Schlagwort: BlogWochen2025

Die BlogWochen 2025 fanden von Mai bis Oktober 2025 statt. In dieser Zeit gab es zahlreiche Themen, zu denen Blogger:innen eingeladen waren, ihre eigenen Gedanken und Ideen niederzuschreiben. Als Mitinitiator habe ich zu jedem Thema einen Beitrag verfasst und auch die Artikel der anderen Blogger:innen gesammelt.

  • Online-Treffen zu BlogWochen kommt vielleicht später

    Wenn man etwas ankündigt oder andenkt, soll man auch das Ergebnis verbloggen. Als OpenBlogger könnte das wohl auch eine meiner Regeln sein 🙂

    Im August hatten Benedikt, Dirk und ich überlegt, ob wir zu den BlogWochen 2025 noch ein Online Treffen durchführen.

    Irgendwie war der November schneller da als gedacht. Letztendlich fehlte uns die Rahmung und die Thematik des Treffens ein wenig.

    All das hätten wir sicherlich noch lösen können. Für mich persönlich hatten die BlogWochen 2025 jedenfalls schon einen runden Abschluss. Und sie waren dichter als gedacht. Rechtzeitig Artikel schreiben, Zusammenfassungen erstellen, bewerben und Kontakte halten – all das war schön, aber doch recht zeitaufwendig.

    Im Jänner werden wir uns zusammensetzen und überlegen, ob und wie die BlogWochen 2026 ablaufen könnten. Und dann planen wir gleich ein Zusammenkommen mit ein.

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  • Die Rückblicke zu den BlogWochen 2025

    Zu allen Themen der BlogWochen 2025 habe ich Rückblicke verfasst und dabei auf die teilnehmenden Blogs verwiesen. Die BlogWochen sind vorbei. Dirk, Benedikt und ich haben uns jedoch vorgenommen, jeweils einen entsprechenden Rückblick zu schreiben.

    Der Einladung sind weitere gefolgt. Daher gibt es jetzt noch einen letzten Rückblick auf das letzte Thema der BlogWochen, den „Rückblick zu den BlogWochen 2025”.

    Wieder gibt es pro Beitrag ein ganz subjektiv ausgewähltes Zitat.

    onli blogging: Mein Rückblick auf die BlogWochen

    Angenehme Sache also, die dem Blog und seiner Wahrnehmung nicht geschadet haben wird.

    benedikt.io: Mein persönlicher Rückblick auf die Blogwochen ♥️

    Zwei Dinge habe ich durch die Blogwochen (und damit auch das Kennenlernen vieler anderer Blogs) jedenfalls gelernt:

    1. Blogger:innen bloggen gern übers Bloggen.
    2. Blogger:innen kritisieren Bloggen übers Bloggen.

    51 Nord: Mein persönlicher Rückblick auf die Blogwochen

    Gleichzeitig hat mich diese Erfahrung ermutigt, wieder mehr in mein Blog zu schreiben und so kamen dieses Jahr schon mehr Einträge zusammen, als in den letzten 3 Jahren zusammen.

    BlaBlog: Mein persönlicher Rückblick auf die Blogwochen

    Ob ich nochmal an einer Blogreihe (nennt man das überhaupt so?) teilnehmen würde? Jein. Käme natürlich aufs Thema und, nach dieser Erfahrung, auf die Anzahl der Beiträge an. Mehr als fünf wäre mir wohl das nächste Mal zu viel.

    Jansens Pott: Mein persönlicher Rückblick auf die Blogwochen

    Danke dafür an alle, welche die schöne Aktion mit Leben gefüllt haben.  Viele Themen/Beiträge haben Anregungen für den eigenen Blog gegeben, andere waren amüsant zu lesen.

    Dirks Logbuch: Mein persönlicher Rückblick auf die Blogwochen

    Finde toll, dass so viele mitgemacht haben. Danke! Ich hätte nicht mit so vielen Teilnehmern gerechnet. Es ist grossartig, so viele verschiedene Meinungen zu lesen und so viele Denkanstösse zu bekommen. Klasse!

    Nur ein Blog: Mein persönlicher Rückblick auf die Blogwochen 2025

    Gleichzeitig kam bei den Beiträgen zu den BlogWochen immer das Motto ins Spiel, dass man über das bloggen soll, was einem Freude macht und was einen interessiert. Es ist dein Blog! Somit gab es einerseits die Nabelschau-Debatte, andererseits wollten einige durchaus ihre Meinung zu den einzelnen Themen verbloggen.

    Das war es mit den BlogWochen 2025. Meinerseits folgt noch ein kleiner Statistik-Artikel. 

    Aber einiges wird sicher noch nachhallen. Zumindest hier in diesem Blog.

    Ich danke allen fürs Mitmachen und freue mich, dass etliche mit Begeisterung dabei waren.

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  • Das Open Blogging Manifest – Ein Ansatz für mich? – ein erster Rückblick (BlogWochen 2025)

    Nachfolgend habe ich die Beiträge zum Thema „Das Open Blogging Manifest – Ein Ansatz für mich?“ der BlogWochen 2025 gesammelt. Das Open Blogging Manifest wurde vor etlicher Zeit von mir entworfen. Daher ist es für mich doppelt schwierig – wie sonst immer – ein einzelnes Textstück pro Beitrag herauszuholen. Aber ich probiere es mal. Manchmal bringe ich dann doch lieber einen Kommentar an.

