Schlagwort: Barcamp

  • Barcamps ohne öffentliche TeilnehmerInnenlisten?

    Stefan Evertz hat vor kurzem getwittert:

    Scheinbar kommt es bei BarCamps immer mehr aus der Mode, eine öffentliche Teilnehmerliste zu führen – schade! Muss da wohl mal bloggen…

    Nun, das muss ich auch.

    „Früher“ war jede Anmeldeliste eines Barcamps öffentlich. Man konnte schon vorab sehen, wer kommt. Dies hat geholfen, um sich vorab über Sessionideen abzusprechen bzw. auch so etwas wie einen Twittertrain zu planen. Nach dem Barcamp war die Liste auch eine Möglichkeit den einen oder die andere zu kontaktieren.

    Ich weiß nicht jedeR will den eigenen Namen in einer öffentlichen Liste sehen. Aber der/die konnte sich mit einem Pseudonym eintragen etc.

    Die Liste war weiters ein ganz öffentliches Zeichen über das Interesse an einem Barcamp.

    Aber hat Stefan recht. Ich habe mir die Liste der Barcamps 2015 in Österreich (Quelle: Barcamp.at) hergenommen. Das Ergebnis:

    • 6 Camps hatten eine öffentliche Liste
    • 9 hatten keine, wobei eines dieser Barcamps zumindest eine Wiki-Seite aufwies, auf der Sessionideen gepostet werden konnten
    • 1 Seite war nicht mehr erreichbar

    Natürlich kann es sein, dass bei den neun Camps vorher oder knapp danach irgendwo eine Liste vorhanden war.

    Fazit: Stefan hat leider recht.

  • Barcamp: Wie man es nicht macht

    Auf shure.de findet sich ein längerer Artikel:In 5 einfachen Schritten ein Barcamp richtig versauen. Gleich vorab im zweiten Teil des Artikels gibt Maximilian Rüdiger entsprechende Hinweis, wie es richtig gehen sollte.

    Diese fünf Schritte sind vielleicht auch der Grund warum sich manche Agenturen auf Barcamps so schwer tun.

  • Organisations-Tipps für Barcamps

    Kristine Honig-Bock hat eine wunderbare Liste zusammengestellt, an was man bei der Organisation eines Barcamps so alles denken soll oder kann.

    Der Artikel bietet gute Anregungen – auch für Teilnehmer/innen selbst. Denn es gibt genügend Ansätze auch als TeilnehmerIn (TeilgeberIn) zur besseren Bewerbung, zu vielfältigeren Barcamps und zur Dokumentation beizutragen.

  • Barcamp in the Bubble

    Der Artikel „Der Unterschied zwischen klassischen Konferenzen und Unkonferenzen“ im IF-Blog bringt zwei wesentlich Punkte für Barcamps auf den Punkt.

    Barcamps müssen so unorganisiert wie möglich bleiben und damit Freiraum bieten.

    Barcamps können auch Gefahr laufen – bzw. die TeilnehmerInnen – in einer Blase zu bleiben. Wir treffen uns um des Treffens willens, es kommt nichts Neues in die Thematiken,…

    Da passt gut die Frage nach den Eltern am Barcamp dazu.

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

  • Jessica war auf einem Barcamp oder so etwas ähnliches

    Auf „jessica.18“ fand ich den Artikel Barcamp – Alkohol am Lagerfeuer?

    Ok, so ein klassisches Barcamp war das nicht – aber der Ansatz geht in die Richtung. Themen wurden ausgesucht, man hatte eine Woche Zeit sich vorzubereiten und musste dann das jeweilige Thema nochmals „pitchen“ um Teilnehmer/innen für die Session zu bekommen. Zitat:

    Das Konzept eines Barcamps ist, das kleine Gruppen von Menschen ein Thema recherchieren und eine Präsentation sowie Diskussionsfragen dazu bilden.

    Jessica.18

    Immerhin auch ein interessanter Ansatz.

    Jessicas Beispiel zeigt aber auch, dass Wissen anders aufzubereiten und weiterzugeben und sich auszutauschen motivierend sein kann.

