Schlagwort: Barcamp

  • Kultcamp16 – Ein kleiner Rückblick

    Ich sitze gerade beim kultcamp16 – das Barcamp zu dezentraler Stadt- und Kulturpolitik in Wien der IG Kultur Wien.

    Rund 30-40 Personen in einer interessanten Barcamp Umgebung. Ein großer heller Hauptraum und drei Sessionräume, einer davon in einem Socken-Kindergarten (ein inspirierender Ort).

    Kulturarbeit ist nicht gerade mein Steckenpferd. Umso interessanter der Einblick in einen kleinen Ausschnitt der Szene. Einer Szene mit wenig Barcamperfahrung.Bei der Vorstellungsrunde hätte ich für mich zig interessante Ideen für eine Session heraus gehört. Bei der ersten Planungsrunde kam dann nur wenig.

    In einigen Gesprächen habe ich versucht, diesen „Widerspruch“ zu verstehen. Es waren sicherlich mehrere Faktoren. Einer davon ist wohl der Umgang mit einem Format „Barcamp“, wenn man es nicht kennt. Hier gilt es eventuell die TeilnehmerInnen mehr in Richtung Session Planung zu führen. Anregungen aus der Vorstellungsrunde aufnehmen, mögliche Sessions direkt als Moderation ansprechen.,…
    Sprich: Barcamp ist ein offenes Format. Aber diese Offenheit muss beim ersten Mal erst erfahren, gelernt, entwickelt werden.

    Die Orga machte das Beste daraus. Nach jeder Sessionrunde eine neue Sammlung von Sessionideen. So kamen doch einige Sessions zustande, bei denen rege diskutiert wurde.

    Über die Inhalte will ich hier nicht viel niederschreiben. Die Kulturszene ist mir neu und so fehlen mir bei einigen Inhalten die Zusammenhänge.

    (Nachfolgender Text entstand dann ein wenig später)

    Blue Beanie Day

    Mein Sessionvorschlag war der Blue Beanie Day 2016. Zur Erinnerung: Menschen setzen am jeweils 30. November blaue Mützen auf, fotografieren sich, ändern ihre Profilbilder und setzen so ein Zeichen für Webstandards, barrierefreies Web bzw. für ein Web für alle. Mein Anliegen an diesem Tag war ev. neue Ideen für diesen Tag bzw. seine Bewerbung zu sammeln.

    Nun, die Session hielten wir zu zweit ab (Danke an M. für das nette Gespräch). Kulturthemen waren doch für die meisten Priorität.

    Während des weiteren Kultcamp16 wurde ich dann mehrmals angesprochen, Visitenkarten ausgetauscht und eine erste Projektidee geboren.Bei der Dokumentation der Session(Idee) wurde uns bewusst, dass Web- und Kulturaktivisten durchaus gemeinsame Anliegen bzw. Fragestellungen haben. Wie offen ist unser Angebot, welche Hürden setzen wir BesucherInnen, wie binden wir mehr Gruppen von Menschen ein. Das wäre mal eine Cross-Over-Diskussion wert

    Wand-Papier-Wiki

    Weil ich gefragt wurde nachdem ich das „Wand-Papier-Wiki“ erwähnte. Ein Wiki (wie zB barcamp.at oder die Wikipedia) ist eine Website die jedeR beschreiben kann. Oft tippen Orgas die Sessionliste zur Dokumentation in barcamp.at hinein.

    Ein Papier-Wiki ist das Ganze auf Papier. Hier gibt es ein Raster mit den möglichen Räumen und den Zeitslots, in dieses schreiben die TeilnehmerInnen ihre Sesionideen hinein. Und wenn das Papier-Wiki an einer Wand hängt … 🙂 Alles klar?

    Das Fundus

    Und damit es auch Webthemen gibt: Ich kam in ein Gespräch über eine neue Plattform „dasfundus“:. Sie soll zum Austausch über Ressourcen für Kunst- und Kulturschaffende dienen. Die Plattform ist im Aufbau und freut sich über Feedback und Mitwirkende

    Fazit

    Schlussendlich war es ein Barcamp. Es gab Sessions. Im Gemeinschaftsraum wurde geredet, diskutiert, ausgetauscht. Ich habe einige Kontakte geknüpft, Ideen mitgenommen. Alles in gemütlicher Atmosphäre.

