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Bloggercamp im Mai 2015 in Salzburg „Salt and the City“

Bei Monika Meurer habe ich den Artikel Blogger-Barcamp Salt and the City entdeckt.

Von 29. bis 31. Mai 2015 findet in Salzburg mit „Salt and the City“ das (Zitat) „Bloggercamp für Food and Lifestyle“ statt.

Die 6 Organisatorinnen haben schon ein recht umfangreiche Informationsseite eingerichtet, inklusive Blog.

Das Programm steht halb. Programm? Nun, es gibt einen Instawalk, das Bloggercamp, eine Party und einen Landausflug (zu einer noch unbekannten – anscheinend – Firma). Das Ganze kostet dabei 25 Euro. Wenn die Landpartie noch ein Geheimnis ist, so gibt es zumindest eine öffentliche TeilnehmerInnenliste.

Getwittert wird natürlich auch … und Hashtag #sbgatc15 nicht vergessen.

24 Kommentare

  1. Die Domain gehört Moritz Helmstreit, Managing Director bei der SEMSEA Suchmaschinenmarketing GmbH.

    Und ein Barcamp mit Teilnahmegebühr, obwohl es anscheinend mind. einen Sponsor gibt?

    Für mich klingt das mehr nach Heizdecken-Verkaufsfahrt als nach Barcamp.

    • Nun, ich glaube zuerst einmal an das Positive.

      Ad Domaininhaber: ich versuche jetzt mal noch keine Verschwörungstheorie daraus zu machen, auch wenn mich das auch grübeln lässt.

      Ad Teilnahmegebühr: Ein Sponsor ist noch keine Abdeckung aller Kosten (außer der/die zahlt recht viel). Ich mag auch keine Teilnahmegebühren bei Barcamps. Aber ich kann es teilweise verstehen.

      Ich habe zu anderen Punkten mal eine Mail geschickt und warte eine Antwort ab bzw. bin ich auf die weiteren Blogartikel gespannt.

      Bis dahin bleibe ich mal neutral – auch wenn ich verstehe, dass man sich das auch kritisch anschaut.

        • Das nennt man auch „leyrern“ 😉

          Solange es dich UND mich gibt, wird das schon nicht die Welt in die Schieflage bringen 😉

  2. „Du möchtest nichts dem Zufall überlassen und bereits im Vorfeld einen Session-Vorschlag einbringen? Kein Problem! Schicke uns ein Email an XXXXXX. Wir behalten deinen Vorschlag gerne im Hinterkopf.“
    Das soll ein Barcamp sein? Das riecht immer mehr nach Verkaufsveranstaltung.

    • Das habe ich schon mal nachgefragt und bin neugierig auf eine Antwort.

      Prinzipiell gibt es das ja auch bei anderen Barcamps. Frage ist, was mit dem „Hinterkopf“ passiert. Kommt das auf eine Liste, oder oder ?

      Ich warte da einfach mal auf eine Antwort.

  3. -thh -thh

    ??Wenn die Landpartie noch ein Geheimnis ist, so gibt es zumindest eine öffentliche TeilnehmerInnenliste.??

    … auf der sich derzeit 5 der 6 Veranstalterinnen finden.

  4. Henriette Henriette

    Also, das Wort „Verkaufsveranstaltung“ hätte ich vielleicht nicht benutzt, aber es ist schon einiges enthalten, was ich bei einem Barcamp nicht unbedingt vermuten würde …

