Schlagwort: BlogWochen2025

Die BlogWochen 2025 fanden von Mai bis Oktober 2025 statt. In dieser Zeit gab es zahlreiche Themen, zu denen Blogger:innen eingeladen waren, ihre eigenen Gedanken und Ideen niederzuschreiben. Als Mitinitiator habe ich zu jedem Thema einen Beitrag verfasst und auch die Artikel der anderen Blogger:innen gesammelt.

  • „Meine 15 Minuten Ruhm“ oder wie das mit Netlog war

    Ich könnte jetzt mal mal versuchen zu definieren, was den Ruhm überhaupt sei. Dann könnte ich Artikel von mir aufzählen, die etwas bewegt haben. Und ob das etwas mit Ruhm zu tun hat ist dann noch eine andere Frage. Aber das hebe ich mir für später auf.

    Heute möchte ich eine andere Geschichte erzählen, eine – was mich betrifft – etwas kuriose.. Nämlich die von Netlog und warum ich dort kurzzeitig teilweise den Support und danach auch noch das gesamt Internet übernahm.

    Vorab: Ich habe über Netlog noch mehr gepostet. Aber nachfolgend verlinke ich nur die Artikel, die für die Geschichte wichtig sind.

    24. Oktober 2008

    An diesem Tag fand eine Tagung rund um Jugendliche und das Internet statt. Anwesende Wiener Jugendarbeiter:innen thematisierten dort „Netlog“. Ich hatte noch nie davon gehört. Keiner der damaligen Web 2.0 / Social Media Kenner im Internet schrieb darüber. Aber doch war es die Plattform, die zumindest die jungen Menschen in Jugendzentren am liebsten nutzten. Ich recherchierte ein wenig und stieg dann selbst ein – und schrieb darüber: Netlog

    Und ich war verblüfft, als ich feststellte, dass das in den Niederlanden beheimatete Netzwerk europaweit rund 35 Millionen Nutzer:innen hatte (gemäß eigener Angabe).

    17. November 2008

    Dann gab es plötzlich einen halbtägigen Ausfall von Netlog. Viele suchten über Google nach den Gründen für den Ausfall. Rund 600 davon landeten dabei auf meinem Blog. Jemand suchte in Google wie folgt

    netlog bitte gebt mir mein netlog

    😎

    Und schon erhielt ich auch die ersten Fragen per Mail, wann dann Netlog wieder ginge.

    Ausfall von Netlog bringt Besucherzahlen

    23. November 2008

    An diesen Tagen hätte ich die Welt ändern können 😉 Es gab einen Bug in Netlog. Ich administrierte einen Clan (ähnlich einer Facebook Gruppe) und der hatte laut Anzeige auf einmal 4 Milliarden 294 Millionen 967 Tausend und 293 Mitglieder.

    Dokumentiert habe ich dies mittels Screenshot unter Ein Tag Webherrschaft.

    Ich wurde von einigen heftig beschimpft, das ich da manipuliere, nur um im Clan-Ranking aufzusteigen.

    Spaßhalber schrieb ich in Netlog: „Wenn ihr mich ärgert, dann drehe ich auch ganz einfach Netlog ab“. Das hätte ich nicht tun sollen …

    6. Dezember 2008

    Netlog fiel wieder für einige Stunden aus. Und ich bekam danach geharnischte Nachrichten, warum ich denn Netlog wirklich abgedreht hätte (ja, wirklich). In meinem Blog trafen wieder viele Google-Suchtreffer auf: Wieder hohe Besucherzahlen durch Netlog. Schaut euch im Artikel mal die Suchbegriffe an.

    2. Februar 2009

    Ich schrieb: Sind wir auf einem Social Network Auge blind? und postete ein wenig über all die „Sozialen Netzwerke“, die all die Blogger:innen nie erwähnten und die doch hohe Nutzer:innenzahlen hatten.

    29. Juli 2009

    Im Laufe des Jahres kamen viele Suchanfragen herein, die sich mit Netlog beschäftigen. Auch Mails trudelten immer wieder herein.

    Menschen wollten, dass ich Ihnen helfe, ihren Account zu entsperren. Jemand wollte Daten eines Nutzers um ihn anzuzeigen.

    Um das ein wenig abzufedern schrieb ich: Was tun, wenn Netlog nicht funktioniert

    Aber es half nichts. Für manche klang das anscheinend überhaupt danach, als wenn ich die Netlog Supportseite wäre. Und es gab weiter Anfragen. Nicht massenhaft, aber immer wieder.

    11. Februar 2014

    Um die Geschichte zu vollenden. Es gab erste Hinweise und ich bloggte: Sperrt Netlog zu?

    4. Februar 2015

    Das war es mit Netlog, es sperrte wirklich zu. Und siehe da in meinem vorigen Artikel kommentierten etlichste Menschen, die enttäuschte Netlog Nutzer:innen waren.

    17. März 2017

    An diesem Tag erhielt ich die letzte Anfrage per Mail, die sich mit Netlog beschäftigte.

