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Meine WordPress Plugins


WordPress hat einen großen Vorteil: die große Anzahl von verfügbaren Plugins.

WordPress hat einen großen Nachteil: die große Anzahl von verfügbaren Plugins.

Für manche Funktion stehen zig unterschiedliche Plugins zur Verfügung. Welche wählt man dann? Und für manche Funktion findet man überraschenderweise kaum wirklich sinnvolles.

Für mich kamen bei der Auswahl von Plugins bisher folgende Kriterien zum tragen:

  • Wie lange sind die Plugins schon in Verwendung.
  • Wie oft werden sie aktualisiert. Denn Sicherheitslücken in WordPress Plugins werden oft genutzt um in System einzubrechen.
  • Wie oft wird das Plugin genutzt – sofern ich hier den Zahlen in der WordPress Plugin Liste trauen kann.
  • Welche Plugins wurden mir von WordPress NutzerInnen empfohlen.

Und eine wichtige Frage: Brauche ich das Plugin wirklich. Jedes Plugin

  • kann die grundsätzliche Barrierefreiheit des Blogs stören
  • ist ein Einfallstor für Hacker oder Bots, die Sicherheitslücken ausnutzen
  • verringert die Reaktionsgeschwindigkeit des Blogs

Daher möchte ich die nachfolgende Liste kaum mehr vergrößern bzw. wenn, dann eher verkleinern. Aber bisher läuft das Blog – soweit ich es merke – recht rund. Es gab bisher zwei Sicherheitslücken, die in einem Plugin vermeldet wurden aber auch rasch über ein Update behoben wurden. Da zahlt sich eine breite Basis an NutzerInnen durchaus wieder aus.

Aber nur zur Liste.

Anmerkung vom 22. März 2021: Ich habe auf unterschiedlichem Weg Hinweise bekommen, warum manche Plugins doch nicht die besten seien oder eventuell ein wenig bedenklich. Das heißt, ich probiere jetzt ein paar neue Plugins aus und schaffe es vielleicht ein oder zwei Plugins zu reduzieren. Ihr werdet bald davon lesen. Hier gibt es dann einen Link zum neuen Beitrag.

Meine aktiven Plugins

Gehen wir die Liste ein wenig durch. Alle Plugins sind in einer kostenlosen Version gut nutzbar. Wer mag, kann entweder etwas spenden oder sich eine Bezahl-Version leisten, die dann noch mehr Möglichkeiten oder mehr Leistung verspricht. Ich habe bisweilen nur bei einem Plugin gespendet und verwende ansonsten die kostenlose Version.

Ich beschreibe nachfolgend nur die prinzipielle Funktion, aber nicht die vielen Einstellmöglichkeiten, die einige der Plugins bieten. Wer sich für ein Plugin interessiert, sollte sich sowieso die Website der Entwickler ansehen.

Antispam Bee

Antispam Bee von pluginkollektiv

DIE Spamabwehr in meinem Blog. Kommentaren von Bots wird u.a. ein Honeypot angeboten. Das ist ein Feld, dass optisch nicht sichtbar ist, aber der Bot meint ausfüllen zu müssen. Tut er das, ist er als Bot identifiziert und sein Kommentar wird gelöscht. Es gibt noch eine Vielzahl von Einstellungen um die Abwehr zu verbessern. Wichtig ist mir, dass das Plugin weder mit einem anderen Server kommuniziert (also keine Nutzerdaten zur Verifikation weitersendet) noch das der/die Kommentierende ein Captcha lösen muss.

BackWPup

BackWPup von Inpsyde GmbH

Kurz gesagt legt das Plugin (manuell oder zeitgesteuert) ein Backup der Inhalte der WordPress Verzeichnisse sowie auch der Datenbank an und speichert das ganze (z.B. als ZIP-Datei) am Webspace, auf einem anderen Server oder in die eigene Dropbox. Praktisch finde ich ich, dass ich nicht die Sicherung von Dateien und Datenbank extra anstossen muss, sondern alles in einer ZIP-Datei im Notfall wiederfinde.

