Schlagwort: Barcamp

  • Rückblick #parcamp 2013 #demokratiereform

    Wie angekündigt war ich Freitag/Samstag beim Parcamp 2013.

    Bevor ich zu den Inhalten komme ein wenig zu den Rahmenbedingungen.Der Wissensturm Linz ist immer wieder eine imposante Location. Im 15. Stockwerk gibt es große und helle Sessionräume mit wunderbaren Ausblick auf die ganze Stadt.

    Je nach Tag(eszeit) waren rund 15 bis 20 Menschen anwesend. Das hat die Veranstalter (aufgrund der vielen Bewerbung in ÖO) wohl ein wenig enttäuscht. Aber es hat sich gezeigt, dass das Barcamp auch mit kleinen Gruppen funktioniert – wenn diese es wollen. Es gab nur einen „bespielten“ Sessionraum, die Sessions waren länger und es wurde viel diskutiert.

    Die (vorläufigen) Ergebnisse der deutschen Bundestagswahl zeigen, dass man über die Frage, wie repräsentativ ist unser demokratisches System und welche Möglichkeiten der Verbesserung gibt es, nachdenken kann und sollte. Ein Partei mit rund 40 Prozent hat eventuell die absolute Mehrheit im Bundestag und rund 15 Prozent der Wahlberechtigten haben (nach Stand der Dinge) Parteien gewählt, die nicht vertreten sein werden.

    Aber nun zu den Inhalten der zwei Tagen.

    Es gab – wie geschrieben – viel Diskussion, viele Fragen, unterschiedliche Antworten und ein mehr oder minder kreatives herangehen an die Fragen wie man Menschen zu mehr Beteiligung aktiviert, wie diese sich besser in Entscheidungen einbringen können, …

    Ich habe (relativ) fleissig mitgewittert (siehe #parcamp auf Tagboard) und auch ein paar Fotos geschossen.

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

    Die nachfolgenden Links – etliche habe ich die letzten Tage getwittert – sollen ein wenig die Vielfalt der Diskussion repräsentieren.

    In der ersten Session präsentierten MitarbeiterInnen der Donau-Universität Krems den Virtual Youth Space „Ourspace„. In einigen EU-Staaten können Jugendliche Themen einbringen und diskutieren – siehe dazu das griechische Werbevideo. Mehr auf der „Ourspace Plattform“.

    Diskussionsthema war in dieser Session die Frage nach Medienkompetenz Jugendlicher und Politischer Bildung. Da darf ich auch auf meinen Arbeitgeber verweisen. Teil der „Österreichischen Jugendstrategie“ ist das Strategische Rahmenziel „Beteiligung und Engagement“. Mit der „Medien-Jugend-Info“ bietet das BMWFJ Veranstaltungen, Seminare, Workshops, Beratung und Information rund „alte“ und „neue“ Medien.

    Die nächste Session war dem „Systemischen Konsensieren“:http://www.konsensieren.eu gewidmet – eine Kurzbeschreiben findet sich auch auf „partizipation.at“:http://www.partizipation.at/systemisches-konsensieren.html.

    bq. Das Systemische Konsensieren ist ein konsensnahes Entscheidungsverfahren. Eine Gruppe ermittelt aus einer Reihe selbst entwickelter Lösungsvorschläge jenen Vorschlag, der in der Gruppe die geringste Ablehnung erfährt. Diese Form der Entscheidungsfindung – von den Beteiligten nicht die Zustimmung zu einem Vorschlag zu erfragen, sondern das Ausmaß des Widerstands – ermöglicht ein Ergebnis, das einem Konsens am nächsten kommt. Denn es wird für jede einzelne Lösung das Ausmaß des gesamten Widerstands der Gruppe ermittelt.

    Der anscheinende Vorteil liegt darin, dass das System mit einer anderen Art von Abstimmung erfolgt und somit quasi immer ein Ergebnis heraus kommt – und gemäß dem Initiator der Idee – eines, dem mehr Menschen folgen können.

    Transparenz war natürlich immer wieder Thema – dazu gibt es eine eigene Initiative „Transparenzgesetz.at“:http://www.transparenzgesetz.at/.

    Neben den Arbeitsgruppen rund um „partizipation.at“:http://partizipation.at gibt es mit „jugendbeteiligung.cc“:http://jugendbeteiligung.cc ein Website der ARGE Partizipation (Jugendreferate der Länder, des Jugendministeriums und der Bundes-Jugendvertretung). Diese hat auch „Kriterien für Jugendbeteiligung (PDF)“:http://www.jugendbeteiligung.cc/fileadmin/downloads/Grundsatzfolder_Partizipation.pdf entwickelt. Diese sind heutzutage noch mehr gefragt, da manch E-Partizipationsprojekt vor lauter Freude über das Internettool solche Grundsätze ganz vergisst. Weiter Publikationen der ARGE gibt es auf der Seite „Produkte“:http://www.jugendbeteiligung.cc/index.php?id=211.

    Noch zurück zu „partizipation.at“. Eine der InitiatorInnen ist Rita Trattnig, hier in einem „Videointerview“:http://mehrblick.at/2011/06/rita-trattnigg-auf-der-ideenalm-alpbach-2010/ bei der Ideenalm 2010.

