Schlagwort: Heinz Conrads

  • Das neue Buch zu Heinz Conrads erworben

    Cover: Foto von Heinz Conrads und darunter Titel "Griaß eich die Madln, servas die Buam!"
    Das Buch Cover

    Über das gleichnamige Buch zur aktuellen Heinz Conrads Ausstellung „Griaß eich die Madln, servas die Buam!“ hab ich schon kurz berichtet.

    Gestern ging ich nach dem Büro bei einer Buchhandlung vorbei und dachte mir: Probier es mal. Maske aufgesetzt und Geschäft betreten und nachgefragt. Siehe da, ein Exemplar war noch da.

    Jetzt halte ich es in Händen:

    aufgeschlagenes Inhaltsverzeichnis
    Ich blättere im Inhaltsverzeichnis

    Grieß eich die Madln, servas die Buam!
    Das Phänomen Heinz Conrads – Conférencier, Schauspieler, Medienstar
    Herausgeber: Suzie Wong, Thomas Mießgang
    Mit zahlreichen Abbildungen.
    312 Seiten 
    Format: 170 x 240
    ISBN: 9783701735327
    Erscheinungsdatum: 18.11.2021
    Mehr Infos beim Residenz Verlag

    Ich hoffe am Wochenende ein wenig Zeit zum hineinlesen zu haben. Auf alle Fälle möchte ich herausfinden, wieso die Herausgeber diesen Buchtitel verwenden. Bisher habe ich keinen Beleg gefunden, dass Heinz Conrads so grüßte:

    Darüber hinaus bin ich aber auch gespannt, was mir die einzelnen Fachautor:innen über das „Phänomen Heinz Conrads“ so erzählen können und werden.

    Ihr werdet auf alle Fälle hier davon lesen.

  • Kleine Zeitung zur Heinz Conrads Ausstellung

    Etwas später als andere Tageszeitungen bringt die Kleine Zeitung mit heutigen Tag einen längeren Artikel über die Heinz Conrads Ausstellung „Griaß die Madln, servas die Buam!“.

    Was ein wenig freut ist, dass der Autor (Martin Gasser) die Grußformel „Guten Abend die Damen, guten Abend die Herren, guten Abend die Madln, servas die Buam“ korrekt wieder gibt und dabei anmerkt:

    Die kleine Schau ließ den Wiener Blätterwald rauschen und um den gewissermaßen falschen Ausstellungstitel („Griaß eich die Madln, servas die Buam!“ statt des von Conrads verwendeten „Guten Abend die Madeln, servas die Buam“) entstand ein Mediendisput, als ginge es dabei tatsächlich um etwas Wichtiges. 

    Kleine Zeitung

    Der Artikel ist zwar nicht hinter einer Paywall aber einer „Registry Wall“. Sprich, man muss sich mit E-Mailadresse registrieren um den Artikel lesen zu können.

    Ergänzung vom 6. Jänner 2021: Es gibt doch ein Paywall. Denn nach der Registrierung darf man die Artikel nur drei Tage lesen. Dann muss man für den Zutritt zahlen.

  • Zweiteilige ORF-III-Neuproduktion über „Die großen Fernsehshows“ (mit Heinz Conrads)

    Ein neuer „zeit.geschichte“-Zweiteiler von Günter Kaindlstorfer geht am Samstag, dem 8. Jänner 2022, ab 20.15 Uhr in ORF III der Faszination Fernsehshow auf den Grund und beleuchtet ikonische TV-Momente der 1960er bis 1980er Jahre. 

    In der ersten Ausgabe (20.15 Uhr) des neuen Dokuzweiteilers blickt Günter Kaindlstorfer auf die Anfangsjahre des TV-Entertainments in den 1960er und frühen 1970er Jahren sowie auf Showmaster wie Lou van Burg, Heinz Conrads, Rudolf Hornegg, Robert Lembke, Vico Torriani und Hans-Joachim Kulenkampff zurück. 

    Mehr zu dem Zweiteiler bei der Presseaussendung des Österreichischen Rundfunks (ORF).

  • Die heutige „Schneeflockerl-Generation“ und was Heinz Conrads damit zu tun hat

    Da lese ich in der Wiener Zeitung einen Kommentar über die so genannte Schneeflocken-Generation: „Die Schneeflockerl-Generation hat es schwer„.