  5. Hallo!
    Ich schicke Grüße als eine der Veranstalterinnen und beziehe zu den genannten Punkten kurz Stellung:

    – Wir definieren uns nicht als klassisches Barcamp – wie auch mehrmals auf der Webseite angeführt – weil auch unser Publikum nicht unbedingt dem eines klassischen Barcamps entspricht. Rückmeldungen zeigen uns, dass viele Damen und Herren aus dem Food- und Lifestyle-Blogger-Segment mit einem Barcamp wenig anzufangen wissen und die Ungewissheit bezüglich Programm manchen Kopfschmerzen bereitet. Deswegen haben wir uns für diesen Mittelweg entschieden, manche Programmpunkte festzulegen und andere im Barcamp-Stil vor Ort zu entscheiden. Daher haben wir auch weitgehend den Titel „Bloggercamp“ gewählt.
    – Die 25 Euro an „Teilnahmegebühr“ sind notwendig, weil wir Kreativworkshops anbieten, deren Ausrichtung Geld kostet (Materialien etc.). Ebenso das Catering, Location, Technik und alle Nebengeräusche die man als Barcamper ja einschätzen kann. Das können wir nicht alles mit Sponsoren abdecken (siehe: „Verkaufsveranstaltung“). Daher brauchen wir einen kleinen Beitrag seitens der TeilnehmerInnen. Wir Organisatorinnen arbeiten ehrenamtlich und kostenlos.
    – Zur Location: Schloss Frohnburg ist eine sehr kostengünstige Location, da sie von der Universität Mozarteum verwaltet wird. Eine günstigere mit ähnlichem Raumangebot findet man in Salzburg kaum.
    – Zum Domaininhaber: Herr Helmstreit ist der Lebensgefährte einer unserer Organisatorinnen. Seine Rolle beschränkt sich auch auf jene des Domaininhabers. Sein Unternehmen hat mit der Veranstaltung nichts zu tun.
    – Zur Möglichkeit bereits im Vorfeld Sessionvorschläge einbringen zu können: Die Sessionvorschläge kommen – wie auch auf anderen Barcamps – auf eine Liste, die im Rahmen der Sessionplanung durchgegangen wird. Falls schüchternere Damen und Herren unter unseren TeilnehmerInnen sein sollten, möchten wir diese „virtuelle“ Möglichkeit eines Sessionvorschlags bieten.
    – Zur Teilnehmerliste: Da der Ticketverkauf erst am 1. Dezember beginnt, gibt es außer uns Organisatorinnen noch keine weiteren Teilnehmer, ganz einfach.
    – Zum Vorwurf der Verkaufsveranstaltung: Das Organisationsteam arbeitet ehrenamtlich und unbezahlt, in seiner Freizeit und ohne wirtschaftlichen Hintergedanken. Wie verwandte Veranstaltungen – etwa Foodcamp oder Fashioncamp in Wien – sind wir aber auf Sponsoren angewiesen. Diese verlangen als Gegenleistung eine gewisse Sichtbarkeit. Wir sind jedoch sehr darauf bedacht, diese nicht zu groß werden zu lassen – in unserem Sinne und in jenem der Sponsoren. Unser Partner für die Landpartie bietet uns einen attraktiven Ausflug, der keine Firmenbesichtigung sein wird. Da die Konditionen jedoch noch nicht vollständig ausverhandelt sind, können wir vorerst noch keine weiteren Infos geben.

    Ich hoffe ich konnte dadurch ein paar Punkte klären 🙂

    Herzliche Grüße aus Salzburg!

    • Danke, Caro, für die ausführliche Stellungnahme. In Zeiten, wo einige (wenige) PR Firmen so einige (Stichwort bezahlte FB-Posting) Dinge kapern werden manche von uns vielleicht schneller mißtrauisch.
      Ich hätte es anfangs auch mehr so gelesen, dass es ein Barcamp mit ein paar Elementen rundherum ist. Nun klingt es für mich mehr nach einer Veranstaltung, bei der euch ein Teil „barcampähnlich“ wird. Es wäre zu hoffen, dass dieser Teil so abläuft, dass die BloggerInnen, die ihr meint, sich vielleicht doch auf ein richtiges Barcamp trauen würden. Über die Unterschiedlichkeit „unserer“ BloggerInnenzielgruppen würde ich gerne mal reden, warum angeblich die Sichtweisen auf Barcamps so divergieren.

      Bezüglich Sessionideen schon vorab mailen kommt die Sensibilität wohl daher, da es unklar ist bzw. war, was ihr dann mit den Vorschlägen macht. Denn auch bei klassischen Barcamps wird manchmal öffentlich Ideen gesammelt, aber es ist klar, dass die du nur als Hinweis dienen und die Festlegung vor Ort stattfindet. Vielleicht könnt/wollt ihr das nach in der FAQ ergänzen.

      Für mich bleibt die Frage, ob es wirklich so unterschiedliche BloggerInnenkulturen gibt oder ob die Möglichkeit besteht, hier gemeinsames zu finden.

      • Ich muss mich auch nochmal für die ausführlichen Vorschläge bedanken!
        Den FAQ-Bereich werden wir auf jeden Fall ergänzen und die Vorgangsweise bezüglich der Sessionvorschläge näher erläutern.