    Benedikt.io: Das Open Blogging Manifest – Ein Ansatz für mich?

    Wobei ich mir hier echt wünschen würde, dass Unternehmen und Studios z.B. Produktfotos einfacher zur Verfügung stellen würden. 

    Jansens Pott: Open Blogging Manifest – brauche ich das?

    Die offene Lizenz in einem Manifest „vorzugeben“ halte ich für schwierig. Gerade Bloggende aus semiprofessionellen Bereichen werden damit ein Problem haben.

    51 Nord: Das Open Blogging Manifest

    Auch ohne das Open Blogging Manifest vorher zu kennen, habe ich mich in großen Teilen danach gerichtet und werde es auch weiterhin machen. 

    Das BlaBlog Blogwochen – Das Open Blogging Manifest – Ein Ansatz für mich?

    Bla vermerkte, dass er nicht Meinung und Information trennen möchte. Aber wir haben uns hier wohl mißverstanden, was ich im Kommentar des Beitrags klären konnte.

    Onli Blogging: Passt hier das Open Blogging Manifest?

    Die LeserInnen meines Blogs sind Mitmachende. Da würde ich nicht ganz mitgehen. Der Blog ist zu sehr nur meiner. Ich reagiere auf fast alle Kommentare und versuche mit Kritik ordentlich umzugehen, Fehler transparent zu kennzeichnen. Aber darüber hinausgehendes wie Umfragen oder andere Aktionen für Leser habe ich nicht drauf.

    Das Manifest ist eine Grundlage für die eigene Reflexion. Wie weit man Leser:innen im eigenen Blog mitwirken lassen möchte, wird von vielen Faktoren abhängen.

    Nur ein Blog: Das Open Blogging Manifest – Ein Ansatz für mich?

    Ich habe einen Realitätscheck probiert, inwieweit ich nach all den Jahren noch meinem eigenen Manifest folge. Ich hätte es recht positiv gesehen. Aber sich selbst immer wieder hinterfragen und weiter entwickeln ist immer angebracht.

    Nur ein Blog: Open Blogging Manifest – Weitere Gedanken

    Hier bin ich ein paar Tage später auf die Fragen in den obigen Artikeln rund um Offene Lizenzen sowie der Trennung von Information und Meinung eingegangen.

    Dirks Logbuch: Das Open Blogging Manifest – Ein Ansatz für mich?

    Mir gefällt die Idee ziemlich gut und ich gehe da gerne mit. Allerdings – wie immer – halte ich mich nicht immer an alle Punkte, aber, ich bin stets bemüht.

    Damit endeten die BlogWochen 2025. Es kommt von mir aber noch ein Rückblick zu den Rückblicken.

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  • Mein Persönlicher Rückblick auf die Blogwochen 2025

    Die BlogWochen 2025 haben gerade erst begonnen und vor ein paar Tage haben wir schon das letzte Thema abgehakt. 

    Zeit für ein persönlichen Rückblick – der auch als letzter in unserem Themenkalender steht.

    Vor langer Zeit kamen Benedikt und ich darauf, dass unsere Blogs im Jahr 2025 ein rundes Jubiläum feiern. Das müsse man doch feiern. Dirk stieß mit seinem Jubiläums-Blog dazu. Nach einigen Online-Treffen war klar: Es gibt die BlogWochen.

    Bald hatten wir 22 Themen gefunden, zu denen wir von Mai bis Oktober 2025 bloggen wollten. Wie es sich für „gute” Blogger gehört, luden wir alle ein, ebenfalls mitzumachen.

    Und da sind wir nun.

    Für mich war es eine Herausforderung, einen genauen Terminplan für die Artikel einzuhalten. Das bin ich von meinem Blog eigentlich nicht gewohnt. An Herausforderungen kann man wachsen, und so schaffte ich jeden Termin und schrieb nebenbei sogar noch andere Artikel.

    Auch wenn wir die Themen gemeinsam beschlossen haben. Während der BlogWochen kamen mir einige Themen etwas redundant vor. Andererseits gab mir das die Möglichkeit, mich diesen von mehreren Seiten zu nähern.

    Die Reaktionen auf die BlogWochen waren erfreulich. So haben doch mehr als zwei oder drei Blogger:innen mitgemacht, was uns allein schon gefreut hätte. Hätte man mehr erreichen können? Vielleicht. Wir hätten die BlogWochen auch im Fediverse intensiver thematisieren und stärker bewerben können. 

    Aber es ging uns nicht um unbedingte Reichweite, auch wenn uns das unterstellt wurde. Ja, es gab auch Gegenwind. Manch einer meinte, das wäre nur wieder Nabelschau und diene vielleicht sogar nur der Reichweitenvergrößerung unserer drei Blogs. Ich fand die „Nabelschau”-Debatte allerdings spannend. Haben wir schon genug über das Bloggen an sich geschrieben? Sollten sich Blogger:innen nicht mehr mit anderen Themen befassen?

