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Strongbox #2

Vor ein paar Tagen habe ich begonnen mich mit dem Passwort Manager Strongbox zu beschäftigen.

Bisher gefällt er mir recht gut und ich glaube, ich werden nicht mehr zu 1Password zurückkehren. Ein paar Dinge habe ich schon über Strongbox geschrieben. Nachfolgend ein paar Erkenntnisse der letzten Tage

In der Mac App lassen sich mehrere Datenbanken gleichzeitig offen halten. So kann ich ganz einfach einen (oder gleich mehrere) Einträge kopieren.

Bis zu 100 Backups pro Datenbank sind einstellbar. Diese werden automatisch erstellt. Damit kann man sehr rasch zu einem früheren Bearbeitungszeitpunkt zurückkehren. Jedes Backup ist auch als .kbdx Datei abspeicherbar. Das heißt, als Keepass Datei, die in einer Vielzahl von Apps geöffnet werden kann. Wo die Mac App die Updates ablegt muss ich aber erst herausfinden.

Ein paar Funktionen, die mir beim aufräumen geholfen haben:

  • Strongbox zeigt bei jedem Eintrag an, ob das Passwort zu schwach ist oder ob es schon ein weiteres mal verwendet wurde.
  • Wenn man mag, kann Strongbox jeden Eintrag bei „have i been pwned“ abfragen. Damit kann man herausfinden, ob die eigene Mailadresse etc. in einer gehackten Datenbank auftaucht.
  • Nicht mehr existente Websites kann man indirekt entdecken, in dem Strongbox bei allen Einträgen (die mit einer URL hinterlegt sind) nach einem FavIcon im Web zu suchen. Wird keines gefunden ist das schon mal ein guter Hinweis.

Jedes dieser Feature ist natürlich nur optional und lässt sich ein- und ausschalten.

Immerhin bin ich jetzt dadurch von über 700 Einträgen bei nur mehr 500 gelandet. Der Rest war entweder veraltet oder doppelt bis dreifach eingetragen. Diese Mehrfacheinträge kommen wohl auch daher, dass 1Password einem sehr viel abnimmt, aber man dadurch nicht mehr merkt, wenn etwas zu viel an Einträgen in der Passwortdatenbank landet.

Die Integration von Strongbox in MacOS, iOS und iPadOS funktioniert insofern gut, als das ich beim Login auf einer Website automatisch (auch das kann ich in Strongbox optional wählen) von Strongbox Username und Passwort vorgeschlagen bekomme und mit einem Klick die Daten eingefüllt sind.

Ebenso mit mehreren Optionen versehen ist die Kollisionskontrolle von Strongbox. So eine Datenkollision kann dann passieren, wenn man am Mac und am iPhone dieselben Einträge ändert ohne vorher zu syncen. Hier kann Strongbox recht intelligent den Konflikt selbst regeln oder Vorschläge machen. Wobei der Sync über iCloud sehr gut funktioniert und nur einmal gehakt hat, als ich gleichzeitig etliche Gigabyte verschoben habe.

Nur damit ich es erwähnt habe. Natürlich braucht es auch keine Online-Verbindung um zum Beispiel am iPhone auf eine Passwortdatenbank zuzugreifen.

Nachdem ich nunmehr ein Gefühl für die Apps habe werde ich auch Kopien meines Reisepasses etc. in einer Datei ablegen. Dann habe ich für Reisen und Co. immer Reserve“Dokumente“ bei mir.

Natürlich gibt es auch Dinge, bei denen ich Verbesserungsbedarf sehe. So gibt es zwar Tags, aber die Verwaltung ist in der Mac und der iPhone App unterschiedlich und nicht Immer ganz intuitiv. Aber das sind Kleinigkeiten, die die App(s) nicht minder leistungsfähig machen.

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