Schlagwort: Fediverse

  • Socialfolio: Die Soziale Visitenkarte

    Heute bei Daniel Hiebeler entdeckt: Die Ankündigung von Socialfolio.

    Hier die Beschreibung in deutscher Übersetzung:

    Wir arbeiten an einem spannenden neuen Projekt für das Fediverse und die Open-Source-Community. 

    Es handelt sich um einen Dienst, bei dem Menschen ein Konto erstellen und eine persönliche Seite einrichten können. Auf dieser Seite können sie Widgets für verschiedene Dienste hinzufügen, die mit dem Fediverse in Zusammenhang stehen. Wie Mastodon, Pixelfed und so weiter. Und auch Plattformen wie Gitlab, Github, Liberapay, … Jedes Widget wird auch in mehreren Größen und Varianten verfügbar sein. Zum Beispiel wird eine Variante des Pixelfed-Widgets nur das Pixelfed-Logo enthalten, eine andere Version wird das Pixelfed-Profil des Benutzers anzeigen und eine weitere wird sogar die neuesten Beiträge anzeigen.

    Diese Seite ist dann öffentlich zugänglich und kann leicht geteilt werden. So benötigen die Leute nur einen Link, um alle ihre Fediverse-Profile abzudecken.

    Es wird auch eine Erkundungsseite geben, auf der alle Profile aufgelistet sind, um die Erkundung interessanter Benutzer zu erleichtern.

    Das Ganze wird dann auf https://socialfolio.me erreichbar sein.

    Auf Github gibts den entsprechenden Code:
    Frontend: https://github.com/Hiebeler/socialfolio-frontend
    Backend: https://github.com/Hiebeler/socialfolio-backend

    Mehr Details habe ich nicht gefunden.

    Auf alle Fälle ein interessantes Projekt. Es klingt ein wenig wie „About Me“ Seiten, die es von verschiedenen Anbietern gibt. Der Fokus auf Open Social und Open Source ist jedoch speziell.

    Ich werde es auf alle Fälle ausprobieren.

    Ich habe selbst eine kleine Visitenkarte unter https://roblen.at/visitenkarte. Was mich daran erinnert, diese wieder einmal zu aktualisieren. Entsprechende Icons einzelner Dienste würden die Seite sicherlich auflockern. Daran sollte ich auch noch arbeiten.

    Ansonsten bin ich gespannt, wie sich Socialfolio entwickelt.

  • Wie dezentral ist das Fediverse?

    Nach meinem Artikel über Ein-Personen-Instanzen im Fediverse gab es ein kleine Diskussion im Fediverse.

    Ein-Personen-Instanzen: Dezentralisierung mit Einschränkungen

    Es sei natürlich gut, wenn Leute sich selbst Instanzen aufsetzen und damit den föderierten Gedanken unterstützen. Problematisch ist es, wenn dann jede:r seine Managed-Hosted Instanz von zwei oder drei Providern betreuen lässt.

    Der Betreiber von masto.host hat das Problem schon im Jahr 2022 erkannt und sein „25-Prozent-Versprechen“ abgegeben. Sobald sein Dienst 25 Prozent aller Mastodon-Instanzen hosten würde, würde er keine neuen Kunden mehr annehmen. Ich kann nicht sagen, wie nahe er dieser Zahl schon gekommen ist.

    Mit meiner Eine Fediverse Instanz hosten lassen (eine Anbieter Liste) versuche ich dem Ganzen ein wenig entgegenzuwirken. Immerhin ist die Liste der Managed Hosting Anbieter in den letzten Jahren schon gewachsen. Gut ist auch, dass nicht mehr nur Mastodon gehostet wird.

    Wie dezentral ist das Fediverse wirklich?

    Dann gibt es noch große Instanzen z.B. bei Mastodon oder bei Pixelfed, auf denen recht viele Nutzer:innen unterwegs sind.

    Es gibt also zumindest zwei Schieflagen, die Verteilung der Nutzer:innen und die Ungleichheit zwischen den Instanzen und deren Verteilung auf unterschiedliche Server. Eine dritte Schieflage – wenn man es so nennen will – ist die Dominanz von Mastodon als Softwarebasis.

    Möglichkeiten für Dezentralisierung

    Solange ActivityPub als einheitlicher Standard existiert, sind diese Schieflagen vielleicht etwas weniger problematisch. Instanzen lassen sich verschieben, ein Benutzerprofil ist schnell woanders angelegt und die eigenen Kontakte nimmt man in der Regel auch relativ einfach mit.

    Aber was kann jemand wie ich tun, um das Fediverse in die Breite wachsen zu lassen? Jemand wie ich, der nur begrenzte Ahnung von Technik und Administration hat. Ich kann gerade mal ein WordPress selbst installieren und administrieren.

    Einfache Wege zur eigenen Instanz

    Nun, das ist ein guter Punkt. WordPress kann man schon ganz gut ins Fediverse bringen, auch als eigene Instanz. Damit kann man mit wenig Kenntnissen nicht nur bloggen, sondern auch selbst im Fediverse vertreten sein.

    Ich denke, es braucht noch mehr. Möglichkeiten einfach eine einfache Einpersoneninstanz ins Netz zu bringen. Das wäre eine gute Möglichkeit, das Fediverse relativ schnell viel dezentraler zu gestalten.

    Wer etwas mehr Ahnung hat, kann auch Dienste wie yunohost.org nutzen. Einmal installiert kann dieser Dienst viele Anwendungen verwalten – wie Mastodon, Pixelfed und andere.

