Schlagwort: Barcamp

  • Neue Barcamp (Session) Regeln

    In Melanie Gömmels Timeline habe ich folgenden Tweet entdeckt.

    Beim Barcamp reCAMPAIGN gab es eigene Session Regeln, die da lauteten:

    1. Verkaufe nichts
    2. Biete nützlichen Mehrwert
    3. Rede auch von Fehlern
    4. Komm zum Punkt
    5. Stelle Fragen

    Nun, zumindest stand dort ein Schild – wer immer es auch aufstellte. Details kenne ich leider (noch) nicht.

    Auf alle Fälle finde ich die fünf Punkte als gute Anregung bzw. Ergänzung zu den Barcamp Regeln.

  • Quäntchencamp – Ein firmeninternes Barcamp

    In einem Tweet von Jan Theofel lese ich über das Quäntchencamp, einem firmeninternen Barcamp.

    So eine Form hat auch den Vorteil (Zitat)

    Ein positive Nebenwirkung von Internen Barcamps: Die Kollegen lernen sich besser kennen – gerade wenn sie in unterschiedlichen Bereichen oder an verschiedenen Projekten arbeiten. Sie verstehen einander besser.

    Wenn das nicht schon ein Grund ist …

  • ClubComputerCamp 2015 ab jetzt zur Anmeldung frei

    Der Club Computer gehört zu den Vereinen, die sich schon seit Jahrzehnten dem Thema Computer und der Digitalisierung unserer Gesellschaft widmen.

    Am 27. Juni veranstaltet der Verein sein drittes CC-Camp. Zum ersten (2013) habe ich damals dem Präsidenten des Vereins, Werner Illsinger, ein paar Fragen gestellt.

    Das Camp ist eine Mischform aus Barcamp (es stehen Slots für jederman/frau offen) und gezielten Einladungen der Organisator/innen an Expert/innen.

    Es gab 2013 schon die erste Diskussion, ob sich das Ganze dann Barcamp nennen soll/darf. Auf der Veranstaltungsseite finde ich 2015 den Begriff Barcamp nicht mehr.

    Fein, denn nicht jede gute Veranstaltung muss ein Barcamp sein.

    Die drei Schwerpunkte für 2015 des CC-Camp lauten

    • Gesellschaftliche und soziale Auswirkungen durch die Digitalisierung unseres Lebens
    • Informationssicherheit und Datenschutz
    • Aktuelle technische Entwicklungen

    Die Anmeldung ist somit offen. Ich trage es mal in meinen Terminkalender ein wage aber für Juni noch keine Prognose.

  • Ein Barcamp-Modell für Schulen

    Das Eichendorff-Gymnasium Koblenz schreibt über ein Barcamp im Schulstundenrhythmus.

    Will heißen, wie man das Barcamp-Format mit etwas Abwandlung in 45 Minuten Unterrichtseinheiten zerlegen kann.

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  • Barcamps oder wie man Veranstaltungen so produktiv wie Pausengespräche macht

    Über den Leitfaden „Das neue Arbeiten im Netz“ habe ich vorige Woche schon geschrieben. Nun ist er da und kann als PDF oder e-Book kostenlos herunter geladen werden.

    Mein Beitrag zum Leitfaden war ein Artikel über Barcamps, den ihr nachfolgend auch hier nachlesen könnt. Den Weg, bis der Text fertig war, werde ich in einem weiteren Artikel beschreiben.Im Gegensatz zu meinen restlichen Texten unterliegt der Leitfaden einer erweiterten Creative Commons Lizenz und kann auch kommerziell genutzt werden – aber mit ein paar Bedingungen. Nicht vergessen im Leitfaden gibt es etliche Texte mehr von vielen AutorInnen.

    Aber nun:

    Barcamps oder wie man Veranstaltungen so produktiv wie Pausengespräche macht

    Sie gehen auf ein Veranstaltung, sind über die Inhalte einiger Vorträge enttäuscht oder hätten sich etwas anderes vorgestellt, aber fanden die Diskussion mit anderen TeilnehmerInnen in den Pausen als anregend.
    Barcamps haben das “Gespräch mit Teilnehmenden” zum Prinzip erhoben.

