Schlagwort: FlipCamp

  • Mini-Barcamp 11.04.2019 – Ein Bericht

    Zum Rundum siehe 10 Years After Tweetup – Fein war es.

    Im Rahmen des Tweetup gab es auch ein Barcamp. Wir hatten nicht viel Zeit bzw. sollte es auch Zeit zum plaudern in kleiner und großer Runde geben. Nachdem ein Barcamp eine gute alte Tradition hat beschlossen wir ein Mini-Barcamp daraus zu machen.

    Mini-Barcamp?

    Nun es galten weiterhin die Barcamp-Regeln:

    1. Sprich über das BarCamp
    2. Blogge über das Barcamp
    3. Wenn du präsentieren möchtest, schreib dein Thema und deinen Namen in einen Präsentationsslot
    4. Nur 3 Wörter um dich vorzustellen
    5. So viele Präsentationen zur gleichen Zeit wie es die Räumlichkeiten ermöglichen
    6. Keine vorab vereinbarten Präsentationen, keine Touristen
    7. Präsentationen dauern so lange wie sie müssen oder bis der nächste Präsentationsslot beginnt
    8. Falls dies dein erstes BarCamp ist musst du präsentieren. (Ok, du musst nicht wirklich, aber finde vielleicht jemanden mit dem du gemeinsam präsentieren kannst oder stelle zumindest Fragen und sei einE aktiveR TeilnehmendeR

    Die Rahmenbedingungen definierten wir dann so:

    1. Jede Präsentation dauert nur drei Minuten
    2. Nach drei Präsentationen gibt es sechs Minuten Zeit für Fragen oder Diskussion
    3. Danach geht es weiter oder es gibt eine kurze Pause

    Papier-Wiki

    Die Vorstellungsrunde bestand wirklich nur aus Namen und drei Tags (Wörtern). Die meisten kannten sich zwar, aber es gab dann doch auch interessante Stichworte für spätere Gespräche.
    Dann kam das Befüllen des Papier-Wikis. JedeR nannte sein Thema, dass er bzw. sie gerne präsentieren wollte und suchte sich einen Platz auf den eingezeichneten Slots. Am Schluss sah das dann so aus:

    Großes Plakat mit Post-its auf denen die Vorschläge für Sessions zum MiniBarcamp stehen

    3 Minuten? Das funktioniert?

    Ja, ich war selbst überrascht. Aber in drei Minuten kann man viel erzählen bzw. zeigen. „Zeittakterin“ Jana gab je nachdem zwei Minuten aus den nachfolgenden sechs Minuten Frage-/Diskussionszeit gleich bei der Session dazu, wenn es gerade besonders interessant war.

    Drei Minuten heisst, nur ein oder zwei Kernaussagen zu präsentieren. Sich auf das Wesentliche zu fokussieren. Damit kann man in ein, zwei Stunden eine Vielzahl an Ideen, Infos und Anregungen einsammeln. Für alles weitere gab es dann Platz beim plaudern, essen und trinken.

    Ich will nicht behaupten, dass ab jetzt alle Barcamps so gestaltet sein sollen. Aber die Begeisterung etlicher Teilnehmenden zeigt vielleicht einen Haken von manchen Barcamps heutzutage (oder von den klassischen Tagungen, die wir alles so erleben): zu viel Präsentation und zu wenig Diskussion.

    Die klassischen 45 Minuten werden von manchen mit zig Powerpoint-Folien zum Tod aus Langeweile gequetscht.

    Es müssen nicht die 3-Minuten-Sessions sein, aber sie sind die Anregung sich aufs Wesentliche, den Kern einer Idee, einer Anregung, einer Frage, einer Info zu konzentrieren. Und wenn dieser Kern interessant und spannend genug ist, dann wird es Diskussion und Fragen geben und die 45 Minuten wie im Nu verfliegen.

    Und wenn nicht, dann gilt Regel 7: „Präsentationen dauern so lange wie sie müssen…“.

