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Interview: Europe Direct Informationszentrum Steiermark zu Snapchat

Heute gibt es Interview Nr. 3 in der Reihe: Vier Fragen an Menschen, die Snapchat intensiver nutzen.

SnapCode Steiermark

Diesmal antwortet das Europe Direct Informationszentrum Steiermark und damit nicht nicht eine Einzelperson sondern eine Institution, die auf Snapchat aktiv ist.

Zuerst einmal ein paar Infos zum Informationszentrum (Selbstbeschreibung): Das Netzwerk der Europe Direct Informationszentren (EDIC) ist eines der wichtigsten Instrumente der Europäischen Union zur Information der Bürgerinnen und Bürger Europas über die EU und zur Förderung einer partizipativen Bürgerschaft auf lokaler und regionaler Ebene. Es gibt mit uns insgesamt 12 solcher EDIC in Österreich und in jedem Bundesland.

Ziel ist es, allen Bürgerinnen und Bürgern einfachen Zugang zu Informationen zu verschaffen und ihnen die Gelegenheit zu bieten, ihre Meinungen zu Themen aus allen Tätigkeitsbereichen der EU mitzuteilen und auszutauschen, insbesondere zu denen, die das tägliche Leben der Menschen betreffen. Mittels sozialer Medien funktioniert das inzwischen schon sehr gut und sind wir daher auch auf Facebook, Twitter und Instagram zu finden. Auch WhatsApp nutzen wir für die Kontaktaufnahme (0676 8666 2200).

Wie seid ihr zu Snapchat gekommen?

Antwort: Bei einer Recherche im Internet, welche sozialen Medien die einzelnen europäischen Institutionen nutzen, sind wir auch auf das Europäische Parlament gestoßen, das Snapchat nutzt. Das hat uns neugierig gemacht und schon wurde das App heruntergeladen. Einige Jugendliche haben uns dann die Funktionen erklärt 🙂 Und bei #COP21 haben wir dann das volle Potential erkannt, als Snaps direkt aus Pariser Verhandlungsräumen zu sehen waren.

Was ist für euch das interessante bzw. wie nutzt ihr Snapchat?

Bei einem Seminar in Brüssel hat uns kürzlich Philippe Félix von ICF Mostra erklärt, dass es die moderne Form von Storytelling ist, die Snapchat so interessant macht. Jede/r mag Geschichten. Bildergeschichten sowieso (Comics, Bilderbuch, Filme…). Schon die Menschen in der Steinzeit nutzten Bilder, um ihre Geschichte(n) zu erzählen. Also nutzen wir jetzt Snapchat, um unsere Geschichte des Tages zu erzählen – Einblicke von Veranstaltungen, Interessantes über unsere Angebote, Hinweise auf Aktuelles… Interessant wird es dann, wenn man die gemachten Bilder und Videos runterlädt und in andere soziale Medien einbindet, was in nur wenigen Minuten gelingt. Erst snappen, die Bilder dann mittels Layout auf Instagram stellen, mit Text und Link versehen und dann wiederum auf Facebook und Twitter teilen. Selbiges geht mit Videos und dabei nicht auf Youtube vergessen, oder Google+ wers mag :).

Welchen Tipp habt ihr für Menschen, die Snapchat ausprobieren wollen?

Wie bei vielem, was Smartphones angeht: Jugendliche habens voll drauf. Lass dir Snapchat von den Jungen erklären. Und dann einfach ausprobieren.

Welchen drei SnapchatterInnen folgst ihr am liebsten?

Natürlich einmal dem Europäischen Parlament (European Parliament) und der Europaparlamentarierin Elisabeth Köstinger (Elli Köstinger). Von ihnen bekommt man wunderbare und vor allem lustige Einblicke über die Arbeit in der Europäischen Union. Europäische Politik kann auch Spaß machen. Sehr cool ist auch das Weiße Haus (The White House). Manchmal den amerikanischen Präsidenten direkt zu begleiten kann schon was.


Ich suche weitere Menschen, die sich mehr oder minder intensiv mit Snapchat auseinandersetzen und mir diese vier Fragen beantworten möchten. Denn eine Anwendung wie Snapchat lässt sich wohl am Besten durch gute Beispiele erklären. Wenn du der/die bist oder jemanden kennst, einfach eine Nachricht an mich oder via Snapchat an treborrednel.

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