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Foursquare – du checkst ein und der Lokalbesitzer zahlt

Über einen Hinweis auf Facebook – durch „Michael Weberberger“:https://twitter.com/Michi_W76 – bin ich auf seinen Artikel in Horizontonline gestossen: „Die Hintergründe: Warum sich Foursquare so dramatisch verändert hat“:http://www.horizont.at/home/meinungen/digital-insider/detail/die-hintergruende-warum-sich-foursquare-so-dramatisch-veraendert-hat.html.

Horizont verweist auf ein Interview mit Foursquare CEO Dennis Crowley. Und da findet sich auch folgender Hinweis auf die Weiterentwicklung von Foursquare.

Ein Lokalbesitzer kann auf Foursquare für sein Lokal werben. Sofern jemand (mit Foursquare App am Smartphone) sich in der Nähe des Lokals aufhält und sein Profil passt, sieht er/sie die Werbung. Geht er/sie dann in das Lokal und checkt dort ein – ja, erst dann muss der Besitzer für die Werbung auch zahlen.

Die Grundidee hat natürlich etwas. Als Werbender muss ich nur mehr zahlen, wenn der/die potentielle Kundin auch wirklich aufgrund meiner Werbung das Produkt (das Lokal) nutzt.

Das ergibt natürlich nur Sinn, wenn es Foursquare schafft so viele Nutzer/innen wie möglich dazu zu bringen, dass die automatische Ortung angeschaltet bleibt. Damit steigt die Chance passende Werbung anzeigen zu können.

Jetzt wird auch verständlich, warum die automatische Ortung per default eingeschaltet ist. Foursquare braucht dies für sein (eventuell) neues Geschäftsmodell.

Andererseits sollte uns langsam klar sein – kein Dienst kann von „kostenlos“ leben. Irgendwo und irgendwann muss jemand zahlen – mittels Abo, mittels Daten oder was auch immer jemand noch so einfallen wird.

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