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Ich probiere Twitters eigene Apps aus

Nachdem Twitter an seiner API gedreht hat haben Dritt-Clients (wie Tweetbot da und dort Probleme. Das dicke Ende kommt vielleicht noch, meint Caschy.

Die Twitter App

Somit habe ich mich hingesetzt und Twitters eigene iOS App aktiviert. Anfangs war das mehr als ungewohnt. Nach rund einer Woche gewöhne ich mich langsam dran.

Positiv: Ich sehe die vor einiger Zeit eingeführten „Threads“ – also Tweets, die zusammenhängen – besser. An sich keine unpraktische Sache. Auch Umfragen und Direkte Nachrichten an eine Gruppe sind ersichtlich – obwohl ich die nicht oft brauche.

Negativ: Die Timeline wirkt für mich noch immer ein wenig durcheinander. Wenn ich abwechselnd iPad und iPhone nutze weiß das eine vom anderen nicht, wo ich beim lesen aufgehört habe.

Dann gibt es noch Tweetdeck,das Twitter vor langer Zeit aufgekauft hat. Manche meinen es wäre „kaputt“ (also nicht praktisch). Würde ich nicht so unterschreiben. Tweetdeck läuft im Browser und

  • zeigt eine Timeline in „real time“
  • bietet mehrere Spalten für Nachrichten, Stichwortsuchen etc.
  • und unterstützt das tweeten mit mehreren bzw. durch mehrere Accounts

Wer Tweetdeck auf dem Mac oder Windows quasi als App laufen lassen möchte, der kann auf die Open Source Software Tweeten zurückgreifen.

Die packt Tweetdeck in ein eigenes Fenster und bietet noch ein paar weitere Einstellungen.

Erstes Fazit

Natürlich finde ich es nicht gut, wenn die „gute alte Zeit“ zu Ende geht, in der Twitter sehr offen für alle möglichen Clients war. Aber die Twitter eigenen Apps zerstören für mich noch nicht den Gebrauch von Twitter und die Interaktion mit anderen auf dieser Plattform.

Trotzdem wäre zumindest zu hoffen, dass Twitter jetzt etwas mehr Engagement in die Verbesserung seiner eigenen Apps steckt, damit diese von „light“ bis „heavy“ oder „power“ usern als brauchbar empfunden werden.

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