    Die Sessions

    Es gab insgesamt 15 Präsentationen. Ein paar kurz ausgeführt:

    • Das Open Data Projekt [UpDownVienna]()
    • [Politbarometer]()
    • Wie leicht Umfragen im Web beeinflussbar sind Youtube Video
    • Eine Präsentation von Tweets, die wir vor 10 Jahren schrieben. Sie zeigte, wie viel und wie wenig sich das Internet verändert hat
    • Eine Präsentation auf Flipchart: Flipcamp lässt grüßen
    • über Aktionen und Veranstaltungsformen rund um Twitter (Stichwort: Tweetup, Twittagessen,..)
    • Ein Aufruf zur „Social Sparsamkeit“
    • Eine kurze Erklärung der Photowalk Idee
    • Postersession WebPlausch
    • Postersession Webtermine
    • Aufruf zum Blue Beanie Day 2019
    • Über Alternativen zu Twitter
    • Es war einmal WienWeb2.0 – siehe Präsentation WienWeb2.0 auf Slideshare
    • MedTermine – als „Ableger“ von Webtermine #10YearsAfterTweetup .. oder geht’s uns noch gut? | Medtermine – Blog
    • Der Film „#ungebrochen“ über Martin Habacher MabacherFilm / JETZT IM KINO | Dokumentarfilm – oder warum Martins Tod auch ein Grund war uns wieder alle zu sehen
    • Ein wunderbarer selbst gemachter Film über die Frage „War früher alles besser?“, dem wir alle verziehen, dass er mit 40 Sekunden länger war als die vorgegebene Session Zeit
    • Und eine Schlusssession, die Andi „nur“ dafür nutzte einfach mal Danke zu sagen für das viele, was manche von uns in den letzten Jahren angeregt und bewegt haben. Ein wirklich schöner Abschluss des Mini-Barcamps

    Fazit

    Ich habe eigentlich schon alles geschrieben. Aber vielleicht noch ein Punkt.

    Beim Barcamp heisst es:

    Barcamp ist das, was du draus machst.

    Und wenn alle barcampen wollen, dann wird etwas draus.

    Ich würde sagen, alle wollten barcampen.

    Danke!

  • 10 Years After Tweetup – Fein war es

    Monitor "Zehn Twitter-Jahre später - geht's uns noch gut? das Tweetup (mit Mini-Barcamp"

    Jetzt ist es schon wieder ein paar Tage her, seit das 10 Jahre Tweetup am 11. April 2019 stattfand. Ich bin noch immer begeistert. Lasst mich ein wenig Ordnung in meine Gedanken bringen. Wobei nachfolgendes trotzdem nur ein paar Ausschnitte darstellt.

    Alte Säckinnen und Säcke

    Eigentlich sollte das ganze „Alte Säckinnen und Säcke Treffen“ heißen. Ein wenig ironisch, weil wir als Orga-Team ein paar von denen sind, die damals die ersten Barcamps mutgestalteten, Webmontage organisierten und Formate wie Digitalks entwarfen oder besuchten. Und wir wollten einige von denen wieder treffen, mit denen wir seitdem fast nur mehr online in Kontakt waren.

    Und ja, es funktionierte. Rund 30 Personen kamen für die gesamte Zeit oder für einen Sprung vorbei. Danke hiermit an alle, die da waren.

    Mini-Barcamp

    Herzstück war unser Mini-Barcamp. Ein eigener Bericht dazu folgt noch. Die Vorgaben waren recht restriktiv. Jede Session dauert nur drei Minuten. Nach drei Sessions gibt es 6 Minuten Diskussion zu den vorigen Sessions. Wir waren uns unsicher, ob so etwas geht. Aber ja, es geht wunderbar. In drei Minuten kriegt man eine kurze (und somit kurzweilige) PowerPoint unter, einen Kurzfilm oder ein paar interessante Gedanken. Und dann kann man noch kurze Fragen stellen (und keine Co-Referate halten) bzw. Beiträge einbringen. Nicht, dass jetzt jedes Barcamp so gestaltet sein soll. Aber es zeigt, dass Reduktion doch etwas konstruktives sein kann.

    Schön war auch, dass einige Sessions die Idee des FlipCamp umsetzten.

