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Aufgaben verwalten in der Cloud – Teil 2 (Wunderlist)

Screenshot Wunderlist App am MacVor mehr als einem Jahr [probierte ich einige Aufgabenverwaltungen](/blog/archives/3187-Aufgaben-verwalten-in-der-Cloud-oder-fast), die sich über das Internet zwischen Mac, iPhone und iPad verwalten liessen.

Mit iOS5 hat Apple so etwas in die eigenen Geräte integriert.

Und dann gibt´s noch [Wunderlist]https://web.archive.org/web/20130923005834/http://www.6wunderkinder.com:80/wunderlist. Obwohl ich schon länger davon gehört habe, hat mich erst ein Tweet von Matthias animmiert:


Wunderlist ist wirklich eine simple Aufgabenverwaltung. Aber simpel ist manchmal der richtige Ansatz. Denn dort wo man sich viele Features wünscht sind diese ebenso eine Hürde um das Programm immer und überall zu nutzen. Gerade das „allzeit“ ist wichtig um konsequent seine Aufgaben zu verwalten.

Immerhin diese erste Hürde schafft Wunderlist ohne Probleme, die Einarbeitungszeit ist in Minuten zu zählen.

Grundfunktion sind Listen, die 1 bis x Aufgaben enthalten können. Wer mag kann noch ein Datum angeben, einen Stern vergeben (das reiht Aufgaben in der Liste nach oben) oder eine Notiz hinzufügen. Das wars.

Aber das charmante ist die Einfachheit der Bedienung, die rasche Eingabe von neuen Aufgaben: in der Mac Version gibt es immer ein Feld „Aufgabe hinzufügen“. In dieses tippt man etwas ein, drückt „Return“ und das war es. Rascher geht es kaum.

Per E-Mail lassen sich alle Aufgaben einer Liste versenden. Vielleicht nutze ich das irgendwann einmal. Umgekehrt geht es aber auch. Per E-Mail (über die registrierte Mailadresse) an me@wunderlist.com kann ich Aufgaben eintragen. Im Betreff wähle ich die zu adressierende Liste. Jede Zeile in der E-Mail wird als eigene Aufgabe definiert.

Dann gibt es noch die Funktion des „Sharing“. Damit lässt sich eine Aufgabenliste mit anderen Wunderlist-Teilnehmer/innen teilen. Jeder hat dabei das Recht Aufgaben anzulegen, zu verändern oder zu löschen.
Für kleine Arbeitsgruppen – wie z.B. die Redaktion des [S9y Infocamp](http://s9ycamp.info) – ist das eine einfache Möglichkeit etwas gemeinsam zu planen.

Wunderlist läuft als WebApp bzw. als App am iPhone, iPad, iMac, Windows Rechner, auf Android Geräten und Blackberrys und einigem mehr.

Wunderlist ist kostenlos. Wie die [6wunderkinder]https://web.archive.org/web/20200511073113/https://6wunderkinder.com – das deutsche Startup, dass hinter Wunderlist steht – das hinkriegen? Nun, einerseits durch gute Investoren – die aber auch mal Geld sehen wollen. Außerdem dürfte die Wunderlist nur der Einstiegshappen sein. Denn die 6wunderkinder planen mit „Wunderkit“:http://www.wunderkit.com/ ein viel mächtigeres Organisationstool. Diese soll zwar auch kostenlos sein, aber seine vollen Verwendungsmöglichkeiten erst gegen Geld preisgeben.

Auf alle Fälle: Wunderlist ist einen Blick wert.

Ich selbst habe es privat ja noch nie geschafft ein solches Tool wirklich konsequent zu nutzen. Mal sehen, ob ich es diesmal schaffe.

5 Kommentare

  1. Ich schaffe es mit der Wunderlist mittlerweile recht gut, meine To Dos zu verwalten. Genau das simple Prinzip, auf das du verweist, ist es, das mit das Ding so sympathisch macht. Danke für den Hinweis auf Wunderkit, das schaue ich mir wirklich genauer an, wenns mal fertig ist.

  2. jke jke

    Bisher empfinde ich Wunderlist auch als die schönste Lösung (neben gtask für die Gmail Tasklist), aber ich bleibe doch immer wieder an der Papierversion hängen. So schreibe ich alles auf kleine Zettel auf meinem Tisch und nutze als Kalender zu 25% den Gooogle Calendar und zu 75% den von X17 mit der 2-Wochenansicht auf einer Doppelseite.

  3. Ich bin eigentlich Fan von Things und das ist auch mein Haupt-Tool für Aufgabenverwaltung. Things hat aber den Nachteil sich nicht gescheit zu synchronisieren.

    Ich hab daher für ein Projekt (Büroumzug BIZEPS) Wunderlist verwendet und bin sehr zufrieden damit.

    Mein Resümee:
    Things kann viel mehr Dinge (und ist schöner, finde ich). Kostet aber ziemlich viel Geld, wenn man es auf allen Geräten hat (iMac, iPad, iPhone)

    Wunderlist ist kostenlos, synchronisiert ordentlich, ist sehr einfach zu bedienen.

    • Genau die „Komplexität“ des syncens hat mich von Thing wieder abwenden lassen. Schaut man in deren Blog hat sich auch seit Monaten mit der Cloud-Frage nicht viel getan. Schade!

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