Schlagwort: Barrierefreiheit

  • Ich setze eine blaue Mütze auf und …

    Der [Blue Beanie Day 2011](/blog/archives/3399-Blue-Beanie-Day-2011-naht) mausert sich. News und neue Artikel teasere ich unter [@accessibility](http://twitter.com/accessibility) auf Twitter.

    Aktivismus um des Aktivismus willen ist aber nicht meine Art.

    Daher lade ich euch ein das Ganze ein wenig zu erweitern im Sinne

    > Ich setze eine blaue Mütze (für Barrierefreiheit und Webstandards) auf und …

    Nachdem dem „und“ setzt doch eine Aktion ein, die ihr für das Thema setzt. Jeder und jede wie er/sie kann. Es geht einfach darum nicht nur ein stilles Profilfoto mit einer blauen Mütze zu versehen, sondern auch darüber aktiv etwas zu machen. Einen Artikel zu #bbd11 weiter schicken wäre schon mal was oder:

    * [[Ein Gedicht für Barrierefreiheit]] schreiben
    * [[Rückblick auf den Tag der Tastatur|Einen Tag der Tastatur]] außerhalb des 15. Oktober ausprobieren oder/und sich mit anderen hinsetzen um gemeinsam eine Website per Tastatur zu bedienen – und über die Erfahrungen bloggen,…
    * Bei einer Veranstaltung aufstehen und die Frage nach der Barrierefreiheit einer Website stellen.
    * EineN behinderteN InternetnutzerIn über ihre/seine Erfahrungen mit dem Web interviewen, befragen oder bei der Benutzung filmen.
    * Gemeinsam blaue Hauben für den Blue Beanie Day 2011 häkeln, stricken und dabei Accessibility thematisieren.
    * 140 Menschen (oder einfach die Mutti, den Freund, die Arbeitskollegin) befragen, was sie unter „barrierefreien Web“ verstehen und die Auswertung bloggen (oder mir schicken bzw. hier kommentieren)
    * Oder etwas viel kreativeres, einfacheres,… 🙂

    Was ich mache? Im Moment würde ich sagen

    > Ich setze eine blaue Mütze (für Barrierefreiheit und Webstandards) auf und werbe für den Blue Beanie Day sodass viele Menschen blaue Mützen aufsetzen und für und rund um das Thema aktiv werden.

    Jede und jeder kann etwas beitragen. Ganz sicher 🙂

  • Blue Beanie Day 2011 naht

    Robert mit blauer Haube
    Am 30. November 2011 findet der 5. Blue Beanie Day statt. Die offizielle Ankündigung findet sich bei „Jeffrey Zeldman“:http://www.zeldman.com/2011/11/08/5th-annual-blue-beanie-day-is-november-30-2011/. Es ist ein Tag um ein Zeichen für Webstandards und auch für Web Accessibility (ein barrierefreies Web) zu setzen.

    Oder wie ich vor 2 Jahren bei „BIZEPS schrieb“:http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=10834:

    bq. Vor drei Jahren hatten zwei amerikanische Webentwickler eine kuriose Idee. Sie riefen dazu auf, an einem speziellen Tag (dem Blue Beanie Day) eine blaue Haube (= blue beanie) aufzusetzen und sich damit zu fotografieren. Das so entstandene Porträtfoto wird dann in Sozialen Netzwerken wie Facebook, Flickr, … veröffentlicht. Das Tragen der blauen Haube soll für einen Tag ein Zeichen sein, dass man für Webstandards eintritt.

    Mehr Informationen dazu finden sich bei meinem Artikel zum [[Blue Beanie Day 2010]].