    Jede:r kann etwas beitragen

    Die Ansätze für eine dezentralere Föderation sind somit vorhanden. Einige müssen nur genutzt werden, andere müssen noch entwickelt werden. Und jede:r kann etwas beitragen und dies ganz einfach.

    Wenn du auf einer kleinen Instanz Mitglied bist, dann unterstütze deine Admins bei der Betreuung. Spende ein paar Euro – einmalig oder regelmäßig – damit die Technik laufen kann.

    Sprich über deine Instanz und unterstütze – soweit du kannst – andere, bei dieser Instanz einzusteigen. Manch einer wählt automatisch mastodon.social, weil er:sie nichts anderes kennt.

    Unterstütze die Entwickler:innen von Anwendungen, die ActivityPub unterstützen.

    Es gibt wohl noch viele weitere Möglichkeiten. Ich freue mich auf weitere Anregungen.

  • Das Fediverse einfach erklärt: Ein soziales Netzwerk ohne Grenzen

    Zum Artikel: Es gibt viele Erklärungen zum Fediverse. Ich dachte mir: Es schadet nicht noch eine zu schreiben. Vielleicht hilft es jemanden.

    Stell dir vor, du hast ein Profil auf Instagram. Du teilst Fotos, kommentierst Beiträge und gibst Likes. Nun entdeckst du eine spannende Fotografin auf Facebook. Du würdest ihr gerne folgen – aber dafür müsstest du dich dort registrieren.

    Wären beide Plattformen Teil des Fediverse, wäre das nicht nötig. Du könntest einfach auf ihr Profil gehen, auf „Folgen“ klicken – und schon erscheinen ihre Beiträge in deiner Instagram-Timeline. Du kannst sie liken, kommentieren und teilen, und sie sieht deine Reaktionen direkt unter ihrem Beitrag auf Facebook. Und das funktioniert nicht nur mit Bildern oder Texten, sondern auch mit Videos, Musik und mehr.

    Wie funktioniert das?

    Das Fediverse verbindet unterschiedliche Plattformen durch eine gemeinsame Schnittstelle: ActivityPub. Sie ermöglicht den Austausch von Beiträgen, Likes, Kommentaren und mehr – plattformübergreifend. Statt viele verschiedene Accounts auf diversen sozialen Netzwerken zu verwalten, brauchst du nur einen Account im Fediverse, um mit anderen in Kontakt zu treten.

    Der große Vorteil dabei ist, dass du nicht auf eine einzelne Plattform angewiesen bist. Wenn eine Instanz offline geht oder dir die Moderation nicht zusagt, kannst du problemlos auf eine andere Instanz wechseln, ohne dein soziales Netzwerk zu verlieren. Du kannst sogar selbst eine Instanz betreiben – für dich allein oder auch für andere.

    Dein Profil im Fediverse

    Jedes Profil im Fediverse hat eine eindeutige Adresse – ähnlich wie eine E-Mail-Adresse.

    Ein Beispiel:

    • Dein Nutzername auf Instagram: @Nutzer234
    • Die Fotografin auf Facebook: @DieBesteFotografin

    Im Fediverse sieht das so aus:

    Du kannst jede Person in jedem Netzwerk adressieren und somit ihr folgen, egal auf welcher Plattform sie sich befindet. Dies reduziert die Notwendigkeit, sich bei verschiedenen Diensten anzumelden und erleichtert den Austausch über Plattformgrenzen hinweg.

    Was macht das Fediverse besonders?

    1. Freiheit bei der Wahl der Plattform

    Im Fediverse gibt es nicht nur ein einziges „Instagram“ oder „Facebook“. Stattdessen existieren verschiedene Plattformen, die alle miteinander verbunden sind. Du kannst dir die Instanz aussuchen, die am besten zu dir passt – oder auch mehrere nutzen. Falls du unzufrieden bist, kannst du problemlos auf eine andere Instanz umziehen und deine Kontakte mitnehmen. Auch der Export und Import deiner Follower (und anderer Daten) ist in vielen Fällen möglich.

    2. Unterschiedliche Regeln und Communitys

    Jede Plattform (genannt „Instanz“) hat ihre eigenen Regeln. Manche sind themenspezifisch (z. B. Wissenschaft, Kunst, Journalismus), andere legen Wert auf besonders sichere oder inklusive Räume, z. B. für LGBTIQ-Communitys. Da es keine zentrale Kontrolle gibt, entstehen vielfältige und individuell gestaltete Communitys, die von den Nutzern selbst bestimmt werden. Um mal zu schauen, was es denn so gibt, ist z.B. Themed Servers eine gute Möglichkeit.

    Du kannst eine Instanz wählen, deren Moderation deinen Vorstellungen entspricht. Manche setzen auf strenge Richtlinien, andere bevorzugen eine offene Diskussion. Die Wahl liegt ganz bei dir.

    3. Dezentrale Kontrolle

    Große Unternehmen wie Meta oder X bestimmen, was erlaubt ist. Im Fediverse entscheidest du, welche Instanz du nutzt. Falls sie dir nicht mehr zusagt, kannst du einfach wechseln.

    Anders als bei kommerziellen Netzwerken gibt es hier keine einseitige Überwachung oder das Risiko, dass dein Account aufgrund undurchsichtiger Richtlinien gesperrt wird.

    Da jede Instanz unabhängig betrieben wird, gibt es keine zentrale Kontrolle. Das bedeutet aber auch, dass es Unterschiede bei der Qualität der Moderation gibt. Daher ist es wichtig, sich eine Instanz auszusuchen, die zu den eigenen Werten passt.