    Gleichzeitig kam bei den Beiträgen zu den BlogWochen immer das Motto ins Spiel, dass man über das bloggen soll, was einem Freude macht und was einen interessiert. Es ist dein Blog! Somit gab es einerseits die Nabelschau-Debatte, andererseits wollten einige durchaus ihre Meinung zu den einzelnen Themen verbloggen.

    Ein paar Zahlen werde ich im Laufe des Novembers noch zusammenstellen. Das muss schon sein. Es wird jedoch kein Ranking geben, wer mehr geschrieben hat. Leistung war nie der Anspruch. Das fand ich auch das Schöne an unserer Initiative. Jede:r konnte, musste aber nicht. So schrieben einige bei allen Themen mit, andere nur bei ausgewählten, wieder andere fanden ihr persönliches Thema, zu dem sie etwas sagen wollten. Es gab feste Termine für die jeweiligen Themen. Manch eine:r veröffentlichte aber erst Tage oder Wochen später, was auch in Ordnung war.

    Wobei ich die bisher 260 Artikel die im Laufe der BlogWochen zusammenkamen für eine feine Zahl und für viel Stoff zum Lesen halte.

    Auf einen zusätzlichen Themenwunsch haben wir reagiert, indem wir ihn mitten in die Themenliste aufgenommen haben, denn die Fragestellung war zu gut, um sie wegzulassen.

    Im Laufe der vergangenen Wochen konnte ich mich durch meine eigenen Artikel und das Lesen vieler anderer intensiver mit dem Bloggen auseinandersetzen. Ich lernte neue Blogs und teilweise auch die Menschen dahinter ein wenig kennen. Zudem konnte ich meinen Feedreader mit weiteren interessanten Blogs befüllen.

    Mit einigen Menschen kam ich in intensiveren Austausch. So lernte ich auch (für mich) neue Blog-Initiativen kennen. 

    Damit waren die BlogWochen für mich mehr als nur ein paar Artikel zu schreiben.

    Dirk fragt sich in seinem ersten Fazit, ob er es wieder machen würde. Nun, ich weiß es noch nicht. Im Moment bin ich ein klein wenig froh, den festen Redaktionskalender (obwohl er eigentlich flexibel war) loszuwerden. Andererseits hat er mich zum Bloggen gebracht und es hat Freude gemacht, die jeweiligen Artikel zu schreiben. Fragt mich Anfang nächsten Jahres wieder. Vielleicht doch, aber dann vielleicht auf ein oder zwei Monate verdichtet. Wenn Dirk, Benedikt und vielleicht noch jemand anderes mitplanen würden, bin ich eigentlich jetzt schon motiviert.

    Apropos Dirk und Benedikt. An dieser Stelle danke an euch. Danke fürs gemeinsame Denken und Planen. Danke auch für die gegenseitigen Feedbacks in unserer Signal-Gruppe. Danke, dass wir aus der Idee eine Aktion gemacht haben.

    Ein großes Dankeschön geht natürlich auch an euch. Euch, die ihr bei den mitgeschrieben habt. An euch, die ihr mitbeworben und im Fediverse Artikelankündigungen repostet habt. Und euch, die ihr mit uns in Kontakt wart und Feedback gegeben habt. 

    Es war für mich schön zu sehen, wie vielfältig Blogger:innen ihr Bloggen verstehen. Auch wenn manche es als Nabelschau bezeichnen, war es für mich interessant zu lesen, wie Blogger:innen ihr Bloggen reflektieren. 

    Ein mögliches Fazit für mich: Blogs sind nicht tot. Blogs sind vielfältig. Blogger:innen dürfen viel, müssen aber nicht.

    Bloggen heißt Vielfalt.

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  • Open Blogging Manifest – weitere Gedanken

    Gestern schrieb ich meine Gedanken (im Rahmen der BlogWochen 2025) zum Open Blogging Manifest.

    Nachdem einige Blogger:innen erst später ihre Artikel veröffentlichen warte ich noch auf einen Rückblick.

    Zwei diskutierte Punkte

    Was ich aber aus den ersten Artikeln mitnehme sind insbesondere zwei Punkte des Manifest, die widersprüchlich reflektiert werden:

    Die Inhalte meines Blogs unterliegen einer offenen Lizenz

    Das ist ein Punkt, der für mich vollkommen passt. Für andere ist das radikal. Wenn sie hauptsächlich Privates bloggen, sehen sie auch keine Notwendigkeit. Wer soll diese Texte weiterverwenden? Außerdem: Will ich, dass meine – vielleicht doch sehr – privaten Texte von anderen vereinnahmt werden?

    Ich trenne Information und Meinung

    Hier habe ich im BlaBlog einen Kommentar hinterlassen (ich habe ihn hier nur ein klein wenig ergänzt):

    Zu „Ich trenne Information und Meinung“. Vielleicht haben wir uns da mißverstanden. Ich meinte nicht, dass du nicht deine Meinung niederschreiben sollst, nicht ganz subjektiv über Dinge, Geschehnisse etc. berichten kannst.

    Es sollte nur klar sein, dass es eben deine Meinung und subjektiv ist und sich deine Meinung nicht in einem Textteil wiederfinden sollte, der so tut als wäre er eine „objektive“ Information.

    Gerade in Zeiten von Fake News, Desinformation etc. halte ich das (für mich) für besonders wichtig. Gerade in Zeiten, in denen Informationen so verbogen werden, dass sie in das eigene Weltbild passen, möchte ich da noch ein wenig sensibler sein.

