Schlagwort: Bloggen

  • Einfach bloggen

    Recht hat er, der Emanuel (Anmerkung 27.01.2021: das Blog ist nicht mehr vorhanden).

    Wo sind die Zeiten hin, in denen ich einfach frei heraus gebloggt habe. Nicht lange überlegt, ob das jemanden interessiert oder ob genug Inhalt vorhanden. Was immer ich interessantes – für mich – gefunden habe ging auch in die Welt hinaus.

    Probieren „wir“ es wieder. Quasi „zurück in die Zukunft“.

    PS: Dieser Artikel wurde per iPhone getippt. Geht also wirklich „zwischendurch“.

  • 2. Blogger-Kommentiertag Österreich

    Jürgen Koller ruft zum 2. Blogger-Kommentiertag Österreich auf. (Bloggerinnen sind hoffentlich auch angesprochen 😉

    Sinn der Sache:

    Durchstöbern und KOMMENTIEREN wir einen Tag lang die vielen tollen heimischen Blogs und bringen wieder etwas Schwung hinein.
    Neue Blogs für sich entdecken & andere inspirieren, am 3. August 2014.

    Das kommentieren in Blogs ist ja „angeblich out. Ein solcher Tag passt gut zu meinem Blogvorsatz.

    Wer noch Blogs sucht, wir bei Jürgen ebenfalls fündig. In der Österreichs TopBlogs Liste finden sich über 500 österreichische Blogs.

    Also: Wir kommentieren uns am 3. August – und natürlich auch vorher und nachher.

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

  • BloggerInnenmotivation (Barcamp Graz 2014)

    Ich war beim Barcamp Graz – einen Rückblick zum Barcamp Graz 2014 gibt es dann ein wenig später. Zuerst möchte ich über einzelne Sessions bloggen.

    Am Samstag schlug ich eine Session über die Motivation von BloggerInnen vor.

    Die Session startete mit meiner Präsentation der Regeln des Blog Club – näheres dazu im damaligen Blogartikel.

    Weil es dazu Missverständnisse gab. Der „Blog Club“ ist kein wirklicher Club und auch nicht die Idee so etwas wie einen Verein zu schaffen. Es sind 8 Regeln, denen man folgen kann, die vielleicht ein wenig Inspiration sind oder auch Anregung zur Diskussion.

    Nachfolgend daher ein wenig die Diskussion – gegliedert nach den Regeln des Blog Club.

    1. Regel: Ihr verlinkt auf eure Quellen

    Der anwesende Journalist verwies natürlich darauf, dass Quellen nennen teilweise schon aus rechtlichen Gründen notwendig ist.

    2. Regel: Ihr VERLINKT auf eure Quellen

    Neben der rechtlichen Dimension ist es auch eine Frage der – sagen wir es mal fast pathetisch – Ethik. Ich lese einen Blogartikel in dem jemand auf ein interessantes Video hinweist. Rein rechtlich kein Problem in meinem Artikel allein auf das Video hinzuweisen. Aber es wäre doch ein freundliches Zeichen, wenn ich schreibe, in welchem Blog ich über das Video erfahren habe. Früher hat man das „Blogosphäre“ genannt.

    3. Regel: Wenn der Kopf Stop ruft, schlappmacht, abklopft, musst du nicht bloggen

    Manch eineR hat ein schlechtes Gewissen, wenn mal zwei, drei Wochen nichts im Blog erscheint. Dann wirkt das wie ein großer weißer Fleck, in dem man sich doch wiederum nicht traut einfach so etwas hinein zu schreiben. Und so vergehen wieder zwei, drei Wochen, in denen man nicht bloggt.

    Meiner einer hat dazu kein Rezept. Manchmal hilft es etwas ganz profanes, zwei oder drei Zeilen zu schreiben und zu veröffentlichen. Damit ist der Bann gebrochen.

    Passend dazu stellten sich In der Session auch die [IronbloggerInnen Steiermark](http://steiermark.ironblogger.at) vor.

    Iron Blogging? Die Regeln in Kurzfassung:

    • JedeR TeilnehmerInnen schreibt einen Blogpost pro Woche
    • Für jede Woche, in der man nichts schreibt, muss ein Betrag von 5 € entrichtet werden
    • 4 Wochen „Urlaub“ sind erlaubt
    • Von dem gesammelten Geld wird dann ein gemeinsames Treffen (Essen und Trinken) finanziert

    Ironblogger sind auch in anderen Ländern und Städten zu finden. Wofür man das Geld zusammenlegt – ob für Bier oder einen guten Zweck – ist jeder Gruppe selbst überlassen.

