Schlagwort: Linux

  • Mein erstes Linux Notebook (4)

    Mein letzter Beitrag zu meinem ersten Notebook mit Linux ist schon länger her.

    Ich habe mich immer wieder damit auseinandergestetzt und auch ein paar Dinge ausprobiert. Mein Hauptgerät ist weiterhin ein Macbook.

    jetzt gab es aber einen neuen Schub. Ein Freund von mir probiert jetzt auch Linux (Mint) aus. Außerdem ist Linux Mini 22.3 „Zena“ erschienen.

    Also Update ausprobiert. Das ging einerseits gut und dann doch ein wenig schief.

    Ich hatte dann nur 22.2 aufgespielt. Das große Wunder. Endlich gibt mein Notebook Töne von sich. Das hatte bisher nicht geklappt. Gleich mal einen Song abgespielt und einen Film angeworfen. Funktioniert tadellos.

    Doch dann war das WLAN weg. Der Treiber für den Chip war mit einigen anderen Bereinigungen anscheinend gelöscht oder deaktiviert worden. Nach einigem probieren konnte ich jedoch auch das beheben.

    Und jetzt ist ein 180 Euro Notebook auch „lärmend“ unterwegs.

    Damit geht auf diesem Billig-Notebook unter Linux eigentlich alles, was ich mobile so brauche.

    Fediverse reactions
  • Noch ein Linux Umsteiger

    Über meine (neuen) Erfahrungen mit Linux habe ich jetzt in drei Artikeln geschrieben. Wer sie lesen möchte, folge dem Schlagwort „Linux“ in meinem Blog.

    Norbert Eder ist vor kurzem von Windows auf Linux umgestiegen und hat dazu „Baba Windwos. Hi Linux!“ verfasst. Darin schildert er seine ersten Erfahrungen und auch seine Gründe für den Umstieg. Für mich interessant, dass auch er Linux Mint als Distribution seiner Wahl verwendet.

    Im Artikel „Baba Windows. Hi Linux! [2]“ erzählt Norbert, welchen Ersatz für unterschiedliche Windows-Software er Linux-seitig gefunden hat.

    Norberts Umstieg ist etwas „radikaler“ als meiner, da auch er sein Desktop-Gerät umgerüstet hat. Umso interessanter ist es für mich, wie es ihm bei seinem Umstieg so geht. Daher hoffe ich, Norbert, noch einige Blogartikel zu Linux von dir zu lesen.

  • Mein erstes Linux Notebook (3)

    Ich habe mir vor ein paar Wochen ein Notebook um 180 Euro gekauft und darauf Linux installiert. In dieser Artikelserie dokumentiere ich meine Erfahrungen.

    Bisher schrieb ich Mein erstes Linux Notebook (mit den technischen Details) und Mein erstes Linux Notebook (2) mit ersten Eindrücken.

    Das Notebook ist nun auf Reisen und ich kann sagen, dass ich recht zufrieden bin. Tippen (Blogartikel schreiben) geht sehr gut und ich finde alle Tasten ohne hinzuschauen – also so, wie ich es gewohnt bin. Das Gewicht des Notebooks ist mit 1,2 kg wirklich angenehm. Das kleine Netzteil macht das Notebook auch nochmals mobiler und beide nehmen in der Tasche wenig Platz weg und belasten auch den Rücken nicht.

    Zur Laufzeit habe ich noch keine Messung vorgenommen. Aber so ca. 4 bis 5 Stunden reicht eine Akkuladung, je nachdem welche Anwendungen ich gerade laufen lasse.

    Außerdem hat das Notebook seinen ersten Belastungstest bravurös bestanden. Ungeschickterweise flog es mit einigen T-Shirts aus einem Kasten von 2 Meter Höhe direkt auf einen Kachelboden. Ein paar kleine Abschürfungen, ansonsten keinerlei Beschädigungen!

    Für den M2. Slot habe ich mir eine 1TB SSD gekauft. Sofern man den richtigen (filigranen) Schraubenzieher findet, ist der Einbau eine Sache von zwei oder drei Minuten. Nun habe ich ausreichend Speicherplatz um meine Nextcloud vollständig auch auf das Notebook zu synchronisieren.

    Und wie geht es mir mit Linux bzw. meiner Linux Mint Installation?