    Damit will ich sagen: Mir ist wichtig, zwischen objektiver Information und subjektiver Meinung klar (auch mitten in einem Text) zu unterscheiden. Ich will weiterhin meine persönlichen Ansichten äußern, aber sie sollen als solche erkennbar bleiben – besonders in Zeiten, in denen Fakten oft verzerrt oder ideologisch gefärbt dargestellt werden.

    Braucht es überhaupt ein Manifest?

    Das war auch eine Frage, die sich manche stellten.

    Für manche mag ein Manifest sogar eine große Hürde sein. Jede:r soll bloggen dürfen. Ich möchte mit einem Manifest nicht noch weitere Hürden aufstellen. Für diejenigen gelten dann wohl eher die Blog Club Regeln.

    Das Manifest richtet sich an diejenigen, die sich mit Bloggen als Teil netzpolitischer Aktivitäten auseinandersetzen oder es als Teil ihres Kommunikations- oder Informationsaufbereitungs-Konzepts betrachten.

    Diese Menschen müssen dann aber nicht gleich das Manifest unterstützen oder selbst eines verfassen.

    Mir war es halt immer wichtig, dass ich die Art meines Bloggens für mich selbst reflektiere, niederschreibe. Damit kann ich mich immer wieder selbst an meinem Text, an meinem Manifest messen. Wie eben im gestrigen Artikel.

    Manifest 2.0

    Ein wenig habe ich auch mit Dirk und anschließend mit mir selbst diskutiert. Ich habe mich gefragt, ob es vielleicht eine Version 2.0 des Manifests brauchen würde.

    Ich habe das Manifest damals geschrieben, um mich von den zunehmenden kommerziellen Tendenzen unter Blogger:innen abzugrenzen. Daher war die Frage der offenen Lizenz auch Punkt eins im Manifest.

    Heutzutage würde ich das „Open” viel mehr im Gegensatz zu den klassischen Social-Media-Plattformen sehen, aber auch als Gegenbewegung zu Desinformation und Fake News. Es wäre auch ein „Open” in Richtung Fediverse.

    Vielleicht nenne ich es dann auch nicht mehr Manifest, sondern „Meine Haltung …”. Dann ist klar, dass es meine Haltung ist. Ob du sie übernehmen willst, ist dann ganz deine Sache.

    Fazit #2

    Trotz all der Gedanken in diesem Text ist das „Open Blogging Manifest” für mich noch immer eine gute Richtschnur für mein Bloggen. Es ist – und war es für mich auch nie – kein starrer Rahmen, sondern eher eine Anregung zum Nachdenken, die man immer wieder mit der Realität abgleichen und anpassen muss.

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  • Das Open Blogging Manifest – Ein Ansatz für mich?

    Das heutige Thema der BlogWochen habe nicht ich ausgewählt. Insbesondere Dirk wollte es gerne in der Liste sehen.

    Denn das Open Blogging Manifest stammt von mir. In dem verlinkten Artikel findet ihr mehr Hintergründe, wie ich dazu kam und was ich zu den einzelnen Punkte denke.

    Das Manifest selbst lautet:

    1. Die Inhalte meines Blogs unterliegen einer offenen Lizenz
    2. Ich verlinke auf meine Quellen
    3. Kommentare in meinem Blog sind möglich und erwünscht
    4. Ich schaffe keine künstlichen Barrieren für Lesende
    5. Die LeserInnen meines Blogs sind Mitmachende
    6. Kooperationen stelle ich transparent dar
    7. Ich wahre die Rechte anderer
    8. Ich suche und pflege Kooperationen mit anderen BloggerInnen
    9. Ich stehe als BloggerIn für mein Blog
    10. Ich trenne Information und Meinung

    Es ist meine persönliche Einstellung zum bloggen an sich.

    Das Manifest ist mein Ansatz. Ich lade euch gerne ein, eure Art des Bloggens mit diesen Punkten zu reflektieren. Wie ihr es für euch anpasst, das ist ganz eure Entscheidung.

    Ein Realitätcheck

    Den ersten Entwurf schrieb ich vor rund zehn Jahren. Lasst mich daher kurz nachsehen, wie meine Art des Bloggens im Jahr 2025 dem Manifest weiterhin entspricht – oder auch nicht?

    Offene Lizenz

    Die Inhalte meines Blogs unterliegen einer Creative Commons Lizenz (CC BY-SA 4.0). Ich hatte einige Zeit noch die Einschränkung, dass kommerzielle Verwertung nicht erlaubt sei. Das schloss eigentlich jede:n Blogger:in aus, die einen Affiliate-Link im Blog eingebaut hatte. Mit der Ergänzung, die Inhalte unter gleichen Bedingungen weitergeben zu müssen, ist ohnehin fast jeder kommerziellere Anbieter abgeschreckt. Seit 2020 habe ich daher meine Creative Commons Lizenz entsprechend geändert.

    Quellen

    Auf meine Quellen zu verlinken nehme ich bis heute ernst. Ich muss mich nicht mit fremden Federn schmücken. Und manchmal lernt man durch das Verlinken der Quelle auch gleich die Person dahinter kennen – was nicht selten zu spannenden neuen Verbindungen führt.

