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Posterous

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Wie schon erwähnt habe ich mich bei „Posterous“:http://posterous.com angemeldet und betreibe nun ein Blog unter „roblen´s posterous“:http://roblen.posterous.com/.

Eine Beschreibung von Posterous bietet u.a. Nicole Dornself auf der yeebase Website unter „Posterous: Mein neues Web 2.0 Spielzeug“:http://t3n.yeebase.com/blogging-posterous-neues-web-20-spielzeug-249941/. Stylespion sinniert „Ist Posterous das bessere Tumblr“:http://stylespion.de/ist-posterous-das-bessere-tumblr/4049/ und erklärt auch einige Funktionen. Mashable hält Posterous „für das neue Twitpic“:http://mashable.com/2009/05/26/posterous-twitter/.

Man sieht schon. Posterous ist viel. Nun, wer alles können will, der kann oft alles schlecht. Aber so ist es bei Posterous nicht.

Aber was ist jetzt Posterous? Die Grundfunktion ist das bloggen. Artikel werden in Posterous über die Zusendung einer E-Mail erstellt. Interessant wird es, wenn ich meiner Mail neben Text auch Attachments anhänge. Bilder, Filme, PDFs, Word-Dokumente, vieles ist möglich. Über die Aufbereitung muss ich mich nicht kümmern. All diese Attachments werden entsprechend angezeigt. So ist die Einbindung von Filmen oder die Führung eines Podcast-Blogs (einfach die WAV- oder MP3-Datei an Posterous schicken) sehr simpel.
Zusätzlich kann ich festlegen, ob meine LeserInnen die Attachments downloaden dürfen.

Ist damit Posterous etwas für bisherige NichtbloggerInnen? Ja, da es das bloggen auf das einfache zusenden von E-Mails reduziert. Darüberhinaus stellt Posterous noch weitere Zusatzfunktionen bereit.

Denn Blogbeiträge bzw. die übermittelten und gebloggten Attachments können an etliche „Web 2.0“ Dienste weitergereicht werden. So sende ich in iPhoto geschossene Fotos per E-Mail an Posterous. Diese werden von Posterous automatisch auch an meinen Flickr Account geschickt. Das Foto hat dabei den Titel den ich im Betreff der E-Mail nenne. Im Betreff kann ich mittels „((tag: xx, yy))“ nicht nur an Posterous Tags sondern auch auch Flickr weiterreichen, dass diese auch entsprechend im Foto anbringt. Auch Videos können so auf Flickr hochgeladen werden.

Diese Funktionen werden auch in der „FAQ von Posterous“:http://posterous.com/faq beschrieben.

Die E-Mail Funktion kann aber noch mehr. Habe ich z.B. Twitter, Facebook und Flickr als Dienste auf Posterous installiert, so kann ich durch eine E-Mail an flickr@posterous.com (an die ich ein Foto dranhänge) gezielt das Foto nur auf Flickr hochladen.

Habe ich einen Kommentar auf meinem Posterous Blog erhalten, kann ich mich über E-Mail benachrichtigen lassen. Im Mailprogramm auf antworten klicken, Antwort schreiben, E-Mail absenden und schon steht mein Antwortkommentar auf Posterous. Gerade für Smartphone NutzerInnen, die eher öfters E-Mails abrufen als Feedreader oder Websites lesen eine geeignete Lösung.

Bevor ich vergesse. Natürlich lassen sich Beiträge danach auch online auf der Posterous Website bearbeiten und löschen.

Interessant sind noch die Kollaborationsfunktionen. So können mehrere E-Mail-Adressen definiert werden, über die Beiträge in meinem Blog landen können. Damit – und mit weiteren Funktionen – können einfachst mehrere Personen in einem Posterous Blog bloggen.

Damit steht dem experimentieren nichts mehr im Wege. Was auf der Hand liegt: Zwei Menschen schreiben sich gegenseitig Mails, diskutieren miteinander, und all diese Mails landen in einem Posterous Blog. Literatur-, Philosophie-Blogs sind so auch für Menschen möglich, die mit all der Technik rund ums bloggen nicht viel zu tun haben wollen.

Mit einem Account kann ich auch mehrere Blogs – mit unterschiedlichen Settings – anlegen. Damit lässt sich für eine spezielle Aktion, eine Veranstaltung schnell mal ein Posterous Blog anlegen.

