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Kreativitätserklärung aktualisiert

Mit 30. April 2024 habe ich erstmals meine Kreativitätserklärung veröffentlicht. Warum, erkläre ich in diesem Artikel.

Ich habe sie von Anfang an als „lebendes Dokument“ betrachtet. Ich wollte und konnte nicht mit einem fertigen Dokument beginnen. Gerade dieses Thema entwickelt sich bei mir weiter und ich betrachte es immer wieder aus neuen Blickwinkeln.

Heute habe ich die Kreativitätserklärung wieder ergänzt. Nämlich um die folgenden Punkte:

  • Erwähnung meiner Creative-Commons-Lizenz
  • Die Frage der Re-Checks von KI-Texten
  • Wie ich mit der Nutzung meiner Texte für die KI-Modelle umgehe

Eure Meinung würde mich interessieren.

Sehr ihr diese Punkte auch so? Fehlt euch etwas in der Erklärung?

7 Kommentare

  1. @roblen Ich hatte auch schon an so etwas gedacht. Leser*innen verdienen es, darüber Bescheid zu wissen. Wahrscheinlich wird meine "Kreativitätserklärung" ein wenig anders aussehen. Ich teile sie nach Fertigstellung mit dir! Danke für den Anstoß und deine Anregung!

    • Danke dir für dein Feedback. Jede:r muss so eine Kreativitätserklärung an die eigenen Gegebenheiten anpassen. Bin gespannt, was du schreibst. Vielleicht sind da auch für meine Erklärung Anregungen dabei.

  2. Ich empfinde die Kreativitätserklärung als sehr spannende, interessante Idee.
    Menschen, die nicht mit KI arbeiten oder grundsätzlich Vorbehalte haben, ahnen nicht, dass sie schlicht ebenso ein Werkzeug zur Kreativität sein kann.

    KI für Bilder demokratisiert Kompositionen, die davor künstlerisch begabten Menschen oder Fotografen vorbehalten waren. Das ist noch leichter zu verstehen.

    Schwieriger wird es wohl mit „Kreativität“ aus dem Sprachautomaten. Doch selbst da kann zum Beispiel Neues entstehen, wenn ein Nutzer etwa eine Podiumsdiskussion mit berühmten Denkern (w/m), die nicht mehr unter uns weilen, simuliert. Zu einem Thema, für das die Teilnehmer (epochenbedingt) keine direkten Experten waren.

    Die Aufstellung selbst und die fiktive Debatte ist ein neuer kreativer Prozess mit noch offenem Ausgang, sofern die Prompts sitzen. Wie Du das Einsteigern und Außenstehenden in der Kreativitätserklärung verständlich vermitteln wirst, ist eine echte Herausforderung.

  3. »DeepL ermöglicht mir eine Rechtschreibkorrektur und erspart euch so manches falsch gesetzte Koma… «

    Ist das ein Test, oder kann DeepL das jetzt auch schon individuell angepasst und auf Userwunsch? 😉

    • Oh 😎 Du siehst, noch nicht alles durchläuft die KI. Danke für den Hinweis. Ich habe den Text schon so oft gelesen und nie ist mir das aufgefallen. Wenn ich euch (geistiges) Koma ersparen könnte, würde ich das natürlich gerne tun 😉 Ist hiermit auf der Seite geändert.

  4. Vielen Dank für das Teilen deiner Kreativitätserklärung! Ich muss gestehen, dass ich mir bis dato nie Gedanken über dergleichen gemacht habe. Als jemand, der selbst intensiv mit KI experimentiert und sie als „Sparringspartner“ im kreativen Prozess schätzt, finde ich deinen transparenten Ansatz aber durchaus wegweisend.

    Besonders der Punkt zum Re-Checking ist entscheidend: KI kann inspirieren und strukturieren, aber die finale Verantwortung und der „Faktencheck“ müssen bei uns Menschen bleiben (ich selbst mache das gern als Sündenbock), um die Authentizität zu wahren. Auch deine Haltung zur Nutzung deiner Texte für das KI-Training finde ich spannend – ein pragmatischer Umgang mit der Realität.

    Transparenz schafft Vertrauen, und dein „lebendes Dokument“ zeigt, dass Kreativität heute eben auch bedeutet, Technologie reflektiert zu integrieren. Vielleicht wäre noch ein Punkt interessant, wie du mit der „ästhetischen Handschrift“ umgehst – also wie viel „KI-Stil“ du zulässt, bevor du ihn wieder in deine ganz eigene Sprache übersetzt?

    • Danke für deinen Danke und die aufmunternden Zeilen.

      Technologie sollte man immer reflektiert verwenden. Aber ich schaffe das auch nicht immer bzw. manchmal fehlt einem auch Hintergrundwissen.

      Das mit der „ästhetischen Handschrift“ ist eine interessante Frage. Ich hoffe, ich verstehe sie richtig. Werde mir mal überlegen, wie ich das beschreiben kann bzw. muss ich das mal für mich selbst reflektieren. Aber da kommt ganz sicher etwas!

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