    Ebenso stellt sich mir die Frage, wie man Menschen besser an ein Barcamp heranführen kann.

    Mein Dank an die Menschen der IG Kultur Wien. Danke für das Einlassen auf ein neues Format. Ich hoffe, dass es – mit ein wenig Adaption – eine Fortsetzung gibt.

  • Barcamp.Digital – kleiner Rückblick

    Die letzten beiden Tage fand das Barcamp.Digital statt. Ich hatte die Möglichkeit zumindest samstags teilzunehmen.

    Vorab: Mein Mac streikt und ich tippe am iPad. Daher wird der Artikel nicht so lange wie gedacht. Aber ein paar subjektive Erinnerungsschnipsel möchte ich gerne hier niederschreiben.

    Die Themen waren vielfältig, die Teilgebenden im Schnitt recht jung und weiblich. Ich selbst habe diesmal keinen Session ausgelassen. (mehr …)

  • Eintrittspreise für Barcamps?

    Ein Thema, das immer wieder spaltet ist die Frage, ob man für ein Barcamp Eintritt verlangen darf/soll.

    Dazu gibt es natürlich wieder einmal zumindest fünf Sichtweisen. Daher ist nachfolgendes der Versuch ein paar davon darzustellen. Ergänzungen oder Widerworte sind willkommen.

    Barcamps sind von der Grundidee her „offene Formate“. Jede und jeder ist willkommen. Bei Open Space heißt es sinngemäß „Die die da sind, sind die richtigen“. Das Programm eines Barcamps wird gemeinsam gestaltet und lebt von der Vielfalt der Teilnehmer/innen.

    Daher haben sich viele OrganisatorInnen von Anfang an bemüht Barcamps kostenlos anzubieten.

    Ein Barcamp braucht aber auch Infrastruktur. Zum Beispiel Räume. Viele Räume, siehe Barcamp Regel Fünf „So viele Sessions, wie Räume vorhanden sind“. Es braucht Technik (WLAN), es braucht Werbung, es braucht Essen und Trinken.

    Sponsoren

    Schon früh sind Sponsoren aufgesprungen und haben vieles davon abgedeckt. Ein Techno-Unternehmen, das seine Konferenzräume zur Verfügung stellt. Eine Getränkefirma, die mit Getränken sponsert oder internetaffine Firmen, die Geld geben.

    Das ist fein und hiermit auch ein großes Danke an all die Firmen, die sponsern und sich dabei oft gar nicht groß in den Vordergrund drängen.

    Aus meiner Sicht hat sich daraus teilweise eine Spirale entwickelt. Die Barcamps wurden gesponsert und immer aufwändiger. Die Buffets mussten gesponsert werden und wurden immer aufwändiger, das WLAN muss Highspeed haben und auch bei 100 Teilnehmer/innen halten. Es muss das kostenlose T-Shirt geben, …

    Das hat gleichzeitig dazu geführt, dass die Orgas mehr Aufwand in das Sponsoring gesteckt haben und wahrscheinlich auch dazu geführt, dass einige kein Barcamp gemacht haben.

    Weniger ist mehr Barcamps

    Gleichzeitig gab es Gegenbeispiele. Ein CreateCamp, bei dem wir nur einen Raum und ein kleines WLAN hatten. Wer konnte loggte sich mittels 3G/4G in seinen eigenen Internetzugang. Es gab eine Kaffeemaschine. Wer etwas essen wollte ging einfach in eines der Lokale nebenan und zahlte selbst – oder ging in den Supermarkt und brachte auch für andere was zum naschen mit. Es gibt Pubcamps, da treffen sich die Menschen in einem Hinterzimmer eines Lokals (das kostet oft nichts) und jeder zahlt selbst.