    Das Prinzip Barcamp

    Der größte Unterschied zu klassischen Formaten ist das Programm, es gibt nämlich keines. Zumindest nicht im vorhinein. Es gibt ein Generalthema, einen Zeitablauf und Zeitslots in denen so genannte “Sessions” ablaufen – wenn möglich sogar ein paar nebeneinander. Zu Beginn stellen sich alle vor und wer möchte nennt Themen, zu denen er/sie im Rahmen einer Session referieren will.

    Das ergibt eine Vielzahl von Sessions, die man besuchen kann. Aber nicht nur Vorträge sind gefragt. Eine Frage, eine Idee kann ebenso Grundlage einer Diskussion in einer Session sein.

    Und das macht den Unterschied? Nicht ganz. Den macht die eigene Einstellung! Bei Barcamps nimmt niemand nur passiv teil. Alle sind eingeladen, aktiv mitzuwirken. Haben zwei Personen ähnliche Sessionideen, tauscht man sich aus, legt diese eventuell zusammen und hat im besten Fall einen breiteren Blick auf ein Thema. In den Sessions selbst steht neben einer etwaige Präsentation das Fragen und Diskutieren im Mittelpunkt.

    Einschub: Verleger Tim O’Reilly lud 2003 ausgewählte Menschen zu einem Gedankenaustausch (Friends Of O´Reilly), dem FooCamp. FOO ist wie BAR ein Begriff beim Programmieren. Barcamps entstanden aus dem Wunsch solche Camps ohne Zugangsbeschränkung anzubieten.

    Die Vielfalt macht´s

    Natürlich gibt es Sessions, die fadisieren, die nicht die Informationen bringen, die man erwartet. Dann gilt die “Abstimmung per Fuß”: Gehen Sie einfach raus. Dafür gibt es Themen, die sie bei einer klassischen Veranstaltung nicht gehört hätten. Wenn die Zeit in einer Session nicht reicht, dann bietet sich auch der Platz um diese anderweitig fortzusetzen.

    Wir reden miteinander

    Öffentliche Anmeldelisten, gemeinsame Vorstellungsrunden. All das dient dazu, die Teilnehmenden miteinander, auch außerhalb der Sessions ins Gespräch zu bringen. Twitter und andere Onlinekanäle werden typischerweise zur weiteren Vernetzung genutzt.

    Offenes Wissen

    Barcamps sind somit Orte, an denen Wissen, Erfahrungen offen weiter gegeben werden. Wer kann dokumentiert dieses auch online. Eine spannende Session ist öfters nicht nur als Präsentation sondern auch durch ergänzende Beiträge von Teilnehmenden nachzulesen.

    Die Seite www.barcamp.at ist DIE zentrale Plattform in Österreich für Barcamps. Termine, Präsentationen, weiterführende Links, … ein guter Platz um einen Eindruck von der Vielfalt von Barcamps zu bekommen.

    Selbst ein Barcamp organisieren

    Es braucht nicht gleich den großen Aufwand und viele TeilnehmerInnen für ein Barcamp. So gibt es z.B. firmeninterne Barcamps, bei denen allein die MitarbeiterInnen ihre Kenntnisse und Ideen austauschen.

    Sie werden stauen, welches Wissen, Erfahrung und Ideen in Menschen stecken – wenn man sie einfach einmal lässt.

  • Welches Ziel haben Barcamps

    Das Barcamp Rhein-Neckar Blog stellt sich die Frage nach dem Ziel von Barcamps.

    Eigentlich werden drei Fragen aufgeführt, die immer wieder an die OrganisatorInnen herangetragen werden:

    Was ist eigentlich das Ziel Eures Barcamps?
    Welches Thema oder welchen Zweck verfolgt es?
    Was soll dabei heraus kommen?

    Für mich ist es einerseits die Frage an die OrganisatorInnen aber auch auch die Frage an die einzelnen TeilnehmerInnen. Denn Barcamp ist das, was wir gemeinsam daraus machen.

    Was ist mein Ziel?

    Ich möchte Neues erfahren, mein Wissen teilen, Fragen stellen oder antworten finden, neue Menschen kennenlernen und Bekannte wieder treffen. Und ich möchte mir Ideen holen bzw. gemeinsam entwickeln und mit diesen Ideen frisch gestärkt in meine Arbeitswelt, mein Bloggerleben, mein kleines Aktivistentum zurückkehren. Andererseits gehe ich „absichtslos“ (oder „offen“) in manche Session und schaue was so mit mir bzw. meinen Gedanken passiert.

