Monat: Juni 2026

  • PureBlog erleichtert die Einbindung von Kommentaren

    Die Entwicklung von Pureblog geht weiter. In der Grundfunktion hat das Blog keine Möglichkeit Artikel zu kommentieren.

    Dev Kirk, der Entwickler hat aber mit PureComments eine zweite Anwendung programmiert, die auch in ein PureBlog integrieren kann. Damit können Nutzer:innen im PureBlog Kommentare hinterlassen.

    Mit dem neuen Update des PureBlog muss für man diese Integration nichts am Code ändern. Jetzt geht das Ganze über die Einstellungen des PureBlog (siehe Dokumentation).

    Nebstbei: Eine Importfunktion für Ghost Blogs ist auch hinzugekommen.

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  • Neu in Nextcloud: Aufgaben wiederholen

    Ich habe gerade einige der Nextcloud-Apps aktualisiert. Dabei war auch die „Aufgaben”-App. 

    Siehe da! In der neuesten Version wurde eine Funktion eingebaut, die seit Jahren gewünscht wurde. Ab jetzt können Aufgaben sich auch wiederholen lassen.

    Jeden 5. des Monats, jeden 4. April, alle zwei Wochen, … All das ist jetzt möglich. 

    Die Aufgaben-App lässt sich über die CalDAV-Schnittstelle u. a. auch mit Apples Erinnerungen verbinden und kann somit direkt am Mac, iPhone etc. genutzt werden. Nextcloud übernimmt dann die Synchronisierung zwischen den Geräten. Das funktioniert natürlich auch mit Android oder Linux.

    Ich werde ausprobieren, wie gut sich die neue Funktion handhaben lässt und ob sie mir Todoist (und das Abo) ersetzen könnte.

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  • Einen Artikel aus dem Fediverse heraus schreiben

    Mein Provider sperrt aus Sicherheitsgründen die Schnittstelle mit der die WordPress App fürs iPhone sich mit meinem Blog verbindet.

    Aber ich habe ja auch noch das ActivtiyPub Plugin. Und so schreibe ich diesen Artikel über einen Mastodon Client.

    Schön, wenn ich mehrere Wege in mein Blog habe.

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  • 17 Jahre URLs verkürzen mit YOURLS

    Gerade habe ich ein Update bei meiner YOURLS Installation durchgeführt.

    Mit YOURLS schaffe ich mir meine eigenen Short-URLs. Ist für einiges praktisch. Z.B. wenn ich auf https://roblen.at/fediverseregeln verweise. So eine Adresse kann ich mir sogar merken.

    Und jetzt komme ich darauf, dass ich YOURLS schon fast 17 Jahre nutze. Eine recht lange Zeit. Fein, dass die Software bis heute regelmäßig Updates erhält.

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  • KI-Notizen: eine Idee

    Ich nutze Künstliche Intelligenz immer wieder: Für Rechtschreibkontrollen, um Ideen zu wälzen, Dokumente zu analysieren, für Recherchen,… Mir sind die Grenzen bewusst und (wohl nur in Teilen) auch die Gefahren. Ich bin immer wieder erstaunt, was ich da an Rückmeldungen bekomme. Neben banalen Gedanken auch Ideen, die mir auf die Schnelle (oder vielleicht nie) in den Sinn gekommen wären.

    Ich experimentiere auch gerne. Mit KI, mit meinem Blog, mit Technik.

    Daher kam mir eine Idee, die ich mit ChatGPT diskutiert habe um sie noch weiter auszuformen.

    Eine KI liest Nur ein Blog und macht sich Notizen

    Während der BlogWochen 2026 fordere ich die KI auf mein Blog zu lesen und sich Notizen zu machen: Sie kann aktuelle Artikel aufgreifen, Verbindungen zu älteren Beiträgen herstellen, Fragen stellen oder Muster erkennen, die ihr beim Lesen auffallen. Sie muss nicht auf jeden Artikel reagieren und darf auch eigene Schwerpunkte setzen. Diese Notizen würde ich (das wäre zumindest der Plan) 1:1 in einem kleinen Zweitblog veröffentlichen.