    Die Wikipedia kennt den Begriff schon länger:

    Generation Snowflake (Generation Schneeflocke) ist ein US-amerikanisches politisches Schlagwort bzw. eine polemische Bezeichnung für die Millenials-Generation. Der Begriff gilt als abwertend bis beleidigend. Den so Bezeichneten wird unterstellt, extrem sensibel, emotional hochverletzlich und wenig resilient zu sein sowie sich für einen hohen Lebensstil anspruchsberechtigt zu sehen. Es wird ihnen unterstellt, dass sie bei der leisesten Kritik wie Schneeflocken schmelzen.

    Wikipedia

    Schon im Jahr 2016 wurde der Begriff von Collins English Dictionary als eines der zehn Wörter des Jahres ausgewählt.

    Was hat das jetzt mit Heinz Conrads zu tun? Im besagten Kommentar in der Wiener Zeitung nimmt der Auto auf das Lied „A Schneeflockerl und a Ruaßflankerl“ von Heinz Conrads Bezug. Liest man weiter, dann hätte man den Eindruck, dass Heinz Conrads nicht ganz so unpolitisch war, wie mancher meint. Aber wie er selbst oder seine Zuhörer:innen das Lied interpretiert haben, das ist noch eine ganz andere Frage.

    Der Konnex zwischen dem Lied und der Schneeflockerl-Generation erscheint mir zwar ein wenig konstruiert, aber für den Teil meines Heinz Blogs muss ich den Artikel natürlich hier dokumentieren.

  • Persönliche Weihnachtsgrüße von Heinz Conrads

    Heute habe ich eine nette Überraschung für alle Heinz Conrads Fans. Nämlich persönliche Weihnachtsgrußkarten vom „Heinzi“ persönlich. Diese stammen aus dem Nachlass eines Bekannten von Heinz Conrads. Die Familie hat mir diese überlassen.

    Weihnachtsgrußkarte: Silberengerl mit den Köpfen der Familie Conrads
    Weihnachtsgrußkarte mit Porträtaufnahme Heinz und Erika Conrads
  • Wiener Zeitung: Der wunderbar Ewiggleiche

    Auch die Wiener Zeitung berichtet über die Heinz Conrads Ausstellung.

    Mit dem Titel „Der wunderbar Ewiggleiche“ beschreiben sie das Phänomen Heinz Conrads sehr gut in aller Kürze. Immer die gleiche Begrüßung, der Trost an die Kranken und Alleingebliebenen. Der Ablauf seiner Sendung. Die immer wieder vorgetragenen Gedichte, die man irgendwann schon (fast) mitreden konnte.

    Die andere Seite von Conrads erwähnt die Wiener Zeitung ebenfalls:

    Denn Conrads, seinerzeit omnipräsent in Radio und TV, hatte auch eine andere Seite: Aufbrausend, ungeduldig und ungnädig mit seinen Mitspielern erlebt man ihn etwa auf YouTube-Clips, als er einen jungen Pianisten mit falschen Namen anspricht und ihn wütend wieder hinter den Vorhang schickt, nachdem ihn dieser auf seinen Fehler aufmerksam machte. 

    Wiener Zeitung

    Dieser Videoclip ist mir noch nicht untergekommen. Da wäre ich für einen Link dankbar und würde ihn hier ergänzen.

  • Heinz Conrads und Totzenbach

    Die Niederösterreichischen Nachrichten berichten über die neue Heinz Conrads Ausstellung und einen speziellen Fund. Denn von 1914 bis 1916 war ein gewisser Heinrich Hansal in Totzenbach 8 gemeldet. Und Heinrich Hasal ist der bürgerliche Name von Heinz Conrads.

  • „Die Presse“ über den biedermeierlichen Monarchisten Heinz Conrads

    Für heute habe ich noch einen Artikel zur aktuellen Ausstellung „Griaß eich die Madln, servas die Buam!“.

    Die Tageszeitung „Die Presse“ schreibt über Heinz Conrads als den biedermeierlichen Monarchisten als Spiegel der Nachkriegszeit. Leider ist der Artikel hinter eine Paywall und ich darf ihn euch ja nicht einfach kopieren und hier verflogen.