    Eine der Ideen für mehr BürgerInnenbeteiligung ist der „BürgerInnenrat“:http://www.vorarlberg.at/vorarlberg/umwelt_zukunft/zukunft/buerofuerzukunftsfragen/weitereinformationen/buergerschaftlichesengage/buergerbeteiligung/buergerinnen-raeteinvorar/derbuergerinnen-rat.htm der in Vorarlberg 2013 gesetzlich verankert wurde.

    Eine weitere Session war der „Soziokratie“:http://de.wikipedia.org/wiki/Soziokratie gewidmet, die auch das „Soziokratische Zentrum“ propagiert. Ich musste ein wenig lächeln. Ohne die Idee zu kennen, haben wir in der Zeit in der ich als Jugendarbeiter tätig war ähnliche Ideen für die Organisation unserer Jugendarbeit entwickelt: Ein Koordinationsteam, das Leiter von Gruppen einsetzt und Gruppe, die selbst Delegierte für das Koordinationsteam einsetzen … und Konsens war das tragende Element. Leider kam es nicht ganz dazu, dass wir das in aller Konsequenz leben konnten.

    Für eine tiefere Betrachtung bräuchte ich jetzt noch einiges an Zeilen und werde dies wohl eher in mehrere weitere Artikel verpacken.

    Nicht zuletzt sei natürlich die „IG Demokratie“:http://www.ig-demokratie.at/ erwähnt, die das ParCamp 2013 organisierte und möglich machte.
    Mit Oktober 2013 hat man mir einen kleinen Relaunch der Website versprochen, damit auch die Menschen hinter der IG sichtbarer werden.
    Diese möchte ich natürlich für das ParCamp 2013 danken.

    Denn das ParCamp war ein richtiges BarCamp und damit für mich zwei wertvolle Tage. Danke also nochmals an die OrganisatorInnen, die Sponsoren und insbesondere allen Teilnehmenden für die guten Diskussionen.

  • Nächstes Wochenende: ParCamp 2013 #demokratiereform

    Logo ParCamp demokratiereform

    Am 20./21. September 2013 gibt es das zweite Parcamp (Partizipationscamp) – diesmal in Linz zum Thema #demokratiereform

    Das erste Parcamp fand voriges Jahr in Wien statt, veranstaltet von der „ARGE Partizipation“:http://jugendbeteiligung.cc, bei der auch „mein Dienstgeber“:http://bmwfj.gv.at beteiligt ist und ich dadurch auch aktiv bin. Zum nachlesen gibt es seit kurzem auch den „Tagungsband“:http://parcamp.fh-joanneum.at/2013/tagungsband-zum-parcamp-ist-fertig/.

    Aber nun zum Jahr 2013. (mehr …)

  • CC-Camp – ClubComputer organisiert ein Barcamp

    Werner Illsinger habe ich im Laufe der Diskussion über die Zukunft von Webtermine kennen gelernt. Werner ist Präsident des ClubComputer, der am 5. Oktober 2013 ein Barcamp (in Wien), das CC-Camp, veranstaltet.

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    Bevor ich selbst noch viel mehr erzähle habe ich Werner einfach mal interviewt.

    Der Club Computer veranstaltet zum ersten mal ein Barcamp. Die erste Frage: Was ist der ClubComputer überhaupt?

    Werner Illsinger: ClubComputer ist ein Computerclub.  Uns gibt es seit 1986 – wir wurden gegründet, als Personal Computer für die breite Masse leistbar wurde. Unsere erste Clubleistung war es günstige PC Nachbauten aus Taiwan im Zuge einer Sammelbestellung selbst zu importieren. Das ist heute kaum mehr vorstellbar, aber damals hat ein IBM PC noch so viel gekostet wie ein Mittelklassewagen. Daher wurde unser Club gegründet. Die grundsätzliche Zielsetzung ist bis heute dieselbe geblieben. Wir wollen unsere Mitglieder in die „digitale Zukunft“ begleiten. Heute ist das Problem nicht mehr leistbare Hardware zu bekommen, sondern vielmehr Gesellschaftliche Themen wie der Schutz der Privatsphäre – aber nach wie vor auch technisch auf dem Laufenden zu bleiben.

    Was ist deine Funktion beim ClubComputer?

    Werner Illsinger: Da wir als Verein organisiert sind, braucht es einen gewählten Vorstand. Meine Funktion heißt Statutengemäß „Präsident“ – aber in Wirklichkeit ist es „Mädchen für alles“ – Ich darf mich gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen darum kümmern, dass der Club funktioniert. Das heißt unsere Clubangebote ständig an die Gegebenheiten anpassen, mich darum kümmern dass unsere Internet Dienste laufen – Partner finden, die unseren Mitgliedern Vergünstigungen über unsere Clubkarte einräumen, Veranstaltungen wie unsere monatlichen Clubabende oder Stammtische organisieren, etc. Wir suchen laufend Leute die gerne im Club mitarbeiten wollen. Die „Belohnung“ für die aktive Mitarbeit ist im Verein ist dass man dann bei Entscheidungen auch eingebunden wird.

    Wie kamt ihr auf die Idee das Format Barcamp zu probieren?