    Wer das alles für ein wenig schräg hält, hat durchaus recht. Aber der Blue Beanie Day erzeugt Aufmerksamkeit für ein Thema. Und er bringt Menschen zusammen, die sich für ein Thema einsetzen, oder wie ich schon mal schrieb:

    bq. Blaue Hauben können nicht das Web verändern, aber die Menschen können es, die diese Hauben aufsetzen.

    h2. Hauben finden und posten

    Wer für sein Profilfoto noch eine blaue Haube braucht, für den gibt es immer noch die virtuelle Haube von Jana Herwig. Jedes Profilfoto mit blauer Haube ist auch in der „Blue Beanie Day 2011 Flickr Gruppe“:http://www.flickr.com/groups/bluebeanieday2011/ willkommen.

    Wer mit blauer Haube postet wird auch von @sprungmarkers in ihre „Blue Beanie Day 2011 Twitter Liste“:https://twitter.com/#!/sprungmarkers/bbd11 aufgenommen. Danke dafür!

    h2. Twittern zum Blue Beanie Day

    Die blaue Haube habe ich mir auch gleich für den Twitter Account „@accessibility“:http://twitter.com/accessibility ausgeborgt. Über diesen (von mir betreuten) Account werde ich auch rund um den Blue Beanie Day twittern. Gerne verbreite ich darüber auch besonders kreative Profilfotos, Blogbeiträge zum Thema. Retweets mache ich auch gerne 🙂

    Grund für die hauptsächliche Begleitung über Twitter ist, dass ich an den Tagen rundherum sehr viel unterwegs bin. Da ist Twitter die einfachste Form rasch zu reagieren und zu posten – insbesondere mittels iPhone.

    Nebstbei: Wer Ideen für „@accessibility“:http://twitter.com/accessibility hat, wie man diesen Account (nach dem Blue Beanie Day) noch mehr bespielen kann, ist herzlich willkommen.

    h2. Selbst bloggen, twittern,…

    Wer immer etwas zum Blue Beanie Day macht: Bitte schreibt mir auf @roblen oder @accessibility oder per E-Mail an bbd11@robertlender.info. Vielleicht habt ihr noch viel bessere Ideen oder Aktionen. „Massenhaubenaufsetzen“, blaue Hauben verteilen (und sei es per Flugblatt) oder ganz etwas anderes. Blue Beanie Day ist ein guter Tag für ein wenig positiven Aktivismus, der andere nachdenklich machen kann. Denn es gibt noch immer viele Menschen, die gar keine Ahnung von dem Thema haben – auch bei denen, die sich ganz professionell mit dem Web auseinandersetzen.

    Und wer auf diesen Eintrag verweisen möchte, kann dafür auch den Short-Link „roblen.at/bbd11“:http://roblen.at/bbd11 verwenden.

    Und … Hashtag ist #bbd11. Ganz offiziell.

    Also, ändern wir die Welt. Zumindest ein ganz ein klein wenig.

  • 5. Internationaler Tag der Tastatur

    Leider konnte ich dieses Jahr keine Vorarbeit leisten. Den Internationalen Tag der Tastatur möchte ich aber nicht vorüber gehen lassen.

    Am 15. Oktober jährt sich dieser Tag zum fünften mal. Wieder muss ich gestehen: Diesen Tag habe ich selbst ausgerufen (näheres beim „Blogeintrag im Vorjahr“:/blog/archives/3208-4.-Internationaler-Tag-der-Tastatur).

    Aber der Tag hat schon seine Kreise gezogen und sogar zu einer Blog Parade geführt.

    Wieder fragen sich sicherlich einige von euch wozu ein solcher Tag gut sein soll? (mehr …)

  • Sprachauszeichnung: Auch sehende Menschen verstehen dich nicht

    Beim letzten Relaunch meines Blogs habe ich mich bemüht auf Barrierefreiheit zu achten. Mehr dazu bei den „Artikeln zum Accessibility Projekt“:/blog/plugin/tag/accessibilityprojekt.