    Welche Plattformen gibt es im Fediverse?

    Sehr viele, siehe fediverse.party. Hier sind einige bekannte Plattformen:

    • Mastodon hat ähnliche Funktionen wie Twitter
    • Friendica ist Facebook ein wenig ähnlich
    • Pixelfed ist eine Alternative zu Instagram für Foto- und Video-Sharing
    • PeerTube ist eine dezentrale Videoplattform, vergleichbar mit YouTube
    • WriteFreely ist eine minimalistische Blogging-Plattform für lange Texte
    • Hubzilla mit dem interessanten Ansatz, seine eigene Online-Identität von einer Instanz zur nächsten mitzunehmen (Nomadische Identität). Siehe Kommentar von Tim vom 16.2.2025.

    Zusätzlich gibt es viele spezialisierte Dienste, etwa für Podcast oder Buchrezensionen. Da immer neue Plattformen entstehen, gibt es für fast jeden Bedarf eine passende Instanz.

    Freiheit vs Sicherheit

    Nicht jede Instanz ist harmlos. Es gibt beispielsweise rechtsradikale Plattformen. Die meisten Instanzbetreiber:innen blockieren solche sofort, sodass diese Inhalte nicht auf ihren Instanzen sichtbar sind und du auch niemandem von der anderen Instanz folgen kannst.

    Falls deine Instanzbetreiber:innen eine Instanz blockieren, auf der du interessanten Personen folgst, kannst du einfach eine andere Instanz nutzen, auf der das geht. Niemand hindert dich auch daran, dich auf mehreren Instanzen gleichzeitig anzumelden, um dir so verschiedene Timelines anzulegen. Dadurch hast du Kontrolle darüber, mit wem du interagierst und welche Inhalte du konsumierst.

    Natürlich kannst auch du selbst einzelne Profile blockieren, falls dir diese Probleme bereiten.

    Das Fediverse ist sozial angelegt

    Technisch funktionieren diese Plattformen oft wie ihre kommerziellen Vorbilder. Doch die soziale Struktur ist anders:

    • Keine versteckten Algorithmen: Du siehst Beiträge chronologisch, nicht nach Reichweite oder anderen undurchsichtigen Vorgaben.
    • Gemeinschaft: Hier geht es nicht um bloßen Konsum, sondern um echten Austausch. Likes sind eine nette Geste, aber sie beeinflussen keine Algorithmen. Wertvoll sind echte Interaktionen – Kommentare und das Teilen von Inhalten mit deinen Followern, um Diskussionen anzuregen.
    • Kein Konzern, der alles besitzt: Viele Instanzen werden von Einzelpersonen oder Vereinen betrieben, oft aus Idealismus.
    • Du zahlst nicht mit deinen Daten: Finanzielle Beiträge helfen, die Technik am Laufen zu halten, und sind keine versteckte Gebühr, um Werbung zu vermeiden – denn Werbung gibt es im Fediverse nicht. Du bestimmst, welche Inhalte in deiner Timeline erscheinen, ohne dass dir ungefragt fremde Beiträge angezeigt werden.

    Da die Instanzen von verschiedenen Organisationen betrieben werden, gibt es eine Vielzahl von Finanzierungsmodellen – von freiwilligen Spenden über Mitgliedschaften bis hin zu Förderungen.

    Fazit

    Das Fediverse ist ein Netzwerk aus unabhängigen, aber verbundenen Plattformen.

    • Du kannst Menschen plattformübergreifend folgen, ohne neue Accounts zu erstellen.
    • Deine Adresse sieht aus wie eine E-Mail-Adresse: @DeinName@DeineInstanz
    • Statt einer großen Plattform gibt es viele Instanzen mit eigenen Regeln.
    • Inhalte werden chronologisch und nicht durch Algorithmen sortiert.
    • Communities und direkte Interaktion stehen im Mittelpunkt.

    Das Fediverse ist eine Alternative zu kommerziellen sozialen Netzwerken – mit mehr Kontrolle, Freiheit und echten Verbindungen. Indem du das Fediverse nutzt, unterstützt du ein wirkliches soziales Netzwerk, das von Menschen für Menschen gemacht ist – und nicht von gewinnorientierten Konzernen.

  • Artikel „Eine Fediverse Instanz hosten lassen“ auf GNU/Linux.ch

    Mit heutigem Tag findet sich auf GNU/LInux.ch mein Artikel „Eine Fediverse Instanz hosten lassen (eine Anbieter Liste)„.

    Der „Originalartikel“ findet sich hier. Kurz danach habe ich auch eine englischsprachige Version angelegt.

    Es freut mich, dass der Artikel bzw. die Liste solch Zuspruch hat. Die deutschsprachige Version ist bis zum heutigen Tag der am meisten aufgerufene Artikel des jungen Jahres 2025.

    Apropos: Die Liste konnte ich heute um ein weiteres Pixelfed Server Hosting ergänzen.

    Je mehr Anbieter umso besser. Nur so bleibt das Fediverse dezentral. Dazu folgt bald ein weiterer Artikel.

    Wenn du einen Anbieter kennst oder ich etwas aktualisieren oder verbessern soll – dann lass es mich bitte wissen. Danke!

  • Das ActivityPub Plugin erklärt

    Mit dem ActivityPub Plugin für WordPress kann man jedes WordPress Blog quasi zu einer Instanz im Fediverse machen. Das eigene Blog erhält ein Profil, andere Nutzer (z.B. in Mastodon) können dem Profil folgen Beiträge kommentieren.