    Linux Stichworte

    • Das Hochstarten geht schnell: 38 Sekunden bis zum Login. Nach Eingabe des Passworts dauert es rund 8 Sekunden, bis Linux und damit das Notebook betriebsbereit ist.
    • Mein Sound Problem konnte ich noch nicht lösen. Ich fürchte ich muss dazu in die Untiefen des Terminals eintauchen und so sicher fühle ich mich da noch nicht.
    • Apropos Terminal. Immerhin kann ich es aufrufen und lerne schon so Dinge wie „sudo“ 🙂
    • Updates von Applikationen oder sonstigem laufen in der Regel ohne Probleme ab. Allein Firefox ließ sich mal nicht mehr aufrufen, weil eine Instanz davon angeblich im Hintergrund lief. So habe ich im Termin „killall“ kennengelernt und die App „Systemüberwachung“.
    • Nach einem Update ist mir dann der Shutdown-Button beim Abmelden-Menü abhanden gekommen. Den habe ich kurzerhand durch eine längere Betätigung der Power-Taste auf dem Notebook ersetzt. Aber gerne würde ich den Button wiederhaben. Bisherige Anleitungen waren jedoch nicht sehr hilfreich.
    • Die eingebaute SSD-Karte wird zwar von Linux erkannt. Die Nextcloud-Applikation kann sie jedoch nicht von vornherein erkennen. Dazu muss ich erst in der Dateiverwaltung die SSD oder den Nextcloud Ordner anklicken. Dann weiß auch die Nextcloud App davon. Seltsam …
    • Bei den Apps arbeite ich mich so langsam durch, was schon installiert ist, oder was ich noch installieren möchte:
      • Typora (bezahlterweise) leiste ich mir als Editor für Markdown-Texte – auch im Zusammenhang mit der Notes-App in der Nextcloud
      • Filezilla ist wunderbar als FTP Programm um auf meinen Webspace zuzugreifen.
      • KeepassXC erlaubt mir den Zugriff auf meine Keepass Dateien, die ich ansonsten in Strongbox in meiner Apple-Welt verwalte.
      • Als To-Do App verwende ich Todoist. Nach einigen Versuchen, bin ich immer wieder dorthin zurückgekehrt. Sie liegt mir irgendwie. Siehe da: Todoist gibt es auch auf Linux!
    • Mit Firefox komme ich gut zurecht, synce ihn auch mit meinem Mac. Noch dazu kann ich in Firefox Erweiterungen aufnehmen, wie z.B. Websites direkt in Todoist speichern (zum späteren lesen) oder den Inhalt über Joplin sichern.
    • Als mobiles Fotoalbum eignet sich das Notebook ebenfalls (der Screen ist doch größer als der von meinem iPhone oder iPad). Der in Linux Mint vorinstallierte Bildbetrachter browst ohne Probleme und mit kurzen Ladezeiten durch die Bilder eines Verzeichnisses. Mit der F11-Taste kann ich jederzeit auf Vollbildmodus gehen und mit den Cursor-Tasten navigieren.

    Die letzten Blog-Artikel sind am Notebook entstanden. Notebook hochstarten, automatische Einwahl im fremden WLAN, Browser und mein Blog-Backend aufrufen. In weiteren Tabs surfen, Feedreader (FreshRSS) im Web nutzen, … alles ohne Probleme.

    Als nächstes möchte ich die Bildbearbeitung ausprobieren. Nur einfaches wie zuschneiden oder Größe verändern. Also Dinge, die ich manchmal für Blogartikel brauche.

    Außer den genannten Kleinigkeiten bin ich sehr zufrieden und komme auch mit Linux gut zurecht. Das Sound-Problem stört fürs bloggen wenig. Gerne würde ich mir mobil auch mal einen Film oder Online-Videos ansehen. Dazu braucht es bisher weiter mein iPhone. Aber bei 180 Euro Anschaffungskosten will ich nur begrenzt jammern 🙂

  • Mein erstes Linux Notebook (2)

    Heute gleich ein Update zum gestrigen Artikel.

    Vorab danke für all die Tipps zum Thema Audio. Bisweilen funktioniert der Sound noch immer nicht. Aber es gibt noch einiges, was ich ausprobieren kann. Kurz habe ich über den USB-Stick eine LIve-Version von Debian laufen lassen. Debian erkennt angeblich die „Soundkarte“, gibt ein kurzes Krachen von sich und das war es dann auch.