    Bring your own …

    Wir waren insofern auch reduziert in der Organisation, als das wir auch kein Buffet zur Verfügung stellten, da wir auch keine Sponsoren hatten bzw. haben wollten. Es gab die Devise

    Das ist ein typisches Treffen wie anno dazumal. Wenig zentrale Organisation, jedeR ist eingeladen sich einzubringen. Bring your own device, drink, food and session – and share it with the others. Denn gemeinsam sind wir das Web – online wie offline.

    Wir hatten Becher und Wasser aus dem Hahn. Somit war die Grundversorgung gesichert 🙂 Unabgesprochen brachten einige etwas mit – mehr als für einen. Und das ergab dann ein recht umfangreiches und auch vielfältiges Buffet. Mehr als ausreichend für die vier Stunden, die wir für das Tweetup ansetzten.

    Erinnerung an @mabacher

    In Erinnerung an Martin Habacher (@mabacher) hatten wir einen eigenen Tisch hergerichtet, mit Flyern, Postkarten zu seinem Film (ab Herbst hoffentlich auf DVD). In einer Session habe ich dann noch kurz an seine damalige BarChair Aktion erinnert.

    Alleinr Ecke

    Und natürlich gab es auch eine „Alleinr“ Ecke, das analoge Pendant zu alleinr.at. Wer wollte konnte sich dort auf einen Stuhl setzen und wurde dann nicht angesprochen und hatte seine Ruhe. Naja, kontraproduktiv zu einem Barcamp, aber ein netter Gag, den niemand wirklich in Anspruch nahm.

    Erinnerungsstücke

    Auf einzelnen Tischen, auf einzelnen Körpern (in Form von alten T-Shirts) gab es Erinnerungen an alte Aktionen, Veranstaltungsformate, etc. Es gab somit die Möglichkeit in vielen Erinnerungen zu schwelgen, alte Geschichten aufzuwärmen. Oder ganz neue Geschichten von früher zu hören und zu sehen.

    Aber es gab auch Platz neue Ideen und Gedanken zu wälzen. Ich glaube, dass aus dem Tweetup heraus noch das eine oder andere weiter entwickelt wird.

    Fotos

    Ja, es gibt Fotos. In guter alter Manier natürlich auf Flickr. Meine Dokumentation findet sich als Album auf Flickr. Ich hoffe, dass die viel schöneren von Karola Riegler noch ihren Weg auf die Plattform finden …

    Tweets

    Ah, es war ja auch ein Tweetup. Ein Treffen von TwitterantInnen um miteinander zu twittern. Ja, das wurde auch. Wie es sich gehört, haben wir damit auch einige, die nicht dabei sein konnten auch in das Tweetup hinein geholt. Die Tweets könnt ihr auf Tweetup MiniBarcamp – The Social Wall for Everyone – Walls.io nachlesen. Danke nochmals an walls.io für das kostenlose bereitstellen von „Sozialen Medien Wänden“ für Barcamps.

    Weiteres

    Michaela Endemann hat über das Tweetup gebloggt: #10YearsAfterTweetup .. oder geht’s uns noch gut? | Medtermine – Blog

    Meinerseits folgt noch Mini-Barcamp 11.04.2019 – Ein Bericht

    Danke

    Zum Schluss nochmals danke an alle die da waren. An alle, die per Twitter teilnahmen. Und ein besonderer Dank an das Orga-Team @digiom, @kigo, @karolariegler, @leyrer, @meta_physik, @Medtermine, @zieselbaer. Mit euch hat das Vorbereiten des Tweetup wirklich Spaß gemacht. DANKE!

  • Kristin Narr: Analoges Twitter Feedback

    Schon vor längerem bei Kristin Narr entdeckt: „Materialien: Analoges Twitter-Feedback“.

    Eignet sich vielleicht auch für kurzes Feedback bei Barcamp-Session bzw. für das sammeln von Fragen und Ideen, die noch übrig geblieben sind.

    Ich könnte mir auch eine analoge Twitter-Wall vorstellen, bei der solche Papier-Tweets gesammelt werden und durch weitere ergänzt werden können.

