Schlagwort: Bloggen

  • Verlinkt doch mal wieder

    Onli verlinkt in seiner Linksammlung 01/2022 die Frage, warum Seiten aufgehört haben zu verlinken. Gleichzeitig stellt er sich die Frage, ob er seine Linksammlung weiter führen soll, ob sie überhaupt jemand interessiert.

    -tth gibt darauf eine längere Antwort.

    Ich selbst bin einer, der versucht so gut es geht zu verlinken. Insbesondere möchte ich mein Quellen immer nennen. Ich vergebe mir nichts, wenn ich auf jene Seite, jenes Posting verweise, auf der/dem ich den interessanten Hinweis gefunden habe.

    So habe ich erst vor kurzem überlegt, mein Blog auch als Linksammlung zu verwenden.

    Verlinken und Quellen nennen ist auch ein wichtiger Punkt des Open Blogging Manifest. Auch der Blog Club stellt der Verlinkung gleich zwei Regeln zu Verfügung.

    Bei der Suche in meinem Blog fiel mir ein Artikel aus 2014 in die Hände, in dem ich schrieb:

    Über uns Blogger wird in letzter Zeit immer geklagt (insbesondere unter BloggerInnen selbst), dass wir zuwenig verlinken.

    Einen Link setzen will gelernt sein

    Schlusssatz: Verlinkt so, wie auch ihr gerne verlinkt werden wollt.

  • Was für ein Glück Blogger zu sein

    Die Seite „Narrative Device“ geistert gerade durch Twitterland und Co. Ein PhD Student hat eine kleine AI (Artificial Intelligence) entwickelt. Nach Angabe von zwei Wörtern schreibt die AI den ersten Absatz einer Geschichte. Heraus kommen teilweise recht interessante Konstrukte.

    Ich habe es mal mit den Worten „Blogger“ und Happiness“ probiert. Das Ergebnis darf ich euch nicht vorenthalten:

    Screenshot. Der Text der Story findet sich im Blogbeitrag.
    Screenshot

    Narrative Device schreibt als Story:

    Blogger, blogger, blogger. It’s all I can think about these days. I’m so happy I got into blogging. It’s the perfect way to express myself and connect with other people. I can’t believe how much happiness it has brought to me.

    Narrative Device

    Schöner könnte ich es auch nicht schreiben 🙂

    Mehr über den Entwickler Rodolf Acompo gibt es auf seiner Website.

  • Blogs sind schon wieder „tot“

    Bei Maurice Renck finde ich den Verweis auf „15 Jahre bloggen“ von kopfzeiler.org. Und wieder einmal werden Blogs „totgeschrieben“. Bei Maurice habe ich folgenden Kommentar hinterlassen:

    Blogs „sterben“ gefühltermaßen jedes Jahr bzw. wird über das Aussterben von Blogs regelmäßig geschrieben.
    Ich betreibe mein Blog seit (je nach Zählweise) 1997 bzw. 2005. Quantität ist nicht alles, aber bis heute sind es immer mehr als 100 Artikel jährlich.

    Ja, die Anzahl der Lesenden ist nicht mehr so hoch, wie vor 20 Jahren. Aber es kommentieren noch Menschen, Verlinkungen auf Twitter und Facebook werden ebenso kommentiert (manchmal). Und blicke ich in meinen Feedreader gibt es noch etliche aktive Blogs. Das Ganze hat sich wohl gewandelt.

    Manch einer würde sich vielleicht gar nicht mehr als Blogger:in verstehen. Und es geht nicht mehr ums vernetzen und das Internet besser zu machen. Ich kann leider keine Vergleichszahlen nennen, aber https://www.blogheim.at/blogger listet z.B. über 2.000 aktive Blogs in Österreich.

    Sind Blogs jetzt tot, ist bloggen nicht mehr in? Es wird wohl auf die Sichtweise ankommen, wie man die Frage beantwortet.

    Mein Kommentar bei Maurice Renck

    Kopfzeiler.org schreibt:

    Blogs selbst haben als Instrument inzwischen ihre Bestimmung verloren. Nicht – oder zumindest nicht nur – weil die Leute keine Lust darauf hätten, etwas längere Texte zu schreiben. Sondern weil WordPress den Weg zu einem vollständigen und professionellen CMS genommen hat, und damit all jene zurücklässt, die unkompliziert loslegen wollen.

    Nun, ich finde noch genügend Blogger:innen, die längere Texte schreiben. Und Länge ist nicht alles. Kurze Texte, Ideensplitter und Anregungen und verweisende Links – auch das ist bloggen. Zu Anfangs wurden bloggen teilweise als Tagebuch führen im Netz angesehen. Tagebücher führt auch jede:r anders – Stichworte oder kurze Texte oder seitenweise Ausführungen.

