Schlagwort: Barrierefreiheit

  • @accessibility hat einen neuen Besitzer

    Im Jahr 2007 bloggten wir viel über ein barrierefreies Netz. Es gab Blogparaden, aus dem auch ein Live Event: Über Barrieren im Netz entstand und danach sogar ein Buch. Begleitend betrieb ich dazu über Twitter den Account @accessibility.

    Dieser begleitete auch noch ein paar spezifische Fachtagungen und anderes.

    Danach wurde es still. Wenn ich etwas auf meinem Blog zu Accessilibity (Artikel mit Tag bluebeanieday, Artikel mit Tag accessibility), dann landete es direkt auf meinem Twitter Account und dann machmal auf @accessibility.

    Nach einigen Anläufen habe ich im Vorfeld des Blue Beanie Day eine hoffentlich gute Lösung gefunden.

    Seit einigen Tagen ist @BIZEPS, der Nachrichtendienst von BIZEPS – Zentrum für Selbstbestimmtes Leben für den Betrieb von @accessibility verantwortlich.

    Ich wünsche ihnen damit alles Gute und möge @accessibility eine gute Informationsquelle für alle Twitternden sein bzw. werden.

  • Der Blue Beanie Day (30.11.) kommt

    Blue Wollhaube mit Aufschrift "Blue Beanie Day"

    Am 30. November 2019 „feiern“ wir wieder den Blue Beanie Day. Etliche Menschen (insbesondere WebentwicklerInnen) setzen weltweit an diesem Tag eine blaue Haube auf und/oder ergänzen ihr Profilfoto um eine solche.

    Ein Web für alle Menschen

    An dem Tag möchten sie damit darauf hinweisen, dass eine Web/Internet für alle auf Standards beruht. Diese nutzen jedem und besonders auch behinderten Menschen. Wobei ein barrierefreien Netz uns allen hilft.
    Auf meinem Blog gibt es eine allgemeine Einführung in den Blue Beanie Day.

    Wer auf diese Seite verweisen möchte: roblen.at/einweb.
    Diesen Artikel gibt es auch in englischer Sprache unter roblen.at/oneweb.

    Social Media

    Eine Social Media Wall von walls.io (Danke für die kostenlose Bereitstellung) sammelt alle Aktivitäten vor, rund um und nach diesem Tag: walls.io/bluebeanieday.

    Auch wenn man Facebook nicht mögen muss. Es gibt dort eine Blue Beanie Page, die Nico Grienauer vor längerer Zeit eingerichtet hat und die ich jetzt ein wenig mit betreue. Wer auf Facebook etwas postet: Bitte teilt es mir mit und ich werde es auf der Seite teilen (sofern es passt).

    Der Hashtag lautet:

    Mein Beitrag

    Ich habe in den letzten Jahren den Blue Beanie Day im deutschsprachigen Raum mehr oder minder hochgehalten und beworben. Weiterhin finde ich einen solchen Tag wichtig und wertvoll. Für ganz gezielte Aktivitäten habe ich das Gefühl, dass mir die technischen Grundkenntnisse immer mehr fehlen um einen Diskurs zum Thema anzustarten oder zu führen.
    Aber ich setze eine Haube auf, weil ich prinzipiell ein Statement abgeben möchte, dass dieses Web uns allen zugänglich sein muss.

    Dein Beitrag

    Wenn du eine gute Idee hast, eine Aktivität rund um den Blaue Hauben Tag planst, dann melde dich bitte bei mir. Gerne Bewerbe und sammle ich alles, was sich rund um diesen Tag tut.

  • Barrierefrei gendern #2

    Unter Barrierefrei gendern durfte ich einen Kommentar von Andreas Jeitler, Universität Klagenfurt, veröffentlichen. In diesem beschäftigte er sich mit der Frage, wie man gender-gerechte Sprache auch barriefrei darstellen kann.