    1. August 2018

    Auf einmal stiegen die Zugriffszahlen auf meine Netlog Artikel. Hintergrund: Die früheren Betreiber gaben zu, dass es schon im Jahr 2012 ein Datenleck gegeben hat.

    Netlog verrät erst jetzt Datenleck

    30. Juli 2025

    Es fasziniert mich bis heute, wie mein Blog für etliche Menschen zur zentralen Quelle für eine große Social Media Plattform wurde. Es zeigte mir auch, wie viele nicht zusammenhängend lesen und beim Wort Support sofort annehmen, dass wäre schon der richtige. Ob sich das in den letzten 10 Jahre gebessert hat.

    Auf alle Fälle hatte die Geschichte ihre Aspekte, die mich immer wieder schmunzeln ließ.

    … vielleicht sollte ich mal androhen Twitter abzudrehen 😎

    Fediverse reactions
  • Vor Flickr: Wie wir unsere Bilder geteilt haben

    Mein erstes Foto habe ich am 13. März 2007 auf Flickr hochgeladen.

    Die Frage, wie ich vorher Fotos online gestellt habe, ist interessant, weil ich mich selbst erst daran erinnern musste.

    Zunächst fiel mir PicPlz ein. Doch dieser Dienst startete erst 2010, während Flickr bereits 2007 in einer deutschen Sprachversion verfügbar war. Allerdings ging Flickr in der heutigen Form schon 2004 online. Ich dürfte also recht früh bei Flickr eingestiegen sein.

    Auch in meinem Blog wurde ich bezüglich Bilderdiensten nicht fündig.

    In den Jahren zuvor ging es in meinem Blog um technische Geräte wie den Personal Digital Assistant von Texas Instruments oder die Smartphones von Tel.Me. Produktfotos, Screenshots und Ähnliches habe ich damals direkt in meinem Blog abgelegt und veröffentlicht.

    Die Idee, private Fotos – gar von Urlauben oder Ähnlichem – zu posten, kam mir nicht, bzw. ich wollte das gar nicht.

    Flickr kam daher gerade zur rechten Zeit. Im Jahr 2007 startete Twitter durch und ich begann, Barcamps, Webmontage und andere Veranstaltungen zu besuchen und zu dokumentieren. Die Fotos dazu landeten auf Flickr, zum Beispiel die Fotos von meinem ersten BarCamp Klagenfurt 2007.

    Danach habe ich auch ein paar Urlaubs- und Reisefotos hochgeladen.

    Vor Flickr gab es hin und wieder Fotos in meinem Blog. Das war es dann auch schon. Erst Flickr hat mich dazu gebracht, mehr Fotos ins Netz zu stellen.

    Fediverse reactions
  • Mein schönstes selbstgemachtes Bild – Ein Blick zurück

    Pandemie. Eine ganze Gesellschaft geht in den Lockdown. Keine physischen Kontakte außerhalb der eigenen Wohnung.

    Da gibt es ganz viele Erinnerungen.

    Und ein Foto vom PhotoSlowWalk. Ich ging durch meine Wohnung und ließ alles neu auf mich wirken. Ich machte Fotos.

    Schaf und Schimpanse saßen gerade zusammen (irgendwann hatte ich oder meine Frau sie so hingestellt). Und sie waren mir Sinnbild für Nähe.

    Ist es mein schönstes Foto? Ich habe in unterschiedlichsten Medien ein paar tausend Fotos veröffentlicht. Aber in meinem Blog gibt es nicht so viele.

    Dieses Foto da unten ist eines, dass Zusammenhalt, Gemeinsamkeit und Hoffnung ausstrahlt. Und damit ist es für mich ein recht gutes Foto.

    Stoffschaf und Stoffschimpanse nahe nebeneinander sitzend
    Die dürfen das. Die leben in einer Wohngemeinschaft
    Fediverse reactions
  • Haben Blogs Nachwuchs? 

    Diese Frage kann man unterschiedlich verstehen. Daher möchte ich mich auch auf unterschiedlichen Wegen an ein paar Antworten heranarbeiten.

    Das Fediverse

    Spätestens als Twitter 2007 Fahrt aufnahm, begann das Microblogging, das Bloggen ein wenig zu verdrängen. Zumindest ich postete immer weniger. Kurze Texte kamen nach Twitter, mittellange wurden einfach in Threads aufgeteilt. Faszinierend war die viel raschere und zeitnahe Interaktion mit anderen, die Ping- und Trackbacks oder Kommentare im Blog um einiges übertraf.

    Das Fediverse gibt es schon länger, aber 2022 nahm es ein wenig Fahrt auf. Mastodon wurde als Twitter-Ersatz beworben – zumindest von manchen. Aber Mastodon und Co. waren mehr als das. Einige dieser Apps konnten lange Texte verarbeiten. Eigene Instanzen waren möglich. Die Grenze zwischen Blogs und dem Fediverse verschwamm zunehmend.