        Die Eingrenzung auf Food&Lifestyle schien uns aufgrund des Workshopprogramms und diverser Erfahrungswerte angebracht. Wir sind davon ausgegangen, dass „klassische“ Foodie- und Lifestyle-Themen, wie Food-Fotografie oder Rezept-Textierung (die meistens auftauchen) und Workshops für Patisserie, Stoffdruck oder Lederbearbeitung für (z.B.) Polit- oder Techblogger weniger interessant sein könnten (ich wiederhole an dieser Stelle nochmal: Genau deshalb bezeichnen wir uns auch nicht als Barcamp, sonders als Bloggercamp für Food und Lifestyle).

        Liebe Grüße

  6. OK, also kein Barcamp sondern eher sowas, wie Ja Natürlich und Co. schon mehrmals veranstaltet haben.

    O tempora! O mores!

    • Genau, kein klassisches Barcamp, sondern Hybridform, wegen Zielgruppe, die mit dem Barcamp-Gedanken nicht ganz so vertraut ist. Welche Veranstaltung von Ja! Natürlich du genau meinst, weiß ich leider nicht. Solltest du etwas Vergleichbares suchen, wären das etwa das Foodcamp oder das Fashioncamp in Wien.

      Tempora mutantur, nos et mutamur in illis.

      • Henriette Henriette

        In dem Zusammenhang drängt sich mir erneut die Frage auf, warum die Zielgruppe „nur“ Food- und Lifestyle-Blogger sind … Hängt das mit den Themen zusammen, die für das Bloggercamp geplant sind? Könnte man nicht mit einer weiter gefassten Zielgruppe mehr Leute ansprechen?

        Liebe Grüße
        Henriette

  7. eine veranstaltung in dieser größenordnung zu organisieren kostet geld und zeit. gerade die sponsoren-suche nimmt sehr viel zeit in anspruch. zeit, die man meist nicht unbedingt hat, wenn man „nebenbei“ auch noch einen beruf hat.

    deswegen finde ich einen beitrag von 25 euro nun wirklich nicht diskussionswürdig. es gibt andere veranstaltungen, die sich „xy-camp“ nennen, da dann teilnahmegebühren von 150 euro und mehr aufgerufen werden und trotzdem unzählige sponsoren aufgeführt werden, die sich „sponsorpaket“ a oder b gekauft haben. da finde ich dann die diskussion, ob sich die veranstaltung „camp“ nennen darf viel sinnvoller.

    und nein, ich finde es auch nicht gut, dass der name „camp“ in den letzten jahren für immer mehr veranstaltungen genutzt wird, die eigentlich nichts mehr mit dem barcamp-gedanken zu tun haben, sondern „camp“ nur dafür sorgen soll, dass die veranstaltung cool und hip wirkt. aber bei 25 euro sehe ich das nun wirklich nicht gegeben. das würde ich eher in die reihe „no-show-abschreckungsgebühr“ einordnen, über die wir ja nun auch schon lange im rahmen von barcamps diskutieren. vielleicht hätte man noch etwas deutlicher machen können/sollen, dass diese 25 euro komplett in die veranstaltung fließen, für material etc. genutzt werden.

    zum thema, „andere blogger werden dadurch ausgeschlossen“: echt jetzt? wie viele themenbarcamps gibt es inzwischen, die andere blogger vom prinzip her themenmäßig ausschließen? das heißt ja nicht, dass man nicht trotzdem hingehen kann?
    das barcamp graz, das inzwischen mit den vielen themen sehr umfangreich ist, ist auch – wenn man es genau nimmt – letztendlich aus dem politcamp entstanden, das sich dann mit dem designcamp zusammengeschlossen hat und wir dann im orga-team drauf gestoßen sind, dass man ja auch noch andere themengebiete „erschließen“ könnte.

    was die „landpartie“ angeht. da lasse ich jetzt die katze aus dem sack – oh wunder oh wunder, eine social media veranstaltung in salzburg (jetzt mal bitte 1 und 1 zusammenzählen) – und kann euch sagen, dass die mädels da mit mir/stiegl verhandeln. wer mich kennt, weiß, dass ich sicher keine verkaufsveranstaltung will (und wir ja gar keine heizdecken im angebot haben – vielleicht sollten wir bis dahin noch welche auf den markt bringen?^^). und damit es keine verkaufsveranstaltung wird, brauchen wir ein programm, dass für food- und lifestyle-blogger attraktiv ist, ohne werblich zu sein. das muss ich allerdings erst noch ausarbeiten. bevor das nicht ausgearbeitet ist, kann ich noch nicht einmal sagen, ob so eine landpartie für uns überhaupt sinn macht. und nein, unsere idee einer landpartie soll nicht einfach nur aus einer führung durch die brauerei bestehen. 😉 mit wem sie sonst noch verhandeln, weiß ich nicht.

