Schlagwort: Heinz Conrads

  • Zeit Online über Heinz Conrads Sentimentalität, Trost, Aufmunterung und seichtem Humor

    Die neue Ausstellung über Heinz Conrads hat auch die „Zeit Online“ erreicht. In einem Artikel vom 17. November 2021 wird ebenfalls ein kritischer her Blick auf die „Kunstfigur Heinz Conrads“ geworfen.
    Um den Artikel zu lesen müsst ihr euch kostenlos bei Zeit Online registrieren. Es braucht eine Mailadresse, mehr ist an Daten nicht notwendig.

  • Ausstellung „Griaß eich die Madln, servas die Buam!“ ab 14. Dezember 2021 geöffnet

    Wie schon im vorigen Artikel Günter Tolar über Heinz Conrads erwähnt, sperrt am 14. Dezember 2021 die Ausstellung „Griaß die Madln, servas die Buam!“ auf, die sich mit dem Leben, Wirken und Arbeiten des Entertainers Heinz Conrads beschäftigt.

    Nachfolgend der gesamte Text zur Ausstellung. Ich dokumentiere ihn hier auch an dieser Stelle. Man weiß ja nie, wie lange solche Ausstellungsseiten online sind. Ich werde die Ausstellung auf alle Fälle besuchen und euch dann gerne hier berichten.

    Ausstellungsplakat mit Poträtfoto von Heinz Conrads am Klavier stehend, davor eine Fernsehkamera. Große Schrift "Griaß eich die Madln, servas die Buam!"

    Dauer der Ausstellung

    Von 14. Dezember 2021 bis 31. Mai 2022

    Ausstellungsort

    Wienbibliothek im Rathaus, Ausstellungskabinett
    1082 Wien, Rathaus, Eingang Felderstraße, Stiege 6, Glaslift, 1. Stock
    T: +43 (0)1 4000 84915
    Montag bis Freitag, 9.00 bis 19.00 Uhr

    Eintritt frei!
    Geschlossen: Samstag, Sonntag, Feiertage, 24. und 31.12.2021
    Weihnachtsöffnungszeiten (27. Dezember 2021 bis 7. Jänner 2022): 9.00 bis 17.00 Uhr

    Über die Ausstellung

    Mit dem Nachlass von Heinz Conrads beherbergt die Wienbibliothek im Rathaus einzigartige Dokumente zu einem der bedeutendsten Unterhaltungskünstler der Nachkriegszeit. Mit Erfolgen in Kabarett, Theater, Rundfunk und schließlich im Fernsehen avancierte Heinz Conrads zu einem Publikumsliebling mit enormer Reichweite und Wirkung, den es als wichtigen Mitgestalter der österreichischen Nachkriegsidentität kritisch zu beleuchten gilt.

    Die Ausstellung „Griaß eich die Madln, servas die Buam!“, die im Titel ganz bewusst auf die längst zum geflügelten Wort gewordene Grußformel von Heinz Conrads Bezug nimmt, ist der erste Versuch, die Karriere dieser in Österreich zeitweise nahezu omnipräsenten Medienfigur mentalitäts- und kulturgeschichtlich einzuordnen. Rundfunk- und Fernsehmanuskripte wurden dafür ebenso ausgewertet wie Korrespondenzen, Zeitungsartikel, Terminkalender und Materialien aus anderen Beständen der Wienbibliothek im Rathaus.

    Mediengeschichtliche und populärkulturelle Erinnerungsspuren geben über Epochenbefindlichkeiten jenseits gesellschaftlicher Ereignisse und markanter politischer Eckpunkte Auskunft. Und wer könnte besser dafür geeignet sein, die Hand an den Puls der Frühzeit der Zweiten Republik zu legen, als der Schauspieler, Conférencier und Fernsehstar Heinz Conrads, der, weit mehr als nur ein beliebter Entertainer, zu einem zusätzlichen Mitglied jener österreichischen Fernsehfamilien wurde, die sich Woche für Woche um das imaginäre Herdfeuer des Fernsehapparates versammelten und – allen Ernstes – darauf warteten, dass ihr Held aus dem „Kastl“ heraustreten und sich zu ihnen an den Esstisch setzen würde.