    Auch dazu Jessica im Zitat. Zuerst auf die Frage, ob sie nochmals ein Barcamp mitgestalten will:

    Was auch immer es sein wird, es wird anstrengend vorzubereiten aber im Nachhinein werde ich stolz sein auf unsere Leistung.

    Jessica.18

    Und dann zu Barcamps allgemein (zumindest dem Ansatz den sie mit erlebte):

    Barcamps allgemein sind eine super Methode das Wissen zu erweitern. Nicht gelangweilt im Hörsaal oder Büro zu sitzen, sondern in einer lockeren Atmosphäre zu Lernen und sich weiter zu bilden.

    Lernen und weiterbilden statt Langeweile. Na bitte 🙂

  • Agenturen auf Barcamps

    Im Blog zum Agentur Barcamp findet sich ein Artikel Haben Agenturen Angst vor Barcamps? mit ein paar Tipps für Agentur MitarbeiterInnen für ihren ersten Besuch bei einem Barcamp.

    Nachdem Agenturen nicht mein primäres Umfeld sind kann ich persönlich dazu nichts anmerken.

  • Barcamp Graz 2016 angekündigt – mit BlogCamp

    Schnelle Vorankündigung – mehr dann später. Der Termin für das Barcamp Graz 2016 steht fest. Es ist der 22. bis 24. April 2016.

    Für mich besonders spannend. Henriette Zirl vom [Der:Die:Das] Blog und ich haben die Idee eines eigenen SubCamps eingereicht … und es hat geklappt.

    Das heißt, dass zumindest an einem Tag (welcher wird noch entschieden) ein eigenes BlogCamp stattfinden wird. Siehe dazu auch die Seite Blogcamp – das Camp rund ums Bloggen auf der wir kurz unsere Ideen dazu anreißen.

    Also. Termin vormerken. Zu Beginn des Jahres 2016 wird die Anmeldemöglichkeit freigeschalten.

    Ich freu mich 🙂

  • Ich war am Mediencamp Vienna 2015

    Namensschild "@roblen mediencamp"

    Die Nummer 1 der Barcamp Regeln lautet „blogge über das Barcamp“. Aber heißt das, sich gleich mit dem Titel so in der Vordergrund zu rücken.

    Ja, da das Mediencamp Vienna 2015 ein sehr persönliches für mich war.

    Guten Morgen

    Aber fangen wir von vorne an. Dem Ort und dem Frühstück. Pünktlich um 9 fand ich mich im ImpactHub Vienna zum Frühstück ein, dass von Sponsoren stammte. Frühstück vorm Barcamp ist eine gute Idee. Menschen trudeln langsam ein. Man kommt ins Gespräch.

    Vorstellungsrunde

    Die Vorstellungsrunde ging mit jeweils drei Hashtags schnell vonstatten. Meiner einer sprach dabei

    Hallo, ich bin der Robert Lender auch @roblen genannt und meine Hashtags sind #Blogger #Barcamper und #Webplauscher

    ins Mikrofon.

    Bei der Sessionplanung kam dann sehr oft der Einleitungssatz

    Ich hab zwar nichts vorbereitet, aber ich würde gerne über …. reden.

    Hey, das ist Barcamp, da geht das. Ich hatte im Laufe des Tages den Eindruck, dass das nicht die schlechtesten Sessions waren. Nicht Vorträge, die sich als Austausch tarnten sondern eben jemand, der/die ein paar Ideen oder Fragen hatte und dies mit Menschen austauscht. Da kann – siehe in den nächsten Zeilen – schon einiges zusammen kommen.

    Mein Blog – meine Nische

    Meine erste Session war dann „Blogging:Nischenthemen“. Die Initiatorinnen wollten wissen, wie man ein Blog bekannter macht, Themen findet, die kein anderer hat …

    Es kam einiges zusammen. Einige erzählten über ihre Blogs, über ihre Themen und wie sie die Inhalte finden und verbreiten.

