Schlagwort: Barcamp

  • Wie man Barcamps findet

    Nachdem immer wieder die Frage auftaucht, wie man eigentlich erfährt, wo und wann es ein Barcamp gibt, eine kleine Liste.

    In Österreich sind fast alle Barcamps auf barcamp.at zu finden. Viele werden auch über diese Seite (Wiki) organisiert. So kann man sich dort anmelden und die Sessionliste bzw. die Dokumentation ist dort auch zu finden. Wobei in letzter Zeit einige OrganisatorInnen übergehen ihr Barcamp zwar einzutragen aber alles weitere auf einer eigenen Website anzubieten.

    Barcamp-liste.de von Jan Theofel bietet einen Überblick über Barcamps in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eigene Sticker weisen aus, ob das Barcamp kostenlos ist oder kostenpflichtig ist. Auch „klassische Barcamps“ (sprich keine Themenvorgabe) werden extra ausgewiesen. Wer regelmäßig über neue Eintragungen informiert werden möchte, der kann den Newsletter abonnieren.

    Das t3n Magazin bzw. deren Website bietet ebenso den Großer BarCamp Überblick.

    Die beiden letzten überschneiden sich zwar, aber das eine oder andere Barcamp ist nur in einer Liste vorhanden (Stand 3. Jänner 2015). Wobei es manchmal auch die Frage ist, ob etwas das sich IrgendwasCamp nennt auch gleich ein Barcamp ist.

    Aber diese Frage ist woanders zu beantworten.

  • Ergebnisse von Barcamps sichern

    WelcheR BarcampbesucherIn kennt das nicht. Nebenan läuft eine Session, die man gerne besucht hätte. Nachträglich kann man ein paar Tweets nachlesen. Wenn man Glück hat, bloggt jemand über die Session oder dokumentiert sie auf andere Weise. Leider gibt es jedoch immer wieder Sessions, bei denen nicht viel nachträglich zu finden ist.

    Bei Ralf Appelt habe ich etwas interessantes entdeckt: Eine Vorlage für die Dokumentation von Barcamp Sessions. Das Ganze wirkt praktikabel, denn die Vorlage besteht aus einem Flipchart-Blatt bzw. einer A4-Seite (je nachdem wie man dokumentieren möchte) – auf der man ein paar Dinge festhält:

    1. Titel der Session
    2. Session-AnbietendeR
    3. Ausgangslage: kurz beschreiben, worum es geht. Gibt es eine Anfangsfrage, eine Präsentation, ein Projekt,…?
    4. Fragen
    5. Lösungen
    6. Wer will an dem Thema weiterarbeiten

    Diese Vorlage mag nicht für jede Session passen. Ralf regt an, sie nach eigenem Gutdünken zu adaptieren.

    Auf alle Fälle eine gute Idee. Je kürzer die „Protokoll“-Vorlage, umso eher die Chance, dass es jedeR Session-AnbieterIn ausfüllt.

    Zumindest sollten Barcamp-OrganisatorInnen darüber nachdenken, wie sie eine Dokumentation zustande bringen. Die hilft Teilnehmenden, Interessierten und allen, die sich über Barcamps informieren wollen … und vielleicht auch gegenüber Sponsoren.

    Auch zu diesem Thema würden mich anderweitige Ideen interessieren, wie man das leidige Doku-Thema bei anderen Barcamps gelöst hat.

  • Barcamp als interne Veranstaltungsform nutzen

    Der Artikel ist schon ein paar Monate alt, aber ich habe ihn erst jetzt auf meinem Radar entdeckt.

    Stefan Evertz schreibt über 7 Gründe für ein internes Barcamp. Sprich, es geht darum, warum Firmen (oder Vereine, oder welche Organisationsform immer) das Grundformat „Barcamp“ für interne Veranstaltungen nutzen sollten.

    Ich habe es selbst noch nicht erlebt. Aber einige Punkte sprechen mich sehr an. So kann ein internes Barcamp dazu dienen um mehr von Nachbarorganisationseinheiten zu erfahren, sich intern ganz speziell weiterzubilden bzw. wenigstens Anregungen zu erhalten.

    In (fast) jeder Organisation „schlummert“ sehr viel Wissen. Ein Barcamp ist eine Möglichkeit die Wissensweitergabe und den Austausch zwischen den Mitarbeitenden anzuregen und zu fördern.

    Praktische Erfahrungen dazu würden mich sehr interessieren. Falls jemand „eine Geschichte“ oder eine URL für mich parat hat …

  • Barcamp als Lehrveranstaltung

    Sabine Hueber gibt in ihrem Blog einen Überblick, was alles zu bedenken ist, wenn man ein Barcamp als Lehrveranstaltung an einer Hochschule anbieten möchte.

    Barcamp als Lehr- und Lernort im positiven Sinne.

  • Die Maintalerin erklärt den Begriff Barcamp

    Juliane Benad erklärt uns in ihrem Blog „Was ist eigentlich ein Barcamp?„.

    Wunderbar. Es braucht noch mehr solcher Beiträge, damit Barcamps ein wenig in die Köpfe potentiell Interessiert kommen.

    Immer wieder frage ich bei Veranstaltungen, ob jemand Barcamps kennt. Und meistens ist ein „Nein“ die Antwort.

  • Gov2.0Camp 2014 – kurzer Rückblick

    Leider habe ich auch das Gov2.0Camp Vienna versäumt, dass letzten Freitag stattfand.

    Für mich – und jedeN Interessierten – zum nachlesen:

    Und mit #gov2vie könnt ihr auch nach Tweets suchen.