    Die anwesenden IronbloggerInnen sahen es nicht so sehr als Druck sondern als Motivation, als den entscheidenden wöchentlichen Stups, um ihre Ideen auch in die Tastatur zu tippen.

    4. Regel: Es bloggt nur eineR

    Es ist mein Blog, meine Entscheidung was veröffentlicht und was nicht. Das ist etwas was einige der Anwesenden bestätigten, was den Reiz des bloggens ausmacht. Niemanden fragen zu müssen, selbst über Inhalt, Frequenz und Aussehen zu entscheiden.

    5. Regel: Nur ein Artikel auf einmal

    Haben wir nicht direkt angesprochen. Was die Regel besagt ist, dass man sich irgendwann auf den einen Artikel konzentrieren sollte. Nicht einhundert Entwürfe schreiben, sondern irgendwann entscheiden, dass es jetzt der eine Artikel ist, den man fertig stellt und veröffentlicht.

    6. Regel: Keine Lügen, keine Phrasen

    Ein wenig Moral ist schon wichtig. Was dazu gehört ist auch der Umgang mit „bezahlten“ Beiträgen. Manch BloggerIn erhält hin und wieder Produkte zum testen. Die SessionteilnehmerInnen waren sich einig, dass man das auch kenntlich machen sollte, wenn man das Produkt im eigenen Blog bespricht.

    Was eine Phrase ist, was herumreden „um den Brei“, das muss jeder selbst überlegen. In meinem Blog kann ich mich klar ausdrücken … aber natürlich geht nicht alles. Auch hier stiessen wir ein wenig bei der Diskussion an die rechtlichen Fragen.

    7. Regel: Die Artikel sind genau solange, wie sie sein müssen

    Es gibt nicht die perfekte Länge. Manch eineR (auch seitens der TeilnehmerInnen) tüftelt lange an einem Artikel, recherchiert und schreibt und schreibt. Es werden lange und ausführliche Texte. Andere tippen quasi überlange Tweets – und beides kann interessant und lesenswert sein.

    8. und letzte Regel: Wer neu ist im Blog Club, muss bloggen

    Auch in der Runde zeigte sich. Es gibt die, die lange an einem eigenen Blog basteln. Mag es nur in Gedanken sein, in dem man lange Zeit überlegt, ob man soll oder nicht. Andere feilen am Design des Blogs über Monate hinweg und andere überlegen Konzepte: was wird gebloggt, wie wird gebloggt … Das mag passen. Aber manche sind so sehr darin „gefangen“, dass sie nie beginnen. Manchmal wäre es besser, einfach mal einen Artikel zu schreiben und dann den nächsten … und dann den nächsten … und dann …

    Manchmal entwickelt sich ein Blog erst im Schreiben, im Kontakt mit den Lesenden.

    Fazit

    Bloggen macht Freude. Aber die Schreibhemmung schlägt schon manchmal zu. Dann braucht man die richtige Motivation bzw. Anregung weiter zu machen.

    … und was sind eure Motivatoren?

  • Der perfekte Blogartikel: Auswertung der Blogparade

    Mit meinem Beitrag Was ist ein guter Blogartikel? habe ich an einer Blogparade zu diesem Thema teilgenommen.

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    Der Initiator – Martin Gründstäudl – hat nunmehr eine Auswertung veröffentlicht.

    Martin hat sich wirklich Mühe gemacht und versucht die Essenz aus jedem teilnehmenden Artikel herauszufiltern. Damit hat man einen Überblick über all die Vorschläge und Anregungen – und kann vertiefend zum jeweiligen Artikel weiter klicken.

    Die Blogparade ist zu Ende, aber das Thema ist immer wieder interessant zu diskutieren. Mag jemand noch etwas dazu sagen?

    PS: Die Teilnahme an der Blogparade war Teil meines Blogvorsatz.