    Und natürlich auch eine feine Idee für ein Flipcamp

  • Mein Leben als Barcamper – Teil 2

    Aufgrund meines Artikels Mein Leben als Barcamper hat Henriette nochmals nachgefragt, ob ich mich nicht doch ein wenig als „Barcamp-Nomaden“ sehe. Ein wenig verspätet eine Antwort dazu. Nochmals Wikipedia zitiert:

    Als Nomaden (altgr. νομάς nomás, „weidend“, „herumschweifend“) werden Menschen und Gesellschaften bezeichnet, die aus kulturellen, ökonomischen oder weltanschaulichen Gründen eine nicht sesshafte Lebensweise führen. In übertragener Bedeutung, unter Abhebung auf das Umherziehen von Ort zu Ort, wird das Wort in jüngerer Zeit auch für sogenannte „Mietnomaden“ oder „Jobnomaden“ verwendet, letztere verstanden als Personen, die aus eigener Entscheidung keine dauerhafte berufliche Anstellung anstreben, sondern die Stellung und in Verbindung damit auch den Wohnort häufig wechseln.

    Die Wikipedia kennt aber auch den Digitalen Nomaden.

    Digitale Nomaden arbeiten typischerweise mit Remote-Internet-Technologie – von zu Hause, im Hotel, im Kaffee, im Internetcafé oder in öffentlichen Bibliotheken. Ihr Arbeitsplatz ist zumeist dort, wo Internet-Zugriff besteht.
    In der Regel handelt es sich um Wissensarbeiter, die ihre Arbeit dank dem Internet unabhängig von einem bestimmten Ort ausführen können.

    Nun, auch so ein Digitaler Nomade bin ich nicht. Aber ich wandere durchaus … von Barcamp zu Barcamp.

    Nicht nur, dass ich DAS eine Barcamp regelmäßig in meiner Heimatstadt besuche. Mal Wien, mal Graz, mal Vöcklabruck, mal Linz – mal 20 Teilnehmer/innen und mal 250.

    In diesem Sinne packe ich mein iPhone, iPad – sprich meine Arbeitsgeräte, die ich auch zu Hause habe – und bewege mich zu einem Barcamp.

    Als Barcamp Nomade stellt man bei einem Barcamp seinen Lagerplatz auf. Einchecken auf Foursquare (jetzt Swarm), Nutzung des speziellen Hashtags, Eintrag im Barcamp-Wiki,…

    Barcamp-Druide 😉

    Ehrlich gesagt fühle ich mich aber eher manchmal als Barcamp „Druide“. So meint die Wikipedia:

    Ein Druide wäre demnach ein „besonders weit Sehender“ oder „besonders viel Wissender“

    Versteht mich nicht falsch. Nicht dass, ich meinen Weitblick als besonders einschätze. Noch bin ich einer, der besonders viel über das Internet und seine Technologien weiß.

    Aber ich habe viele Barcamps besucht, tausche mich mit Menschen über die Thematik aus und blogge auch darüber.

    In diesem Sinne versuche ich zumindest in die Zukunft der Barcamps zu blicken und habe doch einiges an Wissen (oder nennen wir es lieber Erfahrung) gesammelt. So passiert es mir doch manchmal, dass ich von Barcamp-Teilnehmenden gefragt werde, wie es bei anderen Camps so sei, wie es dort abläuft oder wie ich denn so die eine oder andere Barcamp Regel interpretieren würde.

    Und wenn ich schon selbst nicht „besonders weit sehe“, so versuche ich doch, mit anderen gemeinsam (Barcamp-like, in Sessions, in Pausengesprächen) weiter in die Zukunft zu blicken und neue Ideen zu entwickeln.

    Leider ist es mir noch nicht ganz gelungen, das auch umzusetzen. Bloggen, ja. So findet ihr Artikel über Ideen wie „FlipCamp“, „PubCamp“ oder den „WebPlausch“ und einiges mehr.

    Doch einen Bart zu haben und weise zu lächeln genügt mir nicht ganz. Daher wird es wohl an der Zeit auch entsprechend tatkräftig an der Weiterentwicklung der Barcamps mitzuwirken. Vielleicht ist dieser Artikel der erste Schubs für mich in diese Richtung.