    Das ist besonders schade, weil ich sonst mit dem 180 Euro Ding weiter gute Erfahrungen mache:

    • Die Enter-Taste ist nicht groß, aber ich treffe sie meistens gut (auch beim „Blind-Schreiben“). Ansonsten sind die Tasten recht groß und es lässt sich für mich recht darauf schreiben. So tippe ich gerade recht schnell diesen Artikel über das Notebook.
    • Mein Canon MG5500 Drucker wurde über das WLAN sofort erkannt. Der Ausdruck eines Screenshots funktionierte tadellos.
    • Apropos Screenshot: Die Drucktaste am Notebook funktioniert und erzeugt bei Druck einen Screenshot des gesamten Bildschirms.
    • Den Ausdruck des Screenshots habe ich dann in die Scan-Einheit meines Canon Gerätes gelegt. Die Scan Anwendung hat ihn ebenfalls erkannt und der Scan funktionierte ebenso tadellos.
    • Linux bootet recht schnell. Beim zuklappen des Deckels des Notebooks legt es sich auch brav schlafen. Klappt man das Notebook auf erscheint nach ein paar Sekunden der Login-Screen.

    Die Frage, wie lange das Notebook läuft, kann ich noch nicht sagen. Gestern habe ich bei 50 % Bildschirmhelligkeit rund 5 Stunden arbeiten können. Heute hat das Notebook bei 8 Stunden zum herunter zählen begonnen. Mal sehen, wo sich das Ganze einspielen wird.

    Eigentlich wäre so ein günstiges Notebook gut geeignet um sich als Linux-Zweitgerät zu verkaufen. Quasi als mobiler Videoplayer, als „Reise-Schreibmaschine“ etc.

  • Mein erstes Linux Notebook

    Das ging jetzt schneller als gedacht. Vor ein paar Wochen überlegte ich (Jetzt auch Linux …) mir ein Notebook zuzulegen, um darauf Linux „in echt“ auszuprobieren.

    Gestern fand ich ein kleines Neu-Gerät um 180 Euro und dachte mir, da ist jetzt nicht allzu viel verhakt, wenn es nicht klappt.

    Das Notebook

    Das Gerät ist ein PEAQ Notebook Slim S132 mit folgenden Eckdaten:

    • Intel Celeron Prozessor N3350
    • 4 GB Arbeitsspeicher
    • 64 GB Interner Speicher (anscheinend eine SD-Card, Peaq schreibt auch von 64 GB ROM)
    • Intel HD Graphics 500
    • Full-HD-IPS-Display, 13,3 Zoll (33,8 cm), 1920×1080 Pixel, Format 16:9
    • 0.3 Megapixel Frontkamera
    • Stereolautsprecher und Mikrofon
    • Schnittstellen:
      • M.2 SSD Extension (damit lässt sich eine SSD Karte im Gerät einbauen. Die 64 GB können dann auf 1 Terabyte – und vielleicht noch mehr – hochgerüstet werden)
      • 1x Mini-HDMI
      • MicroSD Kartenleser
      • Audio Out/Mic
      • 2x USB 3.1 Gen 1
      • Gewicht: 1,24 Kg
      • Größe: 316 mm x 209 mm x 16.8 mm

    Vorinstalliert war Windows. Aber das war mir in dem Falle ja egal.

    Vorbereitungsarbeiten

    Jetzt galt es zwei Schritte umzusetzen.

    Als erstes brauchte ich einen USB-Stick, über den ich den Notebook mit Linux booten konnte. Als Linux Version habe ich nach ein wenig ausprobieren in meiner virtuellen Maschine Linux Mint gewählt, genauer die Cinnamon Version. Obwohl ich nicht das stärkste Gerät gekauft habe, wollte ich mal schauen, ob es das verkraftet. Ansonsten gäbe es ja noch Linux-Distributionen, die noch weniger Hardware Anforderungen haben.

    Also die „.iso“-Datei von Linux Mint heruntergeladen und balenaEtcher installiert. Etcher nimmt die Datei und macht aus einem USB-Stick ein boot-fähiges Laufwerk.

    Zweiter Schritt war dann dem Notebook zu sagen, dass es zuerst vom Stick booten solle. Aber wie komme ich dazu in das BIOS? Dazu gab die Kurzanleitung nichts her. Aber YouTube hatte wie so oft eine Antwort. Beim Startvorgang des Notebook die „Fn“ Taste halten und gleichzeitig immer wieder die „Esc“ Taste betätigen. Damit war ich im BIOS und konnte die Änderung vornehmen.