    Werner Illsinger: Wir sind ein gemeinnütziger Verein. Wir sind daher nicht auf Gewinn ausgerichtet und arbeiten alle unbezahlt für den Club. Daher gefiel uns die Idee einer „nicht Konferenz“ – wir wollen keine bezahlten Vortragenden und zahlende Teilnehmer – und dann für die Organisation Geld einnehmen. Daher war die Idee die Form eines barcamps zu wählen naheliegend. Wir wollen unsere Themen am barcamp behandeln – und sehen was wir gemeinsam erreichen können.

    Auf der Seite des CC-Camp finden sich schon einige Anmeldungen. Die Themenvorschläge wirken alle sehr professionell. Bei fast jedem Barcamp an dem ich teilnahm diskutierten wir, wie man Barcamps niederschwellig gestalten könnte. Wie siehst du das?

    Werner Illsinger: Ich glaube dass die Seite vielleicht professioneller wirkt, als es tatsächlich ist. Wir haben einfach eine Reihe an Leuten – die wir kannten – angesprochen und eingeladen am barcamp dabei zu sein, und Vorträge zu unseren Hauptanliegen einzubringen. Wir würden gerne gemeinsam einige Dinge verändern – daher haben wir absichtlich auch Politiker angesprochen – aber es braucht um die Anliegen der Netzgemeinde ausgewogen zu diskutieren vor allem auch inputs der betroffenen. Daher freut es uns auch dass wir Spezialisten zu den unterschiedlichen Themen unter den Teilnehmern haben. Wir haben schon ein sehr breites Angebot an Themen – wir halten uns aber nach wie vor daran, dass wir die Agenda erst beim Frühstück gemeinsam erarbeiten werden.  Vermutlich wirkt die Seite deswegen professionell, weil wir von allen Teilnehmern auch Fotos eingefordert haben J.

    Welche Themen/Personenkreise würdest du dir noch für das Barcamp wünschen?

    Werner Illsinger: Die Themen sind denke ich schon sehr vollständig vertreten. Wir haben das Thema Urheberrecht, Netzneutralität, den Schutz der Privatsphäre und damit zusammenhängend die staatliche Überwachung, aber auch technische Vorträge über aktuelle Entwicklungen wie Cloud Computing oder Social Media. Ich würde mir noch wünschen, dass wir von allen Stakeholdern Teilnehmer dabei haben – um die Themen umfassend diskutieren zu können. Beispielsweise haben wir beim Thema Urheberrecht – Vertreter von fast allen politischen Parteien dabei. Einen Vertreter von einem Musikverlag, Konsumenten, was uns noch fehlt, wären Kunstschaffende – die versuchen von ihren Werken zu leben, oder auch jemand von einer Verwertungsgesellschaft …  Urheberrecht ist z.B. ein sehr spannendes Thema – denn es geht darum wie die Urheber für Ihre Arbeit eine faire Entlohnung bekommen können – ohne dass wir Konsumenten 7×24 Stunden überwacht werden. Im Bereich des Schutzes der Privatsphäre haben wir sicherlich sehr viele Vertreter am barcamp die meinen, dass all das was derzeit im Netz passiert aus dem Ruder läuft. Es wäre auch hier gut – Teilnehmer dabei zu haben, die es von der anderen Seite sehen. Jemanden der Vorratsdatenspeicherung als wichtig und notwendig erachtet. Diskussionen – und Ergebnisse können sich denke ich nur ergeben – wenn wir Spannungen erzeugen – nicht wenn alle Teilnehmer der gleichen Meinung sind.

    Möchtest du noch für eine andere Veranstaltung des ClubComputer werben?

    Werner Illsinger: Das barcamp ist unser erster Versuch eine derartige Veranstaltung zu organisieren. Wir veranstalten aber auch monatlich 2 Clubabende zu unterschiedlichen Themen. Meistens sind diese eher technischer Natur und beleuchten Neuerungen in der digitalen Welt. Im September z.B. wird es einen Vortrag zum Thema HDR Fotografie geben – also wie man Fotos erzeugt die einen hohen Dynamikumfang haben. Diese Fotos entstehen am Computer aus mehreren Aufnahmen die vom gleichen Objekt mit unterschiedlichen Belichtungszeiten gemacht werden. Zusätzlich gibt es einmal im Monat einen Stammtisch zum Thema Netzpolitik. Am Stammtisch diskutieren wir immer ein aktuelles Thema. Es gibt aber keinen Vortrag. Der nächste Stammtisch beschäftigt sich z.B. mit dem Thema TEMPORA und wie die Briten das Internet überwachen. Die Veranstaltungen werden immer auf „clubcomputer.at“:http://clubcomputer.at angekündigt. Wir freuen uns über jeden Teilnehmer (natürlich auch Nichtmitglieder). Wenn jemand unseren Club unterstützen möchte, freuen wir uns natürlich auch über neue Mitglieder. Die Mitgliedschaft im Club kostet im Monat nicht mehr als eine Tasse Kaffee. Falls das jemandem zu viel erscheint, kann er sich die Mitgliedschaft auch erarbeiten – für einen Vortrag gibt es ein Jahr Mitgliedschaft gratis.

    Zum Schluss nochmals der Link zum „CC-Camp“.

    Mein Terminkalender weiß es noch nicht ganz genau. Sofern es sich ausgeht, möchte ich gerne teilnehmen. Dann gibt es natürlich auch eine „LeserInnenaktion„.

  • Wir gestalten ein AnalogCamp

    Vor mehr als vier Jahren skizzierte ich die Idee „FlipCamp – Ein BarCamp geht offline„. Dann kam halt immer etwas dazwischen.