    Ich selbst versuchte einen sehr reduzierten (vielleicht radikalen) Ansatz

    • Wenn du was zu sagen hast, dann blogge – und frag nicht, ob das jemanden interessiert.
    • LeserInnen und Kommentare sind das Salz in der Blogsuppe – aber wenn dich ein Thema interessiert, du recherchierst, du dabei Neues kennenlernst, Menschen kennenlernst und das dann niederschreibst – dann ist das sehr viel. Bloggen kann manchmal nur der Stupser dafür sein.
    • Technik und Design sind nicht so wichtig – das kommt dann schon. Aber wenn du überlegst länger als drei Tage zu bloggen, dann nimm dir eine eigene Domain. Egal was du dahinter veränderst (das Blogsystem etc.) du wirst – wie bei der eigenen Telefonnummer – immer über diese erreichbar sein.
    • Ein Blog ist für mich kein Produkt, das ich vermarkte. Es ist ein Teil meines Interesses, meiner Ideen, meine Gedanken, die ich gerne in die Welt verstreue.
    • Ein Blog ist für mich ein Ort des experimentierens. Probier was aus und wenn das Thema, die Idee nicht geht: Ok, dann probier was anderes. Es ist dein Ort und du stellst die Regeln auf.

    Nun gut, der Ansatz funktioniert nicht bei jedem und jeder. Aber wie geschrieben, es ist ja mein Blog 🙂

    Notizen, Notizen, Notizen

    Irene Michl schlug als Session eine Ideensammlung vor, wie man digitale Fundstücke (Websites, Bilder, Grafiken, Texte) für ein späteres lesen oder verarbeiten am sinnvollsten speichert und sortiert. Meine Sessionidee war die Frage, wie man papierene Notizbücher organisieren kann. Nicht von uns geplant wurden wir von der Moderation kurzerhand in eine Session gesteckt.

    Und gut war es. Es kamen etliche Ideen und Hinweise – siehe Foto der Flipchart – auf Produkte. Die Liste habe ich auch abgetippt.

    Liste von Werkzeugen - Auflistung siehe Link im Artikel

    Darüberhinaus diskutierten wir, wie man digitale und analoge Notizen miteinander verbinden kann.

    Ich war verblüfft wie viele – auch jüngere – noch Notizbücher, Blocks, Notizkarten für kreatives arbeiten verwenden. Ich habe in der Session einige Anregungen für meine zu beginnende Artikelserie Mein Notizbuch mitgenommen. Da werden euch noch einige Artikel ereilen.

    Mittagspause

    Essen war fein. Nachspeisen sowieso 🙂 Gut war, dass zumindest 75 Minuten dafür angesetzt waren. Das entschleunigt.

    Entschleunigung ist vielleicht ein gutes Stichwort für das Mediencamp. Nach jeder Session gab es 15 Minuten Zeit zu wechseln, dazwischen einen Kaffee zu trinken oder noch mit ein, zwei Menschen weiter zu diskutieren. Dieses „nicht hetzen“ von Session zu Session habe ich sehr genossen.

    Der „Jausentisch“ war zentral – hier mussten alle vorbei, die zu einem anderen Sessionraum wollten. Und wie man weiß – beim „Essen kommen die Leut zsamm“.

    Krisen, Shitstorms und Hasspostings

    Diese Session war insoweit interessant, da in dieser auch Vertreter/innen von Medien saßen, die massiv mit problematischen Postings in ihren Foren umgehen müssen. Nicht einfach und anscheinend auch psychisch belastend.

    Diese Belastung versuchen manche Teams mit guten Austausch, privaten Meetings ohne beruflichen Kontext etc. etwas entgegenzusetzen. Sehr verständlich war für mich, dass z.B. ein Team eine private Gruppe hat, in der die seltsamsten Postings ausgetauscht und kommentiert werden. Das ist wohl auch ein wenig Luft machen…

    Meine privates Mediencamp

    Eigentlich hätte es dann mit „Podcasting“ und „Medien 2020“ zumindest noch zwei weitere Sessions gegeben, die für mich interessant gewesen wären.

