Schlagwort: Barrierefreiheit

  • Mach dich bereit für den Blue Beanie Day 2013

    Mein Profilfoto mit blauer Haube

    Heute, am 30. November 2013, ist Blue Beanie Day. Mein Profilfoto auf Twitter und Facebook trägt eine Blaue Haube als Zeichen, dass mir Webstandards und ein barrierefreies Web ein Anliegen sind.

    Dazu habe ich auch einen Artikel auf BIZEPS verfasst.

    Der – auch in der Web Accessibility Szene – nicht unbekannte Christian Heilmann hat für alle die spät dran sind einen virtuellen Haubenaufsetzer gebastelt. Mit diesem kann man seinem Profilfoto eine blaue Haube verpassen.

    Weiters sammle ich Statements warum DIR ein barrierefreies Web, ein Web ohne Hindernisse bzw. Standards im Web wichtig sind. Twitter sie mit #bbd13 als Hashtag, mail sie an blog@robertlender.info oder kommentiere hier. Ich sammle diese und werde sie heute und morgen veröffentlichen (natürlich jeweils mit Link zum Urheber).

    Wer dem Hashtag #bbd13 auf Twitter, Facebook,… folgen möchte, kann dies einfach über die Sammelseite bbd13 auf tagboard tun.

    Also, setzt ein Zeichen – tragt blaue Hauben.

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

  • Der Blue Beanie Day 2013 naht

    Am 30. November ist wieder Blue Beanie Day. An diesem Tag setzen Menschen weltweit blaue Mützen auf um für Webstandards und barrierefreies Web zu werben.

    Warum, weshalb? Darüber schrieb ich 2012 in einem Artikel auf BIZEPS.

    Nun gibt es das offizielle Blue Beanie Day Tumblr Blog an dem jedeR mitwirken kann. Fotos, Ideen, Gedanken … einfach einreichen.

    Weiters gibt es auch eine Flickr Gruppe für das eigene Profilfoto.

    Hmm. Ich hatte eigentlich vor im Vorfeld mehr Werbearbeit zu leisten. Aber privates und berufliches kamen mir in die Quere – und ein Blog, das softwaremäßig ein wenig Schluckauf hatte. Aber noch sind es 14 Tage und jede Idee ist Willkommen ein wenig dafür zu trommeln.

  • 7. Internationaler Tag der Tastatur

    Leider bin ich dieses Jahr nicht dazu gekommen es mehr zu promoten. Aber erwähnen muss ich es schon.

    Heute, 15. Oktober 2013, war der „Internationale Tag der Tastatur“, den ich im Jahr 2007 zum ersten mal ausgerufen habe. Dazwischen lagen etliche Aktionen wie z.B. der Rückblick auf den Tag der Tastatur 2010 zeigt.

    Sinn: Die Maus auf die Seite legen und mit der Tastatur seinen Browser steuern und damit erkennen, wo Screenreader so ihre Schwierigkeiten haben und wo wir Webgestalter unterstützend sein sollten.

    Wie auch immer. Der heutige Tag ist der Auftakt zum „Blue Beanie Day„, der am 30. November 2013 stattfindet. An diesem Tag setzen Menschen weltweit blaue Mützen für Webstandards und barrierefreies Web auf. Und diesen Tag möchte ich mit euch wieder feierlich begehen und vielleicht den einen oder die andere ein wenig sensibilisieren.

  • Captchas – Nein danke

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

    Gerade im Blog Kalter Kaffee (über Österreichs Top Blogs) entdeckt.

    Melanie hat nämlich eine eigene Seite Captcha – Neindanke mit einem selbst gebastelten Button.

    Logo Captchas - Nein Danke
    Logo Captcha – Nein Danke

    Recht hat sie.

    Wer noch ein wenig über das Thema bei mir nachlesen möchte:

  • Blue Beanie Day und BIZEPS

    Ich lese gerade „BIZEPS-INFO: Welche Themen interessierten 2012 besonders?“:http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=13757.

    Zu Bizeps:

    bq. Wir vom Verein BIZEPS betreiben eine Beratungsstelle für behinderte Menschen und deren Angehörige in Wien, die nach den Kriterien der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung organisiert ist und nach deren Wertvorstellungen arbeitet.

    Darüber hinaus betreibt BIZEPS einen Nachrichtendienst mit fast „täglichen News“:http://www.bizeps.or.at/index.php zum Thema.

