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Ich mache Urlaub und denke ein wenig nach …

Auch ich werde einen kleinen Teil der Sommermonate für eine Auszeit nutzen. Kein Büro, kein Internet. Letzteres schon. Aber ich möchte kein endloses Doomscrolling betreiben oder stundenlang Videos schauen.

Ich möchte hier und da etwas Interessantes nachlesen und mich ansonsten auf meine ungelesenen eBooks konzentrieren.

Neben dem Gedanken schweifen lassen, der Sonne … und gutes Essen genießen. Außerdem möchte ich ein wenig nachdenken. Ganz konkret darüber, wie ich mein technologisches Leben gestalten und vielleicht auch hier und da neu ordnen möchte.

Die übergeordneten Fragen lauten:

  • Was will ich behalten?
  • Was will ich vereinfachen?
  • Was will ich ausprobieren?
  • Was kann weg?
  • Was ist der nächste sinnvolle Schritt?

Dazu habe ich für mich ein paar konkrete Fragen.

Mein Web

  • Bleibe ich mit microblog.at bei Mastodon oder wechsle ich zu GoToSocial?
  • Wenn nicht, behalte ich meine GoToSocial Instanz?
  • Wenn ja, versuche ich diese auch selbst zu adminstrieren?
  • Mache ich etwas mit dem CMS PureBlog? Hätte es Sinn Barcamper darauf auszulagern und unter Barcamper.at zu betreiben? Und soll die Seite dann einfach nur dokumentieren oder mehr können?
  • Was mache ich mit meiner Idee mehr Fotos zu posten? Ist der Aufwand mir es wert? Wenn ja, über welche Plattform: Blog, Microblog oder?
  • Habe ich Ideen für mein Blog und wie nutze ich die ActivityPub Schnittstelle. Wird mein Blog noch stärker für meine Aktivitäten im Fediverse nutzbar?

Organisation

  • Ich nutze derzeit gerne Joplin. Das gehört noch aufgeräumt. Wofür ich ich es zukünftig nutzen.
  • Was gehört eher in der Nextcloud direkt abgelegt?
  • Wie schaffe ich ein stärker automatisiertes Backup und ist dafür eine NAS eine gute Idee?

Nachdenken mit Papier

Diese Liste soll den Urlaub nicht dominieren. Manche Dinge eignen sich zum Nachdenken, aber nicht zur Umsetzung im Urlaub. 

Insbesondere bei den Web-Fragen geht es auch darum, mich nicht selbst unter Druck zu setzen und auf meine Ressourcen zu achten. Ich möchte so vieles ausprobieren, habe dann aber oft nicht die Zeit oder Muße dazu. Daher ist der Urlaub eine gute Zeit, um sich mal wieder zu reduzieren und zu sagen: „Lösch das …” Eine App, eine Idee …

Dazu eignet sich für mich wunderbar ein Notizheft. A5 und somit als A4-Blatt aufgeblättert. Da kann man Ideen miteinander verknüpfen und optisch besser zueinander stellen. So wirkt nichts fertig, sondern alles ist noch im Fluss. Ich kann durchstreichen und auf der nächsten Seite weitermachen. Das erlaubt Freiräume. 

Im Urlaub muss ich dann auch nicht mehrere Stunden daran sitzen. Vielleicht skizziere ich nach dem Frühstück ein wenig. Dann lege ich das Heft weg und nehme es bei einem Gedanken wieder auf, um weiterzuschreiben und zu zeichnen. Es fühlt sich dann viel fließender an. Ganz ohne Druck. Und durch die Struktur fällt mancher Druck weg, weil manches losgelassen wird. Das hat einen erholsamen Wert, ganz wie es im Urlaub sein sollte.

2 Kommentare

  1. Anna Anna

    Hi Robert,

    das klingt nach ganz schön viel Nachdenken und wenig Urlaub 😁

    Wünsche Dir eine wunderbare Zeit und erhole Dich gut.

    Liebe Grüße aus dem Norden
    Anna

    • Liebe Anna,
      danke für die Wünsche. Keine Sorge, ich stresse mich nicht mit den Fragen. Wenn es fließt, dann lasse ich es fliessen und habe ich auch die Zeit dafür. Wenn ein Sonnenuntergang viel schöner ist, dann genieße ich diesen.
      Liebe Grüße aus dem Süden
      Robert

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