    Nachlässig bin ich aber in der Frage der Sprachauszeichnung. Diese bedeutet, dass bei einem Sprachwechsel innerhalb eines Textes, dieser entsprechend ausgezeichnet werden sollte. Damit weiß ein „Screenreader“:http://de.wikipedia.org/wiki/Screenreader, dass er die Sprachausgabe in dieser Sprache, Intonation,… vornehmen muss.

    Das AccessBlog wirft nun einen „kritischen Blick auf Sprachauszeichnungen“:http://www.einfach-fuer-alle.de/blog/id/2744/#mehr-2744. Neben technischen Problemen gibt es auch andere Hindernisse (Zitat):

    bq. Das heißt, wenn die Sprachausgabe mitten im Satz auf amerikanisches Englisch, britisches Englisch oder kastilisches Spanisch umschaltet, dann macht der Zuhörer diese überraschende Änderung kognitiv wahrscheinlich gar nicht oder nur verzögert mit.

    Auch die Geschwindigkeit der Sprachausgabe hat ihre Hürden in einer Fremdsprache (Zitat):

    bq. Hinzu kommt, dass viele Blinde ihre Sprachausgabe auf ein hohes Tempo eingestellt haben. Allerdings können sie oft nur ihre eigene Sprache in diesem Tempo verstehen, während sie für fremdsprachige Texte das Tempo niedriger schalten würden.

    So, damit hätte ich jetzt eine gute Ausrede, warum ich so schleissig war.

    Aber das Fazit kommt zum Schluss. AccessBlog weist daraufhin, dass man Anglizismen vermeiden sollte, ebenso Fremdwörter (die auch manch SehendeR nicht korrekt aussprechen kann). Wenn man diese schon einsetzt, dann mit entsprechender Erklärung. Dies komme dann allen zu Gute – sehenden wie auch sehbehinderten oder blinden Menschen. D.h. nicht einfach nur die Sprachauszeichnung „vergessen“, sondern sogar noch ein wenig mehr über seine Texte nachdenken.

    Also. Texte verständlicher zu schreiben ist ein guter und wichtiger Hinweis. Daran muss ich täglich arbeiten. Ich hoffe dabei auch auf die Hilfe meiner LeserInnen. Wenn ihr etwas nicht versteht, dann schreibt mir doch bitte.

    Denn wie heißt es: Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Blogartikel 😉

  • Nachtrag Digitalks Barrierefreiheit im Web

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

    Gestern veröffentlichte ich meinen Beitrag „Nicht überall wo Barrierefreiheit draufsteht ist auch Barrierefreiheit drin“ zu den letzten Digitalks „Barrierefreiheit im Web“.

    Nunmehr gibt es einiges mehr zum nachlesen bzw. zum ansehen und -hören.Markus Ladstätter referierte über „Barrierefreiheit im Internet“, dazu gibt es die Slideshare Präsentation und sein Referat als Videoaufzeichnung .

    Martin Habacher referierte über „Barrierefreies Internet endet NICHT im WWW“. Dazu hat Martin einen eigenen Blogartikel verfasst. Seinen Vortrag gibt es ebenfalls als Videoaufzeichnung.

    Ja, und mich kann man auch bewegt und in Farbe sehen. Leider gabs am Ende Tonprobleme und dieses ist nicht mehr zu hören – aber viel fehlt nicht. Apropos Farbe. Auf Twitter wurde angemerkt, dass ich zu schwarz angezogen war und somit selbst nicht gemäß WCAG 2.0 kontrastreich war 😉

    Auf Flickr gibt es meine wenigen Fotos vom Event.

    Einen weiteren Blogbeitrag zu den Digitalks gibt es von Michaela Endemann. Sie hat zum nachlesen auch die #digitalks Tweets während der Veranstaltung gesammelt und in ihrem Artikel veröffentlicht.

    Danke auch an alle die meine Vortragsunterlagen „geliked“, kommentiert und retweetet haben. Weitere Kommentare, Fragen, Hinweis und Kritik sind herzlich willkommen.

