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Blogkommentare sind out – Ein Rückblick auf das Jahr 2011

Kaum einen Blogvorsatz gefasst finde ich beim Aufräumen einen t3n-Artikel aus 2011 mit dem Titel „Blogkommentare sind tot. Wird Google+ das Bloggen ersetzen?„, der wiederum auf einen Artikel von Robert Scoble referenziert.

Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

Während Scoble vom „Tod“ klassischer Blogs ausging (hat er seine Meinung eigentlich schon geändert?) meint der t3n Autor, dass kommerzielle Blogger ihr eigenes Blog brauchen um Werbung zu betreiben etc. Anders sähe dies bei nichtkommerziellen Blogger aus:

Andere Blogger, die nur ihre Inhalte veröffentlichen wollen, um sie mit anderen Leuten im Internet zu diskutieren, haben eine andere Ausgangslage. Sie können dies ohne große Probleme auch bei Google+ machen und profitieren dabei von der Viralität des Social Networks.

Weitere diskutierte Prognose war der Nutzerschwund bei Tumblr und Posterous. Nun Posterous ist ganz von der Leinwand verschwunden. Tumblr wurde von Yahoo übernommen.

Über fehlende Kommentare bei Blogs wird immer wieder diskutiert. Aber liegt das an Google+ oder auch an Facebook, Twitter und Co. wohin wir unsere Blogartikel posten oder diese zumindest ankündigen? Kennt ihr Menschen, die Google+ als Blog benutzen? Oder ganz andere Dienste, wie ich in meinem Versuch (Live) Blogging mit Evernote? aufzeigte?

4 Kommentare

  1. Google+ als Blog benutzen … ist schwierig, weil es ja doch ein klein wenig anders funktioniert.

    Anstelle eines Blogs benutzen: „Kristian Köhntopp“:https://plus.google.com/+KristianK%C3%B6hntopp/posts hat vor einer Weile sein (Serendipity-)Blog eingestellt und ist zu G+ gewechselt. Gefühlt bekommt er dort sogar mehr Kommentare, aber vermutlich von zum Teil anderen Kommentatoren.

    • Wahrscheinlich kann man fast alles als Blog nutzen, solange man etwas zu sagen hat. Beziehungsweise muss man natürlich DIE Plattform finden, auf der die potentiell Interessierten überhaupt zu finden sind.

      Ansonsten wird es wohl so sein, dass sich die Aufmerksamkeit einfach auf viel mehr Plattformen verteilt. Ich frage mich ja auch, ob ich auf den Blogartikel als Kommentar, auf die Meldung auf Facebook oder mit einer kurzen Antwort auf Twitter reagieren soll.

      PS: Die letzten Tage versuche ich wieder mehr in Blogs zu kommentieren … und das macht durchaus Spass.

  2. Robert Basic hat seine Blogaktivitäten zu einem großen Teil auf Facebook verlagert. Ich finde die langen Einträge im Stream meistens eher störend.

    Seit es bei Facebook außer Freunden ja auch Follower gibt, ist es allerdings eine interessante Möglichkeit, zu publizieren, wenn es einem Egal ist, dass die Artikel nach ein paar Stunden im Timeline-Nirvana verschwunden sind.

  3. Ich könnte mir nicht vorstellen, den/das Weblog durch FB/G+ zu ersetzen, zumindest nicht in der Art. Die Möglichkeiten zur Text-Gestaltung sind bei den Portalen einfach nicht gegeben.

    Die Art, wie/welche Medien ich bei Twitter/FB einwerfe sind komplett andere als im Blog. Ich nutze sie daher nicht als Alternative sondern Ergänzung, um Besucher auf meine Seite zu „locken“.

    Letzteres klappt leider nur sehr bedingt, da die Masse über eine Problem-Lösung-Suche per Google auf meine Seite und hat daher gar kein Interesse in Interaktion zu treten. Das Problem ist (vielleicht) mit dem Suchergebnis gelöst und damit hat es sich dann auch schon erledigt. Den meisten anderen klassischen Blogs wird es dabei nicht anders gehen, wenn man sich (auch bei großen Seiten) das Verhältnis Besucher/Kommentare anschaut.

    Das war aber über die Jahre auch noch nie anders. Blogs sterben jedes Jahr und das seit gefühlt 5 Jahren. Da sind sie/wir trotzdem noch. 😀

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