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Wem WordPress zu überladen ist

Vor rund einem Jahr bin ich zu WordPress übergelaufen – würden manche sagen. Ich bin mit dem Wechsel noch immer sehr zufrieden. Meine Installation läuft rund, es gibt keine technischen Probleme. Das wichtigste ist natürlich, dass mir das bloggen an sich weiterhin Spaß macht.

Natürlich muss man bei WordPress aufpassen. Einerseits ist es weit verbreitet und damit jede Installation verstärkt Ziel von Angriffen. Hier heißt es regelmäßig Updates zu machen – auch bei den Plugins. Apropos, eine Plugin-Sparsamkeit schadet nicht. Zu viele Plugins verlangsamen das System, schaden oft der Sicherheit und stören sich eventuell noch gegenseitig.

Aber es gibt manche, die sich auch Sorgen um die Weiterentwicklung von WordPress machen. Da gibt es zum Beispiel den internen Editor Gutenberg, der komplexer wird und dafür in Zukunft sorgen soll, dass ich damit nicht nur Blogtexte sondern auch mein gesamte Blog gestalten kann.

Das mag nicht jede:r. Vladimir Simovic hat sich daher in seinem Blog die Frage gestellt: Muss ich bei WordPress bleiben? Er selbst wird es wohl, aber er verweist in seinem Beitrag auf die interessante ClassicPress Initiative. Diese ist ein klassischer Fork, also eine Abspaltung von der WordPress Entwicklung. Ziel von ClassicPress ist eine stabile WordPress Version, ganz ohne Gutenberg und Co.

Vladimir verweist in seinem Beitrag dann noch auf andere Alternativen wie Joomla oder Drupal.

Wer aber einfach nur bloggen möchte und gar nicht ein großes Content Management System für ganz Webseiten-Hierarchien und vieles mehr braucht, der:die kann sich auch nach ganz anderen Alternativen umsehen. Da wäre zum Beispiel das von mir jahrelang genutzte Serendipity. Ebenfalls einfach aufzusetzen und zu warten.

Oder man nimmt ein Flat File System wie Kirby, dann braucht man nur mehr einen Webspace und keine Datenbank dazu.

Auf alle Fälle: Ihr könnt WordPress verwenden, aber ihr müsst nicht. Es gibt Alternativen.

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