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Offline Urlaub – der Praxistest

Ich bin wieder da! Naja, falls mich jemand vermisst hat. Ich war auf Urlaub.

Zuvor schrieb ich noch über [[Offline Urlaub]] und habe die letzten 14 Tage gleich den Praxistest gemacht.Kein iPad, kein Macbook in meinem Reisegepäck. Aber zwei Geräte, die potentiell online-fähig sind: mein iPhone und mein Kindle 3G.

Dem iPhone wurde das Roaming untersagt und meistens verharrte es im Flugmodus. Alle zwei bis drei Tage habe ich mal für 15 Minuten die Verbindung aufgenommen um SMS und Voicebox zu checken.

Bei meinen ersten beiden Büchern, die ich am Kindle las kam ich noch in Versuchung die vorgeschlagene Funktion den Buchtitel zu twittern auch zu bestätigen. Aber eine Reaktion hätte ich gar nicht lesen können. Liebe twittere/blogge ich später drüber und schaue, ob jemand mit mir darüber plaudern möchte.

Ganz offline war ich dann doch nicht. Die 3G Funktion des Kindle erlaubt auch den Besuch im Amazon Bookstore. Und wie so oft bei längeren (Lese-)Urlauben verändert sich mein Leseinteresse im Laufe des Urlaubs. So kaufte ich dann doch einiges online um es danach gleich virtuell aufzuschlagen.

Hätte ich diese Möglichkeit nicht gehabt, ich hätte genug andere Bücher am Kindle mitgehabt.

Aber darum geht es ja nicht im „Offline Urlaub“. Zumindest mir nicht. Ich muss ja nicht krampfhaft offline sein. Wenn es mir einen Nutzen bringt, dann darf das Internet weiterhin für mich aktiv sein.

Wie schon im vorigen Artikel erwähnt hatte der Urlaub eine andere Qualität. Einfach mal den Alltag vergessen. Nicht an Arbeit, an die Politik, an zu Hause denken. Gedanken ganz woanders hin schweifen lassen oder einfach nur Eindrücke von Sonne, Landschaft und Menschen sammeln.

Nach Hause gekommen sitze ich vor dem iPad oder iMac und lese News nach und merke, dass ich viele einfach „überlese“, da die News von vorgestern heute schon nicht mehr relevant sind – das sollte ich mir mal wieder merken.

Und ich merke, dass mein Kanal, bei dem ich am längsten hängen bleibe Twitter ist. Hier las ich heute aufmerksam mit, bekam Linktipps, hangelte mich durch politische Diskussionen, …
Hat man eine interessante Mischung an Menschen, denen man folgt, ist es ein kurzweiliger, zum nachdenken anregender, informativer und breit gefächerter Informationskanal.

Fazit. Eine Pause zum aussteigen, zum neu ordnen tut gut. So eine Pause ist aber nicht allein mit dem kappen der Leitung zum Internet geschaffen.

Der wahre Schalter ist im Kopf, sonst ist er nirgendwo.

3 Kommentare

  1. Markus Ladstätter Markus Ladstätter

    Seh ich genauso wie du Robert. Der wahre Schalter ist im Kopf!

    Ich mach auch gern mal immer wieder „offline“-urlaub.

    • 🙂

      Wobei man „Urlaub“ sehr breit definieren kann. Manchmal sind es Wochen, manchmal tun schon ein paar Stunden gut.

      Hauptsache man findet den Schalter (im Kopf).

  2. Nachdem ich über Offline Urlaub und über meinen Praxistest gebloggt habe gibt es heute zwei gut passende Artikel in anderen Blogs (wie immer in meinem Feedreader gefunden 😉 Manuel Reinhard hält ein Plädoyer für hohe Roamingkosten, da diese einem das A

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