    Ein Barcamp einer gewissen Größe braucht aber dann doch ein wenig mehr. Solche Beispiele, wie die zwei genannten sind aber meines Erachtens wichtig. Sie zeigen, dass die Barcamp Idee nicht vom Geld abhängig ist. Sie zeigen, dass Barcamps unterschiedliche Größe, Aufwand etc. haben können. Es geht darum, dass der Barcamp Geist, die Grundidee, sich verwirklichen kann: Ein offenes Format – offen für (fast) alle und (fast) alles.

    Eintrittspreise

    Dass Barcamps dann doch Eintrittspreise verlangen kann mehrere Gründe haben.

    Man will sich nicht so sehr von Sponsoren abhängig machen oder (bei einem Themenbarcamp) es finden sich gar nicht so viele interessierte Sponsoren. Der Eintritt soll einfach die Kosten für die Verpflegung abdecken. Oder man zahlt damit ein wenig am Raum mit und bekommt dann noch ein Barcamp-Shirt dazu.

    Ich denke, solche Dinge sind legitim. 20, 30 Euro sind für manche natürlich auch nicht wenig – aber aus Sicht der Organisation verständlich. Vielleicht kann man ja noch sozial staffeln. Ich habe auch schon Veranstaltungen erlebt, wo die Orgas darauf hinwiesen, dass man sich auch direkt melden kann, falls der Preis zu hoch sei. Ok, das braucht Überwindung sich als Mindestsicherungs-BezieherIn etc zu outen. Aber es sind zumindest Versuche Kostendeckung und Offenheit für alle in Einklang zu bringen.

    No Show Barriere

    Andere Barcamps erheben Eintrittspreise (und manche zahlen sie dann bei Teilnahme ganz oder teilweise zurück) um die No-Show-Rate zu drücken. Wenn von den Angemeldeten dann 50 Prozent (schon erlebt) nicht kommen, dann ist das für die Orgas ein Problem. Sie haben ein Buffet, das niemand aufisst, zu viel gekostet hat und somit eine Verschwendung darstellt. Viele andere, die vielleicht auf einer Warteliste standen und sich gefreut hätten teilzunehmen wurden ausgeschlossen. Und eventuell gibt es sogar mit den Sponsoren Probleme, die sich mehr Publicity erwartet hätten – und so beim nächsten mal nichts mehr zahlen möchten.

    Dieser Grund für einen Eintrittspreis ist eigentlich traurig, aber verständlich. Wobei es auch andere Versuche gibt, die no-show-Rate zu verringern (PS: Folgt auch dem Link im Artikel).

    Eintrittsschwellen erzeugen

    Was für mich aber gar nicht geht sind Barcamps, die einige hundert Euro und mehr an Eintrittsgeldern verlangen. Wofür bitte? Für die Menschen, die ohne Bezahlung kommen, die ihr Engagement und ihr Wissen kostenlos teilen? Das ist es doch, was ein Barcamp ausmacht. Die Infrastruktur ist das (durchaus nicht unwichtige) drumherum. Aber wenn man dafür einen immensen Eintrittspreis haben will, dann sollte man sich überlegen, ob man nicht einen anderen Ort suchen, andere Gegebenheiten schaffen muss.

    Die Hemmschwellen für den Besuch eines Barcamps sind noch immer da – darüber muss ich wieder mal bloggen. Aber immens hohe Eintrittsgelder sind eine Hemmschwelle, die einfach nicht zum Charakter eines Barcamps passt. Ich mag Beispiele gar nicht verlinken (um sie nicht auch noch zu bewerben) in denen ein hoher Preis gerechtfertigt wird, um nur eine „digitale Elite“ zum Barcamp zu bekommen. Nennt das wie ihr wollt, aber nicht Barcamp.

    Barcamps sind offen

    Barcamps sind unterschiedlich und das ist gut so. Aber den Grundgedanken sollte kein Barcamp verlieren. An diesem Grundgedanken einer offenen Veranstaltung mit so wenig Schwellen wie möglich sollte sich jedes Barcamp, jede Orga orientieren.