    Für dieses Zweitblog würde ich PureBlog verwenden. Ich wollte es immer schon mal gerne im Produktiveinsatz ausprobieren. Es ist einfach aufgebaut und eignet sich daher gut für so ein zeitlich begrenztes Experiment

    Bei den BlogWochen geht es in unterschiedlichen Formen ums bloggen. Es gibt schon Blogs, die allein mit KI betrieben werden. Meine Idee geht ein wenig woanders hin. Dieses KI-Notizen Blog soll mittels KI meine Artikel kommentieren, weitere Gedanken dazu schreiben, Fragen stellen. Es darf auch Verknüpfungen mit früheren Artikeln finden und daraus wiederum Überlegungen ableiten.

    Nach der jetzigen Idee wird das KI-Notizen Blog keine Kommentarfunktion haben. Interaktion mit euch findet dann wiederum nur mit „Nur ein Blog“ statt bzw. meiner Präsenz im Fediverse.

    Ich würde die KI zirka einmal die Woche auffordern, einen Artikel zu formulieren. Habe ich dieser Woche nichts gepostet, dann wird es wohl eher Bezug zu früheren Artikeln nehmen – oder auch nicht.

    Das ganze Experiment ist begrenzt auf die BlogWochen 2026 – also von 15. September bis 15. Dezember 2026. Danach ist es beendet. Außer es war so interessant für mich, dass ich es weiterführe – in der einen oder anderen Form.

    Keine Ahnung, ob mich die Artikel der KI anregen, wieder selbst auf meinem Blog mit eigenen Artikeln zu reagieren. Vielleicht sind die KI-Notizen auch nichtssagend. Wie auch immer, es ist einfach eine Idee und ein Versuch.

    Warum

    Nun, wie ich schon schrieb, ich experimentiere gerne.

    Ich möchte schauen, wie es ist, wenn eine KI beginnt, Kommentare zu schreiben. Ist das interessant, ist das vielleicht eine gute Ergänzung zu meinen Artikeln? Findet die KI quer durch mein Blog Zusammenhänge oder offene Fragen, die ich so noch nicht gesehen habe? Fordert es mich heraus, über einzelne Artikel nachzudenken? Werde ich vielleicht mit weiteren Artikeln darauf reagieren? Wie reagieren meine Leser:innen auf diese Aktion?

    Was jetzt passiert

    Bis September muss ich noch Subdomain einrichten (ich denke da an ki-notizen.nureinblog.at), ein PureBlog installieren (das geht schnell) und entsprechend einrichten. Im KI-Notizen Blog muss natürlich entsprechend hingewiesen weden, dass dies KI-generierte Texte sind.

    Und dann braucht es noch einen guten Prompt, der dieses Projekt in der KI startet.

    Über all das werde ich euch natürlich transparent berichten.

    Was noch passieren könnte

    Hier steht jetzt mal die Grundidee und ich bin gespannt, ob jemand sie kommentieren möchte.

    Ich selbst werde auch noch darüber nachdenken. Vielleicht verwerfe ich die Idee auch wieder. Aber sie ist nicht aufwändig und es wäre etwas, wofür ich Nur ein Blog immer gerne nutze: für kleine Experimente.

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  • Das Between Phone von Commodore (callback 8020)

    Die Firma Commodore war vor einigen Jahrzehnten einer DER großen Produzenten von Home Computern. Mit dem C64 gab es eines der legendärsten Geräte überhaupt. In meinem Bekanntenkreis wollten einige einen und nur einer von uns konnte ihn sich leisten.

    MIt dem Aufkommen des Personal Computers, MS-DOS und dann Windows schwand das Interesse und die Firma ging ein.