    Martha Lange hat in ihrem Blog eine ausführliche Beschreibung des Plugins und seinen Möglichkeiten veröffentlicht, mitsamt vielen Screenshots.

    Und wer meinem Blog im Fediverse folgen möchte. Seit September 2024 ist dies möglich: @roblen

    Fediverse reactions
  • Meine eigene Pixelfed Instanz (pixel.microblog.at)

    Logo Pixelfed
    Logo Pixelfed

    Seit heute ist meine eigene Pixelfed Instanz unter pixel.microblog.at online. Meine Profiladresse lautet @roblen. Das Profil ist auch im Web erreichbar.

    Was ist Pixelfed

    Pixelfed ist ein dezentrales, soziales Netzwerk (Anwendung), das sich auf das Teilen von Bildern und Fotos konzentriert. Es funktioniert ähnlich wie Instagram, gehört aber zum Fediverse, einem Netzwerk miteinander verbundener Plattformen. Nutzer:innen können sich auf verschiedenen Instanzen registrieren, eigene Inhalte teilen, anderen folgen und mit ihnen interagieren – unabhängig davon, ob diese auf Pixelfed oder anderen Fediverse-Plattformen (z.B. Mastodon) sind. Das wäre so, als wenn ich in meiner Bluesky Timeline auch Fotos, die auf Instagram gepostet wurden sehen, sie linke und auch kommentieren könnte.

    Warum eine eigene Instanz

    Überheblich könnte ich sagen: Weil ich es mir leisten kann. Aber es ist so. Ich hoste nicht selbst – weil ich das technisch nicht beherrsche. Ich lasse hosten (siehe mein Artikel: Eine Fediverse Instanz hosten lassen (eine Anbieter Liste)). Das kostet natürlich. Im Moment 11 Euro im Monat. SWenn ich viele Fotos online habe, können noch Kosten für weiteren Speicherplatz hinzukommen.

    Aber es gibt auch andere Gründe. Zumindest für mich.

    Ich kann meine Instanz und damit auch meine Profiladresse als Subdomain meiner Domain microblog.at betreiben. Das gibt der Instanz ein wenig persönliches Branding.

    Ich kann das Aussehen der Seite selbst gestalten. Auch wenn ich keinen Zugriff auf den Webspace und damit auf die einzelnen Dateien von Pixelfed habe, bietet die Administrationsoberfläche anscheinend viele Möglichkeiten, die Website zu gestalten. Ich muss mich aber erst durcharbeiten, das Admin-Menü ist sehr umfangreich.

    Ich kann meine Limits erhöhen. Auf einer fremden Instanz geben die Admins vor, was möglich ist. Auf meiner eigenen Pixelfed-Instanz kann ich unter anderem die Beschreibungstexte der Bilder auf maximal 2.000 Zeichen erhöhen. Die Qualität, in der die Bilder gespeichert werden, ist einstellbar. Ich kann beeinflussen, wie viele Fotos in einem Album und wie viele Fotos in einem Beitrag möglich sind. Und ich kann meinem Profil einfach mehr Speicherplatz zuweisen.

    Ob das gute und ausreichende Gründe sind, sich eine eigene Instanz zu leisten, muss jede:r für sich selbst entscheiden.

    Ich richte mich ein

    Wie bereits erwähnt, muss ich mich erst mit den Möglichkeiten und Einstellungen von Pixelfed vertraut machen. Ein erstes Bild habe ich schon eingestellt. Mehr kommt hoffentlich bald.

    Wer mag, kann mir schon jetzt im Fediverse folgen: @roblen oder mich im Web unter pixel.microblog.at/roblen besuchen.

    Gleichzeitig warte ich auf die JSON-Datei mit meinen Fotos, die ich auf Instagram gepostet habe. Pixelfeld kann diese einlesen. Dann könnte ich nahtlos dort weitermachen, wo ich vor einigen Monaten aufgehört habe.

  • Hosting a Fediverse instance (a list of providers)

    This is the English translation of my German article Eine Fediverse Instanz hosten lassen (eine Anbieter Liste). Both articles are updated in parallel.

    The list was last updated on 24. July 2026.

    Introduction

    When you leave X, Facebook and Co. and enter the Fediverse, the question always arises as to which instance to choose.

    It is interesting that you can even host your own instance. However, not everyone is able to carry out such an installation themselves and also maintain it, for example, by installing updates.

    However, there are hosting companies that can take care of the installation and technical maintenance for you. You get a pre-installed application, mainly Mastodon, which is also technically maintained. You yourself are an admin and can do some things in the application’s admin menu, such as manage your own users. This way, you can also allow a larger group of people to access the Fediverse.

    Since this question comes up again and again, I am trying to create a list of such hosters here. Below are the ones I have found so far. I appreciate any further information and will be happy to update the list. The data is taken from the websites.

    Since offers can change in detail and prices again and again, I have not listed the costs in detail here. Especially the prices are very different and start at some already at a few euros per month. However, I have indicated the cost of the cheapest package for each provider.

    I cannot guarantee the quality of the offers. Unless I use it myself. Then I will also mention it. The quality of the service descriptions varies greatly from provider to provider. Before you decide, you should definitely read everything carefully and compare the providers and their individual packages.

    The Provider

    So let’s begin. The list is in alphabetical order. Unless otherwise stated, only the Mastodon application is hosted.

    elestio

    https://elest.io/fully-managed-services/applications/fediverse (English-speaking)

    • elestio’s office is in Dublin, Ireland
    • You can use different server providers, e.g. Hetzner (Germany)
    • Backups are included
    • There is a wide range of Fediverse applications
      • Pixelfed
      • Pleroma
      • Photon
      • Misskey
      • Sharkey
      • Mastodon
      • Element
      • Peertube
      • Castopod
      • Owncast
      • Friendica
      • Lemmy
      • KBIN

    Cheapest package: around $10 per month, depending on the server used. For a server in Germany, the costs start at around $15 per month. The settings options are diverse and all have an influence on the costs.