  • Nicht überall wo Barrierefreiheit draufsteht, ist auch Barrierefreiheit drin

    Am 15. März 2011 fand ein Digitalks Abend „Barrierefreiheit im Web“ statt. Neben Markus Ladstätter und Martin Habacher durfte auch ich zum im Titel genannten Thema referieren.

    Angekündigt war mein Vortrag wie folgt:

    Es gibt in Österreich weder eine verbindliche Ausbildung zum/zur WebdesignerIn noch zur Web Accessibility (Barrierefreiheit im Web). Umso wichtiger ist es, dass man den/die richtige WebdesignerIn wählt, wenn man die Gestaltung einer Website beauftragt. Was muss ich beim Einholen von Angeboten bedenken? Wieviel sind Referenzen wert? Was sollte man schriftlich vereinbaren? Ist Barrierefreiheit nur Aufgabe der beauftragen Firma oder hat das auch etwas mit mir zu tun? Das sind nur einige Fragen, denen wir uns annähern werden. Wer sich keine externe Firma leisten kann, der/die kann auch ohne Fachwissen zumindest ein paar Schritte in Richtung barrierearmes Web gehen. In typischer Digitalks Manier surfen wir durchs Web, werfen einen Blick auf Tools… und zum Abschluss werden noch drei Exemplare des „Logbuch Accessibility“ verlost.

    Nachfolgend findet ihr die Stichworte und Links rund um meinen Vortrag zum Nachlesen.

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

    Aufgrund der kurzen Zeit ist manches in meinem Vortrag recht salopp und ein wenig verkürzt dargestellt. Jeder Punkt könnte natürlich ausführlicher beschrieben und insbesondere erklärt werden. Aber das wäre dann fast schon ein Buch.

    Nicht überall wo Barrierefreiheit draufsteht.

    Begrüßungsfolie – Anmerkung vom 25.8.2024: Die Folien waren auf einer externen Website eingebettet. Diese existiert leider nicht mehr. Daher habe ich die Link gelöscht.

    Disclaimer: Ich habe die BesucherInnen per Sie angesprochen 🙂

    Nachfolgendes ist ein Versuch ein paar gangbare Tipps für kleinere Firmen zu finden. Für größere Firmen gilt das natürlich auch 😉

    Einstiegsfragen

    • Wer hat schon einmal eine Website beauftragt?
    • Wer plant eine Website zu beauftragen?
    • Wer hat schon selbst Websites gestaltet?
    • Wer hat dabei das Thema #a11y mitbedacht?

    Anmerkung: Zumindest bei den Digitalks Gästen waren es über 50 Prozent, die sich mit Thema schon praktisch beschäftigten.

    Klingt simpel, wird aber oft vergessen:

    • Was will ich mit meiner Website erreichen?
    • Welche Ressourcen habe ich (personell) – insbesondere wichtig, wenn es darum geht, die Website mit Leben zu erfüllen, aktuell zu halten und dabei auch barrierefrei.
    • Wen will ich erreichen?
    • Brauche ich alle Features meiner bestehenden Website? Wurden die immer aktualisiert? Wenn Nein, weg damit!

    Ich suche eineN AnbieterIn

    Etliche WebentwicklerInnen, Agenturen,.. haben auch 2011 wenig oder kein Knowhow zum Thema Web Accessibility. Und manche davon behaupten aber genau das Gegenteil, auch aus Unkenntnis. Was muss ich daher als möglicher Auftraggeber vorher von einer Agentur erfragen, wissen (wollen):