    Vor einiger Zeit haben sich einige ältere Herren zusammen getan und die Rechte am Markennamen „Commodore“ erstanden. Mit dem Commodore C64 Ultimate brachten sie ein Geräte heraus, dass perfekt in die Retro-Mania passte. Er sieht aus, wie ein C64, kann die Programme des C64 ablaufen lassen. Darüber hinaus hat er auch neue Features, USB-Schnittstellen etc.

    Die Frage war. Was kommt als nächstes. Eine Neuauflage des Amiga – der nächsten Generation der damaligen Commodore Geräte?

    Nein. Gestern ging die Vorankündigung des „Flip-Phone“ online, auch „Commodore callback 8020“ genannt.

    Das Gerät sieht aus wie ein Klapphandy vor etlichen Jahren.

    Commodore bewirbt es mit den Worten:

    Welcome to the Internot

    Smartphones? Too smart.
    Dumbphones? Too dumb.

    We built the phone in between.
    Does everything you want, nothing you don’t.

    It’s the not dumb dumbphone.

    Bevor ich mich den Features nähere, benennen wir mal den Elefanten im Raum. Das callback wird (mit Kopfhörern) mindestens 499 Dollar kosten. Wer jetzt vorbestellt, bekommt noch einen Discount. Bei dem Preis steigen manche schon aus, weil es das alles auch billiger gäbe.

    Was es (absichtlich nicht) kann

    Aber fangen wir von vorne an.

    Das callback Phone läuft mit Sailfish OS. Das ist ein in Finnland entwickeltes mobiles Betriebssystem, das als unabhängige Alternative zu Android und iOS gilt. Es basiert auf Linux und ermöglicht gleichzeitig die Nutzung vieler Android-Apps. Entwickelt wird es vom Unternehmen Jolla..

    Was macht aber das „phone in beetween“ aus. Die berüchtigten Dump Phones, die man entweder nutzt, weil sie einem als Seniorenhandy verkauft werden oder weil man bewusst Social Media entsagen möchte.können nicht viel. Telefonieren, SMS, vielleicht ein eBook lesen, ein Wecker und dass war es fast schon.

    Commodore sagt: Du sollst in Verbindung mit deinen Angehörigen und Freunden bleiben. Aber direkt. So gibt es WhatsApp, Signal und viele andere Messenger. Man darf auch etliche Android Apps installieren. Aber es gibt keine Social Media Apps und keinen Browser. Es gibt kein Mail, weil dann erreicht dich das Büro von unterwegs. Das ist alles von Haus aus gesperrt. Browser deswegen, weil mit denen kannst du die Sperre leicht umgehen und eben über Web in Facebook, X und Co. einsteigen.

    Der Bildschirm ist zwar ein Touchscreen, aber auch dem Doom Scrolling verwehrt sich Commodore. Nur spezielle Apps dürfen diese Art der Bedienung nutzen. Ansonsten muss man den Cursor verwenden und die Zifferntastatur für Texteingabe. Das berühmte T9 zum schnelleren schreiben wird vielleicht manch Ältere:r von euch noch kennen.

    Es gibt ein 48 Megapixel Kamera, einen SD-Card Slot. Es gibt ein FM-Radio und die Möglichkeit Audiofiles in hoher Qualität abzuspielen. Und der Akku ist austauschbar.

    Die früheren Handys sind lange gelaufen. Wie lange das callback läuft, können die Entwickler noch nicht sagen. Ein paar Tage Standby sollten zumindest drinnen sein.

    Die Zielgruppe(n)

    Die Frage stellt sich schon mal. Für wen ist das? Wer ist bereit über 400 Euro für so ein Phone auszugeben?

    Wäre der Preis geringer würde schneller mal die Hemmschwelle bei einigen Menschen fallen.

    Nun, ich bin kein Fachmann und habe mal ChatGPT gefragt, ab wann so ein Phone einen Gewinn abwirft. Angeblich bräuchte man da nur eine fünfstellige an verkauften Geräten.

    So viele Menschen gibt es wohl, die sich so etwas leisten können. Aber wollen sie auch.