Broken Link Checker

Broken Link Checker von WPMU DEV

Nicht nur, dass dieses Plugin all meine Seiten danach überprüft, ob ein Link in einem Blogtext ins Leere geht. Gleichzeitig prüft das Plugin, ob die nicht mehr vorhandene Seite im Webarchiv gespeichert ist – siehe mein Artikel zur Wayback Machine. Wenn ja, dann kann man mit einem Klick – direkt im Plugin – den vorhanden Link durch einen auf die Seite in der Wayback Machine ersetzen.

Contact Form 7 und Honeypot

Contact Form 7 von Takayuki Miyoshi

Das Plugin ist sehr mächtig und ermöglicht alles mögliche an Online-Formularen. Eine ganz simple Möglichkeit seht ihr auf meiner Kontakt-Seite. Formulare können auch Upload-Möglichkeiten vorsehen und in Artikel eingebunden werden. Etwaige Einträge erhält man per E-Mail. Und auch hier gibt es viele Optionen, wie denn so eine Mail aufgebaut sein soll.

Nachdem Antispam Bee nicht mit Contact Form 7 zusammenarbeitet brauchte es dann noch ein weiteres Plugin:

Honeypot for Contact Form 7 von Nocean

Dieses integriert sich gut in die Nutzeroberfläche von Contact Form und ermöglich weiter unsichtbare Eingabefelder vorzusehen. Gibt ein Bot hier etwas ein, dann ist das der Hinweis auf Spam und man wird nicht über diese Eingabe verständigt.

Benutzt man den Honeypot nicht, kann das nervig werden, da mit der Zeit immer Bots einem dann Nachrichten über das Formulare schicken.

Disable/Remove Google Fonts

Disable/Remove Google Fonts von Fonts Plugin

Braucht man eigentlich nur, wenn das von einem genutzte Theme Fonts von Google verwendet. Denn das bedeutet, dass meine Seite mit Google bei jedem Nutzeraufruf kommuniziert und somit eventuell ein Tracking meiner NutzerInnen möglich macht. Das Plugin schaltet diesen Aufruf auf und greift auf rein lokale Fonts zu. Dies merkt man an meinem Blog insbesondere daran, dass der Schriftzug im Header „Nur ein Blog“ nicht mehr so schön geschwungen ist. Aber damit kann ich leben.

Irgendwann übe ich mit Themes und schau, dass ich lokale Fonts direkt im Theme einbaue. Dazu gibt es gute Anleitungen. Dann ist das Plugin überflüssig.

Easy WP STMP

Easy WP SMTP von wpecommerce, alexanderfoxc

Das Plugin ermöglicht über den eigenen Mailserver Mails des Blogs zu verschicken. Das erhöht die Chance, das fremde Mailserver die Mails nicht als Spam identifizieren.

Google XML Sitemaps

Google XML Sitemaps von Auctollo

Search Engine Optimization (SEO) ist ja nicht so mein Ding. Aber das Plugin wurde mir empfohlen, da Googles Suchmaschine angeblich so eine Sitemap meines Blogs sehr gerne hat.

Limit Login Attempts reloaded

Limit Login Attempts Reloaded von Limit Login Attempts Reloaded

Angriffsversuche auf WordPress Blogs gibt es natürlich zuhauf. Da ein wenig Vorsichts- und Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen ist gut. Eine Methode ist ja Brut-Force, sprich eine Vielzahl von Passwörtern zu probieren, bis eines passt. Hier setzt das Plugin an. Gibt es von einer IP-Adresse zu viele Anmeldeversuche mit falschen Zugangsdaten, dann wird sukzessive die Zeit erhöht, bis über die IP-Adresse ein weiterer Versuch erlaubt ist.

