Schlagwort: Barcamp

  • Barcamps sind am Puls der Zeit

    Sorry, wenn ich im Titel ein wenig „dresche“.

    Gerade gefunden. Roland M. Dürre schreibt über Warum ich keine Konferenzen mehr mag, Barcamps aber liebe?.

    Kurz gesagt. Barcamps erlauben die Themen der Sessions tagesaktuell zu halten. Denn die Themen entstehen ja erst beim Barcamp.

    Was mich bei mancher Konferenz ein wenig stört ist die Gestaltung von etwaigen „Workshops“. Ich muss schon Monate im voraus festlegen, welches Thema mich interessiert und habe dazu mehr oder minder gute Beschreibungen. Bei Barcamps kann ich selbst in die Sessionsgestaltung eingreifen. Ich kann mit der Person, die die Session ausrichtet noch vorher sprechen und ev. sogar etwas mitgestalten. Und ich kann ganz frei wählen, welche Session mich vor Ort am meisten anzieht.

    Ich will Konferenzen nicht gegen Barcamps ausspielen. Beide Veranstaltungsformate können etwas.

    Aber ich merke – bei einer Konferenz bin ich der passiv Konsumierende. Bei einem Barcamp habe ich schon vorab das Gefühl, dass ich etwas beitragen kann und das sich das Barcamp vor Ort zu jeder Stunde noch verändert.

  • Barcampen: Österreich kann sich mit Deutschland messen

    Folgender Tweet ist in meiner Timeline aufgetaucht

    Deutschland hat rund 81 Millionen Einwohner, Österreich rund 8,5 Millionen. Sagen wir mal, um eine ähnliche Größenordnung zu erreichen bräuchten wir in Österreich rund 1,5 Barcamps pro Monat oder 18 in einem Jahr.

    Schauen wir mal auf barcamp.at. Da finde ich für 2015 15 Barcamps. Zumindest das Mediencamp fehlt noch.

    2014 waren es 19 und 2013 noch mehr.

    Nun, rein rechnerisch sind wir damit Deutschland durchaus ebenbürtig 🙂 Aber mehr geht immer….

  • Das wird ein Herbst: Barcamps, WebPlausch, Photowalk, Blue Beanie Day

    Es ist Herbst und das Jahr 2015 hat noch 3 Monate, die ich auch „blogmäßig“ ein wenig nutzen will – nachfolgend dazu ein paar Stichworte.

    Das „Traurige“ zu Beginn. Webtermine.at hat zugesperrt. Es ist mir/uns nicht leicht gefallen, aber andererseits tut es gut einen Schlussstrich zu ziehen. An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an alle, die in den letzten Jahren mitgewirkt haben.

    Endlich gibt es wieder Barcamps für mich. Wenn alles gut geht findet ihr mich am Mediencamp Vienna 2015 sowie beim GovCamp Vienna 2015.

    Wie schon in einem Tweet angedeutet möchte ich den WebPlausch ein wenig reaktivieren. Derzeit überlege ich mir eine „virtuelle“ Variante über Periscope.

    Einigen habe ich einen Photowalk versprochen – das sollte sich schon mal ausgehen. Und vielleicht einfach ganz spontan – am besten informiert ist man dann über die Facebook Gruppe „Photowalk Vienna„.

    Und dann gibt es noch den 30. November 2015, an dem Menschen wieder blaue Mützen aufsetzen für Barrierefreiheit und Webstandards. Was für ein sperriger Satz. Daher habe ich mir die Impulse vom A-TAG 2015 zu Herzen genommen und werde den Blue Beanie Day ein wenig anders aufsetzen. Mehr nach dem 12. Oktober. Meine internen Vorbereitungen laufen (Social Wall, Facebookseite,…).

    Es wird somit ein aktiver Herbst und ich hoffe, dass mir nicht andere Aufgaben oder Husten, Schnupfen, Heiserkeit (grassiert mal wieder in meinem Umkreis) einen Strich durch die Rechnung machen.

    Auf alle Fälle freue ich mich auf viele Kontakte und viel Austausch.

  • Das Jugendbüro erklärt Barcamp

    Man kann Barcamp nicht oft genug erklären 🙂

    Ganz aktuell finde ich die Erklärung des Jugendbüro Freiburg.

    Einfach lesen. Und folgendem Satz daraus kann ich insbesondere voll zustimmen:

    … Neugierde und Offenheit mitbringen und Schwuppdiwupps ergibt sich ein wunderbarer Ort voll kreativer Gedankengänge und Ideen, die in relativ kurzer Zeit erarbeitet werden können.

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  • Barcamps scheitern

    Wir alle scheitern. Irgendwann. Immer wieder. Das wissen wir.

    Wir alle haben Momente, in denen etwas nicht funktioniert. In denen Pläne nicht aufgehen und etwas vollkommen falsch läuft. Das wissen wir.

    Wir wissen es. Wir erleben es. Bei uns. Aber darüber reden, dass ist oft noch immer verpönt. Fehler gesteht man nicht ein, darf man nicht eingestehen. Scheitern ist nicht erlaubt. Alles muss perfekt geplant, perfekt ausgeführt und perfekt zu Ende geführt werden. Auch wenn wir eine dicke Decke des Schweigens über die Fehler legen müssen unter der wir selbst zerbrechen.

    Daher kommt immer wieder der Wunsch nach einer „Kultur des Scheiterns“.

    Denn es kann helfen von Fehlern zu lernen – von den eigenen und denen von anderen. Das nächste mal wird es dann (vielleicht) besser. Fehler eingestehen können, entlastet und hilft der Psyche.