    Die Installation

    Was soll ich eigentlich schreiben? Linux Mint bootete und es lief am Notebook. Also rief ich am Desktop den Installer auf und ging durch den Installationsvorgang. Und weil ich volles Risiko eingehen wollte wählte ich dann im Prozess die vollständige Löschung der Festplatte, sodass nur mehr Linux Mint auf dem Notebook läuft.

    Der Installationsvorgang verlief ohne Probleme. Linux startete hoch und ich begann die Einstellungen durchzugehen und auch die einzelnen Funktionen auszuprobieren.

    Es läuft perfekt (fast)

    Fangen wir mit dem kleinen Minuspunkt an. Ich habe keine Audioausgabe. Irgendetwas hakt da noch. Dazu werde ich wohl Foren und Co durchforsten müssen. Hat aber den Vorteil, dass ich so einiges über Linux lerne. Es stört mich derzeit nicht überragend, da Audio- und Videowiedergabe nicht die primären Aufgaben für mein Notebook sind (vorerst).

    Ansonsten war ich überrascht, wie gut das alles geht. Ich habe volle Displayauflösung. Das Touchpad und seine internen Drucktasten (als Maustasten-Ersatz) wurden automatisch erkannt. Die Videokamera funktioniert. Mein WLAN-Router wurde erkannt und nach Eingabe des Passworts konnte ich sofort ins Internet. Die Tasten des Keyboard sind korrekt zugeordnet – nur ein paar spezielle Funktionstasten sind ohne Funktion, z.B. eine zum direkten Aufruf eines Browsers.

    Sogar mein Netzwerk-Drucker wurde richtig erkannt, Scanner muss ich erst testen.

    Die Nextcloud war in wenigen Minuten eingerichtet. Nachdem man auch selektiv wählen kann, welche Ordner aus der Nextcloud direkt am Rechner landen, haben ich kein Problem mit den vorläufig 64 GB Speicher meiner „Festplatte“. Wenn ich dann mal 1 TB im Rechner habe, wird das dann anders. Die Nextcloud ist aber als Netzlaufwerk ebenfalls mit ein paar Eingaben einbindbar.

    Zur Geschwindigkeit. Linux läuft flott auf dem Gerät. Manchmal dauert es ein paar Sekunden, bis ein größeres Programm startet. Ich habe auch ein nettes Rennspiel ausprobiert, dass ohne Verzögerung lief. Surfen ist ein Vergnügen. Ich merke gegenüber meinem iMac keine Geschwindigkeitseinbuße. Auch durch Bilder in der Nextcloud browsen funktioniert tadellos.

    Als Texteditor habe ich mir schon Typora eingerichtet. Mit der drei Geräte-Lizenz konnte ich die Linux Version sofort freischalten.

    Was noch kommt

    In den nächsten Tagen kaufe ich mir eine SSD. Die kosten wirklich nicht mehr viel. 1 TB kommt auf unter 100 Euro.

    Das Soundproblem würde ich natürlich gerne noch lösen.

    Bluetooth wird noch getestet und mein iPhone als Internetprovider, falls mal ein WLAN fehlt.

    Erstes Fazit

    Abgesehen vom Sound-Problem bin ich fasziniert, wie leicht sich Linux heutzutage einrichten lässt. Der von mir gewählte Desktop hat viele praktische Funktionen. Und aufgrund des offenen Standards lässt sich die gesamte Umgebung auch unglaublich flexibel einrichten.

    Ich fühle mich darin recht wohl und könnte auf den ersten Blick gar nicht sagen, warum mir – rein von der Bedienung her – MacOS jetzt besser gefallen würde. Die Feinheiten liegen wohl im Detail und ich werde schon mal über das eine oder das andere fluchen.

    Mein Notebook selbst passt auch. Leicht und nicht zu groß. Gut zum einpacken. In Kombination mit Linux auch leistungsfähig genug um die an ihn gestellten Anforderungen zu bewältigen. Und das für 180 Euro – und dann nochmals 50 bis 100 Euro für die 1 TB „Festplatte“.

    Spätestens in meinem Urlaub werden Notebook und Linux wirklich auf Alltagstauglichkeit getestet. Ich werde euch dann, dank Notebook, quasi „live“ davon berichten.