    Kommentare

    Über Kommentare freue ich mich weiterhin. Mein Kommentarformular macht das Kommentieren nicht durch Captchas schwer. Im Rahmen der BlogWochen 2025 habe ich das Thema nochmals intensiver behandelt: Kommentare – Das Salz in der Blogsuppe. Und seit einiger Zeit kann man sogar über das Fediverse meine Artikel kommentieren – was für mich ein echtes Stück „offenes Internet“ ist.

    Barrierefreiheit

    Das mit den Barrieren ist so eine Sache, wie ich zuletzt im Rahmen der BlogWochen 2025 geschrieben habe. Ich bemühe mich immer wieder, technische oder sprachliche Hürden so klein wie möglich zu halten. Perfekt ist es nie – aber das Ziel bleibt.

    BlogDasRobert

    Ich freue mich auch heute noch über Anregungen meiner Blogleser:innen. Mit der Aktion „BlogDasRobert“ lade ich immer wieder ein, mir Themenvorschläge zu schicken. Das ist für mich eine einfache, aber schöne Form gelebter Beteiligung.

    Transparente Kooperationen

    Werbung und kommerziellen Kooperationen kommen in meinem Blog seit Jahren nicht mehr vor. Und wenn es sie gäbe, würde ich sie immer klar deklarieren. Ich möchte, dass man meinen Worten vertraut – und das geht nur mit Offenheit. Werbung im Verborgenen hat im offenen Bloggen keinen Platz.

    Aber ich kann mir das auch leisten, kein Geld einzunehmen.

    Deine Rechte

    Ich respektiere die Rechte anderer, egal ob Text, Foto oder Idee. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum, und gerade wer auf Offenheit setzt, sollte auch mit Respekt veröffentlichen.

    Das ist auch der Grund warum manches in meinem Blog nicht genannt wird.

    Blogger:innen-Kooperationen

    Kooperationen mit anderen Blogger:innen sind für mich ein Herzstück der Blogkultur. Ob durch Verlinkungen, gemeinsame Themenwochen oder Gastbeiträge – Bloggen lebt vom Miteinander. Auch die BlogWochen 2025 selbst sind ja genau das: ein kollektives, offenes Projekt.

    Einstehen für mein Blog

    Ich stehe hinter dem, was ich schreibe. Mein Blog ist persönlich, und das soll es bleiben. Ich kann meine Meinung ändern, aber ich verstecke mich nicht hinter Anonymität oder automatisierten Accounts. Mein Blog ist mein digitales Zuhause – und ich bin sein Gastgeber.

    Darüberhinaus ist bloggen für mich auch eine Einstellung geworden. Darüber habe ich auch ein wenig im Rahmen der BlogWochen 2025 geschrieben:

    Ein anderer Aspekt ist für mich die Verknüpfung meines Blogs mit dem Fediverse. Damit ist bloggen und das posten im Fediverse sehr nah aneinander. Mein Blog ist somit auch Teil meines Auftritts in sozialen Netzwerken. Damit gibt es keine Trennung mehr für mich zwischen diesen Welten.

    Meinung ist keine Information

    Die Grenzen zwischen Meinung und Information verschwimmen heute leicht – vor allem in sozialen Netzwerken. Ich halte es für wichtig, sie bewusst zu trennen. In meinem Blog schreibe ich beides: Fakten, soweit ich sie kenne, und meine persönliche Sicht darauf. Aber ich versuche, das eine nicht als das andere auszugeben. Meinung ist wertvoll, solange sie kenntlich bleibt – und respektvoll formuliert wird.

    Neu: Ich lege meinen Umgang mit Künstlicher Intelligenz offen

    Künstliche Intelligenz ist längst Teil meines digitalen Alltags – auch beim Bloggen. Ich nutze sie, um Ideen zu sortieren, Formulierungen zu prüfen oder Fakten nachzuschlagen. Aber das Schreiben, die Haltung, die Auswahl der Themen – das bleibt meine Aufgabe. Offen zu bloggen heißt für mich auch, offen zu sagen, wenn KI mitgearbeitet hat. Sie ist für mich Werkzeug, nicht Stimme.

    Das hat mich auch zu meiner Kreativitätserklärung im Blog geführt.

    Fazit

    Zehn Jahre später erkenne ich mich in allen Punkten meines Manifests noch wieder. Manches habe ich nachgeschärft, anderes lebt einfach im Alltag weiter. Vielleicht ist genau das der Sinn eines Manifests: nicht ein starres Regelwerk zu schaffen, sondern eine Einladung, immer wieder neu über das eigene Tun nachzudenken.

    Wie haltet ihr es mit dem offenen Bloggen?
    Vielleicht ist heute ein guter Tag, um euer eigenes kleines Manifest zu schreiben.

    Hinweis:

    Künstliche Intelligenz hat an diesem Artikel mitgewirkt. Ich habe einige Punkte im „Gespräch“ mit einer KI reflektiert und mir bei der Rechtschreibung helfen lassen. Der Text, seine Gedanken und die Auswahl der Inhalte stammen aber von mir.