    Dies beinhaltet die immer wieder die Frage, wie man diesem Grundgedanken bei der Frage nach einem Eintrittspreis folgen kann.


    Seit nunmehr 10 Jahren werden Barcamps im deutschsprachigen Raum organisiert. Zum Anlass des Beginns der Barcamp-Idee im Jahr 2006 gibt es auf „Nur ein Blog“ eine kleine, lose Artikelreihe, die sich mit Vergangenheit und Zukunft der Barcamps auseinandersetzt.

  • Stefan Evertz: Darum funktionieren Barcamps

    Stefan Evertz schreibt im Kölner Stadtanzeiger über das Barcamp Köln: Darum funktionieren BarCamps besser als andere Konferenzen.

    Stefan spricht dabei auch zwei wichtige Themen an.

    Sessionräume

    Ein Barcamp lebt u.a. vom Ort des Geschehens. Ein großer Raum für alle, für die Vorstellungsrunde und für die Treffen zwischendurch. Ganz viele Räume für Sessions – so viele wie nur möglich.

    Solche Räumlichkeiten muss man mal finden. Die sind dann recht teuer oder noch nicht einmal barrierefrei (sofern Organisatoren dies beachten).

    Daher sind Firmensitze – wenn sie denn als „Großsponsoren“ auftreten – eine Möglichkeit. In Wien habe ich einige Barcamps erlebt, die in den Sitzungsräumen von größeren Firmen stattfanden.

    Rein theoretisch haben auch Universitäten und Fachhochschulen gerade am Wochenende ein großes Platzangebot. Aber hier steht so manche bürokratische Hürde im (bzw. vor dem) Raum – sofern nicht die die Leitung selbst barcampaffin und interessiert ist.

    Wochenende vs wochentags

    Apropos Wochenende. Wer im beruflichen Umfeld Barcamps besuchen möchte, will das natürlich lieber in der Arbeitszeit – sofern er nicht eineN ArbeitgeberIn hat, die Überstunden zahlt. Manch Selbständige wünschen sich natürlich ebenfalls ein freies Wochenende.

    Das spießt sich, da gerade obige Location Angebote wochentags oft nicht frei sind.

    Ein weiteres Argument gegen das Wochenende ist für manche die verknappte Zeit für die Familie. Über „Barcamps und Familienfreundlichkeit“ schrieb ich vor einiger Zeit – lest dort insbesondere die Kommentare.

    Was Barcamps verändern

    Stefan misst die Bedeutung von Barcamps hauptsächlich über die steigende Zahl. Ich würde gerne mehr darüber lesen, ob und wie Barcamps die Ansicht über Konferenzen verändern.

    Bleiben Barcamps – trotz steigender Beliebt- und Bekanntheit – ein Nischenthema? Werden Ideen aus Barcamps in klassische Konferenzen einfliessen und sie damit beleben?

    Oder?

  • Ein Barcamp ist kein Wettbewerb

    Der Journalistinnenbund e.V. stellt der Journalistin Teresa Bücker "drei Fragen zu Barcamps":https://www.journalistinnen.de/der-journalistinnenbund/jahrestagung/berlin-2016/barcamps-machen-klueger-als-konferenzen-drei-fragen-an-teresa-buecker/.

    Es ist kein langes Interview, aber Frau Bücker gibt einige gute Antworten hinsichtlich dessen was Barcamps so besonders macht und warum man keine Angst vor zu wenig Sessionideen haben sollte.

    Ihre Antwort gerade dazu kann ich nur unterstreichen, doppelt und dreifach. Stellt Fragen beim Barcamp, sucht offen Menschen, die euch bei Antworten helfen können. Und seid verwundert, dass gerade ihr der- oder diejenige sein könnt, die einen Impuls oder eine Antwort gibt.

    Gedanke: Vielleicht heißt Barcamps immer wieder neu zu erfinden, dass wir immer wieder alles wegschaffen, was wir aus anderen Konferenzen kennen. Bis allein der Raum und die Menschen übrig bleiben.