    In vielen Berichten lese ich von „models of good practice“ – die natürlich alle gut und fehlerfrei abliefen. Dabei möchte ich gerne davon lesen, was nicht funktionierte, wie man damit umging oder welche Fragen vom Tage übrig blieben. Das würde mir helfen bei meinem Projekt, genau diese Dinge vielleicht umschiffen zu können, sie besser lösen zu können.

    Fehlerkultur heißt aber nicht unbedingt bis zum bitteren Ende durchzuhalten. Es heißt nicht, im scheitern auch anderen Menschen mitzureißen, ihnen zu schaden.

    Es kann heißen, so viel Anstand, Bewußtsein oder Charakter zu haben, dass man fehlerhaftes frühzeitig erkennt, zu ihnen stehen kann und Korrekturen anbringt oder ein Projekt einfach beendet. Auch wenn das eigene Image darunter leidet.

    Zur Überschrift. Auch Barcamps können scheitern. Sie können nicht stattfinden, der Schwung fehlt oder … aber sie haben auch das korrektiv, dass durch die gemeinsame Gestaltung (im besten Falle) aller, ein scheitern mittendrin abgewendet wird. Das eine fade Session, durch eine spannende Side-Session ergänzt wird. Dass eine schlechte Moderation durch einige Barcamper getragen wird…

    Und schlußendlich wollte ich euch nur auf meine Entdeckung der „Odyssey of Failure“ hinweisen. Ein Barcamp, dass schon seit mehreren Jahren stattfindet und sich auch 2015 mit all den Facetten des Scheiterns beschäftigen wird.

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  • Wie erklär ich es mei… Barcamp

    Wieder in meinen „Alerts“ aufgetaucht. Jan Tißler erklärt schon im Jahr 2010 seiner Mutter, was ein Barcamp ist.

    Ich denke, es muss noch untechnischer gehen. Es sind nicht die Sessions, die drei Vorstellungstags,… die den Unterschied machen. Es ist das offene aufeinander zu gehen, dass man erklären muss. Hmm, nicht erklären. Erzählen. Erzählt, was euch auf Barcamps passiert ist, was ihr gelernt und mitgenommen habt. Erzählt welche Ideen Barcamps in euren Alltag, eure Arbeit, euer Hobby, euer .. brachten.

    Barcamp ist bunt.

  • Eltern am Barcamp

    Gerade einen interessanten Artikel entdeckt: „Schleppt eure Eltern auf ein Barcamp. Ihr seht digitales Leben mit neuen Augen„.

    Natürlich sind Menschen jeden Alters sehr unterschiedlich. Ich kenne 70Jährige, die im Internet zu Hause sind und 30Jährige, die sich schwer damit tun.

    Aber die Idee seine Eltern mal auf ein Barcamp mitzunehmen hat seinen Reiz. Denn nicht nur Eltern lernen etwas. Ich denke, es gibt genügend Themen, die die ältere Generationen einbringen können bzw. diejenigen, die nicht so netzaffin sind.

    Anekdote am Rande: Vor ein paar Jahren war ich am Barcamp Graz. Damals wurden (wohl erstmals) vermehrt FH-StudentInnen zum Barcamp eingeladen. In einer der Pause sprach der Mitvierziger (also ich) mit einer rund 20 Jahre alten Studentin über Barcamps. Sie meinte, dass Barcamp Graz wäre überhaupt so toll und offen, da auch ältere Menschen – so wie ich – daran teilnehmen.

    Nach dem Gespräch ging ich in eine stille Ecke und weinte. Nein, das nicht. Aber ein wenig verdutzt war ich schon. Ich, der seit dem zweiten Barcamp in Österreich dabei bin. Ich, der alte Mann, der sich mal auf ein Barcamp traut um ein wenig Internet zu schnuppern. So also sehe ich aus …

    Aber lernt etwas daraus: Alter ist noch kein Kriterium um als Digital Native oder als Digital Immigrant zu gelten.

  • Barcamps sollen was

    Der Titel ist eine kleine Abwandlung des Artikels Barcamp – Was soll das? von Andrea Farnung.

    Es gibt noch immer genug Menschen, die Barcamps als Veranstaltungsform nicht kennen. Daher kann es auch nicht genug Artikel geben, die versuchen Barcamps zu erklären.

    Andrea macht dies kurz und bündig in drei Kapiteln, die sich wie folgt übertiteln:

    • Alle gestalten mit
    • Dialog auf Augenhöhe
    • Gelebter Digitaler Wandel

    Das allein sind drei Aussagen, die Barcamp nicht erklären aber gut beschreiben.

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  • Sogar Fußball eignet sich anscheinend für Barcamps

    Gerade auf Eventbrite entdeckt: „´Die organisierte Anarchie´ oder das erste Fußball-Barcamp Deutschlands„.

    Nicht, dass ich es bestritten hätte, dass eigentlich jedes Thema barcamptauglich ist. Aber ein Fußballcamp – oder #fubacamp wie es sich nennt – ist mir neu.

    Näheres dazu auf der Website des Fußball Barcamp Hamburg, dass am 18. und 19. Juli 2015 stattfinden wird.

    Somit: Wieder mal 1:0 für die Barcamp-Idee 🙂

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  • Barcamp vs Open Space

    Eigentlich ist es kein Wettkampf zwischen „Veranstaltungsformen“. Open Space und Barcamps ähneln sich in einigen Punkten und haben doch Unterschiede.

    Darüber schreibt Falk Schmidt in seinem Firmenblog unter dem Titel Barcamp und Open Space – was ist der Unterschied?.

    Ich habe selbst im Vorjahr an einem Open Space teilgenommen und wollte schon längst darüber bloggen. Nun, dann ist dieser Artikel ein kurzer Aufreißer für einen kommenden Beitrag.

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