    Vor allem aber war Heinz Conrads durch seine ständigen Bezüge auf ein halbfiktionales Alt-Wien, jene „Stadt, die niemals war“, Garant einer mentalitätsgeschichtlichen Stabilität in einer Zeit, in der die Zweite Republik wenige Jahre nach dem Nazi-Terror ihre Rolle und ihr Selbstverständnis erst finden musste. Conrads hat dem Gemeinwesen ein populäres Gesicht geschenkt, mit dem die Leute sich identifizieren wollten und er gab ihnen mit einem Lied aus dem alten Wiener Volksschauspiel Lebensmut und Aufbruchsenergie: „Den Wurschtl,“ sang er zeit seines Lebens, „den Wurschtl kann kaner derschlogn.“

    Kuratiert von:

    Suzie Wong, Wienbibliothek im Rathaus, und Thomas Mießgang

    Ausstellungsgrafik:

    Sabine Müller, Gruenberg4

    Ausstellungsarchitektur:

    Bernhard Brus

    Mit freundlicher Unterstützung des Bezirksmuseums Penzing.

    Publikation

    GRIASS EICH DIE MADLN, SERVAS DIE BUAM! Das Phänomen Heinz Conrads – Conférencier, Schauspieler, Medienstar
    Suzie Wong/Thomas Mießgang (Hg.)
    312 Seiten mit zahlr. Abb., 170 x 240 mm, € 29,90

    Führungen

    Termine werden in Kürze bekanntgegeben.

    Anmeldung per E-Mail an oeffentlichkeitsarbeit@wienbibliothek.at unter Angabe des Datums und der Personenanzahl erforderlich.

    Bitte beachten Sie, dass Ihre Anmeldung nur gültig ist, wenn Sie eine Bestätigungsmail erhalten.

    Weitere Termine folgen.

    Für individuelle Gruppenführungen ab 8 Personen wenden Sie sich bitte zur Terminvereinbarung per E-Mail an oeffentlichkeitsarbeit@wienbibliothek.at.

    Begleitprogramm

    • Dienstag, 25. Jänner 2022, 18.30 Uhr, Was gab es Neues? Radiomanuskripte von Heinz Conrads 1948-1965, Lesesaal der Wienbibliothek im Rathaus
    • Dienstag, 22. Februar 2022, 18.30 Uhr, Die langen 1950er-Jahre. Kino und Fernsehen in Österreich mit Heinz Conrads, Lesesaal der Wienbibliothek im Rathaus
    • Dienstag, 15. März 2022, 18.30 Uhr, Bühne frei für Heinz Conrads!, Lesesaal der Wienbibliothek im Rathaus
    • Dienstag, 26. April 2022, 18.30 Uhr, Die Bekehrung des Ferdyš Pištora (Filmscreening), Lesesaal der Wienbibliothek im Rathaus
    • Donnerstag, 19. Mai 2022, 18.30 Uhr, Ein Abend für Norbert Pawlicki (1923-1990), Musiksammlung der Wienbibliothek

    Vorbehaltlich geändeter Corona-Bestimmungen finden die Begleitveranstaltungen vor Ort statt.

    Pressebilder

    Wir bitten Sie, im Rahmen Ihrer Berichterstattung auf das jeweilige Projekt der Wienbibliothek im Rathaus und/oder die Wienbibliothek im Rathaus hinzuweisen.

    Falls Sie weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte an oeffentlichkeitsarbeit@wienbibliothek.at

  • Günter Tolar über Heinz Conrads

    In der Tageszeitung „Der Standard“ findet sich am 10. Dezember 2021 ein Artikel Günter Tolar: „‚Griaß eich die Madln!‘ sagte Heinz Conrads nie“.

    Günter Tolar war viele Jahre lang Regisseur der Samstag Abend Sendungen von Heinz Conrads.

    Im Artikel erzählt er über seine Zeit mit Heinz Conrads und über dessen Persönlichkeit. Heinz Conrads war wohl zu Lebzeiten umstritten und ist es heutzutage immer noch. Für die einen ein großer Entertainer, für die anderen eine seltsame Kindheitserinnerung und für nochmals andere das Symbolbild für weltfremde Süßlichkeit.

    Günter Tolar sagt in dem genannten Artikel über Heinz Conrads (Zitat):

    Ich glaube, dem Conrads sein Leben war ziemlich eng, er hat einen engen Horizont gehabt, wenn man es bös ausdrücken will – oder er war fokussiert, wenn man es positiv sehen will.

    Der Standard

    Günter Tolar geht auch auf die Frage ein, ob Heinz Conrads in seinen Sendungen jemals „Griaß eich die Madln“ gesagt hat. Diese Frage habe ich in meinem Blog schon 2006 diskutiert. Günter Tolar dazu:

    Glauben Sie mir, ich hab von 1969 bis zu seinem Tod über 800 Sendungen mit ihm gemacht: „Meine, meine, die, die“ war die Abfolge. „Meine Damen, meine Herren, die Madln, die Buam.“ Immer!