    Dann kam das ActivityPub-Plugin für WordPress und Blogs wurden auf einmal immer mehr Teil des Fediverse.

    Das Fediverse ist vielleicht kein Nachfolger des Bloggens. Aber es verschmilzt damit. Und auch einige Grundsätze des Bloggens, zumindest meiner Auffassung, finde ich im Fediverse wieder. Es ist das Interesse am Gemeinsamen, an der Vielfalt und am Austausch.

    Die jungen Blogger:innen

    Gibt es sie, die jungen Blogger:innen? Gibt es junge Menschen, die mit dem Bloggen anfangen? Dabei müssten wir, siehe oben, erst einmal klären, was denn alles als Blog gelten darf.

    In den letzten Jahren habe ich eher Projekte von Erwachsenen gefunden, die jungen Menschen einen Platz zum Bloggen gegeben haben. Meistens sollten/konnten sie dort mit einem thematischen Fokus ihre Gedanken, Erlebnisse oder Aktivitäten erfassen. Leider sind etliche dieser Projekte wieder verschwunden. Ein noch bestehendes Projekt ist das Schülerblog, über das Schulen eigene Blogs anbieten können – im Sinne von „Schülerzeitung war gestern”.

    Vielleicht finden wir im Rahmen der BlogWochen aber noch die Unter-20-Jährigen bzw. Unter-16-Jährigen, die selbst ein Blog betreiben. Wenn du eine:r bist oder von jemandem weißt, würde ich mich über eine Nachricht freuen.

    Vielleicht müssen wir uns fragen, ob wir junge Blogger:innen einfach übersehen. Weil sie „ihr Ding” ganz einfach mit anderen Plattformen machen, die wir einfach nicht als Blog wahrnehmen.

    Zurück zum Ursprung

    Auch Blogs entwickeln sich technisch weiter. Den Sprung ins Fediverse habe ich bereits angesprochen. Bei den BlogWochen haben wir uns zuletzt mit Blogsystemen abseits von WordPress beschäftigt.

    Und da findet sich vieles.Flat File Systeme, Statische Website Generatoren,… Für manche sind diese Systeme die bessere Wahl. WordPress wirkt ihnen zu aufgebläht und sie möchten wieder reduzierter bloggen.

    Vielleicht ist der nächste Schritt die Reduktion auf die Kernfunktionen des Bloggens. Oder geht es doch in die Richtung, dass ich nun alles, was es an Text, Bildern, Videos und sonstigen Inhalten von mir gibt, über mein Blog gestalten und verwalten kann?

    Senior Blogger und Co.

    Und nochmals zurück zum Thema Blogger:innen-Nachwuchs. Wer sagt, dass dieser immer jung sein muss? Vielleicht sind Blogs etwas für Menschen im Ruhestand, für die sie ein Weg aus der Einsamkeit sein können. Ein Ort, an dem sie ihre Lebensgeschichte und ihre Lebenserfahrung teilen oder einfach ein Hobby ausüben können.

    Und wer weiß, wer sonst noch Interesse als Blogger:innen-Nachwuchs haben könnte, wenn jemand diesen Menschen das Bloggen näherbringt.

    Es liegt auch an uns Blogger:innen

    … ob es Nachwuchs gibt. Vielleicht probieren wir einfach mal ein paar Dinge aus.

    Wir könnten junge Menschen als Gastblogger:innen einladen. Wir könnten in Jugendzentren und Jugendclubs gehen oder zu den Nachbarn und ihnen vom Bloggen erzählen und was es so interessant macht. Auch der Seniorenclub um die Ecke ist ein Ort, an dem wir Interesse wecken können.

    Wenn wir noch ein bisschen nachdenken, werden uns sicherlich noch viel kreativere Ideen einfallen, um anderen das Bloggen näherzubringen.

    Wenn ich mich jetzt selbst motivieren konnte und einen solchen Versuch starte, berichte ich euch gerne.

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  • Blogsysteme jenseits von WordPress – ein erster Rückblick (BlogWochen 2025)

    Nachfolgend habe ich die Beiträge zum Thema „Blogsystem jenseits von WordPress“ der BlogWochen 2025 gesammelt.

    Ihr könnte natürlich weiter die früheren Themen aufgreifen. Wir sammeln gerne alle Beiträge.

    Im Gegensatz zu früheren Artikeln werde ich aber pro Artikel nicht ein Zitat bringen sondern die System auflisten, die dort genannt werden.

    Einige der Blogger nennen auch WordPress als ihr System der Wahl und das ist natürlich in Ordnung. Es ging ja nur darum, aufzuzeigen, dass wir noch die Wahl haben. Nicht jedes System ist für jede:n geeignet. Systeme wie WordPress sind für manche Anwendungszwecke eigentlich vollkommen überdimensioniert. Manche Blogsysteme (z.B. im Flat-File Bereich) sind auch noch auf dem kleinstdimensionierten Webspace gut lauffähig.