  • Wir gestalten ein AnalogCamp

    Vor mehr als vier Jahren skizzierte ich die Idee „FlipCamp – Ein BarCamp geht offline„. Dann kam halt immer etwas dazwischen.

    Michael Mikee Eisenriegler hat nicht locker gelassen und mich immer wieder erinnert. So trafen wir uns endlich in einem sehr analogen Gasthaus und plauderten, dachten nach, fanden neue Ideen … so entstand das #analogcamp.

                                     aaa
                                      aaa
                                aaaaaaaaaa
                                   aaaaaaaa
                            aaaaaaaaaaaaaaaa
                                aaaaaaaaaaaaa
                    aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa ANALOG
                    aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa CAMP
                  aaaaaa       aaaaaaaaaaaaaaaa  2013
                    aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa
                   aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa
                          aaaaaaaaaaaaa
                    aaaaaaaaaaaaaaaa
                  aaaaaaaa
    

    Vorab: AnalogCamp, am Samstag, 30. November in Wien (Lokalität wird noch gesucht). Wir freuen uns über Ideen, Vorschläge, Kritik und Mithilfe.

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

    Lest am besten den Text, den Mikee und ich auf der „Analogcamp Seite im Barcamp Wiki gemeinsam entwickelt haben. Ich hoffe er erklärt die Intention des AnalogCamps verständlich.

    Ein paar Zeilen möchte ich nochmals hervorheben

    Ein analoges Barcamp mit Ideen für das Digitale

    Wir wollen nicht nur Retro sein und digitale Geräte aus dem AnalogCamp verbannen. Wir hoffen auch darauf, dass wir uns den Fragen des digitalen Zeitalters mal ein wenig anders nähern. So gibt es Themen, die auf anderen Barcamps, da und dort in Sessions schon mal aufgetaucht sind – hier haben sie besonders viel Platz.

    Was aber viel wichtiger ist: Wir wollen kommunizieren, old school – ohne Ablenkungen, ohne Gadgets. Selbsterfahrung für Nerds, Geeks und Digital Natives.

    Für ruhige Minuten soll auch ein eigener Schweigeraum bereit stehen (sofern unsere Location das hergibt).

    Dein Social Media Dienst kann Thema sein, aber skizziere ihn auf einer Flipchart. Probier doch mal zum Beispiel eine Zeichnung anstelle eines Fotos zu machen.

    Genau das ist das Experiment. Vielleicht legt man bei so einer Präsentation viel mehr Wert auf andere Punkte. Vielleicht diskutieren wir dann auch ganz anders.

    Vielleicht schafft so ein AnalogCamp ganz neue Mikroformate innerhalb des Camps. Wie wär’s mit einer gemeinsamen Aufführung von John Cages 4’33 und der Diskussion über Urheberrechtsverstösse? Versuchen wir einen Analogtwitter über Postkarten oder Schreibmaschine? Bringen wir empfehlenswerte gedruckte Bücher zum Thema Social Media mit? Lesen wir gemeinsam darin oder daraus? Unterhalten wir uns über Retrofuturismus oder Steampunk? Was wäre aus der Welt geworden, wenn sich die Dampfmaschinen durchgesetzt hätten? Gibt es mehr Sessions über Inhalte von Blogs als über deren Technik?

    Wir laden euch ein, mit uns gemeinsam das AnalogCamp zu entwickeln – und wir suchen noch einen passenden Ort, Mitmachende, Mitdenkende und gutmeinende SponsorInnen.

    Genau. Jede Idee, jeder Hinweis zählt. Und wer gerne mitentwickeln will oder ein wenig sponsern möchte – einfach bei mir oder Mikee melden.

    ——-

    sind wir nicht alle ein wenig analog
    mit der sehnsucht digital zu werden
    (aus „Er ist uns digital geworden“, @roblen 2013)

  • Barcampgedanken

    Nachdem ich beim „Partizipationscamp“:http://www.barcamp.at/ParCamp_e-Partizipation in der Mittagspause ein Gespräch über Barcamp Newbies, No-Shows, … und Ideen führte merkte ich, dass ich quasi selbstreferentiell immer wieder auch meine eigenen Blogartikel erwähnte – aber natürlich nicht Links im Kopf hatte.