    Fedihost

    https://fedihost.co

    • Hosting provider from Canada (Montreal)
    • There are different packages for the applications:
      • GoToSocial
      • Mastodon
      • Peertube
    • Backups are included

    Cheapest package: 4 Dollars per month for Mastodon, 5 Dollars for GoToSocial

    IKNOX

    https://iknox.com/products/mastodon-hosting (English-speaking)

    • IKNOX is an Australian hosting provider
    • There are different packages
    • Backups are included
    • Otherwise, there is very little information about the respective services

    Cheapest package: $24.99 per month

    K&T Host

    The Service closed at February 2026.

    Masto.host

    Masto.host (English-speaking)

    • offers hosting of Mastodon instances.
    • There are several price plans with different storage sizes.
    • For an additional charge, a search function for posts can be integrated into your own instance (ElasticSearch).
    • Backups can be downloaded via a management interface.
    • The instance can be accessed via a subdomain.masto.host. It is possible to integrate your own (sub)domain.

    My microblog.at runs on Masto.host, Hugo Gameiro operates the service as an individual, but he does so very professionally. Updates are installed quickly, and he reacts to problems just as quickly and carefully. My Mastodon instance has hardly been offline for more than two years now.

    Cheapest package: 6 dollars per month

    PathConnect

    https://pathconnect.eu (German-speaking)

    Update 25.6.2025: The offer no longer appears on the website, but according to the CEO, it is still available upon request.

    • German and therefore German-speaking provider
    • Mastodon hosting is offered
    • Own subdomains are possible
    • Backups are included in the price

    Cheapest package: 19.90 euros per month

    Ossrox

    https://ossrox.org/store/mastodon (German-speaking)

    • Registered office in Germany and therefore German-speaking provider
    • Different Mastodon packages are offered
    • Your own domain is possible
    • Backups are included

    Cheapest package: 5 euros per month

    SaaS Web Internet Solutions

    https://www.saasweb.net/de/managed-hosting/managed-mastodon-server (German-speaking)

    • Based in Germany and therefore a German-speaking provider
    • Different packages – none of which are under 100 euros per month
    • Option to use your own domain
    • Backups are included
    • It also offers a variant that allows you to use the glitch version of Mastodon. This is a ‘fork’, a more advanced version that offers some additional features

    Cheapest package: 113 euros per month (I received complaints that the offer was overpriced. I don’t want to judge that, because you would have to compare all the details of the offer with others.)

    Toot.io

    https://toot.io/pricing.html (English-speaking)

    • Various packages
    • Option to use your own domain
    • Backups included

    Cheapest package: $29 per month

    Weingärtner IT

    https://weingaertner-it.de (German-speaking)

    • Based in Germany and therefore a German-speaking provider.
    • There are a variety of Fediverse applications for which you can rent an instance;
      • Mastodon
      • Akoma
      • Bookwyrm
      • Castopod
      • Friedica
      • FunkWhale
      • GoToSocial
      • Hubzilla
      • IceShrimp
      • Lemmy
      • Mobilizon
      • Peertube
      • Pixelfed
      • Sharkey
    • Own subdomains are possible.
    • Depending on the application, different pricing models are available, and backups are usually integrated as well.

    I am also a customer of Weingärtner IT. I have always found Markus Weingärtner’s service to be pleasant. He was always willing to discuss special requests.

    Cheapest package (for Mastodon): 5 euros per year (You can also opt for the ‘Glitch’ version of Mastodon or increase the character limit. Elasticsearch and other features are also available at an additional cost.)

    Fediverse reactions
  • Ein-Personen-Instanzen im Fediverse

    Ergänzt am 8.1.2024, 20:15 Uhr

    Mit dem Artikel Eine Fediverse Instanz hosten lassen (eine Anbieter Liste) kam auch die Frage, warum man überhaupt eine Instanz nur für sich selbst einrichten sollte.

    Was prinzipiell für das Fediverse spricht habe ich schon früher versucht ein wenig zu beleuchten:

    Die Frage, ob man ein Profil bei einer bestehenden Instanz anlegt oder eine eigene Instanz einrichtet, ist ein wenig wie die Frage „Mietwohnung“ versus „Eigentumswohnung“ wenn nicht sogar eigener Garten mit Haus. Beides hat seine Vor- und Nachteile und jede:r muss sich für sich selbst die Frage stellen, was man lieber nutzen möchte.

    Einschub: Das Fediverse hat keine zentrale Suchfunktion. Deine Instanz sucht nur dort, wohin deine Nutzer:innen verbunden sind. Bei einer Ein-Personen-Instanz ist die Vernetzung natürlich eingeschränkter und damit die einen Suchmöglichkeiten. Das lässt sich teilweise umgehen, z.B. in dem man einen Zweit-Account auf einer größeren Instanz einrichtet, über die man dann ebenfalls suchen kann.

    Hier soll es aber um mögliche Gründe dafür gehen. Nachfolgend habe ich ein paar aufgezählt. Welche Bedeutung jeder einzelner dieser Gründe hat, dass muss jede:r für sich selbst einschätzen.