  • Frank Feldmann zu Barcamps

    Ich gebe zu Frank Feldmann vorher nicht gekannt zu haben. Er ist – laut seiner „Website“:http://www.barcampus.de – Barcamporganisator der ersten Stunden.

    Für das brandwatch Blog gibt er ein „Interview zu Barcamps“:https://www.brandwatch.com/de/2016/03/im-fokus-barcamps-mit-frank-feldmann. Dabei kann ich viele seiner Aussagen nur unterstreichen. Wobei Herr Feldmann Barcamps als sein „Geschäftsmodell“ natürlich loben muss 😉 Aber ändert nichts an dem, wo er die Vorteile von Barcamps herausstreicht.

    Brandwatch selbst verkauft anscheinend ein Art Social Media Monitoring Tool, dass natürlich auch kurz vorkommen muss.

    Denke, das ist legitim und das Interview lesenswert.

  • Das ist ein Barcamp, sprich mich ruhig an

    Auf der Website von t3n findet sich der Artikel „Networking-Knigge: So kommst du mit garantiert jedem ins Gespräch“:http://t3n.de/news/networking-knigge-732159/.

    Da muss ich doch glatt wieder einmal auf Barcamps verweisen. Denn dort sollte das anreden, das miteinander ins Reden kommen Grundprinzip sein. Sollte, weil auch ich manchen Barcamp-Neuling verwundet dreinblicken gesehen habe, weil ich oder andere sie so einfach angesprochen haben. Barcamps leben von der Offenheit des/der Einzelnen, dem Interesse am Informations-, Wissens- und Erfahrungsaustausch.

    Daher nehme ich mir auf Barcamps manchmal sogar vor mindestens 5 Personen willkürlich anzusprechen. Entweder es gibt einen kurzen Smalltalk, es läuft nicht besonders – oder man findet ein interessantes Thema, hörte Neues oder … oder …

    Und daher zum Artikel von t3n noch ein achter Tipp – sofern du auf ein Barcamp gehst. Bei den meisten gibt es eine Vorstellungsrunde – Name, Organisation, ev. drei Hashtags. Das könnten schon Anknüpfungspunkte sein um sich näher zu erkundigen, die Person anzusprechen.

  • Barcamps sind nicht die Olympischen Spiele

    Derzeit geistert ein wenig Verwunderung (bis Empörung) durch das Netz. Das Internationale Olympische Komitee verbietet Firmen (und nicht nur denen), die nicht Hauptsponsor der Spiele 2016 sind, die Erwähnung von Wörtern, den Bezug zu den Spielen im Netz und sogar Hashtags.

    Siehe dazu ausführlich bei netzpolitik.org.

    Natürlich lassen sich Barcamps nicht so ganz mit diesem Riesenapparat und -geschäft vergleichen. Es geht bei all den Sponsorings, Fernsehrechten etc. um ganz andere Summen.

    Aber das Beispiel zeigt, dass Barcamps (im Prinzip) noch immer einen anderen Geist leben.Das beginnt schon bei den 8 Regeln des Barcamps:

    • Regel 1: Du sprichst über das Barcamp
    • Regel 2: Du bloggst über das Barcamp

    Keine Einschränkung für irgendjemanden. Jeder und jede ist aufgefordert über Barcamps zu berichten, über sie zu reden, über sie zu twittern. Vorher, nachher und mittendrin. MIt oder ohne Hashtag und auch egal welchen sie wählen.

    TeilnehmerInnen twittern bei manchen Barcamps hunderte, tausende Nachrichten. Diskutieren während des Camps mit anderen außerhalb, bringen diese Ideen ein.

    Es gibt Sponsoren. Sie finanzieren (oder stellen bereit) Räume, Buffets, T-Shirts, Werbematerialien,… Aber sie lassen sich auf die Barcamp Regeln ein.

    Sponsoren können bei Barcamps ein wenig werben (Plakat etc.). VertreterInnen der Firmen können eine Session anbieten, andere FirmenvertreterInnen können das aber auch.