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  • Barrierefreiheit im Blog – Wie inklusiv sind wir wirklich? – ein erster Rückblick (BlogWochen 2025)

    Nachfolgend habe ich die Beiträge zum Thema „Barrierefreiheit im blog – Wie inklusiv sind wir wirklich?“ der BlogWochen 2025 gesammelt. Diesmal lasse ich die Zitate und gebe jeweils nur eine kurzen subjektiven Einblick in den Artikel.

    Barrierefreiheit im Blog – schwierig einzulösen | Boris Stumpf

    Boris kämpft sich durch diverse Tools und überlegt, was und wie er Websites prüfen kann und welche Hürden ihm selbst dabei im Weg stehen.

    Blogwochen – Barrierefreiheit im Blog – Wie inklusiv sind wir wirklich? | pfotenhauer

    Pfotenhauer mag an sich keine Themen, die jemand vorgibt. Aber Barrierefreiheit ist ihm zu wichtig. Und er stellt fest:

    Zusammenfassend möchte ich konstatieren, dass man bei einer privaten Webseite einen Spagat zwischen eigenen Ansprüchen und Zugänglichkeit für alle wagen sollte und muss. 

    Barrierefreiheit im Blog – Wie inklusiv sind wir wirklich? | Dirks Logbuch

    Dirk meint durch die Textlastigkeit seines Blogs schon barriereärmer zu sein. Aber auch er sieht Verbesserungspotential.

    Barrierefreiheit im Blog – Wie inklusiv sind wir wirklich? | Nur ein Blog

    Ich streife ein wenig durch das Thema: Von der Technik, über die Sprache und den Umgangston in einem Blog. Und dann erwähne ich Webstandards und warum ihr alle beim Blue Beanie Day mitmachen solltet.

    Blogwochen – Barrierefreiheit im Blog – Wie inklusiv sind wir wirklich? | Das BlaBlog Barrierefreiheit im Blog | 51 Nord

    Bla hält ein Plädoyer warum Barrierefreiheit (wobei er Barrierearm lieber mag) wichtig ist und welchen Beitrag ein Blogger leisten kann.

    Barrierefreiheit im Blog – wie inklusiv sind wir wirklich? | Benedikt.io

    Benedikt gibt einen großen Einblick, wie er seinem Blog Barrieren abgebaut hat und welche Baustellen er noch hat. Dabei listet er auch hilfreiche Tools auf.

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  • Bloggen und Geld verdienen – Zwischen Leidenschaft und Monetarisierung – ein erster Rückblick (BlogWochen 2025)

    Nachfolgend habe ich die Beiträge zum Thema „Bloggen und Geld verdienen – Zwischen Leidenschaft und Monetarisierung“ der BlogWochen 2025 gesammelt. Wieder erlaube ich mir jeweils ein Textstückchen – ganz subjektiv – aus dem Artikel zu zitieren.

    Das liebe Geld | Boris Stumpf

    Es gibt für mich nichts zu »monetarisieren« (für mich ein geradezu abscheuliches Wort in diesem Zusammenhang), es gibt nichts zu finanzieren, und es gibt nichts zu re-finanzieren.

    Bloggen und Geld verdienen – Zwischen Leidenschaft und Monetarisierung | Nur ein Blog

    So bleibt mein Blog ein offener Ort, ein Ort, an dem ich das blogge, was ich möchte. In dem ich experimentieren kann.

    Blogwochen – Bloggen und Geld verdienen – Zwischen Leidenschaft und Monetarisierung | Das Blablog

    Das kam für mich nur nie infrage: Weder vom Können, noch vom Wollen.

    Bloggen und Geld verdienen – Zwischen Leidenschaft und Monetarisierung | Dirks Logbuch

    Vermutlich ist es falsch, aber ich habe das Gefühl, dass die Authentizität leidet, wenn man auf den Erfolg der Artikel angewiesen ist.

    Bloggen und Geld ver­die­nen – zwi­schen Lei­den­schaft & Monetarisierung | benedikt.io

    Transparent muss es halt sein, sprich der Artikel und die Links müssen so gekennzeichnet sein – und sieht auch das Gesetz so vor. Ob der Artikel dann für eine reine Verkaufsshow gehalten wird oder doch für authentisch und kritisch überlasse ich den Leser:innen.

    Bloggen und Geld verdienen – Zwischen Leidenschaft und Monetarisierung | c0d1

    Zusätzlich kam das Thema Datenschutz immer stärker in mein Bewusstsein. Daraus folgend habe ich Zug um Zug alle externen Dienste aus meinen Blogs entfernt. Das traf natürlich auch das Affiliate-Programm.

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  • Verändert Bloggen etwas? – ein erster Rückblick (BlogWochen 2025)

    Nachfolgend habe ich die Beiträge zum Thema „Verändert Bloggen etwas?“ der BlogWochen 2025 gesammelt. Wieder erlaube ich mir jeweils ein Textstückchen – ganz subjektiv – aus dem Artikel zu zitieren.

    Verändert Bloggen etwas? | Dirks Logbuch

    Ich bin mir sicher, dass wir ein generelles Stimmungsbild nicht verändern können, aber ich bin mir sicher, dass wir Denkprozesse anstossen.

    Verändert Bloggen etwas? | benedikt.io

    Technisch schafft Sprache also Wirklichkeit. Und genau so kann Bloggen etwas verändern.