    Aber es kamen mir einfach die Menschen dazwischen und das war gut so. Etliche, die ich schon lange nicht mehr getroffen haben tauchten beim Mediencamp (manche erst nachmittags) auf. Freude, Austausch und Diskussion und neue Ideen prägten den Nachmittag für mich. Zu zweit, zu dritt oder in kleineren Runden war es eine Mischung von persönlichem Austausch und inhaltlichen Mini-Sessions.
    So kamen auch immer wieder Menschen aus den Sessions hinzu und brachten deren Eindrücke ein und wir diskutierten quasi deren Eindrücke weiter.

    Man könnte sagen (mit Augenzwinkern) ich ging nicht in die Sessions, die einzelnen Sessionthemen kamen einfach zu mir.

    Party

    Oh, kein wildes Gelage. In kleineren und größeren Gruppen standen oder saßen wir zusammen, knabberten noch an der Überfülle des „Rest“-Buffets und diskutierten und plauderten.

    Schade fand ich ein wenig, dass es keine Feedbackrunde am Schluss gab. Das hat in anderen Barcamps oft gut funktioniert. Ein wenig Stimmungsbild, ein paar Anregungen fürs nächste mal oder auch noch die eine oder andere Veranstaltung auf die hingewiesen wurde.

    Auf Wiedersehen

    Am späten Abend ging es für mich dann nach Hause. Ich war nicht der letzte.

    Es war ein feines Barcamp. Viele „alte“ Bekannte getroffen. Etliche neue Menschen kennen gelernt. Viele Anregungen und Tipps erhalten. Dazwischen ein wenig mitbekommen von der Medienbranche.

    Natürlich würden mir da und dort kleine Verbesserungsvorschläge einfallen. Aber das lasse ich noch sickern und schreibe dann den OrganisatorInnen.

    Apropos. Dem Organisationsteam ein ganz ein herzliches Dankeschön. Es ist viel Vorbereitungsarbeit und ich hoffe ihr habt gesehen, dass es sich gelohnt hat.

    Natürlich auch ein Dank an die Sponsoren (eine lange Liste).

    Ein besonderer Dank an alle TeilnehmerInnen des Barcamp, die sich auch als TeilgeberInnen beteiligt haben. Danke für die Ideen, Anregungen, Informationen, Fragestellungen, Kritik, Widerspruch und vieles mehr.

    Bis zum nächsten mal. Von mir aus gerne.

  • Das BarCamp-Format in der universitären Lehre

    Nach der Gemeinschafts-Publikation „Das neue Arbeiten im Netz“ hat werdedigital.at ein neues Werk organisiert.

    104 AutorInnen schrieben an „Lehrende arbeiten im Netz„.

    Und dabei ist mir gleich die S. 246 aufgefallen. Ein kurzer Artikel zu „Das BarCamp-Format in der universitären Lehre Am Beispiel des BarCamps Medien | Bildung | Religion am Fachbereich Evangelische Theologie an der Goethe-Universität Frankfurt“.

    Auf S. 289 findet sich noch der Artikel „Erfolgreich im EU-Projektmanagement durch Vernetzung und gemeinsames Lernen“. Hier wurden auch Barcamps als Vernetzungsplattform genutzt.

    Schön, dass sich Barcamps auch in diesem Buch wiederfinden.

  • Das Barcamp Graz sucht Camps

    Bis zum 1. November 2015 läuft der Aufruf sich mit neuen Camps für das Barcamp Graz 2016 zu bewerben.

    Was heißt denn das schon wieder?

    Das Barcamp Graz ist eines der größten Barcamps in Österreich. Schon seit langem besteht es eigentlich aus mehreren Camps wie z.B. Wissenscamp, Startcamp oder Politcamp. Jedes dieser Camps hat ein eigenes Logo, eigene Verantwortliche. So entsteht ein großes Barcamp, dass doch sehr individuell in den einzelnen Camps ablaufen kann.

    Wer also immer schon gerne ein Gartencamp, ein Accesscamp, ein OpenScienceCamp,… durchführen wollte und vor einer Gesamtorganisation vielleicht abgeschreckt war.

    Hier ist die Chance sich zu engagieren um gemeinsam das Barcamp Graz noch vielfältiger zu machen.

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.