    Es wird wohl nicht nur die eine Gruppe geben, sondern ein paar potentielle Käufer:innengruppen, die sich wohl auch überschneiden:

    • Menschen, die einfach ein Phone haben wollen, auf dem das schön „C“ des Commodore Logo zu sehen ist. Und dann bietet das Geräte noch frühere C64 Töne (als Klingelton) und Spiele aus der Home Computer Ära.
    • Menschen, denen ein Dumb Phone zu abgespeckt ist und die nun auch Messenger etc. nutzen können.
    • Eltern, die ihren Kindern ein (angeblich) sicheres Phone in die Hand drücken können. Commodore erwähnt auch extra Kindersicherungs-Mechanismen. Kein Web, kein Social Media. Aber viele Möglichkeiten mit den Eltern in Kontakt zu bleiben – samt Videokonferenz.
    • Es gibt angeblich einen Trend wieder Funktionen zu trennen. Da telefonieren, eine anderes Gerät zum Musik hören. Auch hier ist das callback bereit, das Gerät für spezielle Zwecke zu sein.
    • Vielleicht lässt es sich auch fein hacken und dann interessiert es wohl einige Menschen, die gerne ausprobieren, was möglich ist.

    Vielleicht, aber nur vielleicht, haben die Entwickler gerade die richtige Zeit erwischt. Etliche wollen sich (oder ihre Kinder) nicht mehr in den Fängen von Social Media sehen. Sie wollen abspecken. Aber sie wollen weiterhin Menschen schreiben, mit ihnen von der Ferne plaudern und ihnen per Screen/Cam zuwinken. Sie wollen die wirklichen smarten Funktionen eines Phones, wie Navigation etc. – aber nichts, was einem zu lange online lässt.

    Nähe und Abstand

    Commodore spricht auch von

    Maps. Music. Messages. Rideshare. Camera. Retro Camcorder. Mindful Games. QR code scanner. Podcasts. Voice notes. Calendar.

    Nebstbei: Ich habe selbst früher auf solchen Geräten (mit schlechterer Bildschirmauflösung als die 480×640 Pixel des callback) eBooks gelesen.

    Kann das somit ein (kleiner) Erfolg werden?

    Ehrlich gesagt, keine Ahnung. Vielleicht hat das Gerät gerade die Funktionen, die es von DumbPhones gut absetzt und andererseits genau das nicht, was manche von uns an Smartphones stört. Ich habe ja selbst ein Android Gerät zum testen, dass ich jetzt als eReader einsetzen möchte – unter anderem weil mein iPhone doch schwerer ist.

    Natürlich könnte ich mir mein iPhone auch so einrichten, dass es das auch tut. Aber manche:r will das vielleicht nur als Zweitphone. Andere hätten Sorge, dass sie dem Reiz nicht nachgeben können und ihr Gerät wieder aufmachen.

    Ich bin gespannt, welche Spezifikationen das callback am Schluss hat und wie sich das Betriebssystem so anfühlt. Wobei kaufen würde ich es vorerst nicht. Da ist mir der Preis für ein „Mal-Probieren-Gerät“ doch zu hoch.

    Also, für wen von euch wäre das etwas?

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  • Die BlogWochen 2026 kommen

    Im Jahr 2025 organisierten Benedikt, Dirk und ich die BlogWochen 2025. Wir gaben viele Themen vor und luden Blogger:innen ein, darüber zu schreiben. So kamen über 250 Artikel zusammen.

    Auch 2026 wollen wir gemeinsam sichtbar machen, wie vielfältig, persönlich und lebendig Blogs sein können.

    Daher laden wir vom 15. September bis 15. Dezember 2026 erneut zu den BlogWochen ein.

