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Ein paar Tipps für Bloganfänger

Frank hat mir eine E-Mail geschickt:

bq. auf der Suche nach Informationen für Blog-Anfänger bin ich über Deine Seite gestolpert. Ich bin selbst absoluter Web-Blog-Anfänger (habe gelinde gesagt keinen Dunst) und versuche mich nun schnell in das Thema einzuarbeiten. Welche Lektüre, Tools oder Provider kannst Du mir denn empfehlen um etwas ordentliches zu Wege zu bringen?

Ganz schön viele Fragen auf einmal. Dazu könnte man ein ganzes Buch schreiben. Ach ja, die gibt es schon. Aber ich versuche mal ein paar Antworten zu geben. Ergänzungen (oder auch Korrekturen) in den Kommentaren sind Willkommen.h2. Warum ein Blog

Warum ich für ein Blog plädiere, habe ich in „einem Artikel“:/blog/archives/2153-Warum-ein-Blog-und-keine-Homepagekein-Forum.html schon mal nieder geschrieben. Nehmt ihn nicht zu ernst. Für vieles passt natürlich auch ein Forum, ein Wiki oder anderes…

h2. Blogtipps für Anfänger

Wer ein bisschen Zeit hat, dem empfehle ich noch immer die Beiträge rund um die Blog Parade des UPLOAD Magazin „Blogtipps für Einsteiger“:http://upload-magazin.de/?page_id=478. Hier findet man 56 Beiträge, mit vielen Tipps und Tricks sowie Gedanken zum bloggen. Wer es kürzer will findet bei Krusenstern ein „Webloghandbuch“:http://www.krusenstern.ch/?page_id=93. Kein Angst, das „Handbuch“ ist eine FAQ-Liste, die schon einiges an Antworten gibt. Trotzdem kann ich nur empfehlen ein wenig in die Blog Paraden Beiträge reinzuschnuppern. Denn es gibt unterschiedliche Meinungen zum bloggen, es gibt unterschiedliche Ansätze und es gibt daher auch unterschiedliche Gründe für die Wahl des Blogssystems. Wem der Weg über 56 Artikel doch zu lange ist, dem bietet das „WebWritingMagazin“ eine kurze „Tour durch einzelne Beiträge“:http://www.webwriting-magazin.de/die-verstaendlichsten-blogtipps-fuer-einsteiger-review-eines-nuetzlichen-blogprojekts/.

Mit dem Artikel „Was man über die negativen Seiten des Bloggens wissen sollte“:/blog/archives/2122-Was-man-ueber-die-negativen-Seiten-des-Bloggens-wissen-sollte.html nahm ich damals an der Blog Parade teil. Der Artikel sollte aber nicht vor dem bloggen abschrecken sondern nur die möglichen Schattenseiten aufzeigen, damit man vorher gewappnet ist.

h2. Die Blog Engine

Die Frage ist natürlich, soll ich bei einem Bloghoster ein Blog einrichten oder mir die Mühe eines eigenständigen Blogs auf eigenem Webspace machen? Ich plädiere für zweiteres. Die Einrichtung und Betreuung braucht etwas mehr Zeit. Aber du hast die Kontrolle über dein Blog, entscheidest allein ob Werbung zu sehen ist oder nicht und kannst an Features (nachträglich) installieren, was dein System erlaubt. Man lernt auch einiges dazu – und schon dieser Lernprozess kann ev. auch ein Thema für dein Blog sein. UND: Du hast die Kontrolle über deine Inhalte. D.h. man kann seine Texte, Bilder,… jederzeit wieder löschen, auf ein anderes Blog übertragen,… Ob man seine Texte in sinnvoller Weise von einem Bloghoster erhalten kann, um damit man in einem anderen Blogsystem weiterzumachen ist nicht immer sicher.

Bei der Frage der Wahl des richtigen System hilft dir „opensourcecms.com“:http://www.opensourcecms.com. Auf dieser Website finden sich Links zu etlichen Blogsystemen. Das praktische ist, dass man jedes auch direkt ausprobieren kann. Auf einer Testinstallation kann man als Admin einsteigen und ein wenig herumprobieren, welche Verwaltungsoberfläche einem am besten liegt.

Ich betreibe selbst mein Blog mit der Engine [[Serendipity]]. Auf welchem Wege man dieses installieren kann (oder auch einfach mal ausprobieren) erkläre ich kurz im Artikel „Mit Serendipity bloggen aber wie“:/blog/archives/1577-Mit-Serendipity-bloggen-aber-wie.html. Ansonsten kann man in meinem Blog einiges zu Serendipity „nachlesen“:/blog/categories/24-Serendipity.

Auf alle Fälle gilt: Nimm dir Zeit für die Wahl. Denn du musst dann damit arbeiten, vielleicht sogar tagtäglich. Es gibt nicht das perfekte System. Auch WordPress hat seine Nachteile (und natürlich auch Vorteile). Als Anfänger sollte man auch schauen, ob man eine Community in der (virtuellen oder realen) Nähe hat, die einem bei Problemen unterstützen kann.

h2. Das Thema

„Am Bloganfang steht der erste Artikel“:/blog/archives/2157-Am-Bloganfang-steht-der-erste-Artikel.html. Soll heißen, dass man sich ein wenig Gedanken über die Ausrichtung und die Themen seines Blogs machen sollte. Aber es soll einem nicht hindern, dass man einfach mal anfängt. Denn im bloggen selbst erkennt man oft erst seinen Stil.

h2. Und sonst…

Das waren einmal ein paar Links und Hinweise für das erste einlesen. Sicherlich lässt sich mit ein wenig mehr Zeit noch einiges mehr sagen/schreiben. Wie immer daher die Einladung in den Kommentaren die Liste an Tipps und Hinweisen zu ergänzen.

3 Kommentare

  1. Hallo!

    Drei Tipps möchte ich beisteuern:

    TIPP: den 1. eintrag vorbereiten; sich darstellen; einen ausblick bieten was man plant; nicht „test oder probe“ schreiben; der 1. eintrag ist im www vielleicht die 1. und letzte chance zugleich;

    TIPP: nicht nur meldungen aus anderen medien wiederholen; um eigene meinung bereichern; persönliche erlebnisse erzählen, welche zu der meldung passen;

    TIPP: an einem thema dranbleiben; leser wollen details erfahren; gilt auch für „private“ berichte; kommentare verfolgen, beantworten;

    Viel Spass beim Bloggen.

    Gruss schlagloch.

    • Danke. Die drei Tipps kann ich nur unterschreiben. Allein: Auch das Netz bietet eine zweite Chance. Daher sollte man sich seinen 1. Eintrag schon überlegen. Aber oft entdecken einem Menschen erst mit dem 10, 100 oder 200. Beitrag – und dann ist der erste nicht mehr ganz so relevant.
      Kommentare beantworten halte ich für sehr wichtig. Das zeigt auch Wertschätzung gegenüber denjenigen die sich die Mühe machen in mein Blog zu schreiben und wiederum ihre Gedanken mit mir und anderen zu teilen.

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