    Aber jetzt zu den Artikeln und der Vielzahl an Alternativen, die wir zusammengetragen haben.

    Blogsysteme jenseits von WordPress | Dirks Logbuch

    Blogger, Ghost, Medium, Writefreely, Dotclear, Serendipity/S9y, Movable Type, Hugo, Pelican

    Blogsysteme jenseits von WordPress | Nur ein Blog

    Serendipity/S9y

    Blogsysteme jenseits von WordPress: Serendipity | onli blogging

    Serendipity/S9y

    Blogsysteme jenseits von WordPress? | benedikt.io

    Drupal, Joomla, Typo3, NucleusCMS, Hugo, Jekyll

    Bloggen ohne WordPress | Thomas Gigold

    Textpattern, ClassicPress

    Blogsysteme jenseits von WordPress | C0d1

    Gullah, Hugo, Jekyll, Ghost

    Blogsysteme jenseits von WordPress | 51 Nord

    Movable Type, Blogger, Tumblr, Drupal, Medium, Ghost, Write.as, Hugo.

    Blogsysteme jenseits von WordPress | Maurice Renck

    Ghost, Steady, micro.blog, Blot, Kirby

    Blogsysteme jenseits von WordPress | fedispace

    WriteFreely

    Wir freuen uns über die Teilnahme jeden Blogs bei den BlogWochen 2025 – zu früheren Themen oder noch kommenden.

    Fediverse reactions
  • Blogsysteme jenseits von WordPress

    Bloggen ist gleich WordPress. Diese einfach Formel gilt wohl für viele Blogger:innen. Im Rahmen der BlogWochen 2025 wollten wir aber auch den anderen Systemen ihren Platz geben.

    Ich habe in den letzten Jahren vieles ausprobiert. Eher nur aus Neugier. Darunter fanden sich viele Flat-File-Systeme, die keine eigene Datenbank brauchen sondern alle Artikel als Dateien ablegen. Darüber könnte ich einiges schreiben.

    Aber da gibt es eine Software, mit der ich 2005 mein Blog begonnen habe und die mich über 15 Jahre lang begleitete: Serendipity – auch S9y genannt. Viel habe ich darüber geschrieben – siehe Schlagwort Serendipity

    Einschub: Kurz nach Veröffentlichung dieses Artikels sehe ich, dass auch onli über Serendipity im Rahmen der Blogwochen schreibt. Als Nutzer und Mitentwickler bietet er noch viel mehr Gründe, warum S9y eine feine Sache ist.

    Die Macher beschreiben es in aller Kürze so (Übersetzung durch mich):

    Serendipity ist eine PHP-basierte Weblog-Engine, mit der Benutzer auf einfache Weise einen Blog pflegen können. Das Standardpaket ist für gelegentliche Blogger konzipiert, Serendipity bietet jedoch ein erweiterbares Framework mit Funktionen für professionelle Anwendungen.

    Ein wenig Webspace und eine mySQL Datenbank und schon läuft S9y. Es ist kein aufgeblähtes System mit dem alle möglichen Websites gestalten will. S9y konzentriert sich auf seine Kernaufgabe: Bloggen.

    Aber mit seinem Plugin System kann man schon einiges weiter ausbauen, wie das S9y InfoCamp zeigt, ein Seite über die Matthias Mees und ich unseren Podcast zu S9y laufen ließen.

    Ich verwende seit einigen Jahren WordPress. Das ist ein mächtiges System mit vielen, allzuvielen Plugins. Aber manches geht mit S9y noch immer ein wenig besser.

    So ist im Kern schon eingebaut, dass sich Kommentarschreiber:innen über weitere Kommentare informieren lassen können. Da braucht es keine aufwändigen Plugins.

    Die Plugin Liste ist überschaubar. Aber da gibt es Plugins, die es einfach erlauben jeder einzelnen Kategorie eigene Eigenschaften zuzuweisen. Damit kann man auch ohne Eingriff in irgendwelche Dateien jede Kategorie mit einem eigenen Theme versehen.

    Jahrelang war auch die Devise (die soweit ich weiß noch immer eingehalten wird), dass es nicht zwei Plugins mit ähnlichen Eigenschaften geben soll. Lieber dann darüber reden und die Plugins fusionieren. Das hat dazu beigetragen, dass ein Plugin alle wichtigen Optionen erhielt und eher aktuell gehalten wurde.

    Ein Lücke besteht derzeit an der Anbindung ins Fediverse. Hier gibt es keine passenden Plugins. Aber auch das braucht nicht jede:r.

    Ebenso sind ganz aktuelle Themes rar. Ein einfaches Layout lässt sich einfach aktivieren. Viele Variationen findet man nicht, solange man nicht selbst ins System eingreift.

    Die Anzahl der Supporter ist gering, daher ist auch die Weiterentwicklung nicht rasant. Aber ein Blog, dass auf guten technischen Grundlagen aufbaut altert auch nicht so schnell. Serendipity ist somit vielleicht auch ein wenig eine Entschleunigung im Web. Im Vergleich zu WordPress und seinen Plugins dürfte es auch um einiges sicherer sein. Allein schon, weil es nicht Angriffsfläche für viele „Hacker“ mit schlechten Absichten ist.