    Wie es abläuft

    Die BlogWochen 2026 werden etwas ruhiger und offener angelegt:

    • Zu Beginn der BlogWochen geben wir einige Themen vor. Insgesamt werden es fünf Themen sein, die viele Möglichkeiten offenlassen. Sie drehen sich nicht nur um das Bloggen selbst.
    • Wer möchte, kann sich ein oder mehrere Themen aussuchen und dazu einen Artikel schreiben.
    • Es können auch mehrere Artikel zu einem Thema erscheinen.
    • Wann die Artikel veröffentlicht werden und in welcher Reihenfolge, entscheidet jede:r selbst.
    • Wer einen Artikel geschrieben hat, schickt einem von uns dreien eine kurze Nachricht – zum Beispiel per Mail oder über das Fediverse. Der Artikel wird dann in unsere Linksammlung aufgenommen. Es braucht vorab keine Anmeldung.
    • Damit kommen wir einem Wunsch mehrerer Teilnehmenden der BlogWochen 2025 nach: weniger Themen, mehr Zeit und Entschleunigung – und damit weniger selbst gemachter Druck.

    Kommentieren, Treffen und Taggen

    Am 13. November 2026 gibt es außerdem den Blogkommentiertag: einen Tag, an dem wir bewusst mehr auf Blogs kommentieren wollen.

    Den Abschluss bildet ein Online-Treffen am 15. Dezember 2026 um 18:00 Uhr. An diesem Abend lassen wir die BlogWochen Revue passieren. Weitere Details planen wir noch.

    Wer die BlogWochen schon jetzt erwähnen möchte: Der Hashtag ist .

    Wir freuen uns schon jetzt auf alle, die mitbloggen, kommentieren, lesen oder die BlogWochen auf ihre Weise weitertragen.

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  • Ich mache Urlaub und denke ein wenig nach …

    Auch ich werde einen kleinen Teil der Sommermonate für eine Auszeit nutzen. Kein Büro, kein Internet. Letzteres schon. Aber ich möchte kein endloses Doomscrolling betreiben oder stundenlang Videos schauen.

    Ich möchte hier und da etwas Interessantes nachlesen und mich ansonsten auf meine ungelesenen eBooks konzentrieren.

    Neben dem Gedanken schweifen lassen, der Sonne … und gutes Essen genießen. Außerdem möchte ich ein wenig nachdenken. Ganz konkret darüber, wie ich mein technologisches Leben gestalten und vielleicht auch hier und da neu ordnen möchte.

    Die übergeordneten Fragen lauten:

    • Was will ich behalten?
    • Was will ich vereinfachen?
    • Was will ich ausprobieren?
    • Was kann weg?
    • Was ist der nächste sinnvolle Schritt?

    Dazu habe ich für mich ein paar konkrete Fragen.

    Mein Web

    • Bleibe ich mit microblog.at bei Mastodon oder wechsle ich zu GoToSocial?
    • Wenn nicht, behalte ich meine GoToSocial Instanz?
    • Wenn ja, versuche ich diese auch selbst zu adminstrieren?
    • Mache ich etwas mit dem CMS PureBlog? Hätte es Sinn Barcamper darauf auszulagern und unter Barcamper.at zu betreiben? Und soll die Seite dann einfach nur dokumentieren oder mehr können?
    • Was mache ich mit meiner Idee mehr Fotos zu posten? Ist der Aufwand mir es wert? Wenn ja, über welche Plattform: Blog, Microblog oder?
    • Habe ich Ideen für mein Blog und wie nutze ich die ActivityPub Schnittstelle. Wird mein Blog noch stärker für meine Aktivitäten im Fediverse nutzbar?

    Organisation

    • Ich nutze derzeit gerne Joplin. Das gehört noch aufgeräumt. Wofür ich ich es zukünftig nutzen.
    • Was gehört eher in der Nextcloud direkt abgelegt?
    • Wie schaffe ich ein stärker automatisiertes Backup und ist dafür eine NAS eine gute Idee?

    Nachdenken mit Papier

    Diese Liste soll den Urlaub nicht dominieren. Manche Dinge eignen sich zum Nachdenken, aber nicht zur Umsetzung im Urlaub. 