    Zu WordPress. Ich bin selbst vor einem Jahr umgestiegen. Die Installation ging einfach. Auch das einrichten ist nicht kompliziert und man kann schnell den ersten Blogartikel rausjagen. Und jeder halbwegs ordentliche Webspace verkraftet WordPress. Ich sehe hier das Hindernis nicht. Und wer WordPress nicht mag, der:die hat einige andere Möglichkeiten bis hin zu „leichtgewichtiger“ Blogsoftware, die nicht mal eine Datenbank braucht.

    Nebstbei. In meinem Blog habe ich schon 2011 die Frage gestellt, ob Blogkommentare out sind.

    Ob Blogs jetzt tot sind oder nicht. Für mich gibt es noch immer gute Gründe OpenBlogger zu sein. Und das ist für mich das wichtigste.

  • Mein Blog als Linksammlung

    Bei herumstöbern in Perun.net bin ich auf den Artikel „Weblogs bzw. WordPress als Wissensmanagement“ gestossen. Dieser ist zwar aus 2017 aber die Frage ist natürlich immer noch aktuell.

    Lange Zeit verwendete ich del.icio.us (einen früheren Web 2.0 Dienst) um Links zu verwalten. Dann habe ich Pinboard für mich entdeckt. Den Dienst gibt es noch immer, aber ich nutze ihn nicht aktiv.

    Nach einem kurzen Intermezzo mit der selbst gehosteten Software Shaarli bin ich jetzt auf dazu übergegangen Links in einer App zu speichern.

    Aber perfekt ist das alles nicht. Die Links dümpeln herum und irgendwann beginne ich das Zeugs zu löschen. Außer die wenigen Seiten, die ich wirklich lese, immer wieder nutze und mir für spezielle Fragestellungen aufhebe.

    In obigen Artikel plädiert Vladimir dafür, doch das eigene Blog für das eigene Wissensmanagement einzusetzen und auch Links darin zu sammeln.

    Natürlich hat mich das jetzt ein wenig „getriggert“. Denn als Open Blogger stelle ich natürlich gerne auch meine Webfundstücke zu Verfügung.

    Linksammlungen strukturieren

    Aber wie strukturiert man das Ganze?

    Der von mir gern gelesene Dirk Deimeke veröffentlicht wöchentlich einen Linkdump. Das sind seine Fundstücke der Woche, die er jeweils kurz kommentiert. Das ist eine Möglichkeit, bietet aber wenig Struktur.

    Eine andere Idee wäre, inhaltlich zusammenpassende Links in einem Blogartikel zu sammeln. Aber irgendwann will man das Ganze veröffentlichen. Und was dann? Updates im Artikel einpflegen. Nachfolgeartikel schreiben und gegenseitig verlinken bzw. mit Tags miteinander verschränken. Wäre auch eine Möglichkeit.

    Sofern ich das kommende WordPress 5.9 und das mitgelieferte Theme Twenty Twenty-Two richtig verstehe, sollte damit auch einiges möglich sein um Artikel strukturiert darzustellen.

    Ich werde somit im Februar entscheiden, wie ich hier weiter mache.

  • Die Seitenleiste oder das Bloganhängsel

    Die Seitenleiste war früher in Blogs unverzichtbar. Man diskutierte maximal, ob sie besser rechts oder links vom Artikel angebracht werden soll.

    In ihr fanden sich Willkommenstexte, eine Blogroll, RSS Feeds, Links zu den letzten Kommentaren und vieles mehr.

    Nicht zuletzt durch die vermehrte Nutzung des Webs über Smartphones sind Seitenleisten nicht mehr so wichtig. Vladimir Simovic (Perun) fragt sich überhaupt, ob Sidebars nicht aussterben?

    Meiner einer hat dagegen im Oktober die Seitenleiste noch erweitert. Ich wollte einen Hinweis auf die letzten Kommentare prominenter anbringen um damit das „Salz in der Blogsuppe“ mehr zu ehren.

    Aber sind Seitenleisten wirklich tot?

    Ich selbst lese viele Blogs über meinen Feedreader und da sieht man sowieso gar nichts mehr vom rundherum eines Blogs. Aber wenn ich neue Blogs besuche, dann werfe ich zumindest einen Blick in die Seitenleiste – so sie existiert.

    Wie haltet ihr das so?

  • Claudia Braunsteins Gedanken zum bloggen

    Claudia schreibt in einem Blogparaden-Beitrag über die Frage „Haben Blogs noch eine Zukunft?„.

    Lest selbst, was sie darauf antwortet.

    Claudias (Food) Blog ist für mich deshalb interessant, weil sie ihr eigene Krankheitsgeschichte (Dysphagie und Zungenkrebs) behandelt und ihr auch Artikel widmet. Ein gutes Beispiel, dass Lifestyle Blogging nicht nur geschönt und ohne Ecken und Kanten sein muss.