    S9y ist wohl nicht für jede:n, aber für manche wohl einen Blick wert.

    Wer auf simples bloggen Wert lägt und ein stabiles, schnelles System möchte, der ist bei Serendipity gut aufgehoben.

    Fediverse reactions
  • Zwischen Micro­blogging, TikTok-Videos und Social Media – wo steht das Bloggen heute? – ein erster Rückblick (BlogWochen 2025)

    Nachfolgend habe ich die Beiträge zum Thema „Zwischen Micro­blogging, TikTok-Videos und Social Media – wo steht das Bloggen heute?“ der BlogWochen 2025 gesammelt.

    Ihr könnte natürlich weiter die früheren Themen aufgreifen. Wir sammeln gerne alle Beiträge.

    Ich habe mir wieder erlaubt ein für mich interessantes Zitat (ganz subjektiv) aus den jeweiligen Beiträgen zu bringen.

    Zwischen Microblogging, TikTok-Videos und Social Media – Wo steht das Bloggen heute? | Dirks Logbuch

    Interessant ist, dass das eigene Blog jeden einzelnen Dienst ersetzen könnte.

    Zwischen Microblogging, TikTok-Videos und Social Media – Wo steht das Bloggen heute? | Nur ein Blog

    Doch Blogs zeigen immer wieder ihre „Widerstandskraft”. Sie sind das Beständige im Fluss der Internetentwicklung.

    Zwischen Microblogging, TikTok-Videos und Social Media – Wo steht das Bloggen heute? | My-IT-Brain

    Ich kann schreiben, während nebenbei das Fernsehen oder Radio läuft oder ich im Park oder einem Biergarten sitze. Podcasts und Videos lassen sich in diesen Umgebungen nur schwierig aufzeichnen.

    Wo steht das Bloggen heute? | Blogissimo

    Das Bloggen befindet sich in einer Nische und das wird sich auch nicht ändern. 

    Zwischen Micro­blogging, TikTok-Videos und Social Media – wo steht das Bloggen heute? | Benedikt.io

    Ein Blog kannst du heute betreiben wir vor 25 Jahren. Nur für dich. 

    Zwischen Microblogging, TikTok -Videos und Social Media – Wo steht das Bloggen heute? – 51 Nord

    Ich denke, Blogs werden vielfach unterschätzt, weil sie mehr Arbeit und persönlichen Einsatz brauchen als die großen und bekannten Sozialen Medien.

    Blogwochen: Zwischen Microblogging, TikTok-Videos und Social Media – Wo steht das Bloggen heute? | COd1

    Mein Blog muss sich nicht irgendwelchen Konzernentscheidungen unterordnen. Ich alleine bestimme, wohin die Reise geht, was angesagt ist, was nicht, ob Texte nun lang oder kurz oder gemischt sind.

    Wir freuen uns über die Teilnahme jeden Blogs bei den BlogWochen 2025 – zu früheren Themen oder noch kommenden.

  • Bloggen – Mehr als nur Texte im Netz – ein erster Rückblick (BlogWochen 2025)

    Nachfolgend habe ich die Beiträge zum Thema „Bloggen – Mehr als nur Texte im Netz“ der BlogWochen 2025 gesammelt.

    Ihr könnte natürlich weiter die früheren Themen aufgreifen. Wir sammeln gerne alle Beiträge.

    Ich habe mir wieder erlaubt ein für mich interessantes Zitat (ganz subjektiv) aus den jeweiligen Beiträgen zu bringen.

    Bloggen – Mehr als nur Texte im Netz | Dirks Logbuch

    Zum anderen ist es so, dass es über einen fast in Vergessenheit geratenen Mechanismus möglich ist, dass sich Blogs untereinander vernetzen können, nämlich über Trackbacks (oder Pingbacks). 

    Bloggen – Mehr als nur Texte im Netz | -=Blog4u=-

    Worte haben nicht nur eine tiefe Bedeutung, Leser und Schreiber gehen für den Augenblick eine Verbindung ein, ein unschätzbarer Wert.

    Bloggen – Mehr als nur Texte im Netz | Nur ein Blog

    Durch Links steht der eine Text nicht allein. Er reiht sich sozusagen in eine Kette von Texten ein. 

    Bloggen – Mehr als nur Texte im Netz | C0d1

    Dennoch, ohne Blogs hätte ich mir Vieles wesentlich aufwändiger erarbeiten müssen und deswegen sind sie für mich nicht einfach nur lose Texte, sondern teilweise wirklich große Hilfen.

    Bloggen – Mehr als nur Texte im Netz | Schreiblehrling

    Ein veröffentlichter Text nimmt außerdem oft einen anderen Entstehungsweg als der in einem privaten Tagebuch. 