    Michael Mikee Eisenriegler hat nicht locker gelassen und mich immer wieder erinnert. So trafen wir uns endlich in einem sehr analogen Gasthaus und plauderten, dachten nach, fanden neue Ideen … so entstand das #analogcamp.

                                     aaa
                                      aaa
                                aaaaaaaaaa
                                   aaaaaaaa
                            aaaaaaaaaaaaaaaa
                                aaaaaaaaaaaaa
                    aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa ANALOG
                    aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa CAMP
                  aaaaaa       aaaaaaaaaaaaaaaa  2013
                    aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa
                   aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa
                          aaaaaaaaaaaaa
                    aaaaaaaaaaaaaaaa
                  aaaaaaaa
    

    Vorab: AnalogCamp, am Samstag, 30. November in Wien (Lokalität wird noch gesucht). Wir freuen uns über Ideen, Vorschläge, Kritik und Mithilfe.

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

    Lest am besten den Text, den Mikee und ich auf der „Analogcamp Seite im Barcamp Wiki gemeinsam entwickelt haben. Ich hoffe er erklärt die Intention des AnalogCamps verständlich.

    Ein paar Zeilen möchte ich nochmals hervorheben

    Ein analoges Barcamp mit Ideen für das Digitale

    Wir wollen nicht nur Retro sein und digitale Geräte aus dem AnalogCamp verbannen. Wir hoffen auch darauf, dass wir uns den Fragen des digitalen Zeitalters mal ein wenig anders nähern. So gibt es Themen, die auf anderen Barcamps, da und dort in Sessions schon mal aufgetaucht sind – hier haben sie besonders viel Platz.

    Was aber viel wichtiger ist: Wir wollen kommunizieren, old school – ohne Ablenkungen, ohne Gadgets. Selbsterfahrung für Nerds, Geeks und Digital Natives.

    Für ruhige Minuten soll auch ein eigener Schweigeraum bereit stehen (sofern unsere Location das hergibt).

    Dein Social Media Dienst kann Thema sein, aber skizziere ihn auf einer Flipchart. Probier doch mal zum Beispiel eine Zeichnung anstelle eines Fotos zu machen.

    Genau das ist das Experiment. Vielleicht legt man bei so einer Präsentation viel mehr Wert auf andere Punkte. Vielleicht diskutieren wir dann auch ganz anders.

    Vielleicht schafft so ein AnalogCamp ganz neue Mikroformate innerhalb des Camps. Wie wär’s mit einer gemeinsamen Aufführung von John Cages 4’33 und der Diskussion über Urheberrechtsverstösse? Versuchen wir einen Analogtwitter über Postkarten oder Schreibmaschine? Bringen wir empfehlenswerte gedruckte Bücher zum Thema Social Media mit? Lesen wir gemeinsam darin oder daraus? Unterhalten wir uns über Retrofuturismus oder Steampunk? Was wäre aus der Welt geworden, wenn sich die Dampfmaschinen durchgesetzt hätten? Gibt es mehr Sessions über Inhalte von Blogs als über deren Technik?

    Wir laden euch ein, mit uns gemeinsam das AnalogCamp zu entwickeln – und wir suchen noch einen passenden Ort, Mitmachende, Mitdenkende und gutmeinende SponsorInnen.

    Genau. Jede Idee, jeder Hinweis zählt. Und wer gerne mitentwickeln will oder ein wenig sponsern möchte – einfach bei mir oder Mikee melden.

    ——-

    sind wir nicht alle ein wenig analog
    mit der sehnsucht digital zu werden
    (aus „Er ist uns digital geworden“, @roblen 2013)

  • Barcamp Salzkammergut 2013

    Auch während des Barcamps wurde ich per Facebook gefragt, warum man bei einem Barcamp noch ein “Open” davor hängen muss. Nun, die Antwort habe ich schon [im Vorjahr beantwortet](/blog/archives/3497-Barcamp-Voecklabruck-oder-warum-Barcamp-noch-nicht-open-bedeutet). Wie sich bei den Themen zeigte, ist das Barcamp Salzkammergut wirklich offener – oder breiter in der Themengestaltung – als manch andere Barcamp.

    Vorab. Auf die kleinen Bilder im Text kann man für eine größere Ansicht einfach mit der Maus draufklicken.

    ## OTELO

    Aber beginnen wir einmal mit der Örtlichkeit, dem [OTELO](http://www.otelo.or.at )- dem Offenen Technologie Labor.

    > OTELO selbst versteht sich als Modell, das diese Idee abseits urbaner Ballungszentren mithilfe von kostenloser Basisinfrastruktur, niederschwelligen Gemeinschaftsräumen und Kleinlaboren – den so genannten „Nodes“ – realisiert. (siehe [OTELO Idee](http://www.otelo.or.at/otelo/idee/)

    Einen Einblick in das Konzept von OTELO geben wohl auch die [Termine und Veranstaltungen](http://www.otelo.or.at/programm/termine/).

    Das OTELO selbst ist in einer ehemaligen Schule beheimatet. Stellt euch dabei ein zwar mehrstöckiges aber mit wenigen Klassen ausgestattetes Haus vor – somit ein überschaubarer Raum. Diese beherbergen nunmehr eine Gemeinschaftsküche, Seminarraum, Sofas, Werkstätten, etc.