    • Wird auf der Website das Thema Accessibility erwähnt (Zitat: „Sie müssen Flash installieren um unsere Seiten zu lesen“)
    • Beim Angebot einholen (Wie will Anbieter Web Accessibility erreichen, was kann er zu speziellen Angeboten wie Audio, Video, Social Media Anbindung sagen)
    • Wurden in früheren Projekten schon Betroffene oder Web Accessibility ExpertInnen eingebunden?
    • Bestehen Sie auf WCAG 2.0 (A? oder AA? oder AAA? – AA wäre meistens das Mittel der Wahl) – vertiefend sind die Übersetzungen WCAG 2.0 verstehen von „Einfach für alle“ interessant
    • Referenzen (Sind gut, aber wer hat die jeweiligen Seiten wirklich erstellt – gerade größere Agenturen verwenden freie MitarbeiterInnen)
    • daher Qualifikationen abfragen – Namen nennen lassen
    • Sie müssen kein „Techno Gebrabbel“ akzeptieren
    • Schauen Sie sich bei der Biene um – auch als Beispiel, dass barrierefreies Webdesign nicht den Klischees von Grau und fad entsprechen muss.
    • Unterstützt das angebotene Content Management System (CMS) das Thema Barrierefreiheit? Vorsicht: Plugins/Widgets können noch so barrierefreie Websites mit Barrieren versehen.
    • Akzeptieren Sie keine Nur-Text-Alternativen als barrierefreie Version Ihrer Website. Das ist heute technisch nicht notwendig und birgt auch noch so manch andere Probleme.
    • Für eher größere Projekte hat Edith Vosta beim A-Tag 2008 eine Vortrag „Wie erreiche ich barrierefreie Internetangebote?“ gehalten (zum Anhören und Nachlesen)

    Muss ich mich nun auch selbst darum kümmern?

    • Manche Umsetzungen sind teurer (spezielle Applikationen,…) – aber es gibt manchmal günstigere Alternativen – die aber nur zwischen Website InhaberIn und WebdesignerIn erarbeitet werden können.
    • So banal es vielleicht klingt. Barrierefreiheit ist nicht nur eine technische Umsetzung sondern eine Einstellung.
    • Spätestens bei der Wartung der Inhalte der Seite (in einem CMS) wird das Thema Barrierefreiheit Sie betreffen.

    Testen

    • Automatisierte Tests sind hilfreich, aber nicht allein aussagekräftig – Fehlermeldungen können als Anhalt dienen, viele Fehler werden aber auch übersehen.
    • WCAG Checkliste – bestätigen lassen (Die Liste stammt von Zugang für Alle)
    • Binden Sie Betroffene ein (das ist aber ein Mittelding zwischen Accessibility- und Usabilitytest) – diese können (wenn nicht geschult) nur aus ihrer persönlichen Sicht testen (Provokant gesagt: Ein blinder Mensch kann z.B. keine Farbkontraste testen)
    • Was kostet eigentlich so ein Test? Was bzw. wie wird getestet (Stichwort: Referenzseiten)
    • BITV (bzw. BITV auf Wikipedia erklärt) wird von manchen EntwicklerInnen als Prüfnorm angeboten. Das ist eine nur für Deutschland gültige Norm basierend auf WCAG 1.0 (nicht 2.0) – wird derzeit überarbeitet und auf WCAG 2.0 angepasst. Der BIK BITV Test wurde hingegen überarbeitet und um Inhalte von WCAG 2.0 ergänzt.

    Backend nicht vergessen

    • Wenn WYSIWYG Texteditor – dann um hilfreiche Buttons ergänzen.
    • Wie wäre es mit einer Markup Sprache, wie z.B. Textile (siehe Textile Online Testeditor)
    • Weitere unterstützende Maßnahmen, wie z.B. ein Dateimanager der Alternativtext vorsieht/akzeptiert.

    Social Media

    Eine Nutzung von Diensten Dritter heißt nicht die Verantwortung für Barrierefreiheit abgeben zu können. Das geht (rechtlich) sowieso nicht.