    Blogs mit höherer Mission | onli blogging

    Hinter manchen Blogs steckt mehr als üblich, sie haben einen höheren Zweck.

    Bloggen – Mehr als nur Texte im Netz | benedikt.io

    Unterm Strich kann ein Blog neben Text also auch jede Menge andere (audiovisuelle) Medien enthalten.

    Texte sind mehr als nur Buchstaben | Blogissimo

    Nur eine Emotion möchte ich vermeiden: Langeweile. Wenn ich merken sollte, dass ich die Leser mit meinen Artikeln langweile, dann höre ich auf mit dem Bloggen 😉

    Bloggen – Mehr als nur Texte | YADL

    Das Potenzial ist gewaltig.

    Grüße vom Blogwart: Es sind mehr als nur Texte | Henning Uhle

    Es ist der Austausch, die Information, es ist quasi eine Einstellung, nicht alles vorgesabbert zu bekommen.

    Bloggen – Mehr als nur Texte im Netz | Logsequenz

    Ich erlebe es sehr oft, dass mich Beiträge von Blogger:innen über den eigentlichen Textinhalt hinaus beschäftigen. 

    Eigentlich sind Texte im Netz Gewebe und UX das eindeutige Muster | UX Blog

    Und doch sagen wir: Ich schreibe einen Text. Was für ein trauriges Wort für etwas, das so viel mehr sein kann.

    Wir freuen uns über die Teilnahme jeden Blogs bei den BlogWochen 2025 – zu früheren Themen oder noch kommenden.

  • Zwischen Microblogging, TikTok-Videos und Social Media – Wo steht das Bloggen heute?

    Ich möchte mir nicht anmaßen, allgemeine Aussagen darüber zu treffen, wie es in der Blogosphäre wirklich aussieht. Ich würde jedoch gern einen Blick darauf werfen, wie ich mich und meinen Blog zwischen all den neuen Entwicklungen positionieren kann.

    Twitter kills the Blogging Star

    Es war um das Jahr 2007, als ich bei Twitter einstieg. Es war wirklich spannend. Wir experimentierten und erforschten, was damit alles möglich war. Live-Berichte von Veranstaltungen, auf die andere sofort reagieren konnten. So konnte ich beispielsweise über eine Diskussion twittern. Jemand stellte eine Frage, die ich dann live einbrachte.

    Durch Twitter veränderte sich mein Bloggen. Kleine, kurze Artikel verschwanden und wurden durch Twitter ersetzt. Die schnelle Möglichkeit des gegenseitigen Kommentierens und Weiterleitens von Nachrichten war verlockend. All das konnten Blogs eigentlich auch. Aber sie waren darin behäbiger und standen quasi für sich allein.

    Die Wurzel bleibt

    Dazwischen erkannte ich aber immer wieder die Qualität meines Blogs. Er war meine Insel, auf der Texte langfristig besser gefunden werden konnten. Es war der Ort, an dem ich längere Texte schreiben konnte, auf die ich dann verlinkte.

    Facebook und Twitter waren damals noch offener. Man konnte Blogartikel automatisiert ankündigen, darauf verlinken bzw. sie teilweise sogar erneut posten.

    Dann kam die Zeit, in der sich die Schnittstellen von Twitter und Co. verengten. Man machte daraus „Walled Gardens”. Wieder einmal zeigte sich, dass das eigene Blog der Ort ist, an dem man noch Freiheiten hat.

    Blogs sind das offene Netz

    Twitter strauchelte, und dann kam auch noch Musk. Mein Blick auf Twitter, Facebook und Instagram wurde immer kritischer. Man war nicht mehr Herr der eigenen Timeline. Algorithmen grätschten hinein und entschieden, was ich zu lesen hatte und was andere von mir zu lesen bekamen.

    Im Jahr 2022 stieg ich dann (eigentlich zum zweiten Mal) in das Fediverse ein. Ab hier beginnen die Begriffe „Bloggen” und „Micro-Bloggen” zu verschwimmen. Denn im Fediverse gibt es Anwendungen wie Friendica, die das Veröffentlichen langer Artikel ermöglichen. Viele Fediverse-Anwendungen erlauben das Abonnieren der Timeline per RSS.

    Und dann kamen auch noch Plugins hinzu, die WordPress mit dem Fediverse verbinden. So kann mein WordPress-Blog im Jahr 2025 quasi eine Fediverse-Instanz werden.

    Aufstehen und den Staub aus der Tastatur schütteln!

    Blogs wurden und werden immer wieder für tot erklärt. Die neuen Technologien würden ihnen das Wasser abgraben. TikTok würde der Generation mit einer Aufmerksamkeitsspanne von zehn Sekunden mehr entgegenkommen. Das mag alles stimmen.

