Schlagwort: Bloggen

  • Ich bin (nicht mehr ganz) ein österreichischer Durchschnittsblogger

    Im Jahr 2013 gab es eine Umfrage unter Österreichs BloggerInnen. Als die Ergebnise feststanden stellte ich fest: Ich bin ein österreichischer Durchschnittsblogger

    2015 haben Tom Schaffer und Petra Köstinger diese Umfrage wiederholt. Die Ergebnisse liegen nun vor: Österreichs BloggerInnen.

    Wie gehabt ist natürlich festzuhalten, dass die Umfrage nicht repräsentativ ist. JedeR konnte teilnehmen, der/die wollte. Aber andererseits ist es schon interessant zu lesen, was 459 Menschen für Aussagen treffen.

    Die Ergebnisse könnt ihr bei Tom und Petra nachlesen. Nachfolgend nur mal der Vergleich des Ergebnisses mit mir selbst 🙂

    • Als Mann gehöre ich zur Minderheit der Antwortenden
    • Wie die meisten wohne ich ihn Wien
    • Im Gegensatz zur Mehrheit kann ich keinen akademischen Grad vorweisen
    • Mit 48 Jahren gehöre ich zu einer kleineren Altersgruppe, die bloggt
    • Ob ich jetzt „Persönliches“ blogge wie 44 Prozent oder es etwas anders formuliert hätte, das ist die Frage
    • Ich gehöre zu dem einen Drittel, dass mehr als fünf Jahre bloggt
    • Hey, 77 Prozent verwenden WordPress. Naja, kann man nichts machen. Ich bleibe bei Serendipity 🙂
    • Geld verdiene ich mit meinem Blog (wie 63 Prozent) nichts und will es auch nicht
    • Daher lasse ich mich auch nicht für Artikel (wie 64 Prozent) bezahlen
    • Die fünf wichtigsten Gründe für „Warum bloggst du?“ kann ich nur unterschreiben

    Und wie durchschnittlich seid ihr? 😉

  • Umfrage unter Österreichs BloggerInnen 2015

    Vor zwei Jahren gab es ein Umfrage unter Österreichs BloggerInnen. Sie gab ein wenig ein Bild (von mehreren) von der Situation in Österreich wieder. Natürlich war sie nicht repräsentativ, aber die einer oder andere Vermutung ließ sich damit konkreter darstellen. Und ich durfte feststellen, dass „ich der volle Durchschnittsblogger bin 😉

    Tom und Petra haben nun gefunden, dass es wieder an der Zeit sei, siehe ihr Aufruf Österreichs Blogger – die große Umfrage

    Es sind nicht viele Frage und vielleicht helfen die Antworten ein runderes Bild von einer Blogosphäre zu machen, über die einige diskutieren ob sie noch irgendetwas zusammen hält.

    Ich habe meinen Beitrag schon geleistet und bin auf die Ergebnisse gespannt.

    Die Umfrage läuft solange genügend Antworten eintrudeln. Also – bald mitmachen, dauert nur ein paar Minuten.

  • Das Ende meiner Karriere als Blogger

    Lese gerade einen Artikel auf t3n und möchte euch nur sagen:

    Entschuldigung, es ist mir egal ob ich irgendwann mit meinen Versuchen scheitere ein guter Blogger zu sein. Denn dann bin ich einfach nur Blogger, ganz ohne Zusatz 😉

    Wer die Anspielungen nicht versteht, der/die blicke in den verlinkten Aritkel.

  • Gestern war Blogger-Kommentiertag

    Schon vor ein paar Tagen habe ich vom 3. Blogger-Kommentiertag geschrieben, den Jürgen Koller wieder ausgerufen hatte.

    BloggerInnen meldeten sich auf Facebook dazu an und luden damit andere BloggerInnen und LeserInnen ein, doch bei Ihnen vorbei zu schauen und den einen oder anderen Artikel zu kommentieren.

    Ich habe gestern einige neue Blogs kennen gelernt, da und dort kommentiert und sogar ein paar in meinem Feedreader aufgenommen.

    Beim [Der:Die:Das] Blog entstand eine Diskussion über „Sinn und Unsinn von Lightbox Popups„. Beim betroffenen Datenschmutz Blog waren dafür die „6 1/2 LinkedIn Tipps“ stark kommentiert.

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

    Ritchie Pettauer (Datenschmutz) hat als Conclusio zum Kommentiertag noch „aus dem Logbuch eine Wutbloggers“ geschrieben. Ritchie schreibt:

    Was zur Hölle ist bloß los mit der österreichischen Bloggerszene? Ist euch eigentlich klar, wie sehr wir alle davon profitieren – man könnte auch ohne allzu große Übertreibung sagen: abhängig sind davon, dass wir uns alle gegenseitig unterstützen?