    Bisher habe ich Sponsoren noch selten sehr aufdringlich in der Art ihrer Werbung auf oder rund um Barcamps gesehen. Aber sie werden bemerkt. Tweets mit Dank an den Sponsor werden von anderen retweetet, weil sie wissen, dass der Sponsor wichtig für ihr Barcamp ist.

    Was wäre wenn sich die Spiele ein Beispiel an Barcamps nehmen würden? Ein klein wenig. #Gedankenspiel

  • BarcamperInnen in Österreich für eine Umfrage gesucht

    „Claudia Jakobi“:http://www.claudiajakobi.com schreibt derzeit an ihrer Masterarbeit zu Content Strategies. Als Thema hat sie sich barcamp.at ausgesucht. Sie möchte entsprechende Vorschläge für eine Verbesserung der zentralen Website für alle Barcamps in Österreich erarbeiten.

    Die Seite hat im Moment massive Probleme. Ein Datenbankproblem hat zu einem massiven Absturz geführt, die Restaurierung dauert noch an.

    Über barcamp.at hinaus können Claudias Ergebnisse ev. auch für anderweitige Projekte oder zukünftige Ideen interessant sein.

    Bis 10. August gibt es nun eine „Umfrage“:http://www.jpr-umfragen.at/index.php/123369?lang=de deren Ergebnisse in Claudias Masterarbeit einfließen werden. Daher meine Bitte. Macht mit – egal ob ihr barcamp.at vorher öfters, wenig oder noch nie genutzt habt. Es gibt einige Fragen, die ihr so oder so beantworten könnt.

    Claudia wird die Ergebnisse auch jedem/jeder Interessierten gerne zur Verfügung stellen.

    Da barcamp.at down ist und ihr vielleicht das eine oder andere doch nachschlagen wollt: Die WayBackMachine hat viele Inhalte brav archiviert.

  • Es barcampt in Wien

    Für die zweite Jahreshälfte 2016 sind in Wien wieder Barcamps angekündigt.

    Von 23. bis 25. September geht mit dem „barcamp.digital“:https://barcamp.digital ein Mehrthemen-Barcamp an den Start. Journalismus, Inklusion, Content Strategy sind nur einige der Themen.
    -Leider geht´s sich bei mir nicht aus-. Update: Mein Kalender hat mir jetzt doch dich Zeit gegeben, ich bin dabei.

    Am 3. Dezember findet zum wiederholten Male das „Mediencamp Vienna“:http://www.mediencampvienna.com statt. Ich freue mich darauf und sagte schon 2015 „Auf Wiedersehen“:https://nureinblog.at/4022-Ich-war-am-Mediencamp-Vienna-2015.

    Mittendrin – im Oktober – wird es voraussichtlich ein weiteres Barcamp/Themencamp geben. Ich darf noch nichts sagen. Meiner einer war gestern bei einem ersten Austausch mit der Organisation, auch um die Frage zu klären, ob das Format passend wäre. Es hat mich wirklich gefreut, über meine Erfahrungen zu reden und ein wenig bei der Rohkonzeption mitzumachen. Jetzt drücke ich die Daumen, dass im August eine Einladung rausgeht.

    Ergänzung vom 31.7.: Am 15. Oktober wird es dann noch mit dem „Fashioncamp Vienna 2016“:http://fashioncampvienna.com/2016/07/31/fashioncamp-vienna-2016-im-goldenen-quartier/ ein viertes Barcamp geben.

    Ergänzung vom 27.8.: Ebenso am 15. Oktober geht nun das „kultcamp16“:http://www.igkulturwien.net/kultcamp/ der IG Kultur Wien an den Start.

    In eigener Sache. Ich bin ein bisschen ein selbsterklärter Barcamp-Evangelist :). Gerne teile ich meine Erfahrungen über Barcamps. Wer also etwas wissen will, der/die frage mich einfach. Soweit ich kann erzähle ich gerne was oder denke mit dir weiter. Insbesondere wenn es um die Weiterentwicklung des Formats geht.

    Und jetzt hoffe ich, den einen oder die andere beim barcampen in Wien zu treffen.