    • Nutzen Sie Dienste mit Schnittstellen, die andere Zugänge ermöglichen (Beispiel: Accessible Twitter)
    • Dienste wie Facebook sind beschränkt zugänglich – nicht nur für behinderte Menschen, sondern auch alle, die sich nicht registrieren wollen (Facebook daher als Zusatz nicht als Ersatz)

    Ich mach´s selbst

    Wer einen ersten Schritt Richtung Barrierefreiheit gehen will:

    • Barrierefreies WordPress Template von Sylvia Egger (inklusive Unterstützung des Editors)
    • Referat beim ATAG 2010 (Audio und Video) „Wie? Mein WordPress-Theme geht auch barrierefrei“
    • Präsentation bei Slideshare
    • Schnelltest ohne Werkzeuge von Maria Putzhuber
    • Nochmals zur Erinnerung: NutzerInnen einbinden

    Accessibility Statement auf der Website

    Ein solches „Statement“ hat natürlich nur dann Sinn, wenn Sie schon erste Schritte gesetzt haben.

    • Seien sie ehrlich! (Eh klar, oder?)
    • Was wurde umgesetzt?
    • Hilfestellungen anbieten (Dokumente in anderen Formaten zusenden,…)
    • Um Mithilfe ersuchen, Fehlermeldungen,…

    Anmerkung: Ein Accessibility Statement für Nur ein Blog fehlt. Ich bin aufgrund des Digitalks schon am Schreiben…

    Ins Thema einsteigen

  • Interview mit Maik Wagner zu BPSE, Accessibility und die BIENE

    Im Oktober vorigen Jahres habe ich wieder einmal zu einer „BesucherInnenaktion aufgerufen“:https://nureinblog.at/3221-BesucherInnenaktion-Herbst-2010.

    „Maik Wagner“:http://www.fernmuendli.ch/ hat mich dann am „A-TAG 2010“:http://atag.accessiblemedia.at darauf angesprochen. Maik ist Webentwickler, Web Accessibility Aktivist, Mitglied des „Best Practice Stammtisch Essen“:http://barrierefrechheit.de und hat mit diesem DEN Preis für Web Accessibility im deutschsprachigen Raum, nämlich eine BIENE gewonnen. Das eingereichte Projekt war damals die „Website der Lebenshilfe Duisburg“:http://stiftung-lebenshilfe.org.

    Maik bat um ein Interview wobei ich die Fragen frei wählen durfte. Etwas hat es gedauert, aber hier ist das Interview rund um das Thema Web Accessibility. (mehr …)

  • Digitalks zu Barrierefreiheit im Web, 15. März 2011

    Logo DigitalksAm 15. März 2011, 18.00 Uhr, gibt es bei „Digitalks“:http://digitalks.at eine kostenlose Veranstaltung (im Museumsquartier Wien) zum Thema „Barrierefreiheit im Web“:http://www.digitalks.at/2011/02/14/digitalks-barrierefreiheit.

    Neben „Markus Ladstätter“:http://www.bizeps.or.at/person.php?wer=lam, „Verein BIZEPS“:http://www.bizeps.or.at/, und „Martin Habacher“:http://mabacher.com/ (brachte den „Barchair“:http://www.mabacher.com/barchair auf die Barcamps) habe ich die Ehre ein wenig zum Thema beitragen zu dürfen. (mehr …)

  • Web Accessibility Challenge und macpcnux.net

    Nächste Woche darf ich wieder mal als GastRobert beim „macpcnux“:http://macpcnux.net Podcast mitmachen. In der „Episode 44“:http://www.macpcnux.net/2011/01/08/episode-44-stupsen-andere-trends/ habe ich mich mal ganz weit hinaus gelehnt und zu „GastRoberts Web Accessibility Challenge“ aufgerufen. (mehr …)

  • Accessible WordPress

    Auch wenn ich [[Serendipity]] als Blogengine nutze, so muss ich doch eingestehen (wie könnte ich es negieren 😉 , dass WordPress die Software ist, die die meisten Weblogs weltweit antreibt.

    Umso bedeutender ist es natürlich, dass WordPress Blogs „accessible“ – sprich barrierefrei – sind. (mehr …)