Monat: März 2012

  • Selbst hosten ist ein Gebot der Stunde

    Vor ein paar Tagen schriebe ich über Es ist Zeit Posterous zu verlassen.

    Nun meldet sich Evernote mit der durchaus erfreulichen Nachricht, dass Skitch jetzt auch in Richtung Evernote Bilder hochlädt. Skitch ist eine nette Screenshot- und (einfache) Bildbearbeitungssoftware für den Mac mit eigenem Online Bilderhostingdienst. Skitch wurde vor kurzem von Evernote aufgekauft.

    Skitch ade

    Doch jetzt kommt´s:

    In nächster Zukunft wird das Skitch-Sharing zugunsten des Evernote-Sharing eingestellt. Durch diese Änderung können alle Skitch-Nutzer von den zahlreichen Evernote-Vorteilen profitieren.

    Als Evernote Nutzer habe ich ja prinzipiell nichts dagegen. Aber was wird mit all meinen Bildern, die ich in mein Blog eingebunden habe, die auf Facebook in meiner Timeline verlinkt sind. Tja, die werden wohl mittelfristig nicht mehr sichtbar sein und somit z.B. Blogartikel mit großen weißen Löchern…

    Evernote schreibt:

    Wir finden diese Neuerungen toll!

    Im Prinzip ja. Aber was, wenn ich gar nicht Evernote nutzen wollte. Dann schaue ich als Nutzer von Skitch und seiner Onlineplattform durch die Finger.

    Host your Blog

    Da spricht mir heute David Röthler mit dem Artikel Weblogs aus der Seele:

    Obwohl die Timeline von Facebook die Einträge der letzten Jahre wieder ans Tageslicht bringt und Twitter mir wie auch anderen zur fünfjährigen Nutzung gratuliert, begibt man sich doch in ziemliche Abhängigkeit von kommerziellen, nicht von der Community kontrollierten Dienste.

    Eben. Ich finde langsame immer mehr Gründe, warum ich zumindest einen Teil meiner Fotos – insbesondere die, die ich auch im Blog nutzen möchte – nicht einem externen Fotodienst anvertrauen möchte.

    Nur den letzten Satz von David muss ich ein wenig abändern (war doch klar, David, oder 😉 in:

    Da bleibt das selbst gehostete Weblog, das mit Open Source Software wie Serendipity betrieben wird, doch sehr sympathisch.

    Selbst hosten?

    Mit selbst hosten meine ich nicht meinen Rechner zu Hause. Das wäre mir zu aufwendig. Aber einen Webspace kann ich bei vielen Anbietern mieten und mit all meinen Daten relativ rasch wechseln falls mir das Angebot nicht mehr passt. Die Software und die Daten sind aber immer in meiner Hand.

  • Piwigo – Der Test geht weiter

    Nach [[Piwigo – ein Kurztest]] hat sich gleich „Grischa gemeldet“:https://nureinblog.at/3477-Piwigo-ein-Kurztest#c27230 und ein wenig Interesse angemeldet und auch Fragen zu der Fotohosting Plattform für den eigenen Webspace gestellt. Da muss ich natürlich mehr zurück schreiben.

    (mehr …)

  • Piwigo – ein Kurztest

    Auch wenn ich vor einiger Zeit schrieb [[Zurück zum Ursprung bzw. Flickr]] so bin ich mir einfach nicht mehr sicher ob ich mittelfristig Yahoo vertrauen kann.

    Und nach dem „voraussichtlichen Debakel mit Posterous“:/blog/archives/3472-Es-ist-Zeit-Posterous-zu-verlassen überlege ich wieder ob ich nicht auf ein selbst gehostetes Fotoalbum umsteigen soll.

    Heute habe ich dazu ein wenig das Open Source Projekt „Piwigo“:http://de.piwigo.org/basics/features ausprobiert. (mehr …)

  • 5 Jahre auf Twitter

    Am 17. März 2007 schrieb ich meinen ersten Tweet auf Twitter.

    Seither habe ich auf und mit Twitter viel erlebt und über 10.000 Tweets in die weite Welt gesendet.

    Daher zu diesem Jahrestag noch ein paar Tweets. (mehr …)

  • Instagramig

    20120317-230517.jpg

    Über den WordPress Client am iPhone und Nutzung der Camera+ API ein Foto posten.

    Fast ein wenig wie mit Instagram 😉

  • Der Rote Salon

    Kennt ihr den Roten Salon im Wiener Rathaus? Ich bis vor kurzem auch nicht. Und jetzt habe ich etwas über seine historische Bedeutung gelernt.

    Siehe Artikeltext

    Auf dem Schild, das nicht sehr Aufsehen erregend im Salon hängt, steht:

    Am 29. April 1945 versammelten sich hier die Mitglieder der provisorischen österreichischen Staatsregierung unter der Führung Dr. Karl Renners zu ihrer Konstituierung.