    … und stellt dann die Frage:

    Könnt ihr mir also erklären, warum Jürgens Topblogs Liste 626 Einträge umfasst, warum die Facebook-Gruppe Österreichs Blogger 2.126 Mitglieder hat und trotzdem nur lächerliche 32 Blogs beim Kommentiertag mitmachen???

    Auch wenn ich nicht so zum wutbloggen neige, so denke ich auch, dass mehr Aktion untereinander gut täte. Vielleicht steht für den nächsten Kommentiertag schon eine Web-Plattform außerhalb von Facebook zur Verfügung. Vielleicht fördert dies das Interesse. Vielleicht …

    Der Kommentiertag ist eine gute Idee. Er ist bereichernd, da ich mal wieder was anderes lese, andere Sichtweisen kennenlerne. Und daher bin ich gerne dabei, diesen Tag auch weiter zu unterstützen.

  • Bloffice – gemeinsam bloggen

    Nur so eine Idee.

    andersdenken.at schreibt über Hoffice – änlich dem Co-Working bieten Home Office arbeitende einen oder mehrere Tage Menschen an, mit ihnen diesen Arbeitsplatz (also das eigene zu Hause) zu teilen.

    Wie wäre es dann mit „Bloffice“? Mal eineN BloggerIn nach Hause einladen. Gemeinsam ein wenig plaudern, „nebeneinander“ Artikel fürs eigene Blog schreiben oder vielleicht eine kleine gemeinsame Blogaktion durchführen.

    Nur so als Idee…

  • 3. Blogger-Kommentiertag Österreich (22. Februar)

    Jürgen Koller ruft zum 3. Blogger-Kommentiertag Österreich auf. Näheres beim Facebook Termin.

    Worum geht´s? Jürgen schreibt:

    Durchstöbern und KOMMENTIEREN wir einen Tag lang die vielen tollen heimischen Blogs und bringen wieder etwas Schwung hinein. Neue Blogs für sich entdecken & andere inspirieren, am 22. Februar 2015.

    Wer mag, der/die kann sein/ihr Blog in Facebook eintragen.

    Aber niemand muss sich outen. Wichtig ist das mitmachen. Schau zum Beispiel bei Jürgens „Österreichs Top Blogs Liste“:http://www.kollermedia.at/topblogs/ vorbei, sucht euch Blogs aus, lest dort und kommentiert.

    Oder ihr habt sowieso die Blogs, die ihr gerne lest. Dann streut mal das Salz in die Blogsuppe und kommentiert.

    Oft würde ich, täte ich,… und lasse es dann, verschiebe es auf später oder meine nicht so viel zu sagen zu haben. Aber jeder Kommentar zählt. Er kann etwas beitragen oder einfach eine Anerkennung sein, dass man selbst das Blog schätzt.

    Persönliche Anmerkung: Ich würde es ja lieber „Blog-Kommentiertag“ nennen, damit Bloggerinnen und Blogger gleichermaßen angesprochen sind. Aber die Diskussion führen wir mal woanders.

    Nächsten Sonntag: Blogs lesen, kommentieren, darüber twittern oder facebooken oder … ganz eine andere Idee verwirklichen.

  • Mario Hommel über meinen Blogvorsatz

    Vor ein paar Tagen schrieb ich über meinen Blogvorsatz – Das erste Jahr. Nun berichtet Mario Hommel in seinem Blog über einen Artikel von Johnny Haeusler: Wenn du Blogs unterstützen willst

    Die Intentionen beider Artikel gehen in die Richtung meines Blogvorsatz, geben aber weitere Ideen, wie eine solche Unterstützung von Blogs, BloggerInnen und der Idee des Bloggens praktisch funktionieren kann.

    Ich kann mich außerdem Marios Hinweis nur anschliessen

    … so erhalten wir unser kleines Ökosystem, in dem wir selbstbestimmt und eigenverantwortlich über unsere Inhalte herrschen.

    Danke auch an Mario, dass du meine Blogartikel erwähnt hast.

  • Blogvorsatz – Das erste Jahr

    Für das Jahr 2014 hatte ich einen Blogvorsatz gefasst. Jetzt schreiben wir das Jahr 2015 und ich blicke ein wenig zurück, was aus diesem geworden ist.

    (Nebenbei, einen Blogvorsatz 2015 gibt es auch).