    die mädels tun sich wirklich viel an und natürlich kann und darf man über das eine oder andere diskutieren, aber ihnen gleich eine verkaufsveranstaltung zu unterstellen, nur weil es den anschein erweckt, die veranstaltung würde nicht zu 100 % den barcamp-regeln entsprechen, finde ich echt schade. ein reines barcamp schreckt nun mal viele menschen ab, die nicht so tief in dem thema drin sind. gerade im food- und lifestyle-bereich gibt es davon viele, die muss man vielleicht erst mal mit einer „barcamp-ähnlichen“ veranstaltung abholen. wir nerds und geeks müssen da einfach auch mal bereit sein uns ein stückchen zu öffnen und den „normalen“ menschen entgegenzukommen. social media ist nicht mehr nur ein thema für uns. das interessiert inzwischen auch andere, „normale“ menschen… 😉

    ja, vielleicht könnte man die veranstaltung auch auf barcamp.at stellen (was nicht ist, kann ja noch werden). aber vielleicht haben die mädels es gerade auch deshalb nicht gemacht, weil sie eben finden, dass es kein „richtiges“ barcamp ist und deswegen darauf nichts verloren hat…?

    das ist ihre erste veranstaltung. wir haben bei den ersten barcamps auch ein paar fehler gemacht. die sind nur kaum einem aufgefallen, weil damals selbst noch keiner wirklich wusste, was ein barcamp jetzt ist und was nicht.

    • Also ich fänd ne Stiegl-Heizdecke super 😉

      Ich werde zu salt and the city gehen und danach kann und werde ich Euch allen berichten!!!!!

      Eine 25 Euro Noshowabschreckungsgebühr finde ich auch okay.

    • Huiiii! So viel Text. Danke 😀

      Also eine Stiegel-Heizdecke fände auch ich super. 😀

      Und ja, Fehler können und sollen sie machen. Machen/Machten wir ja auch 😀
      Sie müssen aber auch damit leben, dass „bösartige“ Leute wie ich diesen Event hinterfragen, wenn sie nur Andeutungen online stellen. Aber sie handlen das eh super 🙂

      Auf Barcamp hat dieser Event IMHO (ich bin natürlich nicht die Approval-Instanz) nichts verloren, nachdem die Organisatiorinnen sich ja deutlich von einem klassischen Barcamp distanzieren.

      Na schaun wir mal, was das wird. Den Fashion/Lifestylebloggerinnen wird der Event schon gefallen.

    • Danke für deinen (langen) Kommentar.

      Ich denke die Kommentare hier im Blog sind ein Teil der Diskussion darüber, was ein Barcamp wirklich ausmacht. Das haben wir uns zu hundert Prozent eigentlich noch gar nicht ausgemacht. Vor einiger Zeit war das auch nicht notwendig, als Barcamp noch Nische waren.

      Ab dem Zeitpunkt, wo der Begriff langsam gekapert und verwässert wurde … braucht(e) es die Frage nach Definitionen. Wobei wir jetzt wieder aufpassen müssen, dass wir nicht dogmatisch werden und die Grenzen zu eng setzen.

      JedeR soll die Veranstaltung organisieren, die ihm/ihr am besten liegt. Und wenn er/sie nur Barcamp-Bestandteile einbaut bzw. gewisse Ideen aufgreift – auch gut. Solange dann nicht groß BARCAMP draufsteht.

      Eintrittsgelder für Barcamps spalten mich auch. Aber wenn man ein wenig bieten will und wenig oder nur Kleinsponsoren hat, dann verstehe ich das. Wie es „Monika schreibt“:http://mome.at/2014/11/28/wann-ist-ein-barcamp-ein-barcamp/ wäre es vielleicht eine Möglichkeit, wenn Barcamps, die sich als solche verstehen, darüber nachdenken, wie sie Menschen mit wenig Geld trotzdem eine Teilnahme ermöglichen oder zumindest ihre „Problematik“ thematisieren.

      Auf alle Fälle will ich hier nicht auf die „SaltandCity“ OrganisatorInnen losgehen (lassen). Manches war anfangs ein wenig unklar und da finde ich es gut, wenn wir es (unaufgeregt) diskutieren.
      Ich selbst bin bemüht mir das Camp zu geben. Einfach um mal einen Einblick in die – angeblich doch etwas andere – BloggerInnenwelt von Fashion und Food zu erhalten.

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