    Der Artikel durfte dann auch unter Barrierefrei gendern auf BIZEPS – Nachrichten zum Thema Behinderung erscheinen. Dieser Artikel wurde recht oft kommentiert. Lest ruhig nach, da finden sich noch einige interessante Überlegungen und auch Hinweise, wie Screenreader mit Binnen-I, Sternchen und Co. umgehen.

    Nebenbei: Außerdem tat es mal gut einen Kommentarthread zu lesen, in dem wertschätzend und wirklich diskutiert wurde.

  • Mabachers digitales Nachleben

    Weil es gut zu Allerheiligen passt.

    Martin Habacher ist Anfang dieses Jahres verstorben.

    Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, dass mich ein Tweet in meiner Timeline – mehr als eine Woche nach dieser traurigen Nachricht – hochschrecken ließ:

    Martin Habacher auf Twitter: „mabacher’s news on wheels wurde gerade veröffentlicht! https://t.co/6UvLgiuyz7 Vielen Dank an @mKotlowski @unsereOEBB @ladstaetter #neutralität #marketing“

    Paper.li über den Tod hinaus.

    Ein automatischer Dienst, der Tweets und Co sammelt und dann Danksagungen automatisch über Martins Twitter Account versendet.

    Ein wenig schauderte es mich dann doch, wie ich noch einige Zeit später einen Tweet von Martin las, in dem er mir für einen Beitrag auf Paper.li dankte.

    Andererseits ist es schön, immer wieder an Martin und sein Engagement erinnert zu werden. Martin wirkt so noch ein wenig auf Twitter weiter.

  • Barrierefrei gendern

    Vor vielen Jahren schrieb ich einen Artikel zum Thema das Binnen-I und Barrierefreiheit.

    Andreas Jeitler, Universität Klagenfurt hat meinen Artikel nun kommentiert. Ich erlaube mir den Kommentar (fast vollständig) hier nochmals zu zitieren.

    Wir haben hier an der Uni Klagenfurt gerade eine Diskussion zu Gender-gerechter Sprache und Barrierefreiheit losgetreten, weil wir der Meinung sind, dass das Gender-Sternchen für Screen Reader Nutzerinnen bis Nutzer nicht barrierefrei nutzbar ist. Die bisher bekannten Ansätze wie Sternchen oder Underscore haben den gravierenden Nachteil, dass sie nur in der geschriebenen Sprache verwendet werden können. Würde z.B. Alexa damit beginnen Texte mit xxx-sternchen-innen vorzulesen, würden bei Amazon die Telefone heiss laufen ;-). Ein von uns vorgeschlagener Ansatz wäre die „bis“ Schreibweise. Wir verzichten auf *,_ und andere Kurzformen (Gendering für Schreibfaule) und schreiben alles aus. Anstelle von „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ (was ja nur binäres Geschlecht beinhaltet) schreiben wir „Mitarbeiterinnen bis Mitarbeiter“ (damit wird ein Raum aufgespannt, in dem alle platz finden). Und das ganze ist dann auch mit Screen Reader lesbar. Wir sind aber noch am Ausloten und diskutieren mit den einzelnen Interessenvertretungen.

    Wie ich damals schon schrieb ist der Versuch, eine geschlechtergerechte Sprache zu verwenden und dabei barrierefrei wie möglich zu sein, eine Herausforderung.

    Ich weiß, manche verzweifeln schon mit zwei Geschlechtern. Die Darstellung unterschiedlicher Geschlechtsidentitäten ist für die einen ein Muss und für die anderen ein regelrechter Affront.

    Ich verwende bisher hier auch nur das Binnen-I und werden es, auch der Lesbarkeit willen, vorerst so belassen. Auch wenn manche meinen, schon das „I“ würde alles komplizierter machen. Ich finde aber den Diskurs interessant, ob und wie Sprache ausschließt und wie ich bei meinen Texten all die hinein holen kann, die ich gerne erreichen möchte.

