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Mein Blog zur Visitenkarte machen

XING hat in den letzten Tag für einigen Wirbel gesorgt. Kurz gefasst: Unter anderem bei Mtigliedern die einen Bezahlaccount haben wird in ihrem Profil Werbung so eingeblendet, dass man tw. meinen könnte, diese wäre vom jeweiligen Mitglied ev. selbst geschaltet. XING hat jedoch kaum bis gar nicht darüber informiert. Noch dazu war die Werbung für die „Premium“ Mitglieder selbst gar nicht ersichtlich, sondern nur für nichtzahlende Mitglieder. So hatte ich gar keine Möglichkeit zu merken, dass Werbung auf meinem Profil läuft.

Ein Freund hat mir einen Screenshot meines Profils gesendet, jedoch war dort keine Werbung zu sehen…was mich wiederum verwundert hat. Auf alle Fälle gibt es nun für „Premium“ (zahlende) Mitglieder auch eine Opt-Out Möglichkeit für die Werbung im Profil – aufgrund der Proteste von einigen Tausend Mitgliedern – und eventuell der damit zusammenhängenden Kurs“abstürze“ der Aktie.

Näheres dazu bei zweinull.cc und SELFMADE in Austria (als zwei Beispiele von etlichen Blogbeiträgen.

Wie immer man das auch beurteilen möchte, auch andere Social Networking Plattformen haben in letzter Zeit immer wieder durch unterschiedliche Aktionen für negative Schlagzeilen gesorgt.

Nun gebe ich bei BarCamps etc. XING als meine Visitenkarte an, dies hat sich teilweise fast schon als Standard eingebürgert. Aber warum? Weil ich damit seriöser wirke?

Nicht das ich jetzt gleich aus XING heraus muss. Aber warum ein fremde Plattform als Visitenkarte nutzen bei der ich nie abschätzen kann, ob und welche Werbung erscheint oder welche anderen Aktivitäten gesetzt werden. Ich habe doch mein Blog und dieses kann doch wohl genauso als Visitenkarte herhalten bzw. zeigt es doch viel mehr von mir und meinen Aktivitäten im Web und darüber hinaus.

Nun, vielleicht ist die „Über mich“ Seite noch nicht so aussagekräftig, aber das lässt sich ändern und erweitern. Auf alle Fälle entscheide hier nur ich allein, was sich rund um meinen Namen so findet. So einen Vorteil muss man wohl nutzen.

7 Kommentare

  1. Gibst du eine Visitenkarte ab, oder nur eine „virtuelle“ mit Xing?

    • An sich nur eine virtuelle. Aber manchmal wäre es praktisch (privat, dienstlich habe ich eine andere 🙂 eine kleine Karte mit Namen und URL hergeben zu können. Nun, vielleicht mache ich mir das endlich mal.

  2. Jo Jo

    servus robert,
    ich hab’s geschafft, die werbung zu sehen 😉 – es hängt vom land des betrachters ab. da wir alle österreich hinterlegt haben, sehen wir vermutlich deshalb noch gar keine werbung, weil wir österreicher noch nicht als werbekunden auserkoren sind.

    • Ah, das ist aber interessant. Nun, ich habe die Opt-out Möglichkeit schon angegeben und daher sollte es „nie mehr“ auftauchen.

  3. Nachdem ich den Artikel von Robert Lender über die Einblendung von Werbung auf Xing für Nicht-Premium-Mitglieder gelesen hatte, habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie man ein soziales Netzwerk unabhängig einer solchen Plattform aufbauen und pflegen ka

  4. sven sven

    Da geb ich bed recht. Jeder würde es doch so machen wir Xing. Deswegen ist es trotzdem noch eine der, wenn nicht die erfolgreichste social Plattform in Deutschland.

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