    Barcamps und ihre OrganisatorInnen sollen mir bzw. uns den Raum, den Platz, die Infrastruktur bereitstellen, damit wir das gemeinsam können.

    Das klassische Barcamp ist damit im gewissen Sinne ziellos. Es will nichts bestimmtes, es hat von sich aus keinen Wunsch nach einem Endergebnis. Es bietet die Struktur, in dem dann die TeilnehmerInnen bzw. Teilgebenden ihre Ziele, ihre Anliegen,… gemeinsam verwirklichen können.

    Aber es ist wohl legitim, dass Barcamps auch Ziele verfolgen, sofern sie nicht dem Grundgedanken widersprechen. Offen für alle sein aber doch eine Region vernetzen wollen … ein bestimmtes Thema in den Vordergrund stellen, damit darüber mal mehr gesprochen und nachgedacht wird.

    In Abwandlung eines anderen Spruchs: Das Barcamp ist das Ziel. Aber auch dem könnte ich jetzt selbst gleich wieder widersprechen …

  • Barcamps und Bildung

    Auf „automobilkaufmann.info“ finde ich einen Artikel „6 Gründe warum ich Barcamps zur Weiterbildung liebe“.

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    Kann ich prinzipiell unterschreiben. Bei Grund 2 „Dort sprechen Top-Keynote-Speaker“ hadere ich ein wenig. Natürlich findet man auf Barcamps auch Menschen, die ansonsten gegen Bezahlung auf zu bezahlenden Konferenzen reden.

    Was führt mich auf Barcamps? Dass zwei, drei wichtige, interessante Menschen dabei sind? Dass das Thema des Barcamps (so es ein ThemenCamp ist) an sich von Interesse für mich ist? Dass ich das Format Barcamp für gut halte und daher unabhängig – im Vertrauen auf die motivierende Form – von den Teilnehmenden mich anmelde?

    Eine Frage, die ich wohl jedes mal aufs Neue beantworten muss.

  • Heinz Wittenbrink: Barcamps als Vernetzungsplattform

    Heinz Wittenbrink wünscht sich für das Barcamp Graz 2015 (ich bin dabei) mehr Vernetzung der offenen Szene und nennt einige Gruppen, die er gerne dabei sehen würde.

  • Ich fahre zum Barcamp Graz 2015

    Gestern kam die Meldung per Twitter, heute steht es schon auf der Website. Das „Barcamp Graz 2015“ hat einen Termin und einen Ort:

    Freitag, 17. bis Sonntag, 19. April 2015 in der FH Joanneum.

    Den Ort kenn ich vom letzten Barcamp Graz – siehe Interview zum Barcamp Graz 2014.

    Sobald die Anmeldung offen ist, bin ich dabei. Hotelzimmer ist vorsorglich schon reserviert. Ich freue mich über drei kreative Tage.

  • Gastfreundschaft und Barcamps

    Heinz Wittenbrink schreibt über Barcamp, Salons und Gastfreundschaft und somit über die Frage, wie man Menschen, die Barcamps – oder ein dortiges – Thema als neu erleben Unterstützung anbieten kann. Unterstützung dort, wo – etwas überspitzt gesagt – die erfahrenen BarcamperInnen und „ExpertInnen“ ansonsten dem Thema keine Luft für deren Gedanken geben.

    Eine der Ideen, die er thematisiert sind Barcamp-PatInnen, die „Newbies“ als Ansprechpersonen dienen. Eine ähnliche Idee gab es schon mal zum Barcamp Vienna 2010.

    Vielleicht mag ja das nächste Orga-Team für ein Barcamp das aufgreifen. Aber: Hey, das ist ein Barcamp. Sprich, jedeR ist aufgerufen etwas beizutragen. Sprich, wenn du zum nächsten Barcamp gehst, dann bitte dich doch einfach als „PatIn“, „BegleiterIn“ oder „Ansprechperson“ an … Ich werde es mir für das nächste Barcamp hoffentlich merken.