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Sprachauszeichnung: Auch sehende Menschen verstehen dich nicht

Beim letzten Relaunch meines Blogs habe ich mich bemüht auf Barrierefreiheit zu achten. Mehr dazu bei den „Artikeln zum Accessibility Projekt“:/blog/plugin/tag/accessibilityprojekt.

Nachlässig bin ich aber in der Frage der Sprachauszeichnung. Diese bedeutet, dass bei einem Sprachwechsel innerhalb eines Textes, dieser entsprechend ausgezeichnet werden sollte. Damit weiß ein „Screenreader“:http://de.wikipedia.org/wiki/Screenreader, dass er die Sprachausgabe in dieser Sprache, Intonation,… vornehmen muss.

Das AccessBlog wirft nun einen „kritischen Blick auf Sprachauszeichnungen“:http://www.einfach-fuer-alle.de/blog/id/2744/#mehr-2744. Neben technischen Problemen gibt es auch andere Hindernisse (Zitat):

bq. Das heißt, wenn die Sprachausgabe mitten im Satz auf amerikanisches Englisch, britisches Englisch oder kastilisches Spanisch umschaltet, dann macht der Zuhörer diese überraschende Änderung kognitiv wahrscheinlich gar nicht oder nur verzögert mit.

Auch die Geschwindigkeit der Sprachausgabe hat ihre Hürden in einer Fremdsprache (Zitat):

bq. Hinzu kommt, dass viele Blinde ihre Sprachausgabe auf ein hohes Tempo eingestellt haben. Allerdings können sie oft nur ihre eigene Sprache in diesem Tempo verstehen, während sie für fremdsprachige Texte das Tempo niedriger schalten würden.

So, damit hätte ich jetzt eine gute Ausrede, warum ich so schleissig war.

Aber das Fazit kommt zum Schluss. AccessBlog weist daraufhin, dass man Anglizismen vermeiden sollte, ebenso Fremdwörter (die auch manch SehendeR nicht korrekt aussprechen kann). Wenn man diese schon einsetzt, dann mit entsprechender Erklärung. Dies komme dann allen zu Gute – sehenden wie auch sehbehinderten oder blinden Menschen. D.h. nicht einfach nur die Sprachauszeichnung „vergessen“, sondern sogar noch ein wenig mehr über seine Texte nachdenken.

Also. Texte verständlicher zu schreiben ist ein guter und wichtiger Hinweis. Daran muss ich täglich arbeiten. Ich hoffe dabei auch auf die Hilfe meiner LeserInnen. Wenn ihr etwas nicht versteht, dann schreibt mir doch bitte.

Denn wie heißt es: Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Blogartikel 😉

Ein Kommentar

  1. Sabine Sabine

    Wir Recht du hast, vor allem mit den dummen Blogartikeln.
    Kompliment!
    Liebe Grüße aus dem >Schwarzwald und mach weiter so, ich schau auf jeden Fall nochmal vorbei.
    Bis dann!

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