    (Fast) alle meine Artikel zu und über Barcamps (inklusive Berichten) finden sich mittels dem Hashtag „barcamp“:http://www.robertlender.info/blog/plugin/tag/barcamp.

    Wem das zu viele Mühe ist, für den/die nachfolgend eine Liste meiner Artikel mit „grundsätzlicheren“ Gedanken zu Barcamps:

    * [[Haben Barcamps eine Zukunft]]
    * [[Barcamp Vöcklabruck – oder warum Barcamp noch nicht open bedeutet]]
    * [[Barcamps und Familienfreundlichkeit]]
    * [[Wir kreieren ein Camp]]
    * [[No-shows: Es geht auch anders]]
    * [[Barcamp Vienna: Umgang mit no-shows]]
    * [[Barcamp? Wie ist das mit dem präsentieren müssen?]]
    * [[Frag mich was zum Barcamp…]]
    * [[FlipCamp – Ein BarCamp geht offline]]

    Und mit [[Barcampen – Die neue Tageszeitung]] gibt es sogar ein regelmäßiges Online-Magazin, dass automatisiert Beiträge rund um das Thema „Barcamps“ sammelt.

  • Das hätte ich immer schon machen wollen

    Im Rahmen meiner Aktion möchte Nico Grienauer von mir wissen:

    Gibt es eine (Werbe)Aktion, die du umsetzen wolltest, dich aber nicht getraut oder Möglichkeit gefehlt hat? z.B.

    Kurz gesagt: Solche Aktionen gibt es reichlich.

    Länger ausgeführt…

    Natürlich gibt es allein für webtermine.at einige Aktionen, die ich bislang nicht umgesetzt habe bzw. zu wenig andere motivieren konnte.

    Beispiele gefällig?

    • Um Webtermine auf einen neuen technischen Standard zu heben, hatte ich die Überlegung, bei der Netidee etc. einzureichen. Aber irgendwie fehlte mir die Zeit und Muße, das auch durchzuziehen.
    • Ich bin noch immer auf der Suche nach einer FH oder Uni, die für ein Projekt ihrer StudentInnen Webtermine wählen möchte. So gibt es doch immer wieder die Aufgabe, für diese Praxisprojekte („Macht ein Blog!“) durchzuführen. In Webtermine gäbe es die Möglichkeit, am „lebenden Objekt“ zu üben. Dazu habe ich auch etwas gebloggt: Warum StudentInnen bei Webtermine beginnen sollten.
    • Und auch wenn mich Robert Harm böse anschaut 😉 – gerne hätte ich Webtermine unter [[Serendipity]] umgesetzt, entsprechende Plugins entwickeln lassen (wenn ich einfach so einen Fördertopf dafür hätte), etc.

    Weiteres gibt es Projekte, die der Umsetzung harren:

    • Der WebPlausch gehört wieder mal reaktiviert
    • Ein Webmontag Wien steht an (aber hierzu wird es ev. eine Wiederbelebung geben)
    • Das Flipcamp steht noch immer an

    Hier fehlte mir einfach die Zeit oder die Muße (oder manchmal ein wenig die Lust), mehr Freizeit dafür zu investieren.

    Und weil Wolfgang Wiese gerade fragt, ob Barrierefreiheit im Web tot ist
    Ich würde gerne wieder eine Aufmerksamkeitserregungsaktion starten. Der Blue Beanie Day wäre dazu ein gutes Datum.
    Aber für eine wirklich gute Aktion bräuchte es Ideen, MitstreiterInnen, …


    Wie man vielleicht sieht, gibt es bei mir kaum Aktionen, die ich ganz abschreibe.
    Sie bleiben in einem meinem Ideenspeicher mit der Hoffnung, sie doch noch durchzuführen. Vielleicht abgewandelt, vielleicht abgespeckt – aber doch…

    Was gäbe es noch? Einiges. Zum Beispiel:

    • Eine Rundreise durch Deutschland – endlich TwitterantInnen persönlich treffen, Unhäuser ansehen, Barcamps besuchen, …
    • Einen langen Tag des Bloggens durchführen – aber das kommt noch, versprochen 🙂

    …und trotzdem kratzt das noch an der Oberfläche all der Ideen und Projekte, die ich gerne mal machen möchte.