    So war es auch mal ein anderer Einstieg zuerst in die Küche zu gehen, dort Kaffee zu trinken, zu plaudern,… und danach in einem “Klassenzimmer” mit dem Barcamp zu beginnen. Eigentlich wirkte so alles wirklich wie ein Camp, wo Menschen einige Zeit miteinander verbringen.

    ## Sessionplanung

    Begrüßungsrunde, Vorstellung, … wie gehabt. Wobei aufgrund unterschiedlicher Zugsverspätungen etc. während des Tages immer wieder Menschen hinzukamen. Insgesamt waren wir wohl so 30 bis 40 Personen. Überschaubar und doch vielseitig. Auch Jugendliche (im Schulalter) waren anwesend und so war meine Anwesenheit ganz gut um den Altersschnitt wieder zu heben 😉

    Schnell waren auch das Papierwiki mit Sessionideen voll, andere Ideen fanden kein Interesse oder es gab keinen Platz. Meiner einer hat sich dann eigentlich den ganzen Tag im Workshopraum (ein kleines Klassenzimmer mit Sesselkreis) eingefunden.

    D.h. von den Sessions zu Erneuerbare Energien, Alternativen Wirtschaftsformen, Freieszene.org und über die Geeksession zu [Flask](http://de.wikipedia.org/wiki/Flask) kann ich nichts berichten. Nachfolgend einige Anmerkungen, Notizen und Ergänzungen zu den Sessions bei denen ich dabei war.

    Die von mir vorgeschlagene Session zu #freiwilligesdigitalesjahr hat sich dann zeitlich nicht ergeben. Ich werde hier in diesem Blog in nächster Zeit einmal ausführen, was der Hintergedanke dazu ist.

    ## S9y

    Der Vollständigkeithalber muss ich natürlich als “S9y-Evangelist” 😉 berichten, dass ich einige Bücher zu [Serendipity](https://nureinblog.at/699-Serendipity) mit hatte und im OTELO freigelassen habe. Mal sehen, ob sie in die dortige Bibliothek wandern und/oder LeserInnen finden – sofern ich davon jemals höre.

    ## Rahmenbedingungen für Jugendbeteiligung

    Wer mag wirft einen Blick auf meine Flipchart Aufnahmen [Nummer 1](http://www.flickr.com/photos/lender/8585609483/in/set-72157633075876975) und [Nummer 2](http://www.flickr.com/photos/lender/8585611015/in/set-72157633075876975/) mit den Notizen zu der Session (die nicht von mir stammen).

    Es kamen einige Ideensplitter, Hinweise wo es an Desinteresse seitens der Erwachsenen mangelt und wo Jugendliche gerne partizipieren möchten. Da ich mich auch beruflich mit der Thematik beschäftige war es für mich interessant mal wieder live von den Erfahrungen der Anwesenden zu hören. Wer sich selbst mit Methoden und Anregungen zu Jugendbeteiligung beschäftigen möchte für den gibt´s u.a. die Fachstellen [invo](http://invo.at) und [beteiligung.st](http://beteiligung.st), die Seite der [ARGE Partizipation](https://www.jugendbeteiligung.at).

    ## Open Knowledge Foundation

    Die nächste Session widmete sich der Open Knowledge Foundation – siehe [OKFN Austria Seite]https://web.archive.org/web/20221001204117/http://okfn.at/. Ihr weltweites Anliegen:

    > Die Open Knowledge Foundation setzt sich für die Veröffentlichung, Nutzung und Wiederverwendung von offenem Wissen ein. Um diese Ziele voran zu treiben arbeiten wir an Technologien, die eine größere Transparenz des öffentlichen Lebens ermöglichen und mehr Beteiligung von Bürgern gewährleisten.

    Hierbei geht es um Open Data, Open Science, Offene Haushalte, frei nutzbare Bilder und Musikstücke, … und vieles mehr.

    Ein paar Links die ich aus der Session mit genommen habe:

    [Data Journalism Handbook](http://datajournalismhandbook.org.) Denn das eine sind offene Daten, das andere sind JournalistInnen, die auch wissen mit diesen Daten sinnvoll umzugehen, sie überhaupt zu verstehen und die “richtigen” Schlüsse daraus zu ziehen. Recht bekanntes Beispiel war die Kooperation zwischen einigen Medien und Wikileaks, da die Whistlerblower Seite keine Ressourcen hatte die Daten entsprechend auszuwerten.

    [OpenSpending](http://openspending.org) möchte Geldflüsse zwischen Staaten offensichtlich machen. Wer meint, das sei kein Thema, der hat heute noch nicht die Zeitung aufgeschlagen.

    [PublicDomainReview](http://publicdomainreview.org) gibt Hinweise auf kostenlose, freie Musikstücke, Bilder, etc. In diesem Zusammenhang ein kleiner Hinweis auf die Handreichung [Griffbereit. Das Urheberrecht in 24bits](http://www.ispa.at/service/broschueren/ratgeber-urheberrecht/). Die ISPA hat 24 Fragen rund um das Urheberrecht – von denen wir alle mehr oder minder betroffen sind – in 24 allgemein verständliche Antworten mit vielen Verweisen zu informativen Seiten verknüpft. Ich kann nur empfehlen, einen Blick hinein zu werfen und zu probieren, ob man das alles selbst gewusst hätte.