    Für BIZEPS habe ich im November – anlässlich des Blue Beanie Day 2012 – den Artikel „Tun Sie etwas, setzen Sie eine Mütze auf!“:http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=13672 geschrieben. Siehe da, er ist der Artikel, der im November am meisten auf BIZEPS aufgerufen wurde.

    Das freut mich und spornt an, den Blue Beanie Day 2013 endlich einmal schon früher zu promoten. Weiters bedarf es sicherlich wieder mehr an Informationsarbeit, was und wozu Webstandards gut sind und was sie mit Barrierefreiheit zu tun haben.

  • Blue Beanie Day 2012

    Am Freitag, den 30. November 2012 ist der 6. Blue Beanie Day. Menschen setzen blaue Mützen auf um für Webstandards ein Zeichen zu setzen. Im deutschsprachigen Raum war dies in den letzten Jahren auch immer verbunden mit einem Zeichen für ein Barrierefreies Web.

    Warum blaue Hauben? Die Antwort findet sich in meinem Artikel aus dem Jahr 2010.

    Profilfoto ändern, anderen Aktionen setzen. Vieles ist möglich. Und Hashtag #bbd12 nicht vergessen.

    Dieser Artikel wird im Laufe der nächsten Tage mit einer Sammlung von Aktionen, Hinweisen oder auch Kritik (ja, die ist an Aktionismus immer erlaubt) gefüllt. – Er ist auch über den Kurzlink roblen.at/bbd12 erreichbar.

    Artikel zum Blue Beanie Day 2012

    Habt ihr noch einen Link für mich?

  • TwitterantInnen zu Web und Barrierefreiheit gesucht

    Blaue MützeDer Blue Beanie Day 2012 [[Web Accessibility Herbst 2012|naht]].

    Für mich heißt das [[Ich setze eine blaue Mütze auf und …|mehr als eine Blaue Mütze]] aufzusetzen. Im Vorfeld ist mir wieder einmal aufgefallen, dass sich regelmäßig neue Follower bei „@accessibility“:http://twitter.com/accessibility einfinden. Natürlich auch „Spammer“ aber auch engagierte Personen und Institutionen. Das heißt, hier erreicht man durchaus wen.

    Der Account startete als Begleitung zur „Accessibility Blog Parade“:/blog/archives/2235-Am-10.-Oktober-startet-die-Accessibility-Blog-Parade.html im Jahr 2007. In den letzten Jahren habe ich ihn nur mehr mit Hinweisen auf einschlägige Artikel meinerseits und hin und wieder mit Liveberichten von Tagungen befüllt.

    Aber ein Twitter-Account mit so einem Namen kann doch sicherlich mehr, oder?

    Daher die Frage an die Runde. Hat jemand eine Idee, mag jemand mit mir das Ganze weiterführen. Simple Idee wäre es Artikel anderer einschlägiger Blogs etc. zu featuren.

    Ideen(schnipsel) sind willkommen. Kommentieren, mir mailen und wir plaudern mal drüber.

  • Web Accessibility Herbst 2012

    Blaue Mütze

    Es ist Oktober und wieder beginnt ein Herbst, der sich verstärkt einem barierefreien und damit besseren Web annimmt.

    h2. Internationaler Tag

    Auch wenn ich nicht mehr so trommle, so werde ich auch heuer wieder den „Internationalen Tag der Tastatur“ (und somit den 6.) am 15. Oktober begehen. Zugegeben, diesen Tag habe ich angeregt von anderen BloggerInnen im Jahr 2007 selbst erfunden. Sinn und Ziel dieses Tages ist es darauf hinzuweisen, dass es viele Menschen gibt, die aus technischen Gründen oder aufgrund einer Behinderung nicht mit einer Maus surfen können, sondern nur eine Tastatur benutzen können. Daher ist es auch für diese Zielgruppe besonders wichtig, dass Websites barrierefrei und standardkonform gestaltet sind. Denn barrierefrei bedeutet die Möglichkeit der Nutzung alternativer Eingabegeräte (statt der Maus).