    Ich bin daher gespannt, was in der Diskussion auf der Uni Klagenfurt noch herauskommt.

  • Danke, Martin Habacher (@mabacher)

    Gestern Abend hat mich die Nachricht ereilt. Martin Habacher ist tot.

    Ich kann es noch immer nicht ganz fassen. Martin war so präsent in seinen Videos. Immer wieder hat er mich damit zum Nachdenken und auch zum Lachen gebracht

    Ich überlege was ich alles über Martin sagen könnte und sollte, dabei hat Martin Ladstätter vieles schon gestern gesagt.

    Auch wenn du es nicht mehr liest, Martin, möchte ich Danke sagen.

    Danke für dein Engagement. Danke für deine Ideen und Initiativen. Danke für deinen Humor.

    Wer Martin nicht kannte, dem empfehle ich einen Blick in den Mabacher Youtube Kanal. Ich hoffe, dass dieser Kanal noch lange besteht. Denn mit all seinen Videos hinterlässt uns Martin viel zum Nachdenken – und auch zum lachen.

    Auf seinem Blog findet sich eine kurze Selbstbeschreibung

    Ich bin ein Blogger. Ich bin ein Werber. Ich bin ein Filmemacher. Ich bin ein Kommunikator.

    Ja, das war er. Er war ein Werber. Er hat für die Anliegen behinderter Menschen geworben, manchmal mit unkonventionellen Mitteln. Aber das machen Werber eben. Für die Sache. Und ja, er war ein Kommunikator. Er hat nicht nur aufgedeckt, er hat mit Menschen gesprochen. Er hat sie unterstützt das Anliegen zu verstehen und die Umstände auch zu verbessern.

    Das traurige ist, dass aus all den „Ich bin“ nunmehr ein „du warst“ geworden ist.

    Ich habe einmal über Martin gebloggt und er bedankte sich, dass ich nicht pathetisch geworden bin. Aber heute kann ich nicht anders. Denn solange wir an dich denken, dein Engagement als Vorbild nehmen und solange deine Videos uns Inspiration verleihen. Ja, solange bist du auch noch ein Stück da. Bleibst damit ein Werber und ein Kommunikator.

    Danke, Martin.

  • Der Blue Beanie Day 2019 kann kommen

    Den Blue Beanie Day 2018 habe ich kaum in meinem Blog erwähnt. Weltweit gab es jedoch einige „Blaue Mützen“ und Diskussionen über Webstandards und barrierefreies Web.

    Blue Wollhaube mit Aufschrift "Blue Beanie Day"

    Für 2019 ist aber schon mal das „drumherum“ vorbereit.

    Die Social Media Wall von walls.io hat eine neue Adresse: walls.io/bluebeanieday. Damit ist die Wall zeitlos und ist jedes Jahr über dieselbe Adresse erreichbar.

    Auch wenn man Facebook nicht mögen muss. Es gibt dort eine Blue Beanie Page, die Nico Grienauer vor längerer Zeit eingerichtet hat und die ich jetzt ein wenig mit betreue.

    Apropos „zeitlos“. Auf meinem Blog gibt es eine allgemeine Einführung in den Blue Beanie Day.
    Wer auf diese Seite verweisen möchte: roblen.at/einweb.
    Diesen Artikel gibt es auch in englischer Sprache unter roblen.at/oneweb.

    Besonders würde ich mich freuen, wenn mir jemand hilft den Tag 2019 besser zu bewerben oder mit einer speziellen Aktion mehr Aufmerksamkeit für „Ein Web für alle“ zu erreichen.

  • (K)ein Blue Beanie Day 2017

    An sich wäre morgen (30.11.2017) der Blue Beanie Day. Menschen setzen blaue Mützen auf um für Webstandards und ein barrierefreies Web einzutreten.

