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Stöckchen Bücherlesen

Falk Döring hat mir ein neues Stöckchen zugeworfen (tja, Rache ist süß 😉

Nun, dann fangen wir einmal an. Das Thema ist übrigens "Lesen von Büchern":

1.) Würdest du dich als Vielleser betiteln?

Ja, wie der neue Header in meinem Blog ja auch beweist. Wobei ich leider mehr dienstliche Literatur, Berichte etc. lese(n muss). Ich lese außerdem Websites, SMS, … – aber das gilt wahrscheinlich nicht für dieses Stöckchen. Bücher lese ich aus zeitlichen Gründen eher in Schüben. So kann ich in zwei Wochen Griechenland locker zehn und mehr Bücher lesen – und glaube noch immer daran Vergnügen zu haben 😉 Dazwischen gibt es aber auch immer wieder ein Buch. D.h. meine Bibliothek besteht wirklich aus mehr als zwei Büchern.

2.) Welchen Stellenwert haben Bücher für dich?

Einen großen. Sachbücher haben mir – früher als das Fernsehen – eine neue Welt aufgetan mit vielen Geheimnissen und mit vielen Lösungen und neuem Wissen. Die Belletristik hat mir neue Ideen, glückliche und spannende Stunden und viele Emotionen vermittelt. Ich kann in Geschichten wunderbar eintauchen und schöpfe daraus einerseits Erholung und Entspannung vom Alltag und andererseits eben viele Ideen und kleine Anregungen.

3.) Was für Bücher liest du?

Kleine und große, dicke und dünne, alte und neue,… Sachbücher unterschiedlichster Natur und Thematik, Gedichtbände, Romane und Science Fiction. Leider ist SF für viele noch immer nur das Cliche von "Raumschiffe im Weltall schießen auf andere Raumschiffe im Weltall". Das sich hier AutorInnen über Probleme der Jetztzeit ganz neuartige Gedanken machen, in ihren Geschichten phantasievollste Welten erschaffen und auch sprachlich geniale Kapriolen schlagen können… tja, dass wird leider oft nicht gesehen. Man nehme nur die "Robotermärchen" oder "I, Robot" (das Buch, nicht den Film).

Bei Sachbüchern lese ich in letzter Zeit besonders gerne Biographien und Firmenstories. Blickt man ein bisschen auf die Hintergründe versteht man Beweggründe manchmal besser und ist andererseits oft erstaunt wieviel (Firmen-)Geschick oft nur ein bisschen Zufall mit Intuition vermischt beruhte…

4.) Wieviele und welche Bücher hast du in letzter Zeit wo gelesen?

Tja, was heißt wohl in letzter Zeit? Die meisten waren dienstlicher Natur und werden hier nicht erwähnt. Privat las ich u.a. "Don´t make me think" von Steve Krug, "Computer für Anfänger" von Robert Wolenik (aus dem Jahre 1984, also aus der Steinzeit der Computerei – 2006 wirklich witzig zu lesen) und McCloud "Comics richtig lesen" (kann man Comics lesen ;-). Die las ich alle zu Hause. Außer der Griechenland-Reiseführer, den las ich vor kurzen an den richtigen Orten 😉

5.) Hast du Lieblingsautoren?

Das wechselt ein bisschen. Aber mehr zwei Bücher habe ich – und lese ich noch immer – von Bill Bryson, Ray Bradbury, Isaac Asimov, Jasper Fforde und Kishon. Ansonsten ist meine Bibliothek eher eine wilde Mischung.

6.) Wo kaufst du deine Bücher?

Wo ich sie sehe. Wenn ich durch Buchhandlungen streife oder in Museumsshops meinen Blick wandern lasse, da bleibt immer wieder ein Buch hängen. Ansonsten ist natürlich Amazon eine praktische Sache. Den nutze ich meistens dann, wenn ich genau weiß, welches Buch ich gerne hätte.

7.) Liest du Zeitungen und Zeitschriften?

Ja, massenhaft. Neben Online-Zeitungen (die gelten wahrscheinlich nicht) lese ich zumindest eine Tageszeitung quer durch. Wenn ich etwas mehr Zeit habe widme ich mich auch Sparten – wie dem Sportteil – die ich sonst überlese. Zumindest hin und wieder ist es interessant, was sich in diesen Welten so tut. An Zeitschriften durchblättere ich Wochenmagazine – und lese was mich gerade an Themen fesselt. IT-spezifische Zeitschriften wie die c´t und hind und wieder Apple/Mac-Magazine müssen natürlich auch sein. In der Urlaubszeit gibt es dann auch noch GEO und Co.

8.) Gibt es für dich Alternativen zu Büchern?

Wenn es rein um das Lesen geht, teilweise ja. So finde ich es unterwegs oft praktisch ein eBook zu lesen. Aber Falk hat schon recht, ein Buch ist ein Buch. Es ist ein anderes Gefühl so von Seite zu Seite zu blättern und Papier in Händen zu halten. Hin und wieder habe ich mir auch schon ein Audiobook gegeben. Das kann lesen nicht ersetzen aber durchaus ergänzen. Buchverfilmungen sind dann aber ein ganz anderes Thema. Wobei das eine (Film) das andere (Buch) nicht ersetzen muss. Oft habe ich mir nach einem Film erst das Buch gekauft und mich gefreut, dass ein Buch oft viel breiter und tiefer werden kann als ein Film. Meine eigene Phantasie ist halt besser als jeder Regisseur…

Und nun, wem gebe ich dieses Stöckchen weiter? Diesmal werden Herbert Rosenstingl und Robert Hammerl damit beworfen. Mal sehen, ob sie es auffangen…

2 Kommentare

  1. YellowLed hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Im Trubel der letzten Tage ist es aber im Gras liegen geblieben. Dank eines Holzfreundes wurde ich aber netter Weise darauf hingewiesen und nun kann ich es auch aufnehmen. Also, gehen wir es an.

    Du kannst n

  2. Nachdem ich vor kurzem das Stöckchen Bücherlesen beantwortet habe fällt mir nun ein Blogeintrag von Medienrauschen in die Hände. In diesem wird ein Artikel in der FAZ erwähnt, der sich mit den am schlechtesten verkauften Büchern beschäftigt. Die Liste der

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