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Wunderlist bekommt Pro Account

Die Aufgabenverwaltung „Wunderlist“: der „6Wunderkinder“ gibt es zwar schon in der Version 2, aber die Frage blieb offen, wie sich dieser Dienst eigentlich finanzieren will.

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Nun trudelte gerade eben eine E-Mail der 6Wunderkinder bei mir ein.In der E-Mail wiesen sie mich auf eine aufregende Neuigkeit hin. So aufregend, dass diese E-Mail nur an eine handverlesene Auswahl von Wunderlist-NutzerInnen ginge.

Die Aufregung bestand in der Ankündigung eines Pro Accounts, den ich schon vorab zum Preis von Dollar 9,99 pro Monat verwenden könne. Nachdem klicken noch keine Zustimmung bedeutet, habe ich natürlich auf den entsprechenden Button in der Mail geklickt und bin auf folgender Seite gelandet:

Screenshot

Das heißt, man testet mit den E-Mail wohl, bei welchen Preis die meisten User gleich einmal zuschlagen. Dass dem so ist, darauf hat mich dann auf Twitter Martin Schmidler gestossen, in dem er mich auf den Artikel bei gigaom hinwies. Diese schreiben ebenso über die „geheimen“ Mails der 6Wunderkinder. In diesen wird jedoch ein Preis von 3,99 bis 4,99 Dollar angekündigt.

Hinweis auf die unterschiedliche Gestaltung ist auch die „personifizierte“ URL mit der ich auf die Anmeldeseite gelangte, die mit „utm_content=propricing999#“ – man beachte die Zahl am Schluss – endete.

D.h. zu welchem Preis der Pro Account kommt wird man wohl erst sehen. Das Ganze dürfte damit auch gleich wieder mal eine der Werbeaktionen sein, für die die 6Wunderkinder schon bekannt sind. Nämlich die „Internetgemeinde“ dazu bringen, über ihr Produkt zu bloggen, twittern,… was das Zeug hält. Nun, schauen wir mal, ob das jetzt auch so ist. Immerhin, ich blogge schon drüber 😉

Pro Features

Laut der „geheimen“ Mail bestehen die Pro Funktionen u.a. aus

  • Assign to-dos to specific people on your team to know who is responsible for what
  • An unlimited amount of subtasks allows you to split your project in smaller steps now matter how big it is
  • 8 new backgrounds let you style Wunderlist the way you want it
  • Work seamlessly together in teams by sharing lists and tasks with an unlimited amount of people on all devices and platforms
  • Get access to latest beta versions and be amongst the first to use new features

Ich belasse das mal so in der Originalsprache – mit dem anscheinenden Tippfehler im zweiten Punkt in dem es wohl „no“ statt „now“ heißen müsste (will da aber nicht pingelig sein).

Nun, die Pro Version dürfte eher für Teams von Interesse sein. Ich habe mir mal die 3 Monate-Kostenlos-Pro-Version gesichert und probiere es mal aus und werde gerne wieder darüber berichten

5 Kommentare

    • Jetzt bin ich aber gespannt, welcher Preis dann schlagend wird. Denn zwischen 3,99 und 9,99 Dollar im Monat liegen immerhin 72 Dollar im Jahr.
      Und für ein kleines Unternehmen mit 5 Mitarbeiter/innen sind dann auch 360 Dollar Preisunterschied wohl das Entscheidungskriterium ob verwenden oder nicht – falls man Wunderlist prinzipiell gerne verwendet…

  1. Heute “geisterte” eine Meldung durch einige Fachblogs (siehe z.B. bei Caschy), dass Google einen Notizdienst plant. t3n titelt sogar Google Keep: Alternative zu Evernote, Wunderlist und Co.. An anderen Tagen hätte ich recherchiert, noch wei

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