    Verändert Bloggen etwas? | Blogissimo

    Mit der Blogparade #relevant leisten Jürgen und ich auch einen Beitrag zu einer Debatte …

    Verändert Bloggen etwas? | 51 Nord

    Ich erzähle hier nur meine Geschichten und bringe damit vielleicht den ein oder anderen zum Schmunzeln.

    Verändert Bloggen etwas? | Nur ein Blog

    Wer ein Blog beginnt, hat schon etwas verändert. 

    Blogwochen – Verändert Bloggen etwas? – Über Wirkung, Einfluss und kleine Unterschiede | Das BlaBlog.

    Es mag Blogs geben, die jemanden beim Lesen zumindest kurz innehalten lassen. Aber mehr wird es kaum sein. 

    Verändert Bloggen etwas? | c0d1

    Wann immer man etwas liest, bleibt ein Teil davon in uns zurück.

    Bloggen schafft Möglichkeiten | Katja Evertz

    Kurz: Bloggen schafft Möglichkeiten – beruflich, fachlich, menschlich.

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  • Barrierefreiheit im Blog – Wie inklusiv sind wir wirklich?

    Barrierefreiheit ist ein Thema, dass mich schon lange in meinem Blog beschäftigt.

    Mittler zwischen den Welten

    Einerseits ging und geht es darum, dass ich mein Blog barrierefrei gestalte. Andererseits habe ich immer wieder versucht als Mittler zwischen den Welten zu agieren. Da gibt es die Menschen, die sich mit all den technischen Fragen hinsichtlich einer barrierefreien Website beschäftigen. Dann gibt es die Blogger:innen, die ihr Hobbyblog betreiben. Wobei ich betonen möchte, dass Hobby nicht abwertend gemeint ist. Manches Hobby erfordert viel Energie, Fachwissen und Lernbereitschaft.

    Solch ein:e Hobbyblogger:in kann und wird sich nie all die Fachkenntnisse verschaffen können, um das Blog auf Herz und Nieren auf technische Barrierefreiheit zu testen und dann eventuell auch noch entsprechend Änderungen vornehmen.

    Man hat WordPress oder ein anderes Blog Management System installiert und sich ein Theme ausgesucht und das war es schon.

    Hier stand ich immer vor der Herausforderung, aus diesem „das war es schon“ herauszuarbeiten, was trotzdem geht. Trotzdem, obwohl mir die technischen Fähigkeiten fehlen. Trotzdem, ob wohl ich mein kein eigene Webagentur leisten kann.

    Mir ging und geht es immer darum Sensibilität für das Thema zu schaffen, also warum man überhaupt Barrierefreiheit im Blog braucht und wie man sich diesem mit relativ einfachen Mitteln annähern kann.

    Was man tun kann

    Natürlich hängt einiges vom gewählten Theme/Template ab und auch manch Plugin kann ein technisch barrierefreies Blog mit Stolperfallen versehen.

    Darüberhinaus sind es aber auch Fragen, die sich jede:r Blogger:in stellen kann:

    • Beinhalten meine Fotos einen Alternativtext und bin ich dabei konsequent?
    • Verwende ich Überschriften (anstelle von fettem Text) und halte dabei eine Ordnung ein? Also eine H2 für die großen Kapitel, eine H3 für die Subkapitel und eine H4 für etwaige Sub-Subkapitel.
    • Müssen Menschen in meinem Blog Captchas lösen und können das sehbehinderte Menschen überhaupt?
    • Sind die Farbkontraste in meinem Blog so gewählt, dass auch Menschen mit Sehschwäche noch etwas erkennen können?

    Ich muss zugeben, dass ich bei letzterem auch nicht immer konsequent bin. Meine Artikel könnten durchaus öfters Zwischenüberschriften vertragen.

    Verständliche Sprache

    Ein wichtiger Teil von Barrierefreiheit ist immer auch die Frage nach einer zugänglichen Sprache. Verfasse ich meine Texte in Schachtelsätzen und verwende ich Fremdworte?

    Natürlich sollen Blogger:innen so schreiben, wie es ihnen liegt. Es ist ihr Blog. Sobald ich jedoch etwas vermitteln möchte, muss ich mich auch um meine Sprache und Schreibweise kümmern.

    Auch hierfür gibt es technische Vorgaben, ganze Bücher und Lehrgänge. Manchmal hilft es aber auch, den eigenen Text ein paar Tage später zu lesen, um zu merken, wo man zu kompliziert geworden ist. Manchmal hilft es auch, jemanden anderen den eigenen Text lesen zu lassen und sich erzählen zu lassen, wie es der Person dabei ergangen ist.

    Außerdem ist ein Blog auch ein Lernort. Für mich selbst. Ich lerne mich (besser) auszudrücken und damit auch so, dass vielleicht mehr Menschen verstehen, was ich ihnen erzählen möchte.

    Webstandards

    Vielleicht ist dies nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Aber Webstandards sind ein wichtiger Beitrag zu einem barrierefreien Internet.

    Oft geht es darum, dass man Menschen die Möglichkeit gibt, ein Blog auf ganz unterschiedliche Weise zu lesen. Das das World Wide Web auf HTML bietet die Möglichkeit, dass man ganz unterschiedliche Browser nutzen kann und dies auf kleinen und großen Bildschirmen. Blinde Menschen nutzen Screenreader, die ihnen die Inhalte von Webseiten vorlesen. Und andere verwende eine Braillezeile, mit der sie Webtexte quasi ertasten können.