    [Crowdcrafting](http://crowdcrafting.org)ist die Seite auf der sich Forschungsunternehmen, Universitäten mit der “Arbeitskraft der Vielen” trifft. Tätigkeiten, die viel Zeit/Geld kosten und in kleinste Arbeitsschritte zerlegt werden können sind hier zu finden. Beispiel wäre z.B. [Feynman´s Flowers]https://web.archive.org/web/20150401153646/http://crowdcrafting.org/app/feynmanflowers/. Hier bekommt man ein Foto eines Moleküls gezeigt, soll den Mittelpunkt markieren und eine korrekte Querachse durch das Molekül legen. Zigtausende Fotos würden viel Arbeitskraft kosten – hier kann jeder zwei, drei Fotos markieren und so einen Beitrag leisten. Machen viele mit, ist das Projekt in Wochen, Tagen oder Stunden erledigt.

    Mit [Open Definition](http://opendefinition.org) bildet die OKFN eine Diskussionsplattform, was der Begriff “Open” überhaupt bedeutet. Ab wann sind Daten offen? Welche Daten sollten offen angeboten werden? So findet sich auch eine deutschsprachige [Definition Offenes Wissen](http://opendefinition.org/okd/deutsch/) in 11 Punkten.

    Darüberhinaus gibt es noch eine Vielzahl von Projekten – das würde aber diesen Artikel sprengen. Ich darf nur auf meinen eigenen Artikel zu [OpenScience](https://nureinblog.at/3525-OpenScience) verweisen, bei dem die Kommentare ebenso interessant zu lesen sind.

    ## Mittagessen und OTELO-Führung

    Das Mittagessen fand in der Küche statt. Danke den KöchInnen (wer immer das jetzt war) für ein feines Chilli con Carne. Irgendwie war´s für mich wie Jugendlager und ein schöner Gegensatz zu den Hightech-Räumen in denen Barcamps öfters stattfinden.

    Gleich nach dem Essen gab es für Nicht-Otelo-KennerInnen eine kleine Führung durch die Räume. Vom Radioprojekt, vom Chemielabor und geglückten und verunglückten Experimenten ging es zur Breakdance Gruppe, hinüber zum 3D-Printer, der schon einige Ersatzteile für sich selbst herstellen kann.

    Und dann ging´s schon wieder weiter.

    ## Polyamory

    Die nächste Session war wieder mal Beweis, was bei einem Barcamp alles Thema sein kann. Hand hoch, wer hat eine Ahnung was [Polyamory](http://de.wikipedia.org/wiki/Polyamory) (Wikipedia) ist. Ich kannte diesen Begriff vorher nicht.

    Ich muss gestehen, ich blieb nach diesen 45 Minuten noch mit vielen Fragen zurück bzw. habe ich sicherlich nur einen Hauch eines Verstehens, was damit überhaupt gemeint ist. Daher will ich gar nicht beginnen hier länger darüber zu schreiben.

    Wen es weiter interessiert, einfach mal mit Google anfangen.

    ## Zweiminutenprojekte

    Der Sessionvorschlag kam von mir. Nachdem ich dazu schon ein paar Ideen hatte, wir einiges darüber diskutierten und ich die “Ergebnisse” gerne im Detail dokumentieren möchte, wird es dazu noch einen [eigenen Artikel](https://nureinblog.at/3658-Zweiminutenprojekte) von mir geben. Geduldet euch noch ein wenig, er kommt bald, versprochen.

    Daher nur kurz. Es ging um die Frage, welche Projekte es gäben könnte, die man in zwei Minuten fertig stellen könne. Oder gibt es Projekte, die man auch mit zwei Minuten am Tag unterstützen könnte. Wie obiges Beispiel “Crowdcrafting” zeigte: Ja, die Möglichkeit besteht.

    Zur Entschleunigung hat dann zum Schluss der Session ein Schweigen beigetragen, dass zwei Minuten dauerte. Dabei konnten wir (wohl fast alle) fühlen, wie lange zwei Minuten eigentlich sind.

    ## Das Bildungssystem

    Über das österreichische Bildungssystem ließe sich viel sagen. Wir alle sind darin auch Expert/innen, immerhin waren wir alle in der Schule. Weiters spiegeln sich in diesem System auch unsere jeweils eigenen Wertvorstellungen und die unterschiedlichen Anliegen, die wir diesem System übertragen wollen. So war wohl klar, dass in einer 45minütigen Session nicht DIE neuen Antworten und DIE Lösungen entstehen. Es war aber eine interessante Diskussion über alternative Bildungsmodelle (und deren Schwierikgeiten).

    Dabei kam auch die Frage auf, ob so etwas wie eine Universität nicht auch als langanhaltendes Barcamp geführt werden könne. Nicht der eine Vortragende sondern alle lassen alle von ihrem Wissen, ihren Erfahrungen und am gemeinsamen weiter entwickeln partizipieren. Klingt utopisch, aber …

    Kaum war ich zu Hause in Wien, fand ich den Hinweis auf [uniuni.tv](http://www.ununi.tv), dass sich selbst wie folgt defniert:

    > ununi.tv bietet als virtuelle Hochschule für Film, TV und Web allen Interessierten, MedienmacherInnen und QuereinsteigerInnen eine Möglichkeit, sich umfassend an der Schnittstelle von Internet und Bewegtbild weiterzubilden. Konzipiert als online Barcamp, das live und on demand besucht werden kann, fördert ununi.tv eine kontinuierliche Qualifizierung am Puls der Zeit. Oder um es kurz auszudrücken: Wir antizipieren die moderne Hochschule als „Unkonferenz am Unort zur Unzeit“.

