blog-Parade „Show me your feed“ und präsentierte 9 empfehlenswerte Blogs.

    Das ist immerhin 7 Jahre her. Machen wir mal eine (absolut unrepräsentative) Probe aufs Exempel und schauen wir nach, was es mit dem Blogsterben auf sich hat. Von diese 9 Blogs

    • sind 2 nicht mehr erreichbar
    • haben 2 zuletzt (bzw. mit einem einzigen Artikel 2014) im Jahr 2013 etwas veröffentlicht; einer der beiden Blogger ist recht aktiv mit blogähnlichen Meldungen auf seiner Facebookseite, der andere auf Google+
    • bloggen 5 ganz aktuell (meiner einer ist auch dabei 🙂

    Das ist durchaus beindruckend (wenn eben auch nur eine willkürliche Auswahl). Vielleicht will ja jemand noch alte Blog-Paraden (ev. die eigene) durchschauen, wieviele Blogs da noch aktiv sind.

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  • Da war doch: einmal der Google Reader

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    Vor über einem Jahr wurde der Google Reader eingestellt. Wie haben wir gejammert und uns aufgeregt. Und heute?

    Ich muss sagen (bzw. hier schreiben), dass mir Googles Dienst nicht mehr abgeht. Mit Feedly hat sich ein würdiger Nachfolger etabliert, der sich auch regelmäßig weiterentwickelt (Siehe z.B. Feedly sichert jetzt in Dropbox). Für mehr Features muss man in eine Pro Version investieren. Aber wer mehr als zehn, zwanzig Feeds lesen möchte, dem mag das durchaus etwas wert sein. Ergänzung: Aber natürlich sind ohne diese speziellen Features unbeschränkt Feeds verwaltbar.

    Aber Googles Entscheidung hat auch zu mehr Vielfalt geführt. Newsblur ist nur einer der Beispiele. Wer mag kann auch selbst einen RSS Reader hosten (z.B. Tiny Tiny).

    Was mich besonders freute war, dass meine Lieblings-App zur Verwaltung von Google Reader (Reeder) ein Update erhalten hat und nun Feedly und etliche andere Dienste unterstützt.

    Mehr als ein Jahr danach sieht man, dass Googles Entscheidung durchaus zu etwas mehr Vielfalt und Dynamik in der Feedreader Szene gesorgt hat. Was bleibt ist die Frage, wie man dem/der „durchschnittlichen“ InternetnutzerIn erklärt, wozu RSS gut ist. Und schlußendlich wäre es fein, wenn mehr Seiten RSS unterstützen und nicht – wie Twitter – den Feed ganz verstecken.

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  • Da war doch: Tim Cook twittert

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    Seit September 2013 ist Tim Cook, Apples CEO, auf Twitter vertreten. @tim_cook hat bisher 86 Tweets abgesetzt. Der Mann hält sich zurück.

    Und für den Mann, der rund 800 Millionen Kreditkartendaten in seinen Servern speichert ist es eigentlich verwunderlich, dass sich nur 582.000 Menschen (oder Bots) für seine Tweets interessieren. Mag aber sein, dass sowieso jede wichtige Nachricht von unzähligen Blogs und Nachrichtenseiten weiter verbreitet wird.

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  • Da war doch: 1 Jahr nur mit Open Source Produkten leben

    Heute starte ich die kleine Aktion „Da war doch“.

    Am 12. August 2012 berichtete die Futurezone über den Künstler Sam Muirhead, der ein Jahr nur mit Open Source Produkten (über)leben wollte. Um das zu finanzieren startete er eine Crowdsourding Kampagne auf Indiegogo, die aber nur rund ein Drittel des gewünschten Betrags einbrachte.

    Die Details beschreibt Muirhead auf seiner Website.

    Das Projekt hat er aber durchgezogen, siehe seinen Artikel zum Ende des Open Source Jahres. Dabei war es für ihn interessant, dass sein Interesse sich vom „Nichtkaufen von Closed Source Produkten“ in die Richtung ging, was man mit Open Source so alles machen kann: So gibt es in Berlin nicht nur co-working, sondern auch co-sewing.

    Das Projekt ist zu Ende, auf Twitter ist der Künstler als @cameralibre zu finden.

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