    Zweites Fazit

    Mit einem Mac zu Hause und einem Linux-Notebook unterwegs schaue ich jetzt noch genauer, welche Apps ich wirklich brauche. Gibt es für meinen Anwendungzweck auch Open Source, die in beiden Welten läuft? Markdown-Dateien in der Nextcloud sind mit allem kompatibel und daher für Notizen gut geeignet.

    Ich merke, wie sich meine IT-Welt derzeit doch um einiges verändert.

  • Jetzt auch Linux …

    Seit ich Computer benutze, habe ich immer gerne Open-Source-Produkte verwendet. Wenn möglich erhielten die Entwickler:innen Unterstützung von mir. Manchmal durch Mitarbeit und meistens durch Geld. Denn wenn ich eine Software regelmäßig benutze, unterstütze ich gerne, dass sich andere um deren Weiterentwicklung kümmern können. Außerdem ist es auch ein genereller Dank dafür, dass sich Menschen dem Open Source Gedanken verpflichtet fühlen.

    Im April 2022 bin ich in das Fediverse eingetreten und habe mich von Twitter verabschiedet. Seitdem beschäftige ich mich mehr mit der Idee des Fediverse. Damit verbunden sind Grundgedanken wie Open Source und das Selbsthosting von Software und eigenen Daten.

    Das hat dann im Mai 2023 meinen Weg in die NextCloud geebnet.

    So, jetzt bin ich auf der Hälfte des Weges und überlege, ob ich nicht auch Linux ausprobieren sollte.

    Das ist natürlich kein leichter Weg. Ich mag meine Apple-Welt, das Zusammenspiel von Mac, iPhone und iPad. Das ist nicht von heute auf morgen zu ersetzen – zumindest nicht für mich.

    Mobiles Linux

    Was ich mir aber schon länger überlege, ist die Anschaffung eines kleinen Notebooks. Manchmal möchte ich unterwegs bloggen, mit meinen Dokumenten arbeiten etc. Da ist ein iPhone oft zu klein. IPadOS ist gut. Aber manche Dinge funktionieren nur auf Desktops/Notebooks. Seien es Plugins für Logseq oder den Browser oder bestimmte Apps. Was mir auch fehlt, ist eine richtige Tastatur, weil ich da viel schneller tippen kann.

    Es käme mir unverhältnismäßig vor, mir ein recht teures MacBook für diese Hin- und Her-Nutzung zu kaufen. Also warum nicht einfach ein günstigeres Notebook und die Installation von Linux darauf.

    Dank hilfsbereiter Menschen im Fediverse habe ich schon einige Tipps zur Hardwareauswahl bekommen.

    Die andere Frage ist, welche Linux-Distribution ich verwenden soll. Da es Open Source ist, kann ich natürlich beliebig viele Versionen ausprobieren. Aber das würde am Ende sehr viel Zeit kosten. Da muss man eine Vorauswahl treffen. Das hängt auch ein bisschen davon ab, wie leistungsfähig das Notebook wird.

    Für den Anfang habe ich VirtualBox installiert. Das ist eine Open Source Anwendung, die einen virtuellen PC simuliert und es ermöglicht, ein anderes Betriebssystem parallel laufen zu lassen. So kann ich auf meinem MacOS in einem Fenster Ubuntu, Lubuntu, Xubuntu, Fedora und wie die Linux-Varianten alle heißen, laufen lassen.

    Dabei möchte ich gleich die Integration der NextCloud ausprobieren. Was ich jetzt schon sehe ist, dass unter Linux mehr Apps NextCloud unterstützen. Wie gut, wird sich zeigen. Außerdem möchte ich die Apps zusammenstellen, die ich mobil nutzen möchte.

    Ob das ein separates Experiment bleibt oder mich irgendwann ganz aus der Apple-Welt herausführt, wird sich zeigen. Vielleicht lerne ich auf diesem Umweg etwas mehr über die Terminalbedienung. Das wäre wohl ein kleiner Schritt in Richtung Betrieb eines gehosteten Servers. Aber jetzt mal nicht übertreiben und den ersten Schritt wagen.

    Wer mir hier Tipps oder Links zur Auswahl des richtigen Notebooks (sollte relativ klein und leicht sein und unter den Kosten eines MacBooks liegen) oder der richtigen Distribution hinterlassen möchte, ist herzlich willkommen.