Posterous eignet sich durch ein „Bookmarklet“:http://posterous.com/help/bookmarklet auch gut für das rasche bloggen von Zitaten und Verweisen auf andere Blogs.

Bisweilen lässt sich – im Gegensatz zu anderen Diensten – ein Posterous Blog kostenlos mit einer eigenen Domain versehen. Die Domain selbst muss man natürlich selbst beantragen (und je nachdem auch bezahlen).

Natürlich bietet das eigene Blog vieles von den Funktionen, die Posterous bietet. Aber z.B. bei Serendipity heisst es Plugins einbinden, konfigurieren etc. Hier muss ich mich um die Technik dahinter nicht kümmern. Wie geschrieben eignet sich Posterous für Blogger, die gerne bloggen möchten, aber sich weder mit einem CMS oder technischen Hintergründen beschäftigen wollen. Mit den erweiterten Funktionen kann aber auch ein erfahrener Blogger experimentieren. So kann Posterous quasi eine Schnittstelle zwischen anderen Web-Diensten, die man so nutzt, darstellen. Auch als Sideblog – für all das was das eigene Blog überfüllen würde und was in Twitter nicht in 140 Zeichen zu fassen ist – eignet sich der Webdienst.

Was ist also Posterous? Was es für einen selbst sein kann, dass muss man einfach ausprobieren. Ich kenne den Urheber des Ausspruches nicht, der da besagt, dass jeder Web 2.0 Dienst nur dann gut ist, wenn die User etwas anderes damit tun können, als die Betreiber eigentlich damit vor hatten. So ist es mit Twitter und so auch mit Posterous.

In „meinem Posterous Blog“:http://roblen.posterous.com experimentiere ich noch, poste über E-Mail Fotos vom iPhone, berichte über Fundstücke und all das, mit dem ich mein Blog nicht gleich vollstopfen möchte. Und ich kann mir folgendes Szenario vorstellen, da mir das „normale“ bloggen über das iPhone nicht so viel Spass macht: Während eines Barcamps schicke ich Fotos, kurze Texte mit Eindrücken etc. an mein Posterous Blog. Erst abends oder danach gibt es dann eine Zusammenfassung in meinem Hauptblog. Eine Idee wäre auch, dass mehrere AutorInnen mittels E-Mail ein gemeinsames Barcamp-Blog befüllen. Posterous kann somit auch ein „erweitertes“ Twitter sein.

Also einfach mal ausprobieren (oder auch nicht) und vielleicht ist es etwas, was euch Spass macht.

Weitere Infos gibt es im „Twitter Account von Posterous“:http://twitter.com/posterous und im „Posterous Blog“:http://blog.posterous.com/. Besonders hinweisen möchte ich auf den „API Artikel“:http://blog.posterous.com/the-posterous-api-lets-you-post-to-posterous. Denn dieser weist daraufhin, dass man alle Inhalte seine eigenen Blogs wieder downloaden kann.

Damit ich die obige Erwähnung von Twitpic nicht vergesse. Etliche Twitterclients für Mac, Windows, iPhone und Co. ermöglichen auch hochgeladene Fotos nicht in Twitpic sondern im eigenen Posterous Blog zu veröffentlichen.

So und jetzt probiere ich weiter.

7 Kommentare

  1. Bisher kannte man post.ly nur als Short-URL Service von Posterous, dem Online-Blogging-Dienst. Bloggte man etwas in Posterous und ließ dies automatisch bei Twitter ankündigen, dann war der Backlink ein http://post.ly/irgendwas. Nunmehr hat Posterous po

  2. hi robert!

    weisst du ob trackback bei posterous geht?

    super artikel btw!!

    cu twittagessen (hoffe ich) 😉

    mpg
    martin

    • Nein. Posterous kennt (noch) keine Track- oder Pingbacks (also senden wie auch empfangen).

      Danke 🙂

      Twittagessen weiß ich noch nicht. Gute Nacht 🙂

  3. Als Posterous als neuer Bloggingdienst an den Start ging war ich begeistert. Da ging das Beiträge (mit Bildern, Videos,…) mittels E-Mail erstellen so einfach. Schnell richtete ich mein eigenes Schnipselblog dort ein und führte es mehr oder minder als Sid

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