    Wenn du hosten lässt

    Wenn du hosten lässt, überlässt du die technische Betreuung einem Anbieter, behältst aber viele Vorteile einer eigenen Instanz. Hier eine Übersicht dieser Vorteile:

    Verwende eine eigene (Sub)Domain

    Du kannst deine eigene Domain für deine Fediverse-Präsenz verwenden. Wenn du bereits mit einer Website, einem Blog vertreten bist, kann es auch eine Subdomain sein (z.B. social.deinedomain.at). So ist auch klar, dass dein Fediverse-Profil wirklich zu deiner restlichen Webpräsenz gehört und nicht von jemand anderem gekapert wurde.

    Jeder Profilname ist möglich

    Du kannst deinen Profilnamen frei wählen. Niemand macht dir Vorgaben, noch kann jemand dir deinen Namen wegschnappen.

    Ein persönliches Zeichen für Dezentralisierung

    Mit einer eigenen Instanz unterstreichst du, dass du die Vision eines dezentralen, werbefreien und unabhängigen sozialen Netzwerks unterstützt. Das ist zwar kein Vorteil für dich, aber es mag ein netzpolitisches Statement sein.

    Mehrere Profile für sich nutzen

    Du kannst jederzeit weitere Profile für dich selbst auf deiner Instanz anlegen. Vielleicht für die Ankündigung deiner Blogposts. Vielleicht für Fotoposts oder Memes, mit denen du dein Hauptprofil nicht verstopfen möchtest.

    Dein Server, deine Regeln

    Du allein bestimmst, was auf deiner Instanz gepostet werden darf. Kein:e Moderator:in erklärt dir, dass dieses oder jenes Thema nicht geht.

    Föderiere mit wem du willst

    Wenn du ein Problem mit eine:m anderen Fediverse-Nutzer:in hast, kannst du diese:n blockieren. Als Admin kannst du auch ganze Instanzen blockieren. Als Mitglied einer Instanz kann es passieren, dass deine Admins Instanzen sperren und damit auch Benutzer:innen, mit denen du in Kontakt stehst. Wenn du eine eigene Instanz hast, kannst du z.B. auch entscheiden, ob du die „Threads“ von Meta sperren willst oder nicht.

    Gestalte das Aussehen

    Über die Administrationsoberfläche kannst du bei einigen Fediverse-Anwendungen auch das Aussehen der Instanz verändern. Angefangen beim Namen, über das Logo bis hin zum Farbschema oder der Willkommensseite.

    Schutz persönlicher Daten

    Auch wenn du keinen Zugriff auf die Installation selbst hast, kannst du über die Administrationsoberfläche deiner Anwendung einiges beeinflussen. So erlaubt Mastodon z.B. die Aktivierung einer „Zwei-Faktor-Authentifizierung“ oder das automatische Löschen von Postings nach x Tagen.

    Kleine Nutzergruppen

    Eigentlich geht es in diesem Artikel um Ein-Personen-Instanzen. Aber wenn du eine hast, dann hast du auch die Freiheit, andere Menschen in deine Instanz aufzunehmen. Ich meine damit nicht, die Instanz für jede:n zu öffnen und damit auch Moderator:in werden zu müssen – obwohl das auch ginge.
    Aber du hast die Möglichkeit deiner Partnerin, dem bestem Freund ein Profi einzurichten. Oder du hast als Blogger:in schon Co-Blogger:innen. Dann kannst du gemeinsam mit diesen auch mikrobloggen. Vieles ist möglich.

    Wenn du selbst die volle Kontrolle hast

    Wenn du die Instanz technisch selbst betreibst, hast du die volle Kontrolle – und den vollen Aufwand. Dafür gibt es unter anderem die folgenden zusätzlichen Möglichkeiten:

    Technische Freiheit

    Du kannst deine Instanz nach deinen eigenen Bedürfnissen gestalten, du kannst Plugins verwenden. Ebenso kannst du die Software selbst verändern – und so z.B. in Mastodon mehr als 500 Zeichen pro Posting ermöglichen.

    Schutz persönlicher Daten

    Noch umfangreicher sind natürlich deine Möglichkeiten, deine Daten besser zu schützen. Logdateien, Metadaten,… all das kannst du einsehen und schützen. Ich bin aber kein Experte auf diesem Gebiet und erwähne das hier nur am Rande.

    Fazit

    Ob du eine eigene Instanz betreiben möchtest, hängt davon ab, wie viel Kontrolle, Freiheit und Verantwortung du haben möchtest.

    Wenn du mit deinem Profil auf einer bestehenden Instanz bleibst, ist das natürlich auch eine gute Idee. Aber bedenke, dass sich dann andere darum kümmern, dass die Instanz administriert und moderiert wird. Sie investieren dafür Geld (für die Technik) und Zeit. Sie freuen sich daher sicher über eine Form der Anerkennung (Geld, Dank, Mitarbeit, …).

    Kommentare und Ergänzungen zu diesem Artikel sind herzlich willkommen. Je nachdem werde ich diesen Artikel ergänzen oder einen weiteren Artikel nachreichen.

  • Eine Fediverse Instanz hosten lassen (eine Anbieter Liste)

    Die Liste wurde zuletzt am 24. Juli 2026 aktualisiert.

    An English-language version can be found here.

    Einführung

    Wenn man X, Facebook und Co. verlässt und in das Fediverse einsteigt, stellt sich immer die Frage, welche Instanz man wählen soll.

    Interessant ist, dass man sogar seine eigene Instanz hosten kann. Nur ist nicht jede:r in der Lage, eine solche Installation selbst durchzuführen und auch zu pflegen, indem man z.B. auch Updates einspielt.

