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Digitales Buchregal umgestellt

Ich habe vor vielen Jahren Amazon eBooks und den Kindle für mich entdeckt. Zig Bücher in einem kleinen Tablet mit angenehmen eInk Display war eine wunderbare Sache.

Aber ich war halt in Amazon gefangen. Die Bücher waren per DRM (Digital Rights Management) geschützt und so konnte ich sie nur mit dem Kindle bzw. Kindle Apps auf anderen Geräten lesen. Wie sich zeigte, kann Amazon sogar das Leserecht wieder entziehen. Immer konnte ich die Bücher über die Kindle App auch auf anderen Geräten mit eInk Display lesen, wie meinem Onyx Boox Nova 2.

Dann probierte ich das Buchangebot von Thalia aus. Die haben auch eigene Pads mit eInk und eine eigene Tolino App für iOS, Android, etc. Das feine jedoch ist, dass die meisten Bücher im ePub Format vorliegen. Meistens sind diese nicht mal gesperrt, sodass ich sie wirklich auf jedem Gerät mit einem einem ePub Reader lesen kann – und ein Backup in meiner Nextcloud ablegen kann.

Um die alten Bücher aus dem Kindle herauszubekommen gibt es mehrere Programme. Klassiker ist calibre. Das geht nicht bei allen Kindles und so habe ich ePubor Ultimate ausprobiert. Das kostet zwar, aber man kann mit einer Testversion die ersten Seiten jeden Buches herunterladen, um zu schauen, ob es prinzipiell funktioniert. Einziges „Problem“ war, dass manche Bücher nur in einer Schwarz/Weiß-Version konvertiert wurden. Aber bei Büchern ohne Fotos (außer dem Cover) ist das nicht wirklich schlimm.

Für meinen nächsten Urlaub plane ich dann eine neue „Lese-Konfiguration“. Ich habe eine Motorola Edge 60 Pro, um Android auszuprobieren. Auf diesem habe ich die Tolino App installiert und werde darüber meine Bücher lesen. Ich weiß, eInk ist angenehmer. Aber wenn man die richtigen Einstellungen wählt, lässt sich damit schon ein Urlaub verbringen. Das Motorola ist schmäler und doch um einiges leichter als mein iPhone 17 Pro Max. Und beim stundenlangen Lesen zählt jedes Gramm.

Für Android gibt es einige gute eReader Apps. Meine früheren Kindle eBooks konnte ich jedoch auch ganz einfach in die Tolino App und damit auch in die Tolino Cloud zu ziehen. Vorteil ist, dass somit alles zwischen allen Geräten gesynct wird.

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