  • Top Blogs Liste mit neuer Funktionalität

    Jürgen Koller schreibt gestern darüber, dass er die Österreichische Top Blog Liste erneuert hat. In Österreich Top Blogs listet Jürgen derzeit 429 österreichische Blogs auf.Über dieses Ranking schrieb ich schon zweimal

    Die Listenreihung erfolgt durch ein automatisiertes Ranking. Über so etwas kann man immer trefflich diskutieren. Nun, mir ist das relativ egal. Ich finde in der Liste einfach interessante Blogs aus Österreich.

    Nunmehr wurden die Links zu den jeweiligen Blogs mit Angaben zu den Social Media Profilen der Bloggerinnen ergänzt.

    Weitere Blogs können natürlich eingereicht werden.

  • Was ist ein guter Blogartikel?

    Martin Gründstäudl vom „1001 Erfolgs-Geheimnisse Blog“ veranstaltet eine Blogparade zum Thema „Was macht richtig gute Blogartikel aus“.

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    Eine gute Frage, an deren Beantwortung ich mich gerne beteilige. Natürlich finden sich in ersten mitmachenden Blogs Antworten die vom Wert des Artikels anhand seines Google Rankings ausgehen. Andere bewerten Artikel anhand seiner Überschrift, seines Inhalts und generellen Aufbaus.

    Ja, so kann man es bewerten. Muss man aber nicht.

    Ist ein Blogartikel erst dann gut, wenn ihn viele Menschen lesen, wenn die Zugriffsstatistik merklich hinauf schnellt?

    Manchmal sind es die Artikel, bei denen ich es am wenigstens vermute, die die meisten Kommentare erhalten. Ein guter Artikel wird also kommentiert, wird retweetet und auf Facebook erwähnt?

    Vielleicht, vielleicht auch nicht.

    Ein guter Artikel kann auch nur für mich sein. Etwas nur im Kopf durchzudenken ist das eine, es auch zu „Papier“ zu bringen das andere. Ein weiter Schritt ist es, den Text, die Überlegung, die Idee in das eigene Blog zu übertragen und zu veröffentlichen – der Allgemeinheit und ihrer Meinung zugänglich zu machen.
    All das kann helfen, Ideen besser zu strukturieren, Gedanken zu Ende zu denken und doch vor einer Behauptung sich noch ein paar Websites, ein paar weitere Informationen, zu Gemüte zu ziehen.
    Dieser Artikel kann dann allein schon für mich selbst ein guter Artikel sein, weil er mir weiter geholfen hat.

    Blicke ich jetzt beim schreiben ein paar Zeilen weiter hinauf so frage ich mich, ob das eigentlich ein guter Artikel wird. Mich selbst haben erste Ideensplitter dazu schon am Heimweg beschäftigt. Es hat mich gereizt, einen etwas anderen Blickwinkel einzunehmen. Und es hat mich von anderen Dingen ein wenig abgelenkt. Von dem her war er schon im Kopf ein guter Artikel.

    Aber jetzt steht er so da, wird in Kürze veröffentlicht – oder ist es somit, wenn du es liest. Was dann?

    Ist es ein guter Artikel wenn du zustimmst oder erst dann wenn ich Widerspruch ernte. Oder beides zugleich – aber von unterschiedlichen Personen?

    Die Frage ist auch, was erwarten sich meine LeserInnen von mir? Gute Artikel? Liest man meine Artikel weil sie ausgereift sind, inhaltsschwer und wohl überlegt. Oder liest mancheR, weil sie manchmal lockig, flockig daher kommen, nicht zu Ende überlegt und somit Freiraum zum weiter denken geben?

    Ich könnte auch sagen: Ein guter Artikel ist der, der wirklich geschrieben wurde, der schlussendlich auch veröffentlicht wurde. Die schlechten sind die, mit denen ich mich herum trage, die ich nie zu Ende ausführe.

    Benennt es als salopp oder vermessen: Aus all den obig gesagten ist dieser Artikel ein guter Artikel.

    … und morgen würde ich ihn schon wieder ganz anders schreiben.

  • Blogkommentare sind out – Ein Rückblick auf das Jahr 2011

    Kaum einen Blogvorsatz gefasst finde ich beim Aufräumen einen t3n-Artikel aus 2011 mit dem Titel „Blogkommentare sind tot. Wird Google+ das Bloggen ersetzen?„, der wiederum auf einen Artikel von Robert Scoble referenziert.

