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Curriculum Vitae – Mit dem Latein am Ende

Ein Veranstalter hat mich als Redner eingeladen und mir auch gleich ein Formular für ein Curriculume Vitae mitgeschickt.

Beruflicher Werdegang, Mitgliedschaften, Publikationen und Ehrungen will man von mir wissen.Ich werde über das Internet, Web 2.0 und Social Media reden.

Ich werde somit über meine Erlebnisse der letzten Jahre im und mit dem Internet, über meine Projekte, die ich (mit)geplant, durchgeführt, beendet habe und über all die Interaktionen nicht direkt erzählen. Aber sie sind es, die meine Erfahrung, mein Wissen und meine Einschätzungen ausmachen.

Aber wie packe ich die in ein solches Formular.

Mitgliedschaft? Gelten da auch entsprechende Facebookgruppen, Mailinglisten und der mehr oder minder regelmäßige Austausch mit Menschen, die sich mit Social Media, mit Web Accessibility, mit (e-)Partizipation und vielem mehr beschäftigen?

Publikationen? Ich blogge, ich twittere, ich kommentiere … aber ein Buch habe ich (leider) noch nie geschrieben. Habe ich jetzt somit noch nie publiziert? Im klassischen Sinne natürlich nicht.

Ich frage mich, ob Expertise rund um das Internet einfach so mit einem Diplom, einer Schrift oder … nachweisbar ist. Bedarf es hier anderer Maßstäbe oder wollen das einem nur all die weismachen, die sich schnell mal „Social Media Experte“ auf das Namensschild geschrieben haben?

PS: Natürlich habe ich hier alles recht verkürzt, aber widersprecht und ergänzt ruhig.

PPS: Die Veranstaltung liegt schon einige Zeit hinter mir, der Text lagerte in halber Form in meinem Textspeicher … aber jetzt wollte er doch raus.

Ein Kommentar

  1. Und wieder ist es Zeit für meinen traditionellen Jahresrückblick (siehe auch Mein Blog-Jahresrückblick 2012). Vorab: Auch Dirk Deimeke hat mit 2013 im Blog… diese Tradition bewahrt 🙂 Und ihm möchte ich es weiterhin gleich halten und mir nur einen

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