    PS:
    Wenn jemand davon etwas aufgreifen möchte, mit mir weiterdenken möchte, …
    Bitte melde dich – es würde mich freuen.


    Das ist ein Artikel im Rahmen meiner Aktion Blog das Robert. Du kannst mir eine Frage stellen, die ich in meinem Blog beantworte. Das kann auch anonym geschehen. Es muss keine Frage sein, auch ein Themenvorschlag wäre interessant.

    Alle bisherigen Antworten findest du unter dem Schlagwort BlogDasRobert.

  • Wir kreieren ein Camp

    Barcamps gab und gibt es einige, wie das österreichische „Barcamp Wiki“:http://barcamp.at zeigt. Aber das schon fast klassische Format – immerhin fand 2006 „das erste Barcamp in Österreich“:http://www.barcamp.at/BarCamp_Vienna_September_2006 statt – hat sich weiter entwickelt. So finden sich GovCamps, HealthCamps,… zu spezifischen Themen. Auch die Organisation und der Ablauf gestalten sich hin und wieder unterschiedlich.

    Immer mehr Formen finden sich auf barcamp.at oder „webtermine.at“:http://webtermine.at.

    Heute sitze ich am „CreateCamp Wien“:http://www.barcamp.at/CreateCampWien_a11y_opendata. Hier gibt es keine Themensessions im klassischen Sinne. Hier entstehen Projekte oder werden Projektideen gewälzt und gemeinsam erste Umsetzungsschritte gesetzt.

    Vor einer Woche fand das „Almcamp 2011“:http://www.barcamp.at/AlmCamp_11 statt. Monika Meurer – eine der beiden Veranstalter/innen – „berichtet“:http://meurer.at/2011/10/07/das-dritte-almcamp-in-sudtirol-war-ein-voller-erfolg/, dass es am Almcap erste Ansätze für ein „FlipCamp“:https://nureinblog.at/2605-FlipCamp-Ein-BarCamp-geht-offline gab. Mehr zur Idee im Barcamp Wiki in der „FlipCamp Diskussion“:http://www.barcamp.at/Flipcamp

    Zwei Ideen habe ich mit einigen anderen über Twitter andiskutiert und möchte es hier im Blog (quasi als Ideenspeicher) kurz festhalten.

    RetroCamp: Vorerst etwas für die Älteren unter uns. Ein Austausch über Homecomputer wie C64, Atari XL und viele andere. Vielleicht auch mit Ausstellung der Geräte, die wir so alle noch zu Hause haben. Vorspielen alter Demos,….

    DiasporaCamp: Facebook ändert jeden Tag etwas und mancheR hat Datenschutzbedenken. Google+ und Co. können ähnliche Bedenken nicht ganz zerstreuen. „Diaspora“:https://joindiaspora.com stellt sich als die sichere und offene Alternative dar. Aber ist ein Netzwerk aus unterschiedlichsten „Nodes“ (wie sich die einzelnen Installationen nennen) wirklich so sicher? Hat Diaspora andere Gefahren und andererseits Möglichkeiten? Gibt es weitere Alternativen oder zumindest Ansätze. All das könnten Themen eines solchen Barcamps sein.

    Habt ihr noch andere Ideen?

  • Sind wir auf einem Social Network Auge blind?

    Im Dezember wollte ich beim letzten Web Montag Wien eine kurze Präsentation mit dem Titel „Netlog und Co. – Sind wir auf einem Auge blind“ halten. Aus privaten Gründen konnte ich dann doch nicht teilnehmen. Meine damalige Präsentation bestand nur aus Ausdrucken (FlipCamp lässt grüßen).