    Mit März 2013 hat uniuni.tv. gerade begonnen, sich [neu zu erfinden](http://ununitv.blogspot.co.at/2013/03/the-new-ununitv-die-reise-hat-begonnen.html.)

    In diesem Zusammenhang habe ich den einen Hinweis auf eine 8tägige Barcamp Idee bekommen, aber nicht mehr wiedergefunden. Ja, das wäre wohl interessant. Vielleicht nicht mit 100 oder 50 Menschen. Aber sagen wir mal 20 Personen, eine Woche, nur Barcamp. Wie entwickelt sich in diesen 7 Tagen das Format weiter, was entsteht oder was entsteht nicht?

    ## Abschlussrunde

    In der Abschlussrunde wurde die Frage der Bewerbung des nächsten Open Barcamp Salzkammergut thematisiert. Ja, es könnten noch ein paar Menschen mehr werden, müssen es aber nicht. Gerade diese kleineren Barcamps sind dafür oft intensiver. Außerdem musste ich gleich mal rechnen. Wien: rund 1,6 Mio EinwohnerInnen, maximale Anzahl TeilnehmerInnen bei einem Barcamp rund 200. Vöcklabruck: rund 11.000 EinwohnerInnen, rund 40 TeilnehmerInnen. Vom Verhältnis her war das ein Mega-Barcamp!

    Wieder war auch die Frage der Niederschwelligkeit ein Thema. Und wieder kamen wir zum Schluss, dass man insbesondere durch persönliche Ansprache werben muss. Das Barcamp Konzept und die Regeln sind einfach, aber doch für unser klassisches Verständnis von Veranstaltungen schwer verständlich.

    Ansonsten gab es viel Zuspruch, viel positives Feedback, gerade auch von den Barcamp-Neulingen. Und es gab die (fast) fixe Zusage auch im Jahr 2014 ein Barcamp durchzuführen.

    Noch eine positive Beobachtung: Ist es das OTELO, die Region,…? Ich hatte den Eindruck, dass in Diskussionen – auch bei unterschiedlichen Sichtweisen – einem mit Respekt begegnet wurde. Da habe ich schon einiges andere erlebt und habe es daher umso mehr genossen … und hoffentlich auch so gehandelt und diskutiert. Auf alle Fälle interessant, dass mir diese hier besonders auffiel.

    Ich komme gerne wieder. Das #bcskg war ein feines Camp. Der Begriff “Open” davor passt. Web und Technologien waren Themen, die immer wieder auftauchten und einflossen. Aber gesellschaftliche Fragen standen durchaus im Mittelpunkt.

    Nun, vielleicht gibt´s nächstes Jahr einen #twittertrain. Immerhin liegt das Otelo eine einzige Gehminute vom Bahnhof entfernt, ist somit auch von Wien aus ohne Nächtigung besuchbar. Wer Interesse hat, darf sich schon jetzt bei mir melden 🙂

    Also, bis zum nächsten Jahr und danke für die Organisation, die Diskussionen und die Gastfreundschaft.

  • Zwei Minuten beim Barcamp Salzkammergut

    Am 23. März 2013 findet das „Open Barcamp Salzkammergut 2013“:http://www.barcamp.at/Open_Barcamp_Salzkammergut_2013 statt.

    Warum das Barcamp auch noch ein „Open“ davor hat, darüber „schrieb ich schon im Jahr 2012“:/blog/archives/3497-Barcamp-Voecklabruck-oder-warum-Barcamp-noch-nicht-open-bedeutet.

    Nun plane ich an dem Tag mir mal das „OTELO“:http://www.otelo.or.at anzusehen, da es nicht nur Ort das Barcamp ist, sondern auch ein offenes Technologielabor.

    Und diesmal will ich nicht über S9y, Webtermine,… erzählen (außer mich fragt jemand 🙂

    „Michaels Video“:http://www.nozbe.com/blog/post-6c4b9d=-2-minute_productivity-_introduction hat mich inspiriert, doch mal eine andere Session vorzuschlagen. Wir reden so oft über die großen Projekte, über die Zeit, die wir nicht dafür haben. Projekte, die wir planen, aber dann doch nicht die Zeit reicht.

    In meiner Session möchte ich Ideen für „2-Minuten-Projekte“ sammeln. Was kann ich in zwei Minuten im Netz umsetzen, was kann ich in zwei Minuten bewegen? Und vielleicht bewegen wir auch gleich etwas beim Barcamp.

    Was das sein könnte. Nun, darüber möchte ich in einem nächsten Artikel etwas näher eingehen. Jetzt sind meine zwei Minuten mal vorüber 😉

  • Barcamp Linz 2013 – Dokumentation

    Zum Barcamp Linz gibt es neben „meinem Beitrag“:/blog/archives/3624-Barcamp-Linz-2013-ein-paar-Eindruecke#extended schon ein paar Artikel, Fotoalben etc.