    Es gibt aber Hoster, die einem die Installation und die technische Betreuung abnehmen. Man bekommt eine vorinstallierte Anwendung, hauptsächlich Mastodon, die auch technisch betreut wird. Man selbst ist Admin und kann im Admin-Menü der Applikation einige Dinge tun, wie z.B. eigene Nutzer:innen verwalten. So kann man auch einer größeren Gruppe von Personen den Zugang zum Fediverse ermöglichen.

    Aber bleiben wir bei der Single-Person-Instanz (siehe auch Ein-Personen-Instanzen im Fediverse). Wobei man hier auch auf die Idee kommen könnte, für spezielle Zwecke ein weiteres Profil auf der eigenen Instanz anzulegen.

    Da diese Frage immer wieder gestellt wird, versuche ich hier eine Liste solcher Hoster zu erstellen. Nachfolgend die, die ich bisher gefunden habe. Ich freue mich über jeden weiteren Hinweis und werde die Liste gerne aktualisieren. Die Daten sind den Webseiten entnommen.

    Da sich Angebote im Detail und Preise immer wieder ändern können, habe ich die Kosten hier nicht im Detail aufgeführt. Gerade die Preise sind sehr unterschiedlich und beginnen bei einigen schon bei wenigen Euro pro Monat. Ich habe jedoch bei jedem Anbieter die Kosten für das günstigste Paket angegeben.

    Für die Qualität der Angebote kann ich keine Gewähr übernehmen. Es sei denn, ich benutze sie selbst. Dann werde ich es auch erwähnen. Die Qualität der Leistungsbeschreibungen ist von Anbieter zu Anbieter sehr unterschiedlich. Bevor man sich entscheidet, sollte man auf jeden Fall alles in Ruhe durchlesen und die Anbieter und ihre einzelnen Pakete vergleichen.

    Die Anbieter

    Also fangen wir an. Die Liste ist alphabetisch sortiert. Soweit nicht anders angegeben wird allein die Anwendung Mastodon gehostet.

    elestio

    https://elest.io/fully-managed-services/applications/fediverse

    • elestios Büro liegt in Dublin irland
    • Man kann unterschiedliche Server Anbieter, zB. Hetzner (Deutschland)
    • Backups sind inkludiert
    • Es gibt eine Vielzahl von Fediverse Anwendungen
      • Pixelfed
      • Pleroma
      • Photon
      • Misskey
      • Sharkey
      • Mastodon
      • Element
      • Peertube
      • Castopod
      • Owncast
      • Friendica
      • Lemmy
      • KBIN

    Günstigstes Paket: rund 10 Dollar pro Monat, abhängig vom verwendeten Server. Bei einem Server in Deutschland beginnen die Kosten bei ca. 15 Dollar pro Monat. Die Einstellungsmöglichkeiten sind vielfältig und haben alle Einfluss auf die Kosten.

    Fedihost

    https://fedihost.co

    • Hosting Anbieter aus Kanada (Montreal)
    • es gibt unterschiedliche Pakete zu den Anwendungen:
      • GoToSocial
      • Mastodon
      • Peertube
    • Backups sind inkludiert

    Günstiges Paket: 4 Dollar pro Monat für Mastodon, 5 Dollar für GoToSocial

    IKNOX

    https://iknox.com/products/mastodon-hosting

    • IKNOX ist ein australischer Hosting Anbieter
    • Es gibt unterschiedliche Pakete
    • Backups sind inkludiert
    • Ansonsten gibt es recht wenig Angaben über die jeweilige Leistung

    Günstigstes Paket: 24,99 Dollar pro Monat

    K&T Host 

    hat mit Februar 2026 seinen Dienst beendet.

    Masto.host

    Masto.host

    • Angeboten wird das Hosting von Mastodon-Instanzen.
    • Es gibt mehrere Preispläne mit unterschiedlichen Speichergrößen.
    • Gegen Aufzahlung wird auch eine Suchfunktion über Beiträge in der eigenen Instanz eingebunden (ElasticSearch).
    • Backups können über eine Verwaltungsoberfläche heruntergeladen werden.
    • Die Instanz kann über eine subdomain.masto.host aufgerufen werden. Die Einbindung einer eigenen (Sub)Domain ist möglich.

    Mein microblog.at läuft auf Masto.host, Hugo Gameiro betreibt den Dienst als Einzelperson, aber dies sehr professionell. Updates werden rasch eingespielt, auf Probleme reagiert er ebenso rasch und fürsorglich. Meine Mastodon Instanz ist in den nunmehr über zwei Jahren wohl kaum als ein paar Minuten offline gewesen.

    Günstigstes Paket: 6 Dollar pro Monat

    Ossrox

    https://ossrox.org/store/mastodon

    • Firmensitz Deutschland und damit deutschsprachiger Anbieter
    • Angeboten werden unterschiedliche Mastodon Pakete
    • Eigene Domain ist möglich
    • Backups sind inkludiert

    Günstigstes Paket: 5 Euro pro Monat

    PathConnect

    https://pathconnect.eu

    Update 25.6.2025: Das Angebot erscheint nicht mehr auf der Website, ist aber laut dem CEO auf Anfrage noch erhältlich.