    Doch Blogs zeigen immer wieder ihre „Widerstandskraft”. Sie sind das Beständige im Fluss der Internetentwicklung. Sie bieten Platz für Ausführlichkeit. Artikel müssen nicht im Sekundentakt entstehen. Ich nehme mir Zeit, damit mein Artikel über Tage reifen kann und ich somit Zeit fürs Schreiben und Redigieren habe. Das ist vielleicht ein massiver Unterschied zu Social Media. Ein Beitrag wird meistens in einem Zug getippt, vielleicht noch einmal gelesen und etwas ausgebessert, dann ist er weg. Ein Blogartikel entsteht oft bedächtiger.

    Postings in den sozialen Medien verschwinden schnell wieder im Stream. Blogtexte hingegen sind noch Jahre später Ziel von Suchmaschinentreffern. Wer meinem Blog folgt, liest vielleicht auch frühere Texte – in sozialen Netzwerken passiert das wohl nicht so oft.

    Der Text ist es, der bleibt

    TikTok hat es bisher nicht in meine App-Liste geschafft. Es wird mir einfach zu viel, all diesen Kanälen zu folgen. Und ich muss es auch nicht.

    Ich tippe lieber. Ich schreibe Texte und spiele mit Worten, nicht mit Grafiken und Bildausschnitten. Da kommt mir ein Blog sehr gelegen. Und doch bietet mir ein Blog die Möglichkeit, auch Fotos und Filme einzubinden. Ein Blog ist somit ein Baukasten, aus dem vieles entstehen kann.

    Wo stehen wir, wo stehe ich also heute?

    Blogs sind noch immer da und aktiv.

    Blogs sind vielseitig: Texte, Bilder, Filme, … Alles ist möglich.

    Alles ist möglich, aber nicht alles muss sein. Ich kann mich auch aufs reine Tippen von Texten „reduzieren”.

    • Blogs haben (meistens) keine Einschränkung hinsichtlich der Länge von Texten.
    • Blogs erlauben die Gestaltung und Strukturierung von Texten. Überschriften, Zwischenüberschriften, Aufzählungen, Fettdruck, Kursivdruck, … Vieles ist möglich.
    • Im Gegensatz zu Social Media verweise ich in meinen Blogs oft auf frühere Texte und schaffe so ein Netzwerk innerhalb meines eigenen Blogs.
    • Mit dem Activity-Plugin und vielen weiteren ist mein Blog stark in das Fediverse integriert. Damit bin ich ebenfalls in einem Netzwerk, das sich Offenheit und Vielfalt verschrieben hat. Ganz im Gegensatz zu der Enge der großen Non-Social-Monolithen.
    • Mein Blog ist offen. Wer mag, kann mit geringer Hürde kommentieren. Wer mag, kann meinen Blog ohne weitere Hürden lesen und sogar per RSS abonnieren.

    Wir sind immer noch da!

    Das Bloggen verändert sich mit der Zeit bzw. ich als Blogger entwickle mich weiter. Im Internet kommen und gehen Dienste, die anscheinend mit Blogs konkurrieren. Aber letztendlich bleiben Blogs bestehen. Denn es gibt eine feste Größe: Menschen, die etwas zu sagen haben, und Menschen, die das gerne lesen.

    Fediverse reactions
  • Was ich so schreibe

    Inge Bateman hat mich zu ihrer Blogparade „Was schreibst du, und warum?“ eingeladen.

    Und weil ich mein Blog schon im Rahmen der BlogWochen 2025 rund um das Thema bloggen zumülleschreibe, dann kann ich da doch auch gleich mitmachen.

    Warum ich schreibe habe ich wohl in meinem Artikel Blogger:innen und ihre Motivation – Was uns antreibt ausgeführt. Daher erlaube ich mir hier mal zusammenfassen, was bzw. worüber ich denn so schreibe.

    Vorab sei nochmals festgehalten, dass ich rein privat blogge und damit kein Geld verdiene und auch gar nicht verdienen will. Ich muss mich daher nicht viel darum kümmern, was ich schreibe, solange es mir Freude macht.

    Mein Blog ist ein Gemischtwarenladen. Es gibt viele Themen. Alles kann ich nicht aufzählen, aber ein paar Schwerpunkte, denen ich in den letzten Jahren so folgte.

    Vorab: Damit du gleich einen schnellen Überblick über meine Themen hast, habe ich die in fett markiert. Wo immer auch ein Begriff in meiner Schlagwortwolke auftaucht habe ich diese gleich mit verlinkt. Dann kannst du alle Artikel dazu in einer Zeitlinie nachlesen.

    Ganz zu Beginn bloggte ich über den Personal Digital Assistant TI Avigo. Das war noch vor der Zeit, als ein Nur ein Blog überhaupt gab. Ich formatierte das Ganze in Word und speicherte es als HTML ab. Ja, so war das damals. Nachdem die tExas News hier im Blog wiederzufinden sind, könnte ich die Texte noch immer nachlesen. Mein Blog war zumindest schon so bekannt, dass mir Texas Instruments Österreich einen Brief schrieb und mir sogar Erweiterungen zum testen schickte.