    Hier eine kleine Auflistung:

    * „Linksammlung Panoramafotografie“:http://www.egm.at/weblog/2013/02/linksammlung-panoramafotografie/ von Ernst G. Michalek
    * „Ich schaffe es heute nicht zum Barcamp“:http://hdr-fotograf.at/2013/02/02/ich-schaffe-es-heute-nicht-zum-barcamp-uber-no-shows-auf-barcamps/ von Achim Meurer
    * „Barcamp Linz 2013“:http://mome.at/2013/02/04/barcamp-linz-2013/ von Monika Meurer
    * „Barcamp Kultur“:http://mome.at/2013/02/04/barcamp-kultur/ von Monika Meurer
    * „Barcamp Linz #2“:http://www.subtext.at/2013/02/barcamp-linz-2/ von Magdalena Freund
    * „Photostream“:https://www.facebook.com/bclinz/photos_stream des Barcamps auf Facebook
    * Fotos mit Hashtag #bclinz „auf flickr“:http://www.flickr.com/search/?q=bclinz
    * „Radio Kumpf“:http://cba.fro.at/105273 mit einer Vorschau auf das Barcamp Linz

    Gibt´s noch mehr?

  • Barcamp Linz 2013 – ein paar Eindrücke

    #bclinz Der ScreenSchon ist es über 24 Stunden her, dass das „Barcamp Linz“:http://www.barcamp.at/Barcamp_in_Linz_2013 endete.

    Bevor ich es wieder hinaus zögere – nachfolgend mein persönlicher Rückblick. (mehr …)

  • Das Barcamp Prinzip im Kleinstformat

    Vor ein paar Wochen habe ich für mich ein wenig die Frage beantwortet: [[Haben Barcamps eine Zukunft]].

    Dabei schrieb ich

    bq. Und dann die Barcamps, die im Hinterzimmer eines Cafes statfinden. Gerade auf die setze ich. Wobei nehmt das Hinterzimmer nicht so wörtlich.

    Somit lese ich umso interessierter, wenn ich von Adaptionen der Barcamp Idee lese. Auf „Alles fließt“ schreibt der Autor über sein „Micro Barcamp“:http://www.alles-fliesst.com/ein-micro-barcamp-entspannte-produktivitat-mit-freunden/ zu fünft(!). Ja, warum nicht.

    Ganz „bar“ ist es zwar nicht, da die Teilnehmer/innengruppe geschlossen ist, aber ansonsten… Und der Aufwand ist klein. Social Media und entsprechende Tools wie Evernote, Dropbox,… bieten uns genügend Möglichkeit zur Vorbereitung und Dokumentation. In dieser kleinen Gruppe reicht dann wirklich eine Ecke im Café, das eigene Wohnzimmer oder ein gemeinsamer Aufenthalt in der Frühstückspension.

    Woher habe ich über dieses Micro Barcamp erfahren. Über meine eigene Zeitung! 🙂 Sprich, über „Barcampen“:http://paper.li/RobLen/1308386612, eine tägliche Online-Zeitung (mittels „paper.li“:http://paper.li) zur Thematik. Diese setzt sich aus Tweets und Co. rund um die Stichworte Barcamp, Createcamp,… zusammen – und kann man sogar abonnieren.

  • Barcamp Linz 2013 – Meine Ideen

    Am 2. Februar 2013 findet das zweite „Barcamp Linz“:http://www.barcamp.at/Barcamp_in_Linz_2013 statt. Schon beim ersten mal war [[Barcamp Linz – ich war dabei|war ich dabei]].

    Thematisch offen möchten sich die Barcamp-Organisator/innen insbesondere den Themen

    * Digitiale Gemeingüter
    * Gesellschaftliche Vernetzung
    * Produktion von Inhalten

    widmen.

    Auf Vernetzung, Austausch, voneinander lernen und gemeinsam entwickeln und produzieren möchte auch ich mich in Linz fokussieren.

    * Wer es noch nicht kennt, dem/der möchte ich „Webtermine.at“:http://webtermine.at vorstellen und und zur Mitarbeit einladen.
    * Die [[WebPlausch]] Idee ist zwar ein wenig eingeschlafen, aber ich möchte sie gerne wieder beleben.
    * „Bloggen ist Vielfalt“ haben wir zwar in Deutschland beendet, ein Relaunch mit österreichischer Top Level Domain wäre fein. D.h. ich würde gerne den [[Bloggen ist Vielfalt – Neustart]] in Linz beginnen.
    * Weiters werde ich kostenlose Bücher über [[Serendipity]] auflegen.

    Ob Twitter oder App.net mein Hauptkanal zur Berichterstattung wird, weiß ich noch nicht. Ebenso wie ich die Fotos sammle, immerhin habe ich auch hier einige Plattformen.

    Aber vor lauter erzählen möchte ich auch die Zeit haben (bzw. mir diese einfach gönnen) zuzuhören, Menschen kennen zu lernen und Neues zu erfahren. Auf alle Fälle freue ich mich auf Linz.

    PS: Es gibt wieder eine BesucherInnen-Aktion. Wer mich am Barcamp auf diesen Artikel anspricht, der/die gewinnt einen Artikel in meinem Blog. D.h. du kannst dir etwas wünschen: Ein Thema über das ich schreiben soll, ein Interview, dass ich mit dir führen soll,… was immer dir einfällt und nicht gegen die guten Sitten verstösst.