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Immer und nie wieder

Grabstein ohne Inschrift

Dominik Leitner schreibt in seinem Blog Neon Wilderness immer wieder berührende Texte.

Auch der Text „Immer und immer wieder“ gehört dazu.

Nachdem ich aber seit Jahrzehnten neben einem Friedhof wohne habe ich ein anderes Verhältnis zu diesem Ort. Den Umgang mit dem Tod ist etwas was jedeR nur für sich selbst finden kann. Hier gibt es für mich keinen absoluten Maßstab. Daher gibt es an Dominiks Text nichts zu rütteln, sondern nur meine eigene Sichtweise einfach daneben zu stellen:

An deinem Grab zu stehen.
Ist ein zu dir kommen.
Immer und immer wieder.

An deinem Grab zu stehen.
Gibt mir einen Ort Erinnerungen zu sammeln.
Sie einzubetten in warmer Erde.

An deinem Grab zu stehen.
Schenkt mir einen ruhigen Ort.
Ein Platz nur für dich und mich.
Herausgehoben aus dem Alltag.

In der Erinnerung bist du noch lebendig.
Das Grab ist leer.
Aber es erinnert mich, dass sich etwas verändert hat.

An deinem Grab zu stehen.
Gibt mir manchmal halt.
In dem Moment in dem die Erinnerung flüchtig wird.

3 Kommentare

  1. Oh, vielen lieben Dank für die netten Worte!

    Deine Gedanken, deine Worte finde ich ebenfalls berührend, sehr wahr und entsprechen mitunter auch meinen Empfindungen. Aber gerade beim Thema Tod gibt es da bei mir die einen, dunklen, Tage und dann wieder die hoffnungsvolleren, guten, Tage. Deshalb treffen deine Worte genau auf diese guten Tage zu. Danke dafür!

  2. Vorgestern veröffentlichte ich den Text Immer und nie wieder. als meinen Beitrag zu Dominik Leitners Immer und immer wieder.. Dominik gefiel mein Text. Heute ist er nochmals in Dominiks Blog Neon|Wilderness erschienen – als einer der Beiträge im Ra

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