    Der Avigo wurde eingestellt und ich lernte die österreichische Mobilfunk Firma Tel.Me. kennen. Auch darüber bloggte ich, ohne zu wissen, dass man es so nennen könnte. Auch die t-Seite News finden sich in diesem Blog wieder. Ich habe damals alles händisch rüber kopiert. Mit der Firma Tel.Me. gab es einen intensiven Kontakt. Und das kam so: Bevor das erste Smartphone von ihnen rauskam las ich alles darüber, was es im Web gab. Das war nicht viel. Auch auf der Tel.Me. Website waren nur ein paar Angaben zu finden. Durch ein Gemisch von Zufall und Recherche fand ich das Handbuch zum Tel.Me. T919 schon in den Untiefen des Servers der Firma. Sollte ich es Ihnen melden oder lieber meinen Fund mit der Welt teilen. Nun, ich entschied mich ihnen die Schwachstelle zu melden – aber mit ein paar Anmerkungen, was ich am Handbuch verbessern würde. Tja. Und damit begann eine interessante Geschichte. Ich bekam Beta Software zum testen, durfte meine Leserinnen einbinden …

    Auch Tel.Me. ging in die Geschichte ein.

    Mein Interesse an Technik blieb und ich blogge immer wieder über technologische Entwicklungen, Geräte oder auch Software, die mir im Alltag begegnen. Dabei interessiert mich weniger der neueste Hype, sondern vielmehr, was wirklich nützlich ist – und was nicht. Ich mag es, Dinge auszuprobieren, zu hinterfragen und darüber zu berichten, wie sich Technologien im Alltag bewähren. Oft sind es Tools oder Dienste, die nicht in jedem Tech-Magazin auftauchen, aber für mich eine Relevanz haben – und vielleicht auch für meine Leser:innen.

    Ein großer Teil meines Blogs beschäftigt sich mit Tools, die ich nutze oder ausprobiert habe: etwa die JoplinApp für verschlüsselte Notizen, Keepass für Passwortverwaltung und sicherer Tresor für sensible Daten. Ich experimentiere mit Markdown oder RSS und versuche, möglichst viel lokal und datensparsam zu erledigen.

    Meine digitale Infrastruktur besteht aus Diensten wie Nextcloud, FreshRSS und Linkding, mit denen ich Notizen, Dateien und Lesezeichen selbst hoste. Gerade dieser Aspekt der digitalen Selbstbestimmung zieht sich wie ein roter Faden durch mein Blog.

    Neben Technik interessiert mich auch das Netz als soziales Gebilde: Ich schreibe über das Fediverse und wie sich dezentrale Netzwerke gegenüber Plattformen wie X oder Facebook verhalten. Ich probiere neue Dinge aus, beobachte, reflektiere und ziehe Vergleiche. Mein Blog versteht sich da auch ein wenig als Beobachtungsstation.

    Mit TextExperiment versuche ich mich immer wieder an unterschiedlichen literarischen Texten.

    Das Bloggen selbst ist mir ein Anliegen. Immer wieder greife ich diverse Themen rundherum wie Blogparaden (wie diese hier), die BlogWochen 2025 oder die Frage auf, was Blogs eigentlich ausmacht. Ich denke hier darüber nach, warum wir bloggen, wer uns liest, wie wir schreiben. Das sind keine abgeschlossenen Gedanken, sondern laufende Prozesse, die ich mit meinen Leser:innen teile.

    Nicht zu vergessen sind die vielen kleinen Formate: SpamPoetry, Experimente mit Captchas, Berichte über Barcamps, Einblicke in Photowalks und andere Veranstaltungsformate.

    Ich verstehe mich dabei immer wieder als OpenBlogger und versuche diesen Ansatz immer neu zu beleuchten, nicht zuletzt mit meiner Kreativitätserklärung. Diese war eigentlich Ausfluss dessen, dass ich in meinem Blog seit einiger Zeit immer wieder das Thema Künstliche Intelligenz thematisiere.

    Open Blogging hat mich auch zum Angebot BlogDasRobert geführt, in dem ich meine Leser:innen einlade, mir Themen zu nennen oder Fragen zu stellen, zu denen ich etwas schreiben sollte. Es sind Experimente wie diese, das bloggen für mich ebenfalls interessant machen.

    Was mir wichtig ist, dass wir über ein Web für alle reden und entsprechende Aktivitäten setzen. Immer wieder versuchte ich mein Blog barrierefrei zu gestalten. Zusammen mit Accessibility Expert:innen gab es eine Blogparade, die sogar zu einem gedruckten Buch führte. Bis heute versuche ich den Blue Beanie Day in Erinnerung zu halten.

    Das sind ein paar der Themen, mit denen sich Artikel in meinem Blog – und damit auch ich – in den letzten 20 Jahren beschäftigten. Viele davon sind bis heute immer wieder Anregung für neue Artikel.

    Mein Blog ist für mich ein Ort, an dem ich mich ausprobieren kann. Ein Speicher für Gedanken, Tests und Beobachtungen. Und obwohl es „nur“ ein Blog ist, ist es für mich ziemlich viel.