    h2. A-TAG

    Zum 7. mal (wenn ich richtig zähle) findet am 25. Oktober der A-TAG statt. Die Tagung des Vereins Accessible Media widmet sich diesmal der Barrierefreiheit im Mobilen Web. Alles weitere auf der „Website des A-TAG“:http://atag.accessiblemedia.at/2012/home. Programm gibt es leider noch nicht. Aber allein das abendlich/nächtliche Plaudern mit kompetenten und interessierten Menschen hat mir schon viele Anregungen geliefert.

    h2. Blue Beanie Day

    Der dritte im Bunde ist der (6.) Blue Beanie Day am 30. November. An diesem Tag setzen Menschen weltweit blaue Mützen (gestrickte, gehäckelt oder nur virtuelle am Profilbild) auf um für Webstandards und ein barrierefreies Web ein kleines Zeichen zu setzen. Die Aktion geht dabei von „Jeffrey Zeldman aus“:http://www.zeldman.com/bbd/. Hashtag dieses Jahr ist #bbd12.

    Dieses Jahr habe ich noch dazu eine feine, handgehäkelte Blaue Mütze. Danke, Kathi! Die werde ich noch aktionismusmäßig ins rechte Licht rücken.

    h2. Da kommt noch was …

    Das ist die erste Ankündigung. Mehr – insbesondere zum Blue Beanie Day – folgt noch. Mein ganz persönlicher Schwerpunkt wird dabei die nochmals verstärkte Aufklärung zu den unseligen Captchas sein, die für mich Hindernis und für viele Menschen eine undurchdringliche Barriere zu Teilen des Internets/Web darstellen. Denn „noch ein Versuch“:/blog/archives/3553-Captcha-Noch-ein-Versuch dies zu verändern ist zu wenig.

    Also seid auffällig, setzt euch blaue Mützen auf.

  • Audio Captchas aus Nutzerinnensicht

    In die unendliche Geschichte der Captchas und Audio Captcha (fast) nicht mehr sicher habe ich ein wenig über die Nutzung von Captchas zur Spamabwehr gelästert.

    Alexandra B. hat sich zu meinem letzten Blogartikel zu Wort gemeldet.

    Alexandra nutzt selbst einen Screenreader. Aber ich lasse Sie einfach zu Wort kommen. Sie schreibt:

    Dachte immer, dass sich die Captchas mal erledigen, aber tun sie wohl nicht so schnell. Zum Auslesen visueller Captchas gibt es ja für den Firefox das Plugin WebVisum, das auch meistens funktioniert, jedoch beispielsweise bei Yahoo gar nichts erkennen konnte. Problematisch ist auch, dass es dieses Plugin nur für Windows gibt; Nutzer anderer Systeme haben also weiterhin ein Problem.

    Auf die Website von WebVisum musste ich natürlich gleich mal hinsurfen. Leider waren einige Subseiten im Moment nicht erreichbar. Gut, dass es so ein Angebot für blinde und sehbehinderte Menschen gibt. Aber es zeigt wohl auch, dass grafische Captchas nicht mehr (oder bald nicht mehr) das Mittel zur Wahl als Spamabwehr sind.

    Alexandra schreibt weiter:

    Audio-Captchas habe ich im Vergleich zu den Bildchen eher selten gesehen. Sie haben aus meiner Sicht auch einen ganz praktischen Nachteil: Sobald man die Audiodatei abspielt, quatscht der ScreenReader meist dazwischen, und parallel dazu muss man das Eingabefeld finden, um die Zeichen einzutragen. Ich hör mir also das Captcha meist an, schreibe es ab und trage den Inhalt dann ein – alles in allem etwas langwieriger als die Lösung über WebVisum.

    An diese Probleme habe ich adhoc überhaupt nicht gedacht. Alexandra verstärkt aber genau meine Meinung, dass auch Audio Captchas ein Hindernis für NutzerInnen sind. JedeR WebanbieterIn sollte sich überlegen, wieviele potentielle NutzerInnen er/sie durch Captchas vertrieben hat, wieviele KundInnen verloren gingen etc.
    Und wollen wir Nutzerinnen wie Alexandra solche Hürden vor die Füße (bzw. den Screenreader) werfen?

    Ich fände Lösungen am fairsten, bei dem einem Anwender Fragen gestellt werden, beispielsweise leichte Rechenaufgaben oder die Übersetzung eines bekannten Begriffs ins Englische, habe aber keine Ahnung, wie komplex es ist, sowas in eine Website einzubauen oder ob das nicht auch durch Bots umgangen werden kann.