    • Deutscher und damit deutschsprachiger Anbieter
    • Angeboten wird ein Mastodon Hosting
    • Eigene Subdomains sind möglich
    • Backups sind im Preis inkludiert

    Günstigstes Paket: 19,90 Euro pro Monat

    SaaS Web Internet Solutions

    https://www.saasweb.net/de/managed-hosting/managed-mastodon-server

    • Firmensitz Deutschland und damit deutschsprachiger Anbieter
    • Unterschiedliche Pakete – wobei keine unter 100 Euro pro Monat
    • Eigene Domain möglich
    • Backups sind inkludiert
    • Bietet auch eine Variante, bei der man die Glitch Version von Mastodon nutzen kann. Dies ist ein „Fork“, eine aufgebohrte Version, die einige zusätzliche Features bietet

    Günstigstes Paket: 113 Euro pro Monat (Es gab Beschwerden bei mir, dass das Angebot überteuert sei. Ich will das nicht beurteilen, weil dazu müsste man alle Details des Angebots mit anderen vergleichen.)

    Toot.io

    https://toot.io/pricing.html

    • Unterschiedliche Pakete
    • Eigene Domain möglich
    • Backups sind inkludiert

    Günstigstes Paket: 29 Dollar pro Monat

    Weingärtner IT

    https://weingaertner-it.de

    • Firmensitz Deutschland und somit deutschsprachiger Anbieter.
    • Es gibt eine Vielzahl von Fediverse Anwendungen, für die man eine Instanz anmieten kann;
      • Mastodon
      • Akoma
      • Bookwyrm
      • Castopod
      • Friedica
      • FunkWhale
      • GoToSocial
      • Hubzilla
      • IceShrimp
      • Lemmy
      • Mobilizon
      • Peertube
      • Pixelfed
      • Sharkey
    • Eigene Subdomains sind möglich.
    • Je nach Anwendung sind unterschiedliche Preismodelle vorhanden, meistens sind auch Backups integriert.

    Ich bin auch Kunde bei Weingärtner IT. Das Service von Markus Weingärtner habe ich bisher als angenehm empfunden. Auch bezüglich speziellen Wünschen war er immer gesprächsbereit.

    Günstigstes Paket (für Mastodon): 5 Euro pro Jahr (Ergänzend kann auch die „Glitch“ Version von Mastodon bestellt oder das Zeichenlimit erhöht werden. Elasticsearch und andere Features sind mit Aufpreis ebenso erhältlich.)

    Fediverse reactions
  • 800 Folgende im Fediverse

    Mein Start im Fediverse

    Im April 2022 habe ich mich mit microblog.at im Fediverse angemeldet (siehe mein damaliger Artikel). Heute habe ich zufällig auf mein Profil geschaut und eine Zahl entdeckt: 800.

    Screenshot einer Benutzerprofilseite auf einer Microblogging-Plattform. Oben ist ein schwarzes Banner mit dem Text „microblog.at“ in weißer Schrift. Darunter befindet sich ein rundes Profilbild von Robert Lender. Der Profilname lautet „Robert Lender“, gefolgt von der Handle „@roblen@microblog.at“. Die Beschreibung beschreibt Robert Lender als Blogger und Web-Enthusiasten aus Wien, Österreich, der im Internet aktiv ist, um sich auszutauschen und neue Ideen zu entwickeln. Er ist seit April 2022 im Fediverse aktiv und auf microblog.at vertreten. Mehrere Hashtags wie #OpenBlogging und #BlueBeanieDay werden erwähnt. Es gibt Links zu weiteren Ressourcen wie „Über mich“, „Mein Blog Feed“ und „Frag mich etwas“. Unten sind Statistiken sichtbar: 800 Follower und 643 Gefolgte. Die Benutzeroberfläche zeigt Menüoptionen auf der linken Seite und weitere Profilinformationen unten.
    Meine Profilseite vom 25 .Dezember 2024

    800 Menschen folgen meinem Profil. Naja, vielleicht nicht ganz 800 – da sind schon ein paar Bots dabei. Und manche Profile werden schon seit Jahren nicht mehr gepflegt. Trotzdem: Eine beeindruckende Zahl für mich.

    Das Wichtige: Interaktion

    Zahlen sind das eine, das andere – und wichtigere – ist die Interaktion. Deshalb freue ich mich, wenn meine Posts geliked oder geboostet (weitergeleitet) werden – und vor allem, wenn daraus Kommentare oder ein Dialog entstehen.

    So frage ich immer wieder nach Tipps zu Software und bekomme dann gute Hinweise. Auch Artikel, die ich auf „Nur ein Blog“ schreiben werden immer wieder im Fediverse kommentiert oder ergänzt.

    Mein Weg ins Fediverse

    Als ich 2022 im Fediverse startete, gab es nur wenige Menschen aus meinem Twitter-Umfeld, die auch dort aktiv waren. Diesen folgte ich sofort. Mit den ersten Austrittswellen bei Twitter wurden es dann mehr.

    Am Anfang war es in meiner Timeline recht ruhig. Morgens las ich die 10 bis 20 Posts, die in den letzten Stunden aufgelaufen waren. Nachmittags waren es ein paar mehr. Aber ich habe kommentiert. Wenn es Empfehlungen für andere Fediverse-Profile gab, habe ich mir diese angesehen und einigen gefolgt.

    Auch Hashtags waren und sind hilfreich. Über die Hashtag-Suche habe ich viele interessante Posts gefunden – und damit auch spannende Profile. So hat sich mein „Netzwerk“ und meine Timeline langsam aufgebaut.

    Dank

    Ich bin kein Influencer, verkaufe nichts und brauche auch keine großen Zahlen für irgendwas. Aber es macht mir Spaß.

    Deshalb ein großes Danke an alle, die mir folgen. Danke an alle, die meine Posts liken, boosten und kommentieren. Und danke an alle, die das Fediverse unterstützen und lebendig machen.