    Auch wenn nicht direkt intendiert hat sich die Anzahl der persönlichen Artikel in diesem Blog wieder erhöht – siehe Mein Blog-Jahresrückblick 2014.So manche Projekte bezüglich bloggen habe ich 2014 (noch) nicht umgesetzt. Aber zumindest der Release Candidate von Serendipity 2.0 läuft hier. Aufbauend auf diesen werde ich in den nächsten Monaten ein paar kleinere Änderungen durchführen bzw. da und dort noch weiter abspecken.

    Das wichtigste war mir auch andere Blogs in den Mittelpunkt zu rücken. Ich habe es nicht gezählt. Aber die Erinnerung an diesen Blogvorsatz hat für mich subjektiv zu gezählt mehr Kommentaren in anderen Blogs geführt.

    Rund um das Thema möchte ich noch ein paar Artikel in Erinnerung rufen:

    Außerdem musste ich überrascht bzw. erfreut feststellen: Ich blogge schon seit 16 Jahren.

    Und Blogs sind nicht „tot“. Sie leben und gedeihen und entwicklen sich da und dort einfach weiter bzw. sind eingebettet in ein vielfältigeres Netz von Social Media Diensten, bei dem das eigene Blog „im Mittelpunkt“ steht.

    Somit gilt für mich für 2015:

    1. Selbst weiter bloggen
    2. Auf Blogartikel verlinken
    3. In anderen Blogs kommentieren
    4. Bloggen thematisieren – z.B. bei Barcamps
    5. Über neue Blogging-Ideen nachdenken und mit anderen weiter entwickeln

    Also, let´s blog 🙂

  • So bewirbt man ein Blog

    Im Social Network Ello hat Daniel Imrich eine „kleine Werbeeinschaltung“ für sein Blog „geschaltet“.

    Mit seiner Erlaubnis, darf ich sie hier auch „abdrucken“.

    ABONNIEREN SIE @danimrich s WEBLOG!
    Erhältlich in allen guten Feedreadern sowie per elektronischem Postversand.
    Fragen Sie nach https://imrich.net/feed !
    Eine reiche Auswahl von Datenpaketen vorzüglicher Qualität ist garantiert.
    Nur €0,-. Bei Nichtgefallen 30 Tage Geld-zurück-Garantie!

    Daniel Imrich

    Einfach, gut, kreativ 🙂

  • Open Blogging – Versuch einer ersten Definition

    Logo "open blogging"

    Langsam kennen immer mehr Menschen Begriffe wie open data, open source oder open science (dazu durfte ich auch mal bloggen.

    Nachfolgendes ist mein Versuch einer ersten Definition von „open blogging“. Der Begriff ist in den Suchmaschinen durchaus zu finden. Meistens jedoch in Zusammenhang mit Gratis-Bloghostern.

    Update. Das Open Blogging Manifest habe ich mit 20. Oktober 2016 veröffentlicht.

    Ähnlich anderen Begriffen möchte ich mit „open blogging“ eine Definition finden, wie Bloggerinnen und Blogger ihr Blog möglichst „offen“ gestalten können. Offenheit kann etwas erzeugen, was wir früher unter Blogosphäre verstanden haben (oder gerne gehabt hätten). „Open Blogging“ kann eventuell einen Mehrwert erzeugen, der über ein einzelnes Blog hinausgeht.

    Disclaimer

    Ich gebe zu, ich bin bei „Open Blogging“ sehr von meinen eigenen Blogerfahrungen ausgegangen. Es entspricht somit in großen Teilen meiner Art zu bloggen. Daher würde mich der Blick anderer BloggerInnen interessieren. Geht eine „Forderung“ zu weit, fehlt vielleicht ein wichtiger Punkt?

    Aber nun zu

    Open Blogging – Version 0.01

    Nachfolgendes ein erster Versuch ein paar Rahmenbedingungen zu definieren. Alles noch ein wenig roh, noch nicht abgerundet. Es sind eher Anregungen, Überlegungen und da und dort noch Fragen.

    „Open Blogging“ überschneidet sich vielleicht teilweise mit einem „BloggerInnen Codex“ – und sollte vielleicht auch mehr mit einem solchen verknüpft werden.

    Ich würde mich freuen, wenn sich ein oder mehrere finden, die hier weiterdenken und formulieren wollen.

    1. Offene Linzenz

    Texte/Fotos werden unter einer freien Lizenz veröffentlicht. Natürlich kann es da und dort Einschränkungen geben – bei Gastartikeln zum Beispiel. Jede BloggerIn muss auch überlegen, ob er/sie die Inhalte ohne die Erlaubnis zur Bearbeitung oder vollkommen frei gibt und ob diese auch kommerziellen Zwecken zugeführt werden können. Aber zumindest andere (private) BloggerInnen sollen die Möglichkeit haben, Texte aufzunehmen, Bilder einzubinden,…

    2. Kein Pseudonym

    Mein Blog, meine Person. Ich stehe als Person hinter meinem – oder vor meinem – Blog. Das bedeutet natürlich nicht keine Privatsphäre zu haben, über alle Details seines Lebens im Blog berichten zu müssen. Es heißt nur, dass ich als LeserIn auch den/die Bloggerin wahrnehme, eine Person kontaktieren kann.