    Der Standard

    Grund für die Frage in besagten Artikel ist die neue Ausstellung „Griaß eich die Madln, servas die Baum“, die von 14. Dezember 2021 bis Ende Mai 2022 in der Wienbibliothek im Rathaus stattfinden wird. Ich werde diese sicherlich besuchen und euch davon berichten.


    Danke an Georg und Martin für den Hinweis auf den Artikel.

  • Willy Fantel und Heinz Conrads

    Der ORF Burgenland schreibt: Radio-Pionier und Komponist Willy Fantel ist tot.

    Im Beitrag findet sich auch ein kurzer TV-Beitrag über Willy Fantel und seinen Beitrag zum Eurovision Songcontest. Ganz am Schluss sehen wir dann einen kurzen Ausschnitt aus einer Sendung mit Heinz Conrads, den Willy Fantel am Klavier begleitete.


    Danke an Johannes Reiss für den Hinweis.

  • Heinz Conrads am Naschmarkt

    Im Wiener Stadt- und Landesarchiv findet sich ein weiteres Heinz Conrads Gustostück. Nämlich den Teil einer Wien-Werbefilmserie mit Heinz Conrads, in dem er eine Standlerin am Wiener Naschmarkt interviewt.

    Im Archiv findet sich eine Vielzahl an weiteren Filmchen, in denen Heinz Conrads die Errungenschaften der Stadt Wien bewirbt. Aus heutiger Sicht ein wenig einfältig, andererseits ein Einblick in die Wiener Geschichte.

  • Franz Schuh zu Heinz Conrads

    In einem Kurier Interview mit dem Philosophen und Schriftsteller Franz Schuh erwähnt dieser in einem interessanten Zusammenhang:

    Seit Montaigne ist die literarische Gattung „Essay“ für alles zuständig, was den Leuten nicht fremd sein sollte: Freundschaft, Liebe, Glück und Heinz Conrads. 

    Allein diese Kombination ist fast schon Grund, Herrn Schuhs neues Buch „Lachen und Sterben“ zu kaufen.

  • Österreichisches Pressebüro zu Heinz Conrads

    Da bin ich mitten im Content Strategy Camp und dann erwähnt jemand Heinz Conrads. Jemand anderer schickt mir einen Link zum Artikel „Heinz Conrads / Was gibt es Neues?“ der Redaktion Österreichisches Pressebüro.

    Heinz Conrads ist an vielen Ecken zu finden 😊

  • Heinz Conrads im Bildarchiv Austria

    Im Bildarchiv Austria der Österreichischen Nationalbibliothek habe ich etliche Fotos von Heinz Conrads entdeckt. Einblicke in Radio- und Fernsehsendungen, Auftritten bei Preisverleihungen und vielem mehr. Insgesamt 106 Fotos laden zum durchklicken ein.

  • Heinz Conrads Weihnachten 2020

    In der ORF TVTHEK findet sich im Rahmen der Sendung „24 pieces – Weihnachtliches aus dem Archiv“ das Lied Brief an das Christkind interpretiert durch Heinz Conrads. Die Sendung ist noch 19 Tage abrufbar.

    Am 5. Dezember 2020 gab es im ORF Heinz Conrads als ORF Legende. Diese Dokumentation gab es für alle Heinz Fans schon öfters im Programm.

    Derer gibt es wohl einige. Denn rund um diesen Fernsehbeitrag hatte mein Counter einen Peak. Mehr als 200 BesucherInnen wollten etwas in meinem Blog über Heinz Conrads nachlesen.

    Das ist wieder Motivation für mich, Heinz Conrads in meinem Blog nicht zu vergessen.

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

  • Heinz Conrads Botschaft in Corona-Zeiten

    Marina hat mich auf ein Posting von Charlotte Ludwig, Sängerin und Wienerlied Interpretin, hingewiesen.

    Viele von uns haben Sehnsucht wieder wegzufahren, Urlaub zu machen. Doch das spielt es derzeit nicht.

    Und schon immer gab es die, die meinten, dass es zu Hause eh am schönsten ist. Und für die gibt es Heinz Conrads mit „Das Lied vom Monte Glatzo – 1980“ auf YouTube.

    Wobei ich bei Monte Glatzo eher immer an meine Haarpracht denke 😉