  • Bloggercamp im Mai 2015 in Salzburg „Salt and the City“

    Bei Monika Meurer habe ich den Artikel Blogger-Barcamp Salt and the City entdeckt.

    Von 29. bis 31. Mai 2015 findet in Salzburg mit „Salt and the City“ das (Zitat) „Bloggercamp für Food and Lifestyle“ statt.

    Die 6 Organisatorinnen haben schon ein recht umfangreiche Informationsseite eingerichtet, inklusive Blog.

    Das Programm steht halb. Programm? Nun, es gibt einen Instawalk, das Bloggercamp, eine Party und einen Landausflug (zu einer noch unbekannten – anscheinend – Firma). Das Ganze kostet dabei 25 Euro. Wenn die Landpartie noch ein Geheimnis ist, so gibt es zumindest eine öffentliche TeilnehmerInnenliste.

    Getwittert wird natürlich auch … und Hashtag #sbgatc15 nicht vergessen.

  • Institutionen wagen sich an das Barcamp-Format und es gelingt

    Unter dem Titel Eine Tagung nur aus Kaffeepausen? veröffentlicht das Blog der Klassik Stiftung Weimar einen Bericht von Lisa-Katharina Förster über „Das Experiment Barcamp“.

    Eine Kulturvermittlungsveranstaltung wollte neue Wege gehen. Begonnen wurde mit dem klassischen Tagungsformat, es folgte ein Referat über Barcamps, Fragen wurden beantwortet,… somit wurde der Versuch unternommen, gut und begleitet die TeilnehmerInnen an das für sie neue Format heranzuführen.

    Laut diesem Artikel klappte das sehr gut. Ich darf das Schlusszitat einer Teilnehmerin (laut dem Artikel) noch einmal zitieren:

    Nach einem BarCamp ist man für andere Tagungsformate versaut.

    Gut so 🙂

    Nebstbei: Ob es das größte Kulturvermittlungs-Barcamp – lt. der Autorin – war, kann ich nicht beurteilen. Wäre interessant, was die stARTCamp Veranstalter dazu sagen.

  • Ich bin am Samstag am MedienCamp Vienna

    Regel 2 lautet: Blogge über das Barcamp.

    Der erste Artikel lautet: Ich gehe am Samstag (22. November 2014) auf das MedienCamp Vienna 2014.

    Rund 130 TeilnehmerInnen (wenn es nicht zu viele #noshows gibt) bieten eine gute Grundlage für viel Austausch, manigfaltige Sessions.

    Sofern es sich zeitlich ausgeht und jemand Interesse hat würde ich gerne zwei Session Ideen einbringen:

    • An Open Blogging – Versuch einer ersten Definition weiter zu arbeiten und gemeinsam zu überlegen, was den Open Blogging ausmachen könnte.
    • Ein Barcamp ohne Session über Barcamps an sich geht eigentlich nicht. Gerne würde ich bestehende Ideen, Listen und Anregungen über die Bedeutung von Barcamps aufgreifen und weiter denken.

    Aber wenn es genügend anderen gute Session Ideen gibt, dann gehe ich gerne dorthin und bringe mich ein.

    Und meine blaue Mütze darf ich natürlich auch nicht vergessen.

    Update vom 22.11.: Schade, aber meine Gesundheit hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich war nur lesend über Twitter dabei.

  • Content Strategy Camp / Barcamps auch für Lehrveranstaltungen nutzen

    Recht kurzfristig fand in Graz das Content Strategie Camp statt.

    Henriettte Zirl hat dazu eine Nachlese geschrieben.

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

    Heinz Wittenbrink als Organisator hat ebenfalls gebloggt. In seinem Artikel findet man auch die Hinweise zu den entsprechenden Dokumentationen.

    Aber besonders interessant – aber dieses Barcamp hinaus – ist die Argumentation von Heinz, warum BarCamps ein gutes Format für Lehrveranstaltungen sind. Nachdem Heinz unter Creative Commons bloggt, erlaube ich mir die Punkte nochmals aufzulisten:

    1. Die Lernenden bekommen nicht einfach etwas geboten, sondern sie werden selbst aktiv—jedenfalls, wenn sie sich an die BarCamp-Regeln halten.
    2. Es lernt nicht jeder dasselbe, sondern man sucht sich aktiv aus, was wichtig ist.
    3. Durch die Dokumentation, durch die Gespräche und durch die gemeinsamen Runden zur Begrüßung und zum Ende bekommt man trotzdem mit, was die anderen lernen.
    4. Man kann von Fachleuten etwas lernen, die aus ihrer Arbeit berichten, also sich nicht künstlich einen Lehrenden-Hut aufsetzen müssen.
    5. Dadurch, dass Leute aus der Wirtschaft teilnehmen, wird klarer, warum man etwas lernt und wo der praktische Wert des Gelernten liegt.
    6. Durch die Leichtigkeit und Offenheit eines BarCamps, seinen spielerischen Charakter, entsteht eine kreative Atmosphäre, die dazu anregt, weiter zu denken und etwas auszuprobieren.
    7. Der zufällige, aleatorische Charakter eines BarCamps ermöglicht das Lernen vom Unerwartetem (Serendipity).

    (Quelle: Heinz Wittenbrink, Artikel „Ein Barcamp als Vorlesung: Das erste Content Strategy Camp„)

    Ich sammle gerade Argument für Barcamps und da kommen mir diese Punkte gerade recht. Über jeden kann man trefflich diskutieren, da und dort punktuell widersprechen oder befürworten und sicherlich einiges ergänzen. Da jedes Barcamp auch eine Diskussion über sich selbst braucht bin ich jetzt am überlegen diese und andere Listen und Pros für eine Session des Mediencamp Vienna 2014 vorzuschlagen.