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

    Während Scoble vom „Tod“ klassischer Blogs ausging (hat er seine Meinung eigentlich schon geändert?) meint der t3n Autor, dass kommerzielle Blogger ihr eigenes Blog brauchen um Werbung zu betreiben etc. Anders sähe dies bei nichtkommerziellen Blogger aus:

    Andere Blogger, die nur ihre Inhalte veröffentlichen wollen, um sie mit anderen Leuten im Internet zu diskutieren, haben eine andere Ausgangslage. Sie können dies ohne große Probleme auch bei Google+ machen und profitieren dabei von der Viralität des Social Networks.

    Weitere diskutierte Prognose war der Nutzerschwund bei Tumblr und Posterous. Nun Posterous ist ganz von der Leinwand verschwunden. Tumblr wurde von Yahoo übernommen.

    Über fehlende Kommentare bei Blogs wird immer wieder diskutiert. Aber liegt das an Google+ oder auch an Facebook, Twitter und Co. wohin wir unsere Blogartikel posten oder diese zumindest ankündigen? Kennt ihr Menschen, die Google+ als Blog benutzen? Oder ganz andere Dienste, wie ich in meinem Versuch (Live) Blogging mit Evernote? aufzeigte?

  • BloggerInnen-Kodex

    Liechtenecker Blog (bzw. Janneke Duijnmaijer) schreibt über Wünsche für einen Blogger-Kodex.

    Die ersten drei Vorschläge liegen auf der Hand:

    • Ein Impressum
    • Bezahlte Artikel als solche kennzeichnen
    • Rechte anderer wahren und auf die eigenen Quellen verlinken

    Und doch gibt es genug BloggerInnen, die sich über die Kennzeichnung hinwegschwindeln und die sich anderer Artikel und Tipps – ohne große Erwähnung – bedienen. Da und dort kann man schon mal eine Quelle vergessen, passiert mir wohl manchmal auch. Aber da muss man sich immer wieder an der BloggerInnen-Nase nehmen.

    Etwas ähnliches habe ich dieses Jahr mit den Blog Club Regeln probiert.

    Dabei fällt mir ein, dass ich im Jahr 2007 – ausgehend von einem Artikel in Spreeblick einen Codex dieses Blogs entworfen (bzw. adaptiert) habe. Lese ich diesen sechs Jahre später, dann hoffe ich, dass ich mich immer ganz gut daran gehalten habe.

    Nein, ein Kodex soll BloggerInnen (die, die sich als solche verstehen), nicht unnötig einengen. Aber sobald wir mit Menschen interagieren – und das tun wir mit einem Blog fast immer – dann sollen meine LeserInnen auch wissen, welchen Maßstäben ich folge. Ein Kodex ist für mich somit auch Wertschätzung gegenüber meinen LeserInnen.

    Es sind grundlegende Verhaltensregeln, die wir auch im Umgang miteinander in Schule, Arbeit, Verein, … schätzen. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

    Aber zurück zu Liechteneckers Wünschen. Was würdet ihr ergänzen, vorschlagen oder ändern? Oder haltet ihr einen Kodex für vollkommen unnötig?

  • Die Vermessung der Blogs

    Für alle, die gerne neue Blogs kennenlernen wollen, gibt es heute zwei Tipps. (mehr …)

  • Yahoo kauft Tumblr und ich habe keine Sorge

    Heute ereilt uns die Meldung, dass „Yahoo Tumblr aufkauft“:http://stadt-bremerhaven.de/yahoo-kauft-tumblr-fuer-11-milliarden-us-dollar/.

    Nun, was wird Yahoo mit den rund 70 Millionen Blogs machen? Für die, die Tumblr als ihre Plattform nutzen hoffe ich das Beste.

    Aber zum Titel dieses Artikels und warum ich ihn gewählt habe. Ich habe keine Sorge, weil ich nicht auf fremdgehostete Blogsysteme vertraue. Zwar liegt mein Blog auf einem Webspace eines Providers, aber von dort kann ich „schnell“ umziehen. Domain ist auf mich registriert und die Software ([[Serendipity]]) ist Open Source.

    Alles weitere habe ich schon mal in [[Mein Blog ist meine Insel]] geschrieben.

    Leute, es gibt eine „große Auswahl“:http://www.robertlender.info/blog/blogsysteme – oder probiert doch mal [[Serendipity]].

    Im „anderen Leben“ muss man für eine eigene Insel Millionen hinlegen. Im Internet kostet diese Form der Eigenständigkeit und Freiheit ein paar Euro.