    3. Einnahmen transparent darstellen

    Ein heikler Punkt. Aber wenn schon offen, dann sollten auch entsprechende Einnahmen deklariert werden, woher sie kommen, was sie ausmachen.

    4. Gesponserte Beiträge markieren

    Jeder Beitrag, der auf Initiative eines/einer Dritten – mit oder ohne Bezahlung entsteht, sollte auch als solcher deklariert werden. Meine LeserInnen sollten wissen, wieso ein Beitrag zustande kommt und wer eventuell auf den Inhalt direkt oder indirekt Einfluss hatte.

    5. LeserInnen in die Gestaltung einbinden

    Ein (noch) vager Punkt. Es gilt LeserInnen nicht nur als passiv konsumierende – und vielleicht kommentierende – wahrzunehmen sondern sie auf vielfältige Art immer wieder in die Entwicklung des eigenen Blogs einzubinden. Befragungen, Interviews, Gastbeiträge,… sind einige Beispiele.

    6. Kommentare zulassen

    Es mag vielleicht da und dort einen Grund geben Kommentare auszuschalten – oder für einen bestimmten Artikel zu deaktivieren. Aber ein Open Blog soll auch Kommentare ermöglichen. Sie sind eine wichtige Ergänzung zu Artikeln – siehe auch der vorige Punkt.

    7. Keine Registrierungspflicht für Kommentierende

    Man muss sich nicht bei irgendeinem Dienst registrieren um kommentieren zu dürfen. Klassisch sind sind die vier Felder: Name (frei wählbar), E-Mail-Adresse, URL (zum eigenen Blog) und Kommentar. Eintippen, abschicken. Eine Moderation kann natürlich stattfinden – Spams sind und bleiben ein leidiges Thema.

    8. Vollständiger RSS-Feed

    Überhaupt: Bereitstellung eines RSS-Feeds. RSS ist mit Blogs groß geworden bietet noch immer die beste Möglichkeit Artikel über Drittanwendungen zu lesen. Ein offenes Blog benötigt dann auch keine verkürzten RSS-Feeds um LeserInnen anzulocken. Der Artikel ist vollständig im Feedreader lesbar.

    9. Keine Paywall oder sonstige Hindernisse

    Offen heißt offen. Ich kann so direkt als möglich auf Artikel zugreifen ohne vorher zu irgendetwas zustimmen zu müssen, zahlen zu müssen oder etwas anderes als meinen Browser verwenden zu müssen.

    10. Mobil lesbar

    Ergänzung zu oben geschriebenen. Wer sein Blog nicht für mobile Geräte ebenso lesbar macht (Stichwort responsive) kann nicht von offen reden. Verfügbarkeit an jedem Ort, zu jeder Zeit ist die Devise.

    11. Barrierefrei, keine Captchas

    Gerade nichtkommerzielle Blogs können sich keine eigenen Webdesigner leisten, greifen zu CMS und Templates „von der Stange“. Aber jedeR BloggerIn kann zumindest etwas für eine bessere Zugänglichkeit ihrer Seiten tun – siehe z.B. meine Artikel zum „accessbilityprojekt“.

    Sorry, Captchas gehen einfach gar nicht. Auch hier bieten viele Blogsysteme gute Alternativen.

    Open Blogging in Kurzform

    Obiges muss auch kürzer gehen. Nachfolgend ebenfalls ein erster Versuch, der sicherlich noch „geschmeidiger“ und prägnanter werden kann, ohne dass er die Quintessenz, das Anliegen, den Geist von „Open Blogging“ verliert:

    1. Texte, Bilder, Ideen,… unterliegen einer offenen Linzenz
    2. Kooperationen werden transparent dargestellt
    3. Kommentare sind möglich und erwünscht
    4. Keine künstlichen Barrieren für Lesende und Kommentierende
    5. LeserInnen sind Mitmachende

    Kommentare?

    Somit ist das Kommentarfeld freigeben, meine Mailbox und mein Twitter Account @roblen (Hashtag: ) offen für Anmerkungen, Kritik, Ergänzungen, Streichungen und vieles mehr.

    PS: Und wenn ihr nichts kommentiert, dann quäle ich ein paar von euch beim nächsten Barcamp, versprochen! 🙂