Redirection

Redirection von John Godley

Dieses Plugin erlaubt Umleitungen auf andere URLs und identifiziert auch Besuche, die mit falscher URL bei mir gelandet sind (der berüchtigte 404-Fehler). Das ermöglicht darüberhinaus auch z.B. unterschiedliche URLS auf einen Artikel zu verwenden.

Beispiel ist mein Artikel zum Open Blogging Manifest, der unter nureinblog.at/2747-open-blogging-manifest erreichbar ist. Mit dem Plugin habe ich festgelegt, dass Seitenaufrufe mit nureinblog.at/openblogging auf diesen Artikel umgeleitet werden. Damit lässt sich auch ein simples Short-URL-System für einzelne Artikel einrichten.

Simple Lightbox

Simple Lightbox von Archetyped

Eine Lightbox ermöglicht das Öffnen von Bilder in einem Pop-Up-Fenster und bei einer Bildergalerie das „durchblättern“. Einfach eine Möglichkeit Bilder ansprechender darzustellen.

Subscribe to Comments Reloaded

Subscribe to Comments Reloaded von WPKube

Eine Funktion von der ich überrascht war, dass sie WordPress nicht von Haus aus integriert hat. Mittels Plugin können Nutzerinnen Kommentare abonnieren und das in unterschiedlichen Varianten. Entweder man kommentiert und bekommt dann weitere Kommentare gemeldet. Oder abonniert weitere Kommentare ohne selbst zu kommentieren. Über alle neuen Kommentare wird man per Mail informiert. Das Plugin hat eine Verwaltungsoberfläche, in dem die Abonnenten einsehbar und bearbeitbar sind.

WP-Matomo Integration

WP-Matomo Integration von André Bräkling

Wer wie ich das Statistik-Werkzeug Matomo nutzt, der kann es somit leicht in sein WordPress installieren. Nur der Zugangscode und keine herumfrickeln mit Code-Zeilen in irgendeinem Template-Datei. Außerdem werden im direkt im WordPress Dashboard ein paar Daten aus Matomo angezeigt, wie z.B. die täglichen Zugriffszahlen oder die am meisten aufgerufenen Seiten. Für kleine Anwender wie mich meistens ausreichen. Seit ich das Plugin nutze schaue ich nur mehr selten direkt in die Matomo-Oberfläche.

WP Accessibility

WP Accessibility von Joe Dolson

Das Plugin nimmt ein paar Einstellungen vor um ein Blog zugänglicher zu machen. Ich muss zugeben, dass ich mich noch weiter einarbeiten muss, um alle Konfigurationspunkte zu verstehen und sinnvoll zu nutzen.

WPS Hide Login

WPS Hide Login von WPServeur, NicolasKulka, wpformation

Noch ein weiteres Sicherheitsfeature. Die URL um sich auf WordPress Blogs anzumelden ist an sich immer dieselbe und daher leicht von Bots aufrufbar, die das Blog hacken wollen. Das Plugin ermöglicht diese URL eigenständig zu konfigurieren und eine weitere kleine Sicherheitsschwelle einzubauen.

WP to Twitter

WP to Twitter von Joseph C Dolson

Der Titel besagt schon den Hauptzweck. Das Plugin schickt bei Veröffentlichung eines Beitrags einen entsprechenden Tweet über Twitter aus. Die Einstellungen in diesem Plugin sind ebenfalls vielfältigst in Richtung was, wie und auch getwittert werden soll.

4 Kommentare

  1. Wusstest duu, dass du auch deinen RSS-Feed als Sitemap einsetzen kannst, zusätzlich zu der Sitemap des Plugins. Sollte nicht schaden und ist eine gute Ergänzung 🙂

    • Danke für den Hinweis. Ich möchte mir noch die Anleitungen ansehen, wie ich das mit Bearbeitung eines Child-Themes selbst machen kann. Dann würde ich mir ein Plugin sparen. Aber in der Zwischenzeit …

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