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Könnte bitte jemand Twitter kaufen und was Gutes daraus machen

Twitter war mal der Dienst, der seine API (Schnittstellen) offen anbot. Auf diesen bauten tausende Dienste auf. Irgendwann war es soweit, dass Twitter auch das Geld zurückverdienen sollte, dass Investoren rein gesteckt hatten.

Man beschnitt die API, überlegt Werbung und ähnliches. Da Twitter nur Twitter hat, muss dieser Dienst das Geld reinbringen. Vor ein paar Tagen ist die Twitter Aktie wieder abgestürzt.

Vor zwei Jahren schrieb t3n warum Apple Twitter kaufen muss. Natürlich kann man viel darüber streiten. Aber Apple wäre eine Firma, die mit Twitter kein Geld verdienen muss. Sie könnte den Dienst als eigenes „Social Service“ nutzen und ansonsten allen den Zugang so leicht wie möglich machen – ohne Werbung einzublenden oder ähnliches. Apple könnte, aber wollte und würde es auch? Keine Ahnung.

Vielleicht liegt es nur an meiner „Twitter-Affinität“, dass ich mir eine gute Zukunft wünsche. Ihr könnt mir Facebook und Instagram abdrehen. Ich würde es ein wenig vermissen. Aber nichts durchdringt mein tägliches Social Media Leben wie Twitter. Facebook einen Sonntag vormittag zwei Stunden zu durchforsten – nie. Hunderte Fotos auf Instagram durchsehen – auch nicht. Aber in Twitter kann ich eintauchen, vielfältigen Meinungen folgen. Ich lese, ich retweete, ich schreibe selbst und kommentiere andere.

Twitter ist schnell, kurzatmig und doch auch eine schöne lange Timeline, ein Fluss von Informationen, erfreulichem und ärgerlichem.

Und wenn es dann mehr als 140 Zeichen werden sollen … Dann blogge ich und twittere schnell den Link zum Artikel 🙂

Daher zum Schluss: Firmen können in Konkurs gehen, aufgekauft werden. Dienst können schliessen. Aber dann gibt es noch immer mein Blog. Und das ist gut so.

3 Kommentare

  1. Schön geschrieben Robert.

    Ich bin ja nicht gerade ein Twitter User, vermutlich hab ich auch einfach nie ganz kappiert wie ich es sinnvoll nutzen soll/kann 🙂 Aber bei Sportveranstaltungen wie Boxen oder Tennis liebe ich es das aktuelle Geschehen live auf Twitter mitzuverfolgen. Das ist immer höchst unterhaltsam 🙂

    Die Zeiten ohne FB, Twitter & Instagram waren aber damals für mich am schönsten als Blogger, da hatte ich noch das Gefühl dass der Blog wirklich noch Gewicht hat & nicht untergeht in den Millionen von Tweets & meist unnötigen FB Beiträgen. Naja…gute alte Zeit 🙂

    • Danke 🙂

      Stimmt schon. Als es neben Blogs nur „Webseiten“ gab waren wir die modernen, die bunten Hunde, die die man lesen sollte. Blog war noch ein Fremdwort … Ja, das waren Zeiten.

      Aber damals gingen wir nicht unter, wir wurden einfach nicht gefunden 😉 Heute haben wir mehr Möglichkeiten auf uns aufmerksam zu machen, müssen aber auch mit mehr (auch BloggerInnen) „konkurrieren“.

      Solange ich aber nicht auf Einschalt … äh BesucherInnenzahlen schielen muss, kann ich heutzutage noch immer flott dahin bloggen. Und es macht noch immer Spass! Das ist mir die Hauptsache.

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