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.mac ade

In einigen Tagen wird mein erstes Jahr bei .mac auslaufen … und ich werde nicht verlängern. Nicht, dass ich mit den Diensten als solches unzufrieden wäre aber ich brauche sie in dieser Form nicht.

Dazu eine kleine Analyse meines eigenen ganz subjektiven Webverhaltens. .mac kostet im Jahr 99 Euro und dafür habe ich es zu wenig genutzt.

  • iWeb: Habe ich kurz ausprobiert. Man kann wunderbar einfach ein Blog/Website erstellen. Die Vorlagen wirken professionell etc. Aber ich habe ja schon ein Blog auf meinem eigenen Webspace und Serendipity/S9y bietet mir einfach viele Features und Möglichkeiten zu experimentieren.
  • Photocasting mit iPhoto habe ich eigentlich nie genutzt. Ein Flickr Pro Account kostet mich 24.95 Dollar (auf meinem Konto waren dies dann 19,75 Euro) und bietet mir unbegrenzt Platz – über Serendipity habe dann vielfältige Möglichkeiten diese Fotos wiederum in mein Blog einzubinden.
  • Dateien überall auszutauschen ist ebenfalls ein .mac Angebot. In dieser Form nutze ich es einfach nicht. Und wenn hätte ich auf meinem Webspace genügend Platz für ein abgesichertes Verzeichnis.
  • Mail: Einen zusätzlichen Mailaccount brauche ich eigentlich gar nicht, da mir @robertlender.info schon vielfältige Möglichkeiten bietet und ich ansonsten auch über GoogleMail, GMX und Yahoo erreichbar bin bzw. auch eine Weboberfläche zum mailen vorfinde.
  • Datensynchronisation. Hier hatte ich immer wieder Probleme und nie die Zeit mich richtig in das Thema hineinzuarbeiten. Außerdem ist das wohl erst dann interessant, wenn man mit mehreren Geräten synchronisiert. Nachdem ich mittels del.icio.us meine Favoriten per Web synchron halte erspare ich mir dies. Der Kalender liegt auf meinem Mac mini und wird mit dem Nokia N70 gesynct, das reicht. Mein MacBook braucht diese Daten nicht unbedingt. Und gemailt (bzw. die wichtigsten Kontakte vorrätig gehalten) wird unterwegs über Google Mail.
  • Backup: Das war wirklich ein gutes, einfach zu bedienendes und verläßliches Programm, dass Apple mit dem .mac Account mit anbietet – ich habe es oft und gerne genutzt. Hier muss ich mir eine Alternative suchen. Auf ein Online-Medium backupen (was ich teilweise tat) geht dann wohl nicht mehr. Aber die Streuung von Backups auf eine externe Platte, DVD-ROMs, iPod und das MacBook sollte eigentlich für Datensicherheit sorgen. Und für die 99 Euro, die ich mir nun "spare", kann ich locker ein professionelles Backup Programm kaufen.

Wie geschrieben liegen die Gründe für die Nichtverlängerung meines .mac Accounts in meinem ganz persönlichen Nutzungsverhalten. Für andere mag dies ganz unterschiedlich aussehen.

Ein Kommentar

  1. Kaum schreibe ich, dass ich ein neues Backup Programm für meinen Mac brauche, schon finde ich im Feedreader einen neuen Eintrag bei mac.pocket.at über Data Backup 3. Das Programm lässt sich als Testversion (Testzeitraum 1 Monat!) herunterladen und voll fu

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