    Im Artikel wird Günter Tolar, langjährige Verantwortlicher von Conrads Samstag Abend Sendung, mehrmals zitiert. Conrads wollte keine politischen Themen, weil man damit nur die Leute verärgere.

    In der Nachkriegszeit ging es darum, den Krieg, die Gräuel, hinter sich zu lassen. Da bot auch die Besinnung auf eine „gute alte Zeit“ ein gutes Mittel.

    Er war, wie Tolar meint, Monarchist. Und hatte nie das Bedürfnis, aus seiner kleinen Welt, aus Österreich, aus Wien, hinauszugehen. 

    Die Presse

    Diese kleine wäre aber auch im Sinne der Politik und der Allierten gewesen. Damit wollte man auch jeden Gedanken an eine Wiedervereinigung mit Deutschland verbannen. Ein Ansatz, den ich mir so noch nicht wirklich überlegte habe, sollte er stimmen.

    Auf alle Fälle bin ich jetzt wirklich gespannt, wieviel davon die Ausstellung wiedergibt, hinterfrägt oder zur Diskussion anregt.

  • orf.at zur Heinz Conrads Ausstellung und den KuratorInnen

    Der nächste Artikel zur aktuellen Ausstellung „Griaß eich die Madln, servas die Buam!“ über Heinz Conrads.

    Auf wien.orf.at findet sich ein Bericht über einen Vorabbesuch der Austria Presse Agentur (APA). Wir erfahren dabei auch, dass Thomas Mießgang und Suzie Wong die Ausstellung kuratiert haben. Zu den beiden KuratorInnen:

    Suzie Wong, geboren 1970, lebt in Wien, Kunstgeschichtestudium an der Universität Wien. Berufliche Tätigkeit in Restaurierungsateliers, Architekturbüros sowie Antiquitätenhandlungen und als Kunstvermittlerin. 2006–2020 leitete Suzie Wong die Öffentlichkeitsarbeit der Wienbibliothek im Rathaus. Seither Aufbau des Populärkulturellen Archivs der Wienbibliothek – Schwerpunkt Akquise und Bearbeitung von Vor- und Nachlässen der Wiener Musikszene seit 1950. Zuletzt im Residenz Verlag erschienen „Griaß eich die Madln, servas die Buam!“ (2021).

    Thomas Mießgang, geboren 1955 in Bregenz, Studium der Germanistik und Romanistik an der Universität Wien. 1984 Promotion, journalistische Tätigkeit in zahlreichen Medien. 1994-1996 Berater der Wiener Kulturstadträtin, 2000-2011 (Chef-)kurator der Kunsthalle Wien. Zahlreiche Buchpublikationen, u.a. „Wien-Pop – Die Geschichte der Wiener Popmusik, erzählt von ihren Protagonisten“ (2013), und Ausstellungen, zuletzt Co-Kurator von „Ganz Wien – Eine Pop-Tour“, Wien Museum (2017/18). Zuletzt im Residenz Verlag erschienen „Griaß eich die Madln, servas die Buam!“ (2021).

    Die beiden haben auch das gleichnamige Buch „Griaß eich die Madln, servas die Buam!“ herausgebracht, dass ich mir natürlich auch noch besorgen muss.

    Noch ein kleines Zitat aus dem ORF Artikel:

    „Conrads Genialität war nicht inhaltlicher Natur, sondern er hat als Erster in Österreich erkannt, wie man mit der Fernsehkamera umgeht“, verweist Mießgang auf das Phänomen der „parasozialen Interaktion“. Er habe seinem Publikum den Eindruck vermitteln können, zu jedem Einzelnen persönlich zu sprechen. „Das ging so weit, dass die Leute daheim mit ihrem Fernseher geredet haben“, sagt der Kurator.

    wien.orf.at
  • Als Heinz Conrads kramte

    Ich komme ja gar nicht mit Artikeln zu Heinz Conrads nach.

    Gerald Pichowetz unternimmt Streifzüge durch eine ungewöhnliche Adventzeit und erwähnt dabei auch Heinz Conrads:

    … Heinz Conrads kramte weihnachtliche Texte von Trude Marzik und Josef Weinheber hervor …