    Auch Fragen sind schwierig. Die leichten könnten wirklich bald durch Bots überrannt werden und andere ebenfalls Hürden aufstellen.

    Ich bleibe dabei: Spam(bot)abwehr sollte auf Anbieterseite passieren. Und wenn ein CMS so etwas wie „Bayes“ nicht bietet, dann … (bitte selbst einsetzen).

    Auf alle Fälle ein Dank an Alexandra für das Feedback und den Einblick in ihre Nutzungsweise. Weitere Aspekte würden mich sehr interessieren. Denn es gibt noch genügend Entwickler, die weiterhin für Captchas plädieren.

  • Miteinander reden können – Wie Technik das erleichtern kann

    Eva Papst beschreibt in ihrem Artikel Tastbare Skizzen als Orientierungshilfe wie man mit relativ einfachen „Bordmitteln“ (einen entsprechenden Drucker braucht es schon) einen tastbaren Plan aus einer GoogleMap macht.

    Fritz Weisshart sei hier gleich mit erwähnt, da er all diese Schritte mit entwickelt hat.

    Hände am iPad - Aufschrift "ertasten" am Foto

    Was mich daran fasziniert ist die Schnittstelle zwischen blinden und sehenden Menschen, die Technik dabei schafft bzw. schaffen kann.Denn der Stadtplanausschnitt besteht nicht nur aus einem Relief zum ertasten sondern kann optional in Farben (mit Straßennamen) auf das Papier gedruckt werden.

    So kann man sehenden Menschen den Plan zeigen und sie ersuchen einem den Finger auf den aktuellen Ort, an dem man steht, zu legen. Umgekehrt geht es natürlich auch.

    Das erinnert mich an ein Referat beim A-TAG 2010, dass Marco Zehe gehalten hat. Marco ist Entwickler bei der Mozilla Foundation und blind.

    In seinem Referat ging er darauf ein, wie iPhone und iPad die Nutzung eines Touchscreens durch sehbehinderte bzw. blinde NutzerInnen ermöglichen. (Android Geräte können das wohl jetzt auch, aber da bin ich nicht so firm).

    Bevor ich da viel aus dem Referat beschreibe lasse ich Marco selbst zu Wort kommen:

    Webseiten zum Beispiel auf dem iPhone oder auf dem iPad sind richtig zum Anfassen, also auch ich als Blinder habe das Gefühl jetzt wirklich zu wissen wie sich so eine Webseite anfühlt, wie ist sie layoutet.
    Weil unter Windows und unter Linux die Webseiten ja immer sehr gestreamlined werden, also die werden wirklich runter gebrochen auf ein einfachstes Layout, einspaltig, einfach top to bottom, von oben nach unten runter, und hier grade auf einem iPad mit so einem etwas größeren Bildschirm habe ich wirklich das Gefühl, ich merke zum Beispiel es gibt eine Sidebar, es gibt oben quer rüber die Hauptnavigationspunkte oder je nachdem, das Suchfeld befindet sich oben rechts oder unten links oder wat weiß ich denn.
    Der Hauptteil ist sehr leicht auffindbar, indem man einfach zum Beispiel in die Mitte des Displays tippt und kuckt wo dann tatsächlich der Hauptteil losgeht. Es gibt Überschriften, Navigation, Link Navigation, alle möglichen wichtigen Ansprungmöglichkeiten.

    Marco Zehe

    Marco fasst dann das Ganze nochmals prägnant zusammen:

    Und ich hab auf dem iPhone das erste Mal und dann auf dem iPad später wirklich das Gefühl gehabt, ich kann endlich mal mitreden mit Sehenden um zu wissen wie so eine Webseite tatsächlich aussieht.

    Marco Zehe

    Ja, da hat sich jemand etwas überlegt, wie diese „Übersetzungsarbeit“ funktionieren kann. Und wenn ich dann – als sehender Mensch – vor einem Webshop sitze und 10 Minuten brauche, um mich irgendwie zurecht zu finden… Wenn ich vor einem Ticketautomaten stehe, der kryptische Anweisungen gibt. Ja, dann hat jemand vergessen, dass es genau dieser Übersetzungsschnittstelle zwischen Mensch und der Technik bedarf.

    Dazu passt eventuell auch noch das Zitat: „Ich bin nicht behindert, ich werde behindert“.