    All dies wäre nicht möglich, wenn das Web nicht auf diesen Standards aufbauen würde. Diese Standards ermöglichen es jedem Gerät und jeder Software, die Bedürfnisse ihrer Nutzer:innen zu erfüllen, wenn es um die Art der Aufbereitung geht.

    Dasselbe gilt für RSS oder ActivityPub. Hier werden Informationen des Blogs weitergereicht. Das weiterreichen ist standardisiert. Die Aufbereitung individuell. Jemand abonniert hunderte Blogs und lässt sich im Feedreader nur die Artikel anzeigen, die sich mit einem speziellen Thema beschäftigen. Oder jemand filtert Themen raus, die ihm:sie ängstigen.

    Webstandards erlauben den einzelnen Nutzenden selbst zu entscheiden, wie sie meine Texte lesen wollen. Und sie können sie auch so lesen, hören, ertasten, wie sie es benötigen.

    Umgangston

    Eine Barriere kann sich auch dabei aufbauen, ob jemand meinen Artikel kommentieren möchte. Ist auf meinem Blog zu sehen, dass ich mich prinzipiell über Kommentare freue? Lade ich dazu ein, Artikel zu kommentieren? Und wie gehe ich mit denjenigen um, die kommentieren? 

    Ein Blog ist kein Forum. Aber ich habe auch eine Verantwortung gegenüber meinen Kommentierenden. In dem Sinne, sie vor anderen Kommentierenden zu schützen, wo sie Schutz bedürfen.

    Manche können sich nur bedingt ausdrücken, haben Schwierigkeiten beim Tippen oder mit der Grammatik. Das darf in meinem Blog niemals zu Hänseleien oder Beleidigungen führen.

    Lebenseinstellung

    Jemand sagte mal sinngemäß

    Barrierefreiheit ist keine Technik, es ist eine Einstellungsfrage.

    Als Hobbyblogger:in kann man nicht in allem perfekt sein und nicht das technisch perfekt barrierefreie Blog hinbekommen. Aber man kann interessiert sein, immer wieder versuchen, Barrieren zu entdecken und sie zu beseitigen. Man kann offen dazu einladen, Hindernisse aufzuzeigen und sie vielleicht sogar gemeinsam zu lösen.

    Denn absolute Barrierefreiheit gibt es nicht. Für irgendjemanden gibt es Immer einen Stolperstein. Aber gemeinsam kann man einige dieser Stolpersteine oft recht leicht beseitigen oder zumindest gute Wege herum schaffen.

    Schlußendlich geht es immer wieder ums zuhören. Zuhören, wie es anderen geht.

    Setzen wir eine Blaue Haube auf

    Am 30. November findet der alljährliche Blue Beanie Day statt. Seit diese Idee nach Österreich kam, unterstütze ich sie. An diesem Tag setzen Menschen weltweit blaue Hauben bzw. Mützen auf, posten Bilder davon und schreiben darüber, warum sie Webstandards und ein Web für alle unterstützen.

    Der 30. November naht. Ich nehme den heutigen Artikel zum Anlass, um mit den Vorbereitungen für diesen Tag zu beginnen. Bis dahin werde ich immer wieder kleine Informationen rund um barrierefreies Bloggen und unser gemeinsames Web teilen.

    Wer mehr wissen will:

    Jeder Beitrag zählt

    Vielleicht möchtest du auch etwas in deinem Blog verändern. Sei es nur ein kleiner Schritt. Es wäre schön, wenn du am Blue Beanie Day davon erzählen würdest. 

    Denn jeder Beitrag ist auch ein wenig Werbung für das Thema und kann andere dazu anregen, ebenfalls einen Schritt zu tun.

    Am Schluss ein wenig Eigennutz

    Das darf auch sein. Denn wenn du oder du dein Blog barrierefreier gestaltest habe ich auch etwas davon. Ich kann auch unterwegs im Sonnenlicht noch deine Texte lesen. Ich lese den Alternativtext zu einem Bild, weil ich den Inhalt des Fotos nicht interpretieren kann. Ich muss mich nicht mit einem Captcha herumärgern oder kann es nicht lösen, weil ich das Audiocaptache nicht laut schalten kann (in diesem Moment). Ich kann mit der Tastatur navigieren, weil der Mouse gerade er Strom ausgegangen ist. Ich finde dein Blog in der Suchmaschine, weil diese auch gut strukturieren Text (mit Überschriften) mag.

    Knapp nach dem ich diesen Absatz fertig geschrieben habe landet der Artikel „Barrierefreiheit ist wichtig – auch wenn sie nicht allen nutzt“ von Melly Meah in meinem Feedreader. Barrierefreiheit mag vielen nutzen, aber es sollte nie um die Anzahl der Nutzenden gehen sondern darum, allen Zugänge zu ermöglichen.

    Ein letzter Satz …

    oder zwei. Wenn du mein Blog besucht und Barrieren für dich findest. Dann lass es mich bitte wissen. Ich werde mich bemühen, Abhilfe zu schaffen. Danke!

    Fediverse reactions