    Die paar Zahlen, die ich damals rausgesucht habe, möchte ich euch nicht vorenthalten. Auf der einen Seiten haben wir MySpace, Facebook, Xing und Flickr. Die kennen wir Web 2.0 SpezialistInnen, bloggen oft darüber,… manchmal fast, wenn der berühmte „virtuelle“ Reissack dort umfällt. Das ist aber durchaus ok, immerhin ist es gut, wenn jedeR bloggen kann, worüber er/sie möchte.
    Auf der anderen Seite stehen Networks wie Netlog, uboot.com, sms.at oder szene1.at. Über die schreibt kaum jemand, warum auch immer.

    Daher nur so zum Einwirken, ein paar Zahlen über die anscheinend unbedeutende Seite des Web.

    Netlog

    • 35.000.000 Mitglieder in Europa
    • 15 Sprachen
    • 60 Prozent zwischen 14 und 25 Jahren
    • Verhältnis männlich:weiblich ist fast 50:50

    pro Monat

    • 30 Mio update e-mails
    • 5 Mio transaction e-mails
    • 1 Mio birthday e-mails
    • 4 Milliarden page views
    • 1,5 Milliarden Online Minutes

    in Österreich (Stand Oktober 2008)

    • 7 Mio visits
    • 290 Mio page impressions
    • 664.000 unique visitors

    uboot.com

    6 Mio Mitglieder (UK, D, CH, A)

    im Monat

    • 500.000 unique visitors
    • 29 Mio page impressions
    • 300.000 Handynummern

    sms.at

    3 Mio. Benutzerprofile

    im Monat

    • 720.000 unique visitors
    • 73 Mio page impressions

    pro Tag 200.000 versendete SMS

    szene1.at

    • 450.000 Mitglieder (A, SK, CH)
    • 18 Mio private Fotos
    • über 300.000 private Videos
    • 250 FotografInnen mit 1.000 Veranstaltungen

    Altersverteilungen der BenutzerInnen

    In Deutschland, Österreich und der Schweiz

    • facebook mit 47 % bis 30 Jahren
    • Netlog mit 60 % zwischen 14 bis 25 Jahren
    • uboot.com mit 23 % bis 19 und 58 % zwischen 20 bis 29 Jahren

    Das war´s…

  • Kleine Pause und Blog Vorsätze 2009

    In Kürze lege ich und damit auch „Nur ein Blog“ eine kleine Pause ein. Meiner einer geht offline. Das iPhone bleibt aber an meiner Seite und wird alle Ideen für das Jahr 2009 aufzeichnen. Denn nach dieser Pause möchte ich mich wieder voll meinen Projekten widmen, die da wären:

    * Webtermine: Wenn alles gut geht wird mir „Garvin“:http://garv.in bei einem Plugin helfen. Damit könnte eine erste Beta mit Februar starten.
    * Flipcamp: Hauptsächlich fehlt es noch an einem günstigen (kostenlosen?), barrierefreien Veranstaltungsraum. Ich werde mich daher mit dem „BIZEPS Lokalführer“:http://www.bizeps.or.at/links.php?nr=130 im Februar auf den Weg machen. Hinweise sind natürlich Willkommen.

    Meine „Vorsätze für 2008“:/blog/archives/2626-Noch-drei-Monate-fuer-gute-Vorsaetze.html habe ich relativ gut erfüllt. Im Hinblick auf die „WCAG 2.0“:/blog/archives/2696-WCAG-2.0-sind-fertig.html muss ich aber sicherlich noch einiges an der Web Accessibility meines Blogs werken.

    Auch wenn Jana Herwig recht drastisch meinte, dass „Twitter ihr Blog tötete“:http://digiom.wordpress.com/2009/01/03/twitter-toetete-meinen-blog/ bleibe ich dabei, dass mein Blog das Kommunikationsmittel der ersten Wahl ist. Vielmehr möchte ich die Plattformen wie Twitter, Flickr, etc. etwas mehr in mein Blog bringen. Dazu habe ich schon erste Ideen.

    Natürlich wird es 2009 weitere „WebPläusche“:http://webplausch.info geben und im Februar sicherlich einen oder zwei „WebPlauschWalks“:http://www.webplausch.info/networks/blog/post.roblen:17.

    Habt ihr einen Punkt, der euch an „Nur ein Blog“ immer schon gestört hat, etwas das ihr schon immer hier sehen wolltet. Wenn ja, dann schreibt es mir einfach.