    Blaue Haube mit Aufschrift "Blue Beanie Day"

    Mein Profilbild auf Facebook ist getauscht. Was ich dieses Jahr einfach nicht geschafft habe ist Werbung für diesen Tag zu machen. Ich wollte andere motivieren, wollte diesen Tag speziell gestalten. Und dann scheiterte ich an meinen eigenen Ressourcen und Grenzen.

    Das ist nun mal so. Aber wer sich noch begeistern kann, der/die ist herzliche eingeladen mitzumachen.

    Danke auch dieses Jahr an Walls.io. Die Social Media Wall, die sie mir jedes Jahr zur Verfügung stellen ist schon wieder aktiv: walls.io/bluebeanieday

    Damit könnt ihr die Aktivitäten zum Blue Beanie Day gut verfolgen.

    Mehr Infos über den Blue Beanie Day gibt es deutscher Sprache auf roblen.at/einweb oder in englisch auf roblen.at/oneweb.

    Auch wenn ich nicht mehr hinbekomme, eine Mütze aufzusetzen und ein Statement abgeben, dass geht immer noch! 🙂

  • Nach dem Blue Beanie Day ist vor dem Blue Beanie Day

    Danke an Walls.io. Die Social Media Wall, die sie mir jedes Jahr zur Verfügung stellen ist schon wieder aktiv:

    walls.io/bluebeanieday

    Blaue Haube mit Aufschrift "Blue Beanie Day"

    Damit ist ein erster Schritt getan um den Blue Beanie Day 2017 vielleicht ein wenig mehr in den Mittelpunkt von manchen rücken zu können.


    Über Ideen von euch, wie dies gehen könnte, würde ich mich freuen.

    Mehr Infos über den Blue Beanie Day an sich gibt es deutscher Sprache auf
    roblen.at/einweb oder in englisch auf roblen.at/oneweb

    Also haltet eure Mützen bereit, der 30. November 2017 kommt bald 🙂

  • Blue Beanie Day 2016 – Ein kleines Zeichen für ein Web für alle

    Blaue Haube mit Aufschrift "Blue Beanie Day"

    Statt einer persönlichen Nachricht. Ich wollte an einige von euch Mails schreiben. Doch mein Rechner streikt etc. und daher versende ich jetzt Links auf diesen Artikel.

    In wenigen Tagen – am 30. November 2016 – findet der nächste Blue Beanie Day statt. Menschen tauschen ihre Profilfotos aus und zeigen sich mit einer blauen Haube – als Zeichen für Webstandards und ein barrierefreies Web.

    Einladung

    Ich möchte euch einladen:

    1. Macht mit, setzt eine Mütze auf und setzt damit ein Zeichen. Schreibt ein paar Zeilen – oder auch mehr. Bloggt, twittert,… was für euch Webstandards sind, warum ihr sie braucht, warum wir alle sie brauchen und warum ein Web für alle so wichtig ist.
    2. Helft mit, ein wenig mehr Verständnis für ein Web zu schaffen, dessen Grundlagen für manche zu selbstverständlich geworden sind. So selbstverständlich, dass sie nicht sehen (können), wo wir Einschränkungen erfahren. Oder so unverständlich, dass sie gar nicht wissen, was ein offenes und barrierefreies Web bedeuten könnte.

    Und wenn ihr darüber schreiben wollt. Bitte tut es. Jeder Beitrag zählt.

    Und wenn ihr andere Aktivitäten setzen wollt. Bitte tut es, denn jede Stimme zählt.

    Links

    Ein wenig mehr von meiner Seite zum #bbd16 und #einwebfueralle / #onewebforall findet ihr unter roblen.at/einweb oder (in englisch) auf roblen.at/oneweb.

    PS: MancheR stößt sich an der blauen Mütze. Nun, dann sorgt auf eure Weise für Aufmerksamkeit. Seid kreativ. Denn Web und Kreativität sowie Vielfalt sollte man noch immer in einem Atemzug nennen dürfen.