    Insbesondere bei den Web-Fragen geht es auch darum, mich nicht selbst unter Druck zu setzen und auf meine Ressourcen zu achten. Ich möchte so vieles ausprobieren, habe dann aber oft nicht die Zeit oder Muße dazu. Daher ist der Urlaub eine gute Zeit, um sich mal wieder zu reduzieren und zu sagen: „Lösch das …” Eine App, eine Idee …

    Dazu eignet sich für mich wunderbar ein Notizheft. A5 und somit als A4-Blatt aufgeblättert. Da kann man Ideen miteinander verknüpfen und optisch besser zueinander stellen. So wirkt nichts fertig, sondern alles ist noch im Fluss. Ich kann durchstreichen und auf der nächsten Seite weitermachen. Das erlaubt Freiräume. 

    Im Urlaub muss ich dann auch nicht mehrere Stunden daran sitzen. Vielleicht skizziere ich nach dem Frühstück ein wenig. Dann lege ich das Heft weg und nehme es bei einem Gedanken wieder auf, um weiterzuschreiben und zu zeichnen. Es fühlt sich dann viel fließender an. Ganz ohne Druck. Und durch die Struktur fällt mancher Druck weg, weil manches losgelassen wird. Das hat einen erholsamen Wert, ganz wie es im Urlaub sein sollte.

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  • Digitales Buchregal umgestellt

    Ich habe vor vielen Jahren Amazon eBooks und den Kindle für mich entdeckt. Zig Bücher in einem kleinen Tablet mit angenehmen eInk Display war eine wunderbare Sache.

    Aber ich war halt in Amazon gefangen. Die Bücher waren per DRM (Digital Rights Management) geschützt und so konnte ich sie nur mit dem Kindle bzw. Kindle Apps auf anderen Geräten lesen. Wie sich zeigte, kann Amazon sogar das Leserecht wieder entziehen. Immer konnte ich die Bücher über die Kindle App auch auf anderen Geräten mit eInk Display lesen, wie meinem Onyx Boox Nova 2.

    Dann probierte ich das Buchangebot von Thalia aus. Die haben auch eigene Pads mit eInk und eine eigene Tolino App für iOS, Android, etc. Das feine jedoch ist, dass die meisten Bücher im ePub Format vorliegen. Meistens sind diese nicht mal gesperrt, sodass ich sie wirklich auf jedem Gerät mit einem einem ePub Reader lesen kann – und ein Backup in meiner Nextcloud ablegen kann.

    Um die alten Bücher aus dem Kindle herauszubekommen gibt es mehrere Programme. Klassiker ist calibre. Das geht nicht bei allen Kindles und so habe ich ePubor Ultimate ausprobiert. Das kostet zwar, aber man kann mit einer Testversion die ersten Seiten jeden Buches herunterladen, um zu schauen, ob es prinzipiell funktioniert. Einziges „Problem“ war, dass manche Bücher nur in einer Schwarz/Weiß-Version konvertiert wurden. Aber bei Büchern ohne Fotos (außer dem Cover) ist das nicht wirklich schlimm.

    Für meinen nächsten Urlaub plane ich dann eine neue „Lese-Konfiguration“. Ich habe eine Motorola Edge 60 Pro, um Android auszuprobieren. Auf diesem habe ich die Tolino App installiert und werde darüber meine Bücher lesen. Ich weiß, eInk ist angenehmer. Aber wenn man die richtigen Einstellungen wählt, lässt sich damit schon ein Urlaub verbringen. Das Motorola ist schmäler und doch um einiges leichter als mein iPhone 17 Pro Max. Und beim stundenlangen Lesen zählt jedes Gramm.

    Für Android gibt es einige gute eReader Apps. Meine früheren Kindle eBooks konnte ich jedoch auch ganz einfach in die Tolino App und damit auch in die Tolino Cloud zu ziehen. Vorteil ist, dass somit alles zwischen allen Geräten gesynct wird.

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  • Park Office statt Home Office

    Eine Person sitzt in einem Park auf einem Klappstuhl an einem kleinen Tisch und arbeitet an einem Laptop. Sie trägt Kopfhörer und eine helle Kappe.

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