  • Dirks Logbuch feiert Geburtstag

    Vor einigen Tagen dufte ich meinem Blog alles Gute zum 16. Bloggeburtstag wünschen.

    Jetzt feiert Dirks Logbuch auch seinen 16. Bloggeburstag.

    Nachdem Dirk meinte, er würde gerne (irgendwann) wieder mehr bloggen und

    Vielleicht müssen wir mal an alte Traditionen anschliessen und wieder mehr „trackbacken“.

    Quelle: Dirk Deimeke

    schließe ich mich dem gerne an und schicke jetzt ein Ping mit diesem Beitrag an Dirks Blog.

    Ich finde es schön, wenn Blogs nach so langer Zeit noch existieren und auch gepflegt werden.

    Und wer Dirks Logbuch nicht kennt: Schaut mal in seinen regelmäßigen Linkdump hinein. Da finden sich immer wieder interessante Verweise zu Selbstorganisation, Linux, Onyx Boox und vielem mehr.

  • Es muss nicht immer WordPress sein

    Das UPLOAD Magazin veröffentlichte einen langen Artikel über Alternativen zu WordPress für verschiedene Einsatzzwecke.

    Schön, dass auch Serendipity/S9y erwähnt wird. Denn auch wenn ich zu WordPress gewechselt bin, ist S9y noch immer eine gute Alternative für alle, die einfach nur bloggen wollen.

    Wenn ihr mit dem bloggen anfangen wollt, dann schaut euch ruhig ein paar System an. Viele bieten auch Demo-Versionen an um ein wenig damit „herum zu spielen“. Denn das System muss euch liegen.

    Und wenn es dann doch WordPress wird, ist es natürlich auch gut.

    Seien wir aber froh, dass wir noch die Auswahl haben.

  • Es wird Zeit für das eigene Blog

    Du hast etwas zu sagen. Du würdest gerne mal ausprobieren, ob du etwas zu sagen hast. Dann ist Zeit für ein eigenes Blog.

    Das Basic Thinking Blog gibt in einem Artikel Tipps, wie man in sechs Schritten ein eigenes Blog erstellt und ist damit vielleicht eine kompakte Einführung, um dich an das Thema heranzuführen.

    Wie so oft ist der Artikel natürlich WordPress-lastig, aber vieles ist auch für andere Blogsysteme übertragbar. Wer gerne mit WordPress arbeiten möchte, der findet in Basic Thinking einen ebenfalls aktuellen Artikel „WordPress Website erstellen – Anleitung & Tipps„.

    Ein paar kleine Anmerkungen

    die ich gerne mit auf den Weg geben würde.

    Deine Domain

    Wenn du ein fremdgehostetes Blog betreiben möchtest, dann schau auf alle Fälle darauf, dass du eine eigene Domain dazu bekommst. Denn eine Domain zu wechseln ist oft problematischer (Stichwort: Auffindbarkeit) als den Hoster oder das Blogsystem.

    Dein Blogsystem

    Und es gibt mehr als WordPress. Ja, das sage gerade ich, der doch vor kurzem dorthin gewechselt ist. Wie wäre es mit Textpattern, b2evolution oder Serendipity/S9y.

    Vielleicht reicht auch ein „Flat File“ System, bei dem du nicht mal eine Datenbank brauchst, wie z.B. Bludit, Grav oder Kirby.

    Dein Blog, deine Regeln

    Und nicht jedeR braucht einen professionellen Redaktionsplan oder will mit dem Blog Geld verdienen. Man kann bloggen ganz anders betreiben, z.B. als Open Blogger oder Plain Blogger.

    Und wenn du dich noch immer fragt, ob du bloggen sollst.

    Ja!

    Herzlich willkommen im Blog Club.

  • Bloggen macht Freude

    Kaum sitze ich nach ein paar Wochen Blog-Pause wieder vor dem Editor und tippe ein paar Artikeltexte ein, merke ich, dass mir etwas abgegangen ist.

    Es ist für mich meistens keine normale Zeit, wenn ich nicht blogge. Dann fehlt mir der Antrieb, die Energie, die Zeit. Da nimmt mich anderes in Anspruch, dass ich gar nicht so wollte. Außer ich bin auf Urlaub und wähle freiwillig eine Online-Auszeit.

    Schreibe ich wieder gerne, dann habe ich für mich das Heft in der Hand.

    Bloggen ist für mich keine Belastung. Bloggen ist für mich ein Teil meines Lebens.

    Ich blogge, wie andere gerne Sport betreiben 😊

    Vielleicht macht es mich deshalb auch unrund, wenn mein Blog mal offline ist.