    Ein paar Fotos des Roten Salon finden sich auf der Website der Stadt Wien.

     

  • Es ist Zeit Posterous zu verlassen

    Als Posterous als neuer Bloggingdienst an den Start ging, war ich begeistert. Das Erstellen von Beiträgen (mit Bildern, Videos,…) mittels E-Mail war so einfach. Schnell richtete ich mein eigenes Schnipselblog dort ein und führte es mehr oder minder als Sideblog zu „Nur ein Blog“.

    Und nun hat Twitter Posterous gekauft.

    Dies ist ein älterer Artikel. Leider sind einige verlinkte Seiten nicht mehr erreichbar. Wenn möglich, findest du einen Link zur archivierten Seiten in der WayBack Machine. Wenn du etwas zu dem Inhalt ergänzen möchtest, schreib mir oder kommentiere diesen Artikel.

    Was macht Twitter mit Posterous? Eine gute Frage, aber eventuell ist es die falsche Frage.

    Running a company

    Sachin Agarwal, Gründer von Posterous, schreibt in seinem eigenen Blog u.a.:

    …we couldn’t be happier about bringing our team’s expertise to a product that reaches hundreds of millions of users around the globe.

    And I’ll be able to focus on product, without also worrying about running the company.

    I’m incredibly thrilled to be joining Twitter as a Product Manager.

    … und kein Wort, wie es mit Posterous wirklich weitergeht.

    Posterous gibt keine Antworten

    Im Blog von Posterous selbst wird es schon konkreter. Aber eigentlich geht es dort wieder um Twitter und nicht um die Zukunft von Posterous bzw. seinen Platz in Twitter.

    Ein Verweis führt zur Acquisition FAQ.

    Punkt 1 lautet dort:

    What happens to my Space? Will Posterous eventually shut down?
    You can use your Space(s) exactly as you have in the past. We’ll give you ample notice before any changes or disruptions to the service and we’ll provide specific instructions for exporting your content to another service.

    Das klingt nicht sehr nach Zukunft. Wer noch nicht alarmiert ist, findet dann:

    I bought a custom domain from Posterous – what happens to it?
    Our domain partner, eNom, will take over domain management. Over the next several days, you will receive an email with instructions for accessing your new domain account.

    Sie geben das Domainmanagement ab, in weiteren Antworten wird eine Exportfunktion angekündigt.

    Vermutungen

    Grischa Brockhaus hat da ähnliche Vermutungen.

    Twitter wird wohl eher an den Fähigkeiten der Mitarbeiter/innen von Posterous interessiert sein als an Posterous selbst. Ich sehe auch kaum eine Möglichkeit von Posterous in der Twitterwelt.

    Solange Twitter noch keine Bilder gehostet hat, wäre Posterous als Multimedia-Hoster ev. noch interessant gewesen.

    Wir werden wohl Posterous in dieser Form Lebewohl sagen müssen.

    Die Zukunft?

    Meine Lieblings-Blog-Engine Serendipity bietet schon etliche Funktionen von Posterous an. Dazu gibt es aber einen extra Artikel.

    Vielleicht sehen wir Posterous doch in sehr veränderter Form auch in Twitter wieder. Denn Bilder in Twitter sind das eine. Wenn Twitter auch Videos, Musik, Texte, Dokumente im eigenen Dienst integrieren kann, dann kann es z.B. Tumblr von der Flanke aus angreifen.

    Posterous hat das nicht geschafft. Immer war es im Schatten von Tumblr und Co. Die Mannschaft war wohl zu klein. Supportanfragen wurden länger nicht beantwortet, seit einiger Zeit sind Spamkommentare keine Seltenheit. Das Posterous Team hätte an vielen Ecken weiterarbeiten müssen und wohl dazu noch einiges an Fremdkapital gebraucht. So meine vorsichtige Betrachtung von außen.

    Twitter könnte noch manches Posterous-Feature vertragen. So kann man zwar schon in den Settings angeben, ob Tweets automatisch nach Facebook sollen. Aber wenn da noch weitere Autopost-Features (wie in Posterous) hinzukommen, kann sich Twitter noch weiter ausbreiten.

    Aber das sind wohl alles nur Spekulationen.

    Im Moment kümmere ich mich lieber darum, mein Schnipselblog aufzulösen. Manches wird in „Nur ein Blog“ integriert und manches war/ist dann einfach nur Geschichte.

    Es war eine nette Zeit mit dir, Posterous. Danke für die guten Tage.

  • Mit ifttt bloggen

    Über „ifthisthenthat“:http://ifttt.com habe ich schon mal „gebloggt“:/blog/archives/3257-ifttt-ifthisthenthat-Webdienste-Baukasten.

    Grischa Brockhaus hat sich mit dem Artikel „Wenn dies, dann das!“:http://blog.brockha.us/archives/478-Wenn-dies,-dann-das!.html das Tool noch näher betrachtet. (mehr …)