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Google, es ist schwierig mit dir

Das GoogleWatchBlog schreibt über „Vertrauen in Google: Ein absolut sicherer Datenspeicher, aber leider kein zuverlässiger Betreiber„.

Jens kommt zu dem Schluss:

Und so kommt es auch, dass das Vertrauen hauptsächlich in den alten Produkten liegt, die seit vielen Jahren am Markt sind. 

GoogleWatchBlog

Vielleicht sind einige Leute auch vorsichtiger geworden. Will man einem Dienst, der hauptsächlich von Werbung lebt, noch mehr Daten in den Rachen werfen?

Ich jedenfalls habe das Vertrauen in Google verloren.

Angefangen hat es mit der Abschaltung des Google Readers, den ich bis zuletzt sehr gerne genutzt habe. Mit dem großen Start von Google+ und dem baldigen Desinteresse von Google am eigenen Dienst ist mein Vertrauen gesunken. Und dann wurde G+ auch noch eingestellt.

Der Google Friedhof zeigt sehr deutlich, wie viele Dienste von Google schon „beerdigt“ wurden.

Umso mehr bin ich dann auf Selfhosting und Open Source Software umgestiegen. Auch bei WordPress, Mastodon, Nextcloud, Friendica, FreshRSS, … kann es passieren, dass die Entwickler ihre Arbeit einstellen. Ihr Produkt bleibt aber weiterhin nutzbar.

Irgendwann wird es wahrscheinlich kritisch, wenn Sicherheitslücken nicht mehr geschlossen werden. Andererseits besteht auch die Chance, dass jemand anderes die Weiterentwicklung übernimmt.

Ich denke, mit Open Source bin ich da auf der sicheren Seite.

Auf der anderen Seite habe ich dann auch Dienste im Einsatz, die von Einzelpersonen entwickelt werden. Denn die haben oft einen längeren Atem als Google. Und wenn nicht … dann sind sie eben auf Augenhöhe mit einem Weltkonzern.

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