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Was wir nicht kommentieren…

Gerade über Twitter erfahren: Da bloggt jemand, den ich gerne lese – und denkt dann aufzuhören.

Nicht so aufhören weil es gerade keinen Spass macht, sondern weil in Kommentaren unflätiges, bösartiges,… abgesondert wird.

Das steht dann unter einem Artikel.

Es steht nicht darunter, dass den Artikel viele gerne lesen.
Es steht nicht darunter, dass sich etliche über diese Kommentare ärgern.
Es steht nicht darunter, dass ich schon länger hätte hier etwas kommentieren wollen.
Es steht nicht darunter, dass Kommentare verletzen können.

Ich habe keine Lösung. Ich kann mich immer wieder nur daran erinnern, dass ich zumindest ein wenig tun kann.

Ich kann unter dem Artikel kommentieren, dass ich ihn gerne gelesen habe.
Ich kann in den Kommentaren selbst Stellung beziehen
Ich kann … etwas tun.

Was wir nicht kommentieren … ist oft das, was andere BloggerInnen manchmal brauchen würden.

7 Kommentare

  1. Ja, lieber Robert, das stimmt wohl, was du da schreibst…
    Denke, das hat auch mit der in letzten Jahren verstärkten „Like“-Einstellung der Leser zu tun. Auf ein „Like“ geklickt geht schneller, als ein Kommentar geschrieben… Aber ich bin da ganz bei dir.

    • Stimmt. Ein #like ist eine schnelle Zustimmungsmöglichkeit. Je nachdem kann das zumindest auf Facebook ein Regulativ sein. Zwei bösartige Kommentare wiegen gegen 150 Likes nicht mehr so schwer (nun, gilt wohl auch nicht immer).

      Daher finde ich so kleine Aktionen wie z.B. auf Likes drei Wochen zu verzichten und lieber mal in Worten niederzuschreiben, was man so positiv, so „like“ findet durchaus positiv.

      Aber es ist wohl so, wie „wir“ auch oft vergessen, mal öfters danke zu sagen oder dass man einen Menschen mag. Dabei sollten wir von uns selbst wissen, wie gut das (ehrlich gemeint) tut.

    • Martin, du weißt ich scherze gerne.

      Aber der Grund für diesen Artikel ist einer, der mich berührt und ein wenig traurig gemacht hat.

      Wenn Kommentare wirklich verletzen und persönlich werden, sodass sich Menschen (BloggerInnen) überlegen sich aus ihrem Blog zurückzuziehen, dann halte ich das … #unsagbar.

      • Persönliche Anfeindungen, … gehen natürlich gar nicht. Derartige „Kommentare“ würde ich aber einfach gleich löschen und gar nicht publizieren. Macht es natürlich nicht besser, aber A…. gibt es leider überall. Mehr kann man da die tun.

        Darüber hinaus:
        Wir werden alle für unsere Blogs nicht bezahlt. Wir machen das, normalerweise, wenn man/frau nicht gerade Fashion/Lifestyleblogger ist, unbezahlt und weil es uns freut.
        Oder halt nicht. Wenn es uns nicht freut, machen wir die Blogs zu, bloggen nicht, usw. Ich sehe da jetzt keine Tragödie dahinter.

        Und um den „Leyrer“ auch ein wenig raus hängen zu lassen: Wenn man als „Motivation“ Feel-Good Kommentare braucht, ist Bloggen „im Internet“ ev. nicht die passende Beschäftigung.

        Aber wie gesagt: Angriffe, Beleidungungen, .. gehen gar nicht.
        Beim „bösartig“ bin ich — aus Eigeninteresse — gespalten. 😉

        • Es ging nicht um Non-Feel-Good-Kommentare. Da geht es um Untergriffe, Beleidigungen, …

          Ja, wir machen das aus Freude am Schreiben, weil wir etwas sagen wollen. Wenn man mir das mit solchen Kommentaren „kaputt“ macht … dann mache ich zu, aber es tut mir auch weh. Und eigentlich sehe ich es auch nicht ein, dass dann die gehen, die es nicht verdient haben und nicht die, die es verursacht haben.

          Nachsatz: Muss ich davon ausgehen, dass jedeR LifestyleBloggerIn auch Geld verdient?

          Ja, du bist der Leyrer 🙂 Und wer dich nur übers Internet kennt, der muss dich auch erst einordnen 😉

  2. Henriette Henriette

    Der Zuspruch kommt normalerweise erst dann, wenn man wirklich schreibt, dass man aufhört – dann werden auch die „stillen“ Leser aktiv